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Albertina zeigt Sammlung Hahnloser im Frühjahr 2020 Entdeckung des Postimpressionismus in der Schweiz

Vincent van Gogh, Der Sämann, 1888 (Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Winterthur, Schenkung Elisabeth Lasserre-Jäggli, 1983)

Vincent van Gogh, Der Sämann, 1888 (Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Winterthur, Schenkung Elisabeth Lasserre-Jäggli, 1983)

Klaus-Albrecht Schröder kündigt für das Frühjahr 2020 eine Ausstellung mit Meisterwerken der Sammlung Hahnloser an! Vermutlich findet die Schau unter dem Titel „Cézanne, Matisse, Hodler. Sammlung Hahnloser“ vom 22. Februar bis 24. Mai 2020 statt.

Nach Präsentationen zum Pointillismus, zu Henri Matisse und dem Fauvismus, sowie der bestbesuchten Einzelausstellung zu Vincent van Gogh stellt die Albertina Künstler der Nabis und des Fauvismus vor. Die Sammlung Hahnloser, zwischen 1905 und 1936 zusammengetragen von Arthur Hahnloser und dessen Ehefrau Hedy Hahnloser-Bühler, umfasst Werke von Pierre Bonnard, Paul Cézanne, Aristide Maillol, Henri-Charles Manguin, Pierre-Albert Marquet, Henri Matisse, Odilon Redon, Henri de Toulouse-LautrecVincent van Gogh und Édouard Vuillard. Die Schweizer Moderne ist durch Ferdinand Hodler, Cuno Amiet und Félix Vallotton vertreten.

 

Sammlung Hahnloser

Die Sammlung Hahloser steht auch für die Freundschaften des Sammlerehepaares, für das die so häufig genutzte Formel „Leben für die Kunst“ wahrhaftig zutraf. Hedy war davon überzeugt, „mit ihrer Zeit leben“ zu müssen. Bald entstanden Freundschaften zwischen den Malern und den Kunstliebhabern, die „ihre Künstler“ auch gerne in die Villa Flora in Winterthur einluden. Die Porträts der Familie und die im Schweizer Haus entstandenen Gemälde zeugen noch immer von diesen glücklichen Tagen. Das 1995 als Museum eröffnete Haus des Sammlerehepaares wurde am 28. April 2014 aufgrund von Sparmaßnahmen der Stadt Winterthur geschlossen. Seitdem befindet sich die Sammlung auf internationaler Ausstellungstournee.

Zu den Meisterwerken der Sammlung Hahnloser-Bühler zählen Vallottons „Die Weiße und die Schwarze“ (1913) und „Der violette Hut“ (1907), „Spiegeleffekt (Die Wanne)“ (1909) von Bonnard, „Der Sämann“ von van Gogh, das „Porträt eines Künstlers“ von Cézanne, Matisses „Nizza, schwarzes Notizbuch“ (1918) und „Die Anemonen“ (1912) von Redon.

Weitere Informationen zur Sammlung Hahnloser finden Sie: Sammlung Hahnloser: Meisterwerke des Postimpressionismus

Der Titel der Ausstellung wurde aktualisiert am 7.8.2019.

Beiträge zum Postimpressionismus

13. August 2019
Félix Vallotton, Der Besuch, Detail, 1899, Gouache/Karton, 55.5 x 87 cm (Kunsthaus Zürich. erworben 1909. © Kunsthaus Zürich)

New York | The Metropolitan Museum of Art: Félix Vallotton „Maler der Unruhe” bringt Spannung in die Met Fifth Avenue

Félix Vallotton in The Met Fifth Avenue: sein Porträt von Gertrude Stein trifft auf jenes von Picasso, dazu politische Druckgrafiken, intime Interieus, Porträts des „Malers der Unruhe” und des Pariser Fin de Siècle.
7. August 2019
Vincent van Gogh, Le Café de nuit à Arles, 1888 (Hahnloser-Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur, Foto: Reto Pedrini, Zürich)

Wien | Albertina: Sammlung Hahnloser Cézanne, Matisse, Hodler - und die Künstler des Postimpressionismus, Fauvismus und Klassischen Moderne

Die Albertina präsentiert im Frühjahr 2020 eine repräsentative Auswahl an Werken der Schweizer Sammlung Hahnloser. Die Sammlung Hahnloser, zwischen 1905 und 1936 zusammengetragen von Arthur Hahnloser und dessen Ehefrau Hedy Hahnloser-Bühler, umfasst Werke des Postimpressionismus, Fauvismus und der Klassischen Moderne - von Van Gogh, Cézanne über die Nabis bis zu Matisse und Ferdinand Hodler.
15. Juli 2019
Vincent van Gogh, Selbstporträt, Detai, 1887, Öl/Karton, 32,8 x 24 cm (Kröller-Müller Museum, Otterlo © Indien van Toepassing, Amsterdam)

Frankfurt | Städel: Vincent van Gogh „Making Van Gogh“ beleuchtet Rezeption von Van Goghs Kunst in Deutschland

Vincent van Gogh (1853–1890) verkaufte während seines kurzen Künstlerlebens nur ein einziges Bild. Doch 15 Jahre nach seiner Selbsttötung hatten die Kunstwelt und erste Sammler den immensen Wert seines Schaffens erkannt. Das Städel Museum in Frankfurt a.M. zeigt erstmals in einer Ausstellung, welche Rolle die deutschen Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte seiner Malerei spielten.
18. Juni 2019
Vincent van Gogh, Der Sämann, Detail, um 25. November 1888, Öl auf Leinwand, 32 x 40 cm (Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Stiftung)

Amsterdam | Van Gogh Museum: Jean-François Millet. Die Saat der Modernen Kunst Wie inspirierte Millet van Gogh, Monet, Munch und Dalí?

Wie inspirierte Millet van Gogh, Monet, Munch und Dalí? Als "Maler der Bauern" ging Jean-François Millet in die Kunstgeschichte ein. Seine Bilder beeinflussten die Moderne Kunst, denn Monet, van Gogh, Pissarro, Munch und Dalí kopierten und paraphrasierten die ländlichen Motive und neuartig stimmungsvollen Landschaften.
17. Juni 2019
Vincent van Gogh, Die Sternennacht [La Nuit Etoilée], Detail, 18. Juni 1899 (Museum of Modern Art, New York)

Vincent van Gogh: Die Sternennacht “Vincent van Gogh. Die Farben der Nacht”

Vincent van Gogh schuf mit dem Gemälde „Die Sternennacht” am 18. Juni 1899 eines seiner berühmtesten Werke. Hier findest du die wichtigsten Infromationen über das Bild (Bildbeschreibung), seine Entstehung, Van Goghs Nachtdarstellungen und seine Vorläufer.
14. März 2019
Maurice Denis, Poetische Arabeske, oder: Die Leiter im Laub, Detail, 1892, Öl/Lw, auf Holzpaneel montiert, 235 x 172 cm (Saint-Germain-En-Laye, Musée départemental Maurice Denis / Christian Jean)

Musée du Luxembourg: Nabis und die dekorativen Künste Gemusterte Flächigkeit in Malerei und Wandschmuck

Das Musée du Luxembourg widmet erstmals den dekorativen Werken der Nabis eine Ausstellung. Les Nabis (hebr. Propheten) – allen voran Pierre Bonnard, Edouard Vuillard und Félix Vallotton – strebten die Überwindung der Trennung von bildender und angewandter Kunst an.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.