Aktuelle Ausstellungen

ARTinWORDS berichtet über aktuelle Ausstellungen und macht Kunst - von der Antike bis zum 21. Jahrhundert - allen zugänglich. Digital über die wichtigsten Ausstellungen in Westeuropa informiert sein!

 

Aktuelle Ausstellungen in Österreich

13. Juli 2018
Olaf Nicolai, Pepper, Kunsthalle Wien, 2018, Ausstellungsansicht Kunsthalle Wien © Olaf Nicolai, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS

Olaf Nicolai in Wien: There Is No Place Before Arrival Bild-Transfer und Übersetzungsfragen

Olaf Nicolai (* 1962) gastiert mit „There Is No Place Before Arrival“ im Sommer 2018 in der Kunsthalle Wien. Die Kunsthalle markiert der deutsche Konzeptkünstler als Ort der Kopie, als Verhandlungsplatz der Übersetzung, als Problemstelle Translation – und Kunst ist für ihn ein Vehikel, die Leerstellen dazwischen sichtbar zu machen.
2. Juli 2018
Danh Vo, Twenty-Two Traps, 2012. Installation view, Mechanisms, Wattis Institute, San Francisco. Collection of Andrew Ong & George Robertson. Photo: Johnna Arnold

Anthony Hubmann: Andere Mechanismen Gruppenausstellung hinterfragt Werkzeuge der Produktivität

Anthony Hubmann kuratiert die Sommerausstellung 2018 der Wiener Secession: kritisches Hinterfragen, Ad-absurdum-Führen von Mechanismen (Werkzeuge, Regeln) in der Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern steht im Zentrum seiner Analyse.
29. Mai 2018
Otto Wagner, K. k. Österreichische Postsparkasse, Großer Kassensaal, Detail (© Hagen Stier, 2015)

Otto Wagner im MAK. Seine Vision, seine Schüler, seine Wirkung Von der Postsparkasse zur Postmoderne

Mit „POST OTTO WAGNER. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“ lenkt das MAK den Blick auf Otto Wagner und den nachhaltigen Einfluss seines epochalen Werks: Seine Absage an den Einsatz historischer Stile, seine weltweit rezipierten Schriften zu Architektur und Stadtplanung und seine hervorragenden Bauten sind bis heute inspirierend.
15. Mai 2018
Die Verlobung, Detail, Darstellung der Erzherzogin Christine, des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen und der Gräfin Fuchs, um 1780, Kaiserliche Porzellanmanufaktur Wien, Modell Anton Grassi, © MAK/Mika K. Wisskirchen

MAK feiert 300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur Kunsthandwerk auf höchstem Niveau seit 1718

Rund 1.000 Exponate aus den Beständen des MAK sowie aus nationalen und internationalen Sammlungen bieten in der umfassenden Jubiläumsausstellung „300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur“ einen eindrucksvollen Überblick über die Entwicklung der zweitältesten Porzellanmanufaktur Europas.
6. Mai 2018
Martin Johann Schmidt [Kremser Schmidt], Immaculata, Detail, 1762, Öl/Lw, 130 x 90 cm (Pfarre Waidhofen/Ybbs)

Kremser Schmidt: Out of the Dark im Diözesanmuseum St. Pölten Sakrales Strahlen in Altar- und Andachtsbildern des Spätbarock

Geheimnisvoll leuchten Christus, Maria und unzählige Heilige aus den spätbarocken Schöpfungen von Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt. Der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts äußerst populäre Maler von Altar- und Andachtsbildern erzeugte stimmungsvolle Kompositionen, in denen sogar nahsichtige Todesszenen, Visionen, ja das heilige Geschehen insgesamt als emotional berührende, selten schreckenserregende Ereignisse präsentiert werden. Dabei bedient sich Kremser Schmidt einer ausgeklügelten Lichtregie und eines subtilen Kolorits.
24. April 2018
Felix González-Torres, Untitled (Lovers - Paris), Detail, 1993, Installationsansicht Theseustempel 2018, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS.

Félix González-Torres: Untitled (Lovers – Paris) Romantische Lichterketten im Theseustempel, Wien

Zwei Mal 42 Glühbirnen, in unregelmäßigen Abständen zu zwei Lichterketten verknüpft, hängen von der tonnengewölbten, klassizistischen Decke des Theseustempels. Ihrer beachtlichen Länge zum Trotz winden sie sich am Boden zu kleinen Lichtanhäufungen. Félix González-Torres' „Untitled (Lovers – Paris)“ (1993) bringt romantische Stimmung in den Volksgarten.
16. April 2018
Ferdinand Georg Waldmüller, Stillleben mit Früchten, Blumen und silbernem Pokal, Detail © Belvedere, Wien

Österreichische Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt „Sag's durch die Blume“ im Belvedere

Sag's durch die Blume ist nicht umsonst geflügeltes Wort. Über die Epochen hinweg hatten Blumenbilder eine starke Symbolkraft. In Wien erreichte das Blumenbild im 19. Jahrhundert eine unvergleichliche Vielfalt, Qualität und Bedeutung. Blumen nehmen im Oeuvre von Künstlern wie Ferdinand Georg Waldmüller oder Gustav Klimt eine bedeutende Stellung ein.
22. März 2018
Gustav Klimt, Johanna Staude, Detail, 1918 (unvollendet) (© Belvedere, Wien)

Klimt ist nicht das Ende „Aufbruch in Mitteleuropa“ im Unteren Belvedere, Wien

Das Jahr 1918 war nicht das Ende der österreichischen Kunst! Dies zu betonen, scheint im Gedenkjahr 1918 noch immer nötig zu sein. Mit dem Ableben von Gustav Klimt, Koloman Moser, Egon Schiele und Otto Wagner – die Monarchie nicht eingerechnet – geht die Epoche der Wiener Moderne zu Ende. Wenn auch unzählige Künstlerinnen und Künstler in den 1920er Jahren die Moderne in den neu gegründeten Nationalstaaten weiterführten, so stellt sich doch die Frage nach Kontinuitäten, neuen Perspektiven und Einschränkungen durch die politischen Veränderungen.
20. März 2018
Hoffmann, Wagner, Loos im Möbel Museum Wien © SKB, Edgar Knaack

Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne Künstler, Auftraggeber, Produzenten

Die Wiener Moderne um 1900 war im Möbeldesign ein wahres Laboratorium für Gestaltung, dessen kreative Impulse bis heute ausstrahlen. Die Künstlerarchitekten Wiens gehörten zu den Wegbereitern der modernen Formgebung. Das Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien stellt die führenden Architekten der Wiener Moderne – Otto Wagner (1941–1918), Josef Hoffmann (1870–1956) und Adolf Loos (1870–1933) – als Innenarchitekten und Möbeldesigner vor und beleuchtet ihre unterschiedlichen Positionen zum Wohnen und Einrichten.
14. März 2018
Otto Wagner, Präsentationsblatt zur Stadtbahn, Detail, 1898 © Wien Museum

Otto Wagner. Leben und Werk Visionärer „Weltstadtarchitekt“ im Wien Museum

Otto Wagner (1841–1918) zählt zu den weltweit bedeutendsten Architekten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seine Bauten – darunter die Wiener Stadtbahn, die Postsparkasse und die Kirche am Steinhof – gelten heute als Meilensteine auf dem Weg vom Historismus zur Moderne.
6. März 2018
Rachel Whiteread, Torso, Installationsansicht Belvedere 21, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS

Rachel Whiteread im Belvedere 21 Erinnerungsräume als Skulpturen

Die Londoner Objektkünstlerin Rachel Whiteread (* 1963) wird mit einer großen Retrospektive im 21er Haus vorgestellt - besonderer Schwerpunkt liegt auf ihrem Entwurf für das Holocaust Memorial am Judenplatz, Wien.
14. Februar 2018
Marc Chagall, Les Amoureux, Detail, 1916, Öl auf Karton, 70 x 50 cm (Courtesy Heidi Horten Collection)

Heidi Horten Collection im Leopold Museum: von Klimt, Chagall, Warhol bis Basquiat Privatsammlung der Kärntner Milliardärin erstmals zu sehen

Was sammelt Heidi Horten? Bislang war das ein großes Geheimnis, das die Kärntner Milliardärin streng gehütet hat. Nun stellt sie erstmals ihre zwischen den 1990ern und 2000ern zusammengestellte Collection im Leopold Museum der Öffentlichkeit vor.
12. Februar 2018
Gustav Klimt, Athena im KHM, Foto © Alexandra Matzner, ARTinWORDS

Klimts Dekoration im Kunsthistorischen Museum: Stairway zu Klimt Klimtbrücke und Präsentation der „Nuda Veritas“

Zum 100. Todestag von Gustav Klimt (1862–1918) können BesucherInnen im Kunsthistorischen Museum die einzigartigen Gemälde des Meisters, die in einer Höhe von 12 Metern über der Eingangshalle in die Säulen- und Arkadenarchitektur des Stiegenhauses eingebettet sind, aus nächster Nähe bewundern.
1. Februar 2018
Günter Brus, Ana, 1964/2004, mit Anni Brus, Foto: Sigfried Klein, © Atelier Otto Muehl, Obere Augartenstraße, 1020 Wien.

Günter Brus. Die Unruhe nach dem Sturm Retrospektive zu Leben und Werk des Aktionisten

Als einer der radikalsten Vertreter des Wiener Aktionismus machte Günter Brus (* 1938) ab Anfang der 1960er Jahre den eigenen Körper zum Ort der künstlerischen Auseinandersetzung. Anlässlich seines 80. Geburtstags realisiert das 21er Haus eine große Retrospektive zum Gesamtwerk des österreichischen Aktionisten.
30. Januar 2018
Frederick Baker, Klimt’s Magic Garden, Still aus dem Director’s Cut zu Klimt’s Magic Garden: A Virtual Reality Experience by Frederick Baker, 2018 © Frederick Baker

Frederick Baker, Klimt’s Magic Garden ein Virtual-Reality-Experiment zum Stoclet-Fries im MAK

Anlässlich des 100. Todestags von Gustav Klimt (1862–1918) rückt das MAK einen Höhepunkt seiner Sammlung, die Entwürfe des Künstlers für den Mosaikfries im Speisesaal des Brüsseler Palais Stoclet, in den Fokus: „KLIMT’S MAGIC GARDEN“ ist ein Virtual-Reality-Experiment, inspiriert von Klimts Meisterwerk „Erwartung und Erfüllung“.
17. Dezember 2017
Art Party Gang, Can you handle success (Serie 3: Bräute), 1992, Farbfoto, 32,3 x 23,3 cm (Wien Museum)

Kunst in Wien der 90er

Die Kunst der 90er Jahre – oder: Was kam nach der Postmoderne? Diese Frage zu beantworten fällt so schwer, dass das MUSA 2018 eine Ausstellung in drei verschiedenen Zusammensetzungen dazu plant. Fixstarter sind Gerwald Rockenschaub (* 1952), Lois Weinberger (* 1947) und die Art Party Gang, bestehend aus Gertraud Presenhuber und Carola Dertnig (* 1963). Heterogenes zusammenbringen, ist die Maxime der Schau!
27. November 2017
Tullio Lombardo, Junges Paar (vormals: Bacchus und Ariadne), um 1505/10, Stein, Marmor, Spuren von Bemalung (Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer © KHM-Museumsverband) & Felix Gonzalez-Torres, Untitled (Perfect Lovers), 1987–1990, Wanduhren, Edition of 3, 1 AP (© The Felix Gonzalez-Torres Foundation, Courtesy of Andrea Rosen Gallery, New York)

The Shape of Time

„The Shape of Time“ setzt bedeutende, zwischen 1800 und heute geschaffene Kunstwerke in Dialog mit Gemälden, Kunstkammerstücken und antiken Skulpturen aus der Sammlung des KHM, um zu zeigen, wie groß die inhaltlichen, thematischen oder formalen Verwandtschaften über die Jahrtausende hinweg sein können.
6. November 2017
Hieronymus Bosch, Weltgerichts-Triptychon, um 1490–um 1505, Öltempera auf Eiche © Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

Hieronymus Bosch zieht um: Akademiegalerie Wien zu Gast im Theatermuseum Von Cranach bis Füger, Bosch tritt auf & Thomas Ender in Brasilien

Neuaufstellung der Akademiegalerie Wien: von Cranach bis Füger: Die Ausstellungsfläche im Theatermuseum lädt ein zum Durchwandern von sechs Jahrhunderten europäischer Malereigeschichte sowie einer ersten Präsentation zu Thomas Enders aquarellierten Zeichnungen der Überfahrt nach Brasilien (1817).
14. September 2017
Florentina Pakosta, Aufstrebende Hand, Detail, 1980 (Albertina, Wien © Bildrecht, Wien, 2017)

Florentina Pakosta. Werke und Leben

Florentina Pakosta hat sich seit Jahrzehnten gegen jeden Widerstand von außen der Kunst verschrieben. Die Albertina widmet der vielseitigen österreichischen Künstlerin anlässlich ihres 85. Geburtstags eine groß angelegte Retrospektive.

Aktuelle Ausstellungen in Deutschland

Welche Kunstausstellungen laufen derzeit in Deutschland? Hier eine Auswahl der großen Museen und Ausstellungshäuser.

26. Juni 2018
Marina Abramović, The Hero, Detail, 2001, © Marina Abramović, Foto: © TheMahler.com, Courtesy of the Marina Abramović Archives, VG Bild-Kunst, Bonn 2018 © Marina Abramović/Bildupphovsrätt 2017 Photo: © TheMahler.com Courtesy of the Marina Abramović Archives

Wer glaubt noch an Performance-Wunder? Marina Abramović. The Cleaner

Rein Wolfs, der Intendant der Bundeskunsthalle, sprach bei der Eröffnung von einem „Wunder“, das in seinem Haus passiert. Es stellt sich allerdings die Frage, wer denn noch an Performance-Wunder glaubt?
25. Juni 2018
Gerhard Richter, A B, Still, 1986, Detail (Museum Barberini © Gerhard Richter 2018 (29062018)

Gerhard Richter. Abstraktion Museum Barberini zeigt Überblick zu Richters ungegenständlichen Bildern

„Gerhard Richter. Abstraktion“ im Museum Barberini schlägt den großen Bogen von den 1960er Jahren bis zu neuen Arbeiten. Sie widmet sich dabei erstmals einem für Richters Malerei zentralen Thema: den abstrakten Strategien und Verfahrensweisen im Gesamtwerk des Künstlers.
25. Juni 2018
Wassily Kandinsky, Murnau – Landschaft mit grünem Haus, 1909 (Privatsammlung)

Vom Expressionismus zum Informel in Deutschland: Nolde, Kandinsky, Nay Farbe und Gefühl zwischen Figur und Abstraktion

Anhand einer konzentrierten Auswahl von 26 Werken zeichnet das Museum Barberini – parallel zur Ausstellung „Gerhard Richter. Abstraktion“ – den Weg vom Expressionismus zum Informel nach. Potsdam präsentiert dafür Gemälde von Willi Baumeister, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Ernst Wilhelm Nay, Emil Nolde, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Winter.
15. Juni 2018
Giambologna nach Michelangelo, Der Tag, Detail, Florenz, vor 1574, Alabaster (Skulpturensammlung © SKD, Foto: Wolfgang Kreische)

Giambologna, Michelangelo und die Medici-Kapelle Alabaster und Vervollständigung als Kriterien für neue Zuschreibung

Vier Tageszeiten aus Alabaster nach Michelangelos Allegorien in der Medici-Kapelle könnten Frühwerke von Giambologna (1529–1608) sein. Eine Ausstellung im Zwinger in Dresden stellt diese neue Zuschreibung vor.
9. Juni 2018
Johannes Vermeer, Briefleserin in Blau, Detail, um 1663 (Rijksmuseum Amsterdam, Leihgabe der Stadt Amsterdam, Vermächtnis A. van der Hoop © Rijksmuseum Amsterdam)

Vermeers „Briefleserin“ in der Alten Pinakothek, München Fokus: Holländische Malerei des Goldenen Zeitalters

Die Alte Pinakothek feiert die Wiedereröffnung der modernisierten Sammlungsräume mit einem noblen Gast, der „Briefleserin in Blau“ des holländischen Malers Johannes Vermeer (1632–1675).
8. Juni 2018
James Turrell, Ganzfeld APANI (Venice Biennial 2011), 2011, Installation, LED, 16 x 12 x 6 m (Foto: Florian Holzherr, Courtesy Häusler Contemporary München | Zürich)

James Turrell. Lichtkunst Museum Frieder Burda präsentiert die „Wahrnehmungsmaschinen“ des amerikanischen Künstlers

James Turrell (* 1943, Los Angeles) zählt zu den wichtigsten Künstlern unserer Zeit. Seit mehr als fünfzig Jahren widmet er sein gesamtes Schaffen der Auseinandersetzung mit der (Im-)Materialität und Wahrnehmung von Licht. Wie keinem anderen gelingt es ihm, Licht als künstlerisches Medium sinnlich und geistig erlebbar zu machen.
26. Mai 2018
Ernst Ludwig Kirchner, Liebespaar (Die Hembusse), Detail, 1932, Farbholzschnitt in Schwarz, Dunkelblau, Grün, Rot, Dunkelocker, Rosa, Hellviolett und Gelb auf elfenbeinfarbenem Transparentpapier (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Ernst Ludwig Kirchner zum 80. Todestag in Stuttgart Zeichnungen und Druckgrafiken im Kontext der „Künstlergemeinschaft Brücke“

Die Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart beherbergt den großen Schatz von 81 Zeichnungen sowie 84 Druckgrafiken und einigen Illustrierten Büchern von Ernst Ludwig Kirchner - und zeigt ihn anlässlich dessen 80. Todestag 2018.
24. Mai 2018
Pablo Picasso, Fliegende Taube im Regenbogen, 1952, Lithografie (© Succession Picasso, Paris / VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube Variationen des Friedenssymbols und seine Rezeption

Pablo Picasso setzte sich in seiner Kunst intensiv mit Krieg und Frieden auseinander. Für den ersten Weltfriedenskongress 1949 entwarf er eine Taube, die sich in der Folgezeit zu einem wirkungsmächtigen Friedenssymbol entwickelte. Die Ausstellung im Picasso-Museum Münster präsentiert verschiedene Variationen der Taube und thematisiert darüber hinaus die Rezeptionsgeschichte seiner Friedensbilder.
16. Mai 2018
William Kentridge, Die Nase, Ausstellungsansicht „William Kentridge. O Sentimental Machine", Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main

William Kentridge – Wie die Nase eines Mannes, so auch seine Espressokanne Immersive Ausstellung des Südafrikaners in Frankfurt a.M.

Dem Frankfurter Liebieghaus ist ein besonderer Clou geglückt mit der aktuellen umfangreichen Ausstellung des 1955 in Johannesburg geborenen Künstlers William Kentridge: 80 Werke der letzten 30 Schaffensjahre schmiegen sich in 27 Räumen der Villa Liebieg in dialogischer Form an die hauseigene, 5.000 Jahre umfassende Skulpturensammlung - geradezu so als ob sie dafür geschaffen wären.
15. Mai 2018
Frank Auerbach und Lucian Freud. Gesichter im Städel Museum

Frank Auerbach und Lucian Freud. Gesichter Städel zeigt bedeutende Grafiken der britischen Maler

Frank Auerbach (*1931) und Lucian Freud (1922–2011) zählen zu den bedeutendsten figurativen Künstlern der englischen Nachkriegskunst. Die Graphische Sammlung des Städel Museums versammelt erstmals Hauptwerke der beiden Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung.
7. Mai 2018
Caspar David Friedrich, Wanderer über dem Nebelmeer, Details, um 1817 (© SHK/Hamburger Kunsthalle/bpk, Foto: Elke Walford)

Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir Wandern in der Kunst des 19. Jahrhunderts

Wandern in der Kunst des 19. Jahrhunderts in der Alte Nationalgalerie Berlin: Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ aus der Hamburger Kunsthalle bildet den Ausgangspunkt einer Ausstellung zum Wandern. Um 1800 wird das Wandern zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls, das angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche seit der Französischen Revolution eine neue Form der entschleunigten Selbst- und Welterkenntnis entwickelt, die bis heute nachwirkt.
3. Mai 2018
Haegue Yang, Mountains of Encounter, 2008, Installationsansicht, Haegue Yang: ETA 1994-2018, Museum Ludwig, Köln, 2018 © Haegue Yang, Foto: Museum Ludwig, Saša Fuis, Köln

Haegue Yang im Museum Ludwig, Köln: Wolfgang-Hahn-Preis 2018 Ins Museum, um einmal auf Lukas Podolskis Barhocker zu sitzen

Gerade noch im Kunsthaus Graz zu sehen, eröffnete im Museum Ludwig in Köln die erste Retrospektive von Haegue Yang (*1971 in Seoul), welche die Schaffensjahre der Künstlerin von ihrer Studienzeit bis heute, 1994 bis 2018, präsentiert. Auch hierzulande ist die südkoreanische Künstlerin keine Fremde.
20. April 2018
Raqs Media Collective, More Salt in Your Tears, 2017, Foto-Print, Maße variabel, Courtesy Raqs Media Collective, Foto: © Raqs Media Collective © Kunstsammlung NRW

Raqs Media Collective in Düsseldorf

Die Auseinandersetzung mit Zeit, Sprache und Geschichte steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit des 1992 in Neu-Delhi gegründeten Raqs Media Collective. Unter Einsatz verschiedener Medien vereinen die drei Mitglieder Jeebesh Bagchi (* 1966), Monica Narula (* 1969) und Shuddhabrata Sengupta (* 1968) zeitgenössische Kunstpraxis mit historischer und philosophischer Spekulation, Geschichtsforschung und Theorie, wobei sie soziale und politische Bedingungen im globalen Kontext in den Blick nehmen.
19. April 2018
Douglas Gordon, k.364, 2010, Installationsansicht Gagosian Gallery 2011, Courtesy Studio lost but found, Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: © Kunstsammlung NRW

Douglas Gordon: k.364 Holocaust, Erinnerung und Mozarts KV 364

Der schottische Künstler Douglas Gordon (* 1966) zeigt in Düsseldorf seine raumgreifende Videoinstallation „k.364“ (2010). In dieser 50-minütigen Arbeit, die auf zwei doppelseitige Projektionsflächen projiziert wird, folgt der Künstler zwei israelischen Musikern polnisch-jüdischer Herkunft auf ihrer Bahnreise von Berlin nach Warschau, wo sie in der Nationalphilharmonie Mozarts „Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur, KV 364“ aufführen werden.
19. April 2018
Marina Abramović

Marina Abramović. The Cleaner Retrospektive der Performance-Künstlerin

Die große europäische Retrospektive zu Marina Abramović (* 1946) bringt die radikalen und vieldiskutieren Performances nach Bonn. Berühmt wurde die aus Ex-Jugoslawien stammende Künstlerin mit Performances, in denen sie und ihr Körper Mittel und Ziel der gesellschaftlich-spirituellen Untersuchungen standen.
16. April 2018
Jankel Adler, Sabbat, Detail, Düsseldorf 1925, Öl auf Leinwand, Mischtechnik, Sand auf Leinwand, 120 x 110 cm (Jüdisches Museum Berlin Foto: Jüdisches Museum Berlin, Jens Ziehe © VG Bild-Kunst Bonn, 2018)

Jankel Adler und die Avantgarde Chagall, Dix, Klee, Picasso

Jankel Adler (1895–1949, eigentlich Jankiel Adler) war ein polnisch-stämmiger Maler jüdischen Glaubens, der zwischen 1914 und 1933 in Deutschland und danach in Paris lebte. Marc Chagall und Paul Klee, Pablo Picasso und Otto Dix, Amedeo Modigliani und Francis Bacon, sie alle waren mit Jankel Adler bekannt oder sogar befreundet.
18. März 2018
Josef Albers, Variant / Adobe, 4 Central Warm Colors Surrounded by 2 Blues, 1948 (Josef Albers Museum Quadrat Bottrop © 2017 The Josef and Anni Albers Foundation / VG Bild-Kunst)

Josef Albers, der Ikonenmaler des 20. Jahrhunderts? Zum 130. Geburtstag des „Farbentäuschers“

Am 19. März 2018 jährt sich der Geburtstag Josef Albers zum 130. Mal. Der Künstler hatte sich nichts Bescheideneres als Ziel gesetzt, als DIE meditativen Ikonen des 20. Jahrhunderts zu malen. Ob ihm dies gelungen ist? ARTinWORDS hat sich diesen feierlichen Tag zum Anlass genommen, um sich dessen bei einem Besuch des Josef Albers Museum im Quadrat Bottrop in seiner Heimatstadt zu vergewissern.
4. Februar 2018
Jacob Ochtervelt, Die Serenade, Detail, Öl/Lw, 51 x 40 cm (Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen)

Sammlung Schünemann in der Kunsthalle Bremen: Tulpen, Tabak, Heringsfang Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters

Anlässlich der Schenkung Schünemann präsentiert die Kunsthalle Bremen ihren gesamten Bestand an niederländischer Barockmalerei. Dabei tritt die bislang gänzlich unbekannte Privatsammlung in Dialog mit den Sammlungsbeständen.
19. Januar 2018
Caspar David Friedrich, Das Eismeer, 1823/24, Öl auf Leinwand, 96,7 x 126,9 cm (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford)

Entfesselte Natur. Katastrophen im Bild seit 1600 Schiffsuntergänge, Explosionen und Vulkanausbrüche in der Kunst

Eines der bedeutendsten Bilder der Hamburger Kunsthalle ist Caspar David Friedrichs „Eismeer“ (1823/24). Rund um den auf den ersten Blick kaum wahrnehmbaren Schiffsuntergang gruppiert Markus Bertsch Katastrophenszenarien aus vier Jahrhunderten. Die bildlich-künstlerische Aufbereitung von Naturkatastrophen beleuchtet u. a. das Scheitern des Menschen an der Natur, etwa in Folge seiner Technikgläubigkeit.
4. Januar 2018
Anni Albers, Red and Blue Layers, Detail, 1954, Baumwolle, 61,6 x 37,8 cm (© 2017 The Josef and Anni Albers Foundation/Artists Rights Society (ARS), New York/DACS, London, Foto: Tim Nighswander/Imaging4Art © Kunstsammlung NRW)

Anni Albers. Textilkünstlerin mit Folgen Leben, Werk und Wirkung der deutsch-amerikanischen Designerin

Anni Albers (1899−1994, geb. Anneliese Fleischmann) ist die wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert. Bislang „überschattete“ ihre Ehe mit Josef Albers die Wahrnehmung von Anni Alberts und verhinderte gleichsam den Blick auf das höchst eigenständige Werk der Künstlerin. Erstmals seit fast 20 Jahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 alle Facetten ihres Werks.

Aktuelle Ausstellungen in der Schweiz

Welche Kunstausstellungen laufen derzeit in der Schweiz? Hier eine Auswahl der großen Museen und Ausstellungshäuser.

26. Juni 2018
Erwin Wurm, Gurke, Detail, 2017, Buntstift, Graphitstift, Papier (© Studio Erwin Wurm)

Erwin Wurm. Peace & Plenty Zeichnungen des österreichischen Bildhauers

Erwin Wurm zeichnet fast täglich, ob daheim oder auf Reisen. Die Zeichnungen sind Reflexion, Weltkommentar und Ideenspeicher. Thematisch gleichen sie einem Tagebuch, tauchen darin doch Menschen auf, mit denen Erwin Wurm in Kontakt ist, Künstlerfreunde, die Familie, aber auch Selbstporträts und aktuelle Projekte, seien dies Ideen zu One Minute Sculptures oder Skulpturen. Der Ausstellungstitel „Peace & Plenty“ verweist auf diese Situation – so heißt nämlich das Hotel in George Town/Great Exumas, in dem unzählige Zeichnungen entstanden – wie auf den Umfang des Konvoluts.
7. Juni 2018
Alberto Giacometti und Francis Bacon, 1965, Silbergelatineabzug, Foto: © Graham Keen

Bacon – Giacometti in der Fondation Beyeler Freundschaft und Konkurrenz

Alberto Giacometti (1901–1966) und Francis Bacon (1909–1992): Freunde und Rivalen gleichermaßen, die viel verband, darunter auch die englische Malerin Isabel Rawsthorne.
7. Juni 2018
Sam Gilliam, The Music of Color, Kunstmuseum Basel 2018, Foto Alexandra Matzner, ARTinWORDS

Sam Gilliam: The Music of Color Immersiv, formlos und farbgesättigt - Werke der Jahre 1967 bis 1973 in Basel

Sam Gilliams (* 1933) radikale, raumeinnehmende Abstraktionen der Jahre 1967 bis 1973 werden erstmals im Kunstmuseum Basel ausgestellt: Jazz und Politik der 60er Jahre prägten den afroamerikanischen Maler, der mit seinen "Farbtüchern" kunsttheoretische Diskussionen um Bewegung, Farbe, Raum, Objekt aufnahm und weiterentwickelte.
18. Mai 2018
Ferdinand Hodler, Blick ins Unendliche, 1913–1916, Öl auf Leinwand, 138 x 245 cm (Kunst Museum Winterthur, Geschenk des Galerievereins 1923)

Ferdinand Hodler – Alberto Giacometti Schweizer Heroen der Moderne im Dialog

Erstmals begegnen sich die beiden Großen der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts in einer Ausstellung: Ferdinand Hodler (1853–1918) und Alberto Giacometti (1901–1966). 2018 jährt sich der 100. Todestag Hodlers: ein Grund, das Schaffen des herausragenden Schweizer Malers zu Beginn der Moderne zu würdigen und sich ihm mit einem radikal neuen Blick anzunähern.
20. April 2018
Martha Rosler, House Beautiful: Bringing the War Home, Photo Op, Detail, 2004, Fotomontage, 50,8 x 61 cm, Courtesy of the artist

Martha Rosler & Hito Steyerl War Games im Kunstmuseum Basel

Die Ausstellung War Games im Kunstmuseum Basel | Gegenwart präsentiert Werke von Martha Rosler und Hito Steyerl. Sie setzt sowohl frühe als auch aktuelle Arbeiten in einen mit den Künstlerinnen gemeinsam konzipierten Dialog.
18. April 2018
Fashion drive, Kunsthaus Zürich 2018

Fashion Drive. Extreme Mode in der Kunst Diskussion zum vestimentären Ausdruck im Kunsthaus Zürich

Von der Schlitzmode über die Schamkapsel zu Haute Couture und Streetwear: 200 Werke zeugen davon, wie Kunstschaffende die Modewelt über Jahrhunderte wahrgenommen, kommentiert und beeinflusst haben. Die Ausstellung reicht von malerischen und plastischen Erscheinungen der Renaissance bis in die Gegenwart.
1. Mai 2017
Maria Lassnig, Gesichtsschichtenlinien, 1996 (Albertina, Wien © 2016 Maria Lassnig Stiftung)

Maria Lassnig: Zeichnungen und Aquarelle Retrospektive zu den intimen „Zwiegesprächen“ auf Papier

Maria Lassnig (1919–2014) gilt als herausragende Koloristin – auf Leinwand wie auf Papier. Die Albertina würdigt die österreichische Künstlerin mit einer Retrospektive ihrer Zeichnungen und Aquarelle, in denen sie sich bekannt schonungslos mit ihren Emotionen und Körperempfindungen auseinandersetzte.

Aktuelle Ausstellungen in Großbritannien

Welche Kunstausstellungen laufen derzeit in der Großbritannien? Hier eine Auswahl der großen Museen und Ausstellungshäuser.

5. Juni 2018
Rembrandt van Rijn, Mädchen am Fenster, Detail, 1645, Öl/Lw, 81.8 x 66.2 cm (Dulwich Picture Library, London, Bourgeois Bequest, 1811)

Rembrandt in Großbritannien Hype um Druckgrafiken, Selbstporträts und die „Windmühle“

Rembrandt van Rijn (1606–1669) war schon zu Lebzeiten für experimentellen Radierungen international berühmt. In Großbritannien setzte die Rembrandt-Manie bereits im 17. Jahrhundert ein und fand einen ersten Höhepunkt vor 1800. Maler wie Druckgrafiker fanden in Rembrandts Werk Lösungen für anstehende künstlerische Probleme. Der reiche Bestand an Rembrandts Drucken, Zeichnungen und Gemälden belegt die hohe Wertschätzung des niederländischen Barockmalers.
18. Mai 2018
Tomma Abts, Feke, Detail, 2013, Acryl/Öl/Lw, 48 × 38 cm (Courtesy Privatsammlung)

Tomma Abts in der Serpentine Gallery Prozessuale Abstraktion

Tomma Abts (* 1967) gewann 2006 den renommieren Turner Prize – und dennoch hatte die in Kiel (Deutschland) geborene Malerin noch keine Einzelausstellung in Großbritannien! Man mag es kaum glauben, dass die Serpentine Gallery diese Lücke im Sommer 2018 füllt. Tomma Abts ist bekannt für ihre abstrakten Kompositionen in Acryl und Ölfarbe, die auf geometrischen Formen beruhen und durch ihr kleines Format überzeugen.
22. April 2018
Auguste Rodin, Studie nach den Reitern am südlichen Parthenon Fries, Grafit, Feder und Tinte, vor 1870 (Musée Rodin, Foto Jean de Calan)

Rodins Bewunderung für Phidias „Der Kuss“ und die Parthenon Skulpturen im British Museum

Mit der Konzeption der Parthenon Skulpturen war Phidias in die Geschichte eingegangen – und wurde Jahrtausende später zum künstlerischen Mentor Rodins. Auf der Suche nach Inspiration studierte Auguste Rodin diese berühmten Skulpturen mehrere Male, nachdem er sie 1881 auf seiner ersten London-Reise entdeckt hatte.
9. April 2018
Claude Monet, Le Portail et la tour d'Albane à l'aube, Detail, 1893-4, ÖL/Lw, 106 × 74 cm (© Museum of Fine Arts, Boston, Tompkins Collection - Arthur Gordon Tompkins Fund (24.6)

Monet und die Architektur Dörfer, Gare Saint-Lazare, Kathedrale von Rouen, Londoner Parlament und venezianische Palazzi

Welche Beziehung hatte Claude Monet (1840–1926) zur Architektur? Die Credit Suisse-Ausstellung „Monet und die Architektur“ stellt anhand von mehr als 70 Gemälden Gebäude und andere Bauwerke im Werk von Monet ins Zentrum: von Monets Dörfern und malerischen Szenen über seine Studien der modernen Stadt bis hin zur monumentalen Serie der Kathedrale von Rouen.
13. März 2018
Joan Jonas, They Come to Us without a Word II, 2015, Performance at Teatro Piccolo Arsenale, Venice, Italy, 2015. Photo by Moira Ricci. © 2017 Joan Jonas: Artists Rights Society (ARS), New York: DACS, London.

Joan Jonas. Multimediakünstlerin aus New York 50 Jahre Nachdenken über Weiblichkeit, Mythos und Raum

Joan Jonas (*1936 in New York) wurde Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre als Pionierin der Video- und Performancekunst bekannt und ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. Mit ihren experimentellen Installationen verfolgt sie einen originellen und interdisziplinären Ansatz. Sie vereint darin collageartig Film, Video, Musik, Fotografie, Zeichnung, Soundscapes, Objekte, Requisiten und Masken oder auch Schauspiel und Tanz. Im Zentrum ihrer Arbeit steht oft eine erzählende Komponente. Jonas findet ihre Inspiration u.a. in der Literatur, im No-Theater und in Ritualen, die sie auf zahlreichen Reisen über die Jahre miterlebt hat.
10. Februar 2018
Francis Bacon, Studie für ein Porträt von Lucian Freud, Detail, 1964, Öl/Lw, 198 x 147,6 cm (The Lewis Collection © The Estate of Francis Bacon. All rights reserved. DACS, London, Foto: Prudence Cuming Associates Ltd.)

Bacon, Freud bis Yiadom-Boakye: 100 Jahre figurative Malerei aus London Allzu Menschliches in der Tate Britain und im Szépművészeti Múzeum

Francis Bacon und Lucian Freud gelten als die bedeutendsten Maler Großbritanniens des 20. Jahrhunderts. Sie sind aber auch die „Anführer“ der sogenannten Londoner Schule, die nach dem Zweiten Weltkrieg die figurative Kunst hochhielt und zu einem existentialistischen Ausdruck fand. Über Generationen hinweg wird die Darstellung des Menschen im 20. Jahrhundert aufgearbeitet, mit Werken von Frank Auerbach, Paula Rego, Jenny Saville, Lynette Yiadom-Boakye.
12. Januar 2018
Cecil Beaton, Pablo Picasso, rue La Boétie, Paris, 1933 © The Cecil Beaton Studio Archive at Sothenby’s

Pablo Picasso 1932 – Liebe, Ruhm, Tragödie Marie-Thérèse Walter als träumendes Mädchen

Pablo Picasso nannte das Jahr 1932 das „Wunderjahr“: Das Musée Pablo Picasso und die Tate Modern analysieren alle 12 Monate – ein Monat nach dem anderen. Was erlebte Picasso zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 1932, und wie beeinflusste das seine künstlerische Produktion?
22. Dezember 2017
David LaChapelle, An illuminating path, 1998

Michael Jackson und die Kunst Einfluss des Pop Sängers auf bildende Künstler seit den 1980ern

Michael Jackson – Sänger, Kultfigur, Rekordhalter, aber auch Musikvideo-Pionier – hatte zweifellos einen größeren Anteil an der Entwicklung der visuellen Kultur als gemeinhin bekannt. Einige der bekanntesten Größen der Kunstwelt – darunter Andy Warhol und Isa Genzken – beschäftigten sich eingehend mit dem Mythos Michael Jacksons. Die international tourende Ausstellung befragt erstmals zeitgenössische Künstlerinnen und Künstlern ob der Qualitäten, die sie in dem Megastar fanden und noch immer finden.
17. September 2017
Canaletto, Venedig: Der Bacino di S. Marco zu Christi Himmelfahrt, um 1733/34, Öl/Lw, 76,8 x 125,4 cm (Royal Collection Trust/© Her Majesty Queen Elizabeth II 2016)

Canaletto in der Royal Collection Der Meister der venezianischen Vedute und sein Auftraggeber Joseph Smith

Canaletto (Giovanni Antonio Canal), der Begründer der venezianischen Vedute, wurde vor alle vom Kunsthändler, Sammler und späteren englischen Konsul Joseph Smith (um 1674–1770) gefördert. Die weltweit bedeutendste und auch weltgrößte Sammlung von Werken Canalettos befindet sich heute in London, denn 1762 erwarb König George II. Smith’s private Kunstsammlung.

Aktuelle Ausstellungen in Paris

Welche Kunstausstellungen laufen derzeit in der Paris? Hier eine Auswahl der großen Museen und Ausstellungshäuser.

12. Juli 2018
Mary Cassatt, Kleines Mädchen in einem blauen Armsessel, Detail, 1878, Öl/Lw (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. And Mrs. Paul Mellon, 1983.1.18 © Courtesy National Gallery of Art, Washington)

Mary Cassatt: Amerikanische Impressionistin in Paris Musée Jacquemart-André zeigt Hauptwerke der Grand Dame des Impressionismus

Mary Cassatt (1844–1926) lebte mehr als 60 Jahre in Paris – und wurde als die bedeutendste amerikanische Malerin ihrer Zeit gefeiert. Als enge Vertraute von Edgar Degas, stellte Mary Cassatt als einzige US-Staatsbürgerin gemeinsam mit den Impressionisten aus. Das Musée Jacquemart-André feiert die Künstlerin und Vermittlerin des Impressionismus.
6. Juni 2018
Georg Baselitz, Dystopische Glocken, Detail, 2015, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS

Corpus Baselitz in Colmar Aktuelle Arbeiten aus den Jahren 2014–2017

Seinen eigenen Körper und seinen Platz in der Kunstgeschichte hinterfragt Georg Baselitz (* 1938) in seinen aktuellen Werken. Bereits 2017 fiel der knapp 80-Jährige mit schonungslosen Bildern seiner Selbst auf. In den Jahren 2014 bis 2017 widmete er sich in Malerei, Zeichnung und Skulptur den ihn drängenden Fragen. Das Musée Unterlinden in Colmar zeigt erstmals eine bedeutende Werkauswahl dieser bisher noch nicht öffentlich gezeigte Arbeiten.
1. April 2018
Eugène Delacroix, Die Dante-Barke, 1822, Öl/Lw, 189 x 246 cm (Musée du Louvre, département des Peintures, Franck Raux)

Delacroix im Louvre Französischer Romantiker zwischen Tradition und Originalität

Dem französischen Romantiker Eugène Delacroix (1798–1863) ist im Frühjahr 2018 die große Sonderausstellung gewidmet (ab 29.3.). Ehrlichgestanden kann nur der Louvre diese Schau ausrichten, zu fragil sind die Werke, zu monumental ihre Formate und zu bedeutsam die Gemälde – außerdem in einer beneidenswerten Dichte in Paris vertreten.
29. März 2018
Frantisek Kupka, Amorfa, Fuge in zwei Farben, Detail, 1912, Öl/Lw, (Nationalgalerie Prag, Prag)

František Kupka. Pionier der Abstraktion Symbolismus und Abstraktion: „Amorpha, Fuge in zwei Farben“

Frantisek Kupka (1871–1957) wurde in den letzten Jahren im Solomon R. Guggenheim Museum (1975/76) und im Kunsthaus Zürich, jüngst im Musée d’Art moderne de la Ville de Paris (1989) gewürdigt. Das gesamte Werk des aus dem böhmischen Opočno stammenden Malers wird präsentiert: von frühen symbolistischen Arbeiten über abstrakte Kompositionen bis zu den späten Bildern der 1950er Jahre.
6. März 2018
Claude Monet, London, das Parlament, Sonnenloch im Nebel, Detail, 1904, Öl/Lw, 81,5 x 92,5 cm (Musée d’Orsay, Paris)

Impressionisten in London Französische Künstler im Exil (1870–1904): Ansichten von London und neue Kontakte

Während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 flohen einige junge Maler nach London, um sich dem Kriegsdienst zu entziehen, die Entente Cordiale – ein Friedensvertrag zwischen Großbritannien und Frankreich vom 8. April 1904 – bildet das zeitliche Ende der Ausstellung. Monet, Tissot, Sisley und Pissarro bildeten nur wenige Jahre später den Kern der Impressionisten. Die Ausstellung in der Tate Britain thematisiert die Netzwerke, welche die aufstrebenden Talente in London ausbildeten. Gleichzeitig hatte der mehrere Monate dauernde Aufenthalt einen bedeutenden künstlerischen Einfluss auf den sich herausbildenden Impressionismus, konnten Monet, Pissarro und Co. doch die Gemälde von William M. Turner und James McNeill Whistler im Original studieren.
5. Oktober 2017
Jacopo Tintoretto, Selbstporträt, Detail, um 1547, Öl auf Leinwand, 45,1 x 38,1 cm (Philadelphia Museum of Art)

Tintoretto – A star was born Frühe Werke des venezianischen Manieristen im Wallraf-Richartz-Museum, Köln

Jacopo Tintoretto (1518/19–1594) wurde – je nach Auslegung der historischen Dokumente – 1518 oder 1519 in Venedig geboren. Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln und das Pariser Musée du Luxembourg feiern bereits 2017/18 den 500. Geburtstags des höchst einfallreichen Manieristen.

Aktuelle Ausstellungen in Madrid

Welche Kunstausstellungen laufen derzeit in der Madrid? Hier eine Auswahl der großen Museen und Ausstellungshäuser.

1. Juni 2018
Pieter Bruegel d. Ä., Der Triumph des Todes, Reiter mit Sense, 1562–1563, Öl/Holz, 117 x 162 cm (Madrid, Museo Nacional del Prado)

Pieter Bruegel der Ältere: Der Triumph des Todes Moralisierende Todesvision im Prado

Pieter Bruegel d. Ä. zeigt, wie alle Stände vom Tod gleich gemacht werden. Grausame Schreckensvision im Stil von Hieronymus Bosch vom Prado restauriert.
26. Mai 2018
Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)

Claude Monet – Eugène Boudin Thyssen-Bornemisza zeigt Monet und seinen Lehrer im Dialog

Eugène Boudin (1824–1898) war der erste und eigentliche Lehrer von Claude Monet (1840–1926): gemeinsame Themen, Kunstauffassung und die Auseinandertzung Boudins mit dem Impressionismus.
6. April 2018
Peter Paul Rubens, Die Gefangennahme von Samson, Detail, 1609/10, Öl/Holz, 50.4 x 66.4 cm (Chicago, Art Institute of Chicago, Robert A. Waller Memorial Fund)

Peter Paul Rubens‘ Ölskizzen Farbige Skizzen revolutionieren den kreativen Prozess

Wie arbeitete Peter Paul Rubens (1577–1640) in seinem Atelier? Wie kommunizierte er mit Auftraggebern und Werkstattmitarbeitern? Als einer der ersten nutzte der Antwerpener Meister dafür farbige Ölskizzen, mit denen er seine Bildideen konkretisierte, vermittelte aber auch dokumentierte.
3. Oktober 2017
Lorenzo Lotto, Porträt einer Frau als Lukretia, Detail, um 1530–1532, Öl/Lw, 96.5 x 110.6 cm (© The National Gallery, London)

Lorenzo Lotto. Porträts Porträtmalerei der Hochrenaissance in Oberitalien

Lorenzo Lotto (um 1480–1556/7) zählt zu den faszinierendsten Renaissancemalern des frühen 16. Jahrhunderts und ist vor allem für seine Porträts und religiösen Gemälde bekannt. Seine Werke zeichnen sich durch eine expressive Empfindsamkeit und Unmittelbarkeit aus und sind an ihren tief gesättigten Farben und dem markanten Einsatz von Schatten erkennbar.

Aktuelle Ausstellungen in den Niederlanden

Welche Kunstausstellungen laufen derzeit in den Niederlanden? Hier eine Auswahl der großen Museen und Ausstellungshäuser.

26. Mai 2018
Anton Mauve, Boot am Strand, Detail, 1882, Öl/Lw, 115 x 172 cm (Gemeentemuseum Den Haag. Gift of the Friends of Gemeentemuseum Den Haag, 1887)

Die Haager Schule und Scheveningen – Strandleben Untergehende Welt der Fischer und beginnender Tourismus

Der Strand in Scheveningen, im größten Seebad der Niederlande, ist in der Kunstwelt weltberühmt. Künstler der Haager Schule wie Jan Hendrik Weissenbruch, Anton Mauve und die Brüder Maris wurden vom Leben der Fischer angezogen. Das musste zunehmend dem Tourismus weichen.

Aktuelle Ausstellungen in den USA

Welche Kunstausstellungen laufen derzeit in den USA? Hier eine Auswahl der großen Museen und Ausstellungshäuser.

1. Juni 2018
Egon Schiele, Selbstporträt, Detail, 1911, Aquarell, Gouache und Bleistift, 51,4 x 34,9 cm (The Metropolitan Museum, New York, Bequest of Scofield Thayer, 1982)

Obsessionen: Akte von Klimt, Schiele und Picasso aus der Scofield Thayer Sammlung Erotische Kunst der Klassischen Moderne

Erotische Kunst – Frauenakte – von Klimt, Schiele und Picasso aus der Scofield Thayer Sammlung zeigt das MET Breuer im Sommer 2018. Knapp 50 Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken der berühmten Künstler anlässlich der 100. Wiederkehr der Todestage von Gustav Klimt und Egon Schiele.
21. Januar 2018
Georg Baselitz, Schlafzimmer, Detail, 1975, Öl und Kohle/Lw, 250 x 200 cm (Privatbesitz, © Georg Baselitz, 2018, Foto: Jochen Littkemann, Berlin)

Georg Baselitz Werke wider die Ordnung Retrospektive zum 80. Geburtstag in der Fondation Beyeler

Die wichtigsten Gemälde und Skulpturen aus Georg Baselitz‘ (* 1938) rund sechzigjährigem Schaffen zwischen 1959 und 2017sind in der Fondation Beyeler wiedervereint. Exemplarische Schlüsselwerke der 1960er Jahre wie die „Helden“- und die Fraktur Bilder (1965/66) sind genauso vertreten wie die auf dem Kopf stehenden Motive, mit denen Baselitz in den 1970er und 1980er Jahren berühmt wurde.