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Albertina: Zeichnungen aus der Sammlung Guerlain Zeichnen heute: Internationale Positionen seit 2000

Mark Dion, The Shipwreck, 2001, Buntstift auf Papier, 27,5 x 34,8 cm (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)

Mark Dion, The Shipwreck, 2001, Buntstift auf Papier, 27,5 x 34,8 cm (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)

Seit den 1990er Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain der zeitgenössischen Zeichnung und haben sich eine umfangreiche Sammlung mit Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich wird von ihnen auch der Prix de dessin ausgeschrieben und von einer Jury vergeben.

Im Jahr 2013 ging ein Teil der Sammlung – 1.200 Zeichnungen – als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina gibt als erstes Museum in Zentraleuropa mit einer Auswahl von Highlights aus diesem Konvolut Einblick in die Sammeltätigkeit der Guerlains.

Kuratiert von Elsy Lahner.

Mit Werken von:

Mark Dion, Marcel Dzama, Marcel van Eeden, Catharina van Eetvelde, Jana Gunstheimer, Erik van Lieshout, Robert Longo, David Nash, Cornelia Parker, Joyce Pensato, Pavel Pepperstein, Javier Pérez, Chloe Piene, Anne-Marie Schneider, Kiki Smith, Nedko Solakov, Renie Spoelstra, Aya Takano, Sandra Vásquez de la Horra, Jorinde Voigt

A PASSION FOR DRAWING. Die Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou: Ausstellungskatalog

Elsy Lahner, Klaus Albrecht Schröder (Hg.)
Mit Beiträgen von Isabelle Dervaux und Elsy Lahner, sowie einem Gespräch mit Florence und Daniel Guerlain
176 Seiten
ISBN 978-3-7913-5941-0 (D)
ISBN 978-3-7913-5942-7 (E)
Prestel Verlag, München · London · New York 2019

Zeichnungen aus der Sammlung Guerlain: Bilder

  • Mark Dion, The Shipwreck, 2001 (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)
  • Catharina van Eetvelde, Equation, 2006 (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)
  • Sandra Vasquez de la Horra, La Fresca, 2006 (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)
  • Chloe Piene, Grip 01, 2007 (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)
  • Sandra Vasquez de la Horra, Isleña, 2009 (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)
  • Jorinde Voigt, Horizonte, 2010 (Schenkung der Sammlung Florence und Daniel Guerlain, 2012 | Centre Pompidou – Musée National d’Art Moderne, Paris)

Beiträge zur Zeichnung und Druckgrafik

19. Juni 2020
Bernardo Strozzi, Die Köchin, Detail, um 1625, Öl/Lw, 176 x 186 cm (Musei di Strada Nuova, Palazzo Rosso, Genua)

Washington | National Gallery of Art: Barock in Genua Malerei und Skulptur von 1600 bis 1750

Etwa 60 Gemälde und zahlreiche Arbeiten auf Papier bringen 2020 das Genueser Barock nach Washington D. C. Mit Werken von Rubens, Orazio Gentileschi, van Dyck, Bernardino Strozzi, Benedetto Castigione, Baccicio, Alessandro Magnasco uvm. wird die reiche visuelle Kultur der ligurischen Hafenstadt von 1600 bis 1750 nachvollziehbar.
18. Juni 2020
K. H. Hödicke, Entwurf, Detail, 1972, Bleistift und Wachsmalstift auf Papier, 297 x 210 mm (Staatliche Graphische Sammlung München, Schenkung S. K. H. Herzog Franz von Bayern 2019, Foto: Staatliche Graphische Sammlung München © VG Bild-Kunst, Bonn 2020)

München | Pinakothek der Moderne: K. H. Hödicke Arbeiten auf Papier in der Staatlichen Graphischen Sammlung München

K. H. Hödicke, der Berliner Maler, in der Pinakothek der Moderne und in einem zweibändigen Katalog, vorgestellt als Zeichner von duftigen DIN-A4-Blättern und monumentalen malerischen Gouachen. Der Erwerb von 53 Arbeiten auf Papier durch die Staatliche Graphische Sammlung München wie eine zweijährige Zusammenarbeit ihres Direktors Michel Hering mit dem Künstler ermöglichen, Hödicke als gewitzten, sich mit der Pop-Art, Konzeptkunst und seiner Umgebung höchst innovativ beschäftigenden Maler kennenzulernen.
4. Juni 2020
Gerhard Richter, 12.1.18, Detail, 2018, Bleistift und Farbstift auf Papier, 14,2 x 20,2 cm, Gerhard Richter Archiv, Staatliche Kunstsammlungen Dresden © Gerhard Richter 2020 (08022020)

Dresden | Albertinum: Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017 bis 2020

Die neuen, im Albertinum ausgestellten Zeichnungen Gerhard Richters sind mit Blei- und Farbstiften aber auch Fettkreiden gestaltet. Mit Tagesdaten zwischen dem 5.11.2017 und dem 15.5.2019 betitelt, gliederte der Maler die Zeichnungen in mehrere Werkblöcke.

Aktuelle Ausstellungen

10. August 2020
Filmstill aus "There goes our Neighbourhood" © Tom Wholohan

Wien | Architektur.Film.Sommer 2020 Gebaute Gerechtigkeit?

Mit „Gebaute Gerechtigkeit“ thematisiert das internationale Filmfestival Architektur.Film.Sommer des Az W 2020 an vier Kinoabenden Fragen zu Aneignung von öffentlichem Raum, zum Überwinden von Räumen und Grenzen, zum Zusammen Zuhause.
6. August 2020
Alter Leuchtturm (1887) in Sulina, Foto: Jürgen Haberhauer

Schallaburg: DONAU – Menschen, Schätze & Kulturen Vom Donaudelta in die Wachau

Auf der Schallaburg kann man 2020 die Donau von ihrer Mündung im Schwarzen Meer bis zum Ausstellungsort hinaufreisen: Menschen, Schätze & Kulturen – ergänzt durch politisch-militärische Splitter und die Donau als Lebensraum für Tiere— prägen den Fluss und dieser wiederum ihre Geschicke. Doch lassen wir die Donau selbst diese Geschichte erzählen.
1. Juli 2020
Larry Poons, Nixe's Mate, 1961, Acryl auf Leinwand, 178x 285 x 4 cm (Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung seit 1996, Photo: mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien © Bildrecht, Wien2020)

Wien | mumok: Misfitting Together. Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art Andy Warhols serielles Denken kontextualisiert

Pop Art, Minimal und Conceptual Art aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig unter dem Aspekt des Seriellen erweitert den Blick auf Andy Warhols Werk. Modulare und serielle Ideen nach Mel Bochner in deutscher und amerikanischer Kunst der 1960er und 1970er Jahre.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.