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Albertina: Wilhelm Leibl Zeichnungen und Gemälde des deutschen Realismus

Wilhelm Leibl, Dr. Reindl in der Laube, Detail, um 1890, Öl/Lw, 26 x 19,5 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus, München)

Wilhelm Leibl, Dr. Reindl in der Laube, Detail, um 1890, Öl/Lw, 26 x 19,5 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus, München)

Wilhelm Leibl (1844–1900) wird als Zeichner und Maler vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf dem Bildnis und der Figurendarstellung liegt. Gefördert von Gustave Courbet, beeinflusst von Edouard Manet und geschätzt von Vincent van Gogh, gehörte Leibl zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Mit seinem Rückzug aufs Land begründete er eine eigenständige und moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit und das Studium der Alten Meister über der Anekdote der traditionellen Genremalerei stehen. Entscheidend für Leibl war nicht, dass ein Modell „schön“ wäre, sondern dass es „gut gesehen“ wurde.

Die Ausstellung mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Ungarn, der Tschechoslowakei und der Schweiz ist die erste Schweizer Museumsausstellung des deutschen Realisten.

 

 

Wilhelm Leibl: Bilder

  • Wilhelm Leibl, Dr. Reindl in der Laube, um 1890, Öl/Lw, 26 x 19,5 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus, München)

Beiträge zum Realismus

23. Mai 2019
Olga Wisinger-Florian, Sommerabend, Detail, 1896 (© Leopold Privatsammlung Foto Leopold Museum, Wien Manfred Thumberger)

Leopold Museum: Olga Wisinger-Florian Österreichische Landschaftsmalerin um 1900

Olga Wisinger-Florian (1844–1926) gehört zu den wichtigsten Landschafts- und Blumenmalerinnen der österreichischen Kunst zwischen 1885 und 1910. Das Leopold Museum zeigt ihr Werk im Überblick.
6. April 2019
Wilhelm Leibl, Dr. Reindl in der Laube, Detail, um 1890, Öl/Lw, 26 x 19,5 cm (Städtische Galerie im Lenbachhaus, München)

Albertina: Wilhelm Leibl Zeichnungen und Gemälde des deutschen Realismus

Die Albertina zeigt Wilhelm Leibl (1844–1900), den Figurenmaler des Realismus, der durch Studium der Alten Meister und Respekt vor der Naturwahrheit einen modernen Zugang zu Körper und Schönheit fand.
27. Mai 2018
Max Liebermann, Der Papageienmann, Detail, 1902 (Museum Folkwang, Essen)

Max Liebermann in Holland: Amsterdamer Waisenhaus und Papageienmann Sommerimpressionen

„Vergiss nicht, so schnell wie möglich nach Scheveningen zu kommen“, schrieb Jozef Israels im März 1904 an seinen Freund Max Liebermann (1847–1935). Zwischen 1870 und 1914 verbrachte der deutsche Realist und spätere Impressionist mit seinem Freund Israels einige Sommer in den Niederlanden, wo er das einfache, stille Leben und das modische Lifestyle am Strand malte.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.