Zum 250. Geburtstag widmen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden dem Künstler eine Ausstellung an zwei Standorten: Inspirationsquellen fand Friedrich in der Natur – auf seinen Wanderungen in der näheren und weiteren landschaftlichen Umgebung Dresdens.
Robert Longo ist für seine monumentalen fotorealistischen Bilder bekannt: kraftvolle Kohlezeichnungen zu den drängendsten Fragen unserer Zeit, die einen durch die virtuose Technik und die Bildmächtigkeit des Motivs überzeugen.
1924 veröffentlichte André Breton das Erste surrealistische Manifest und begründete damit den Surrealismus als Haltung und Kunstform. Anlässlich des 100. Geburtstags der revolutionären Gruppierung organisiert das Centre Pompidou eine umfassende Überblicksausstellung.
Die Ausstellung zeigt verschiedene Wege, wie brasilianische Künstler:innen ihre eigenen modernen Bildsprachen entwickelten. Sie präsentiert zehn Kunstschaffende und eine Einführung in prägende politische und wirtschaftliche Ereignisse ebenso wie Meilensteine in Literatur, Musik, Design und Architektur des Landes.
Im Jahr 2024 wird der 170. Jahrestag der Gründung Fratelli Toso mit einer Retrospektive gefeiert, kuratiert von Caterina Toso. Die Ausstellung zeigt die bedeutendsten Stücke der künstlerischen Produktion des 20. Jahrhunderts sowie Archivmaterial, das die Geschichte der Glashütte erzählt.
O&O überzeugen eine 16-köpfige Jury mit ihrem Entwurf für das Haus der Geschichte (hdgö) Österreich. Vorgesehen ist ein nachhaltiger Holzbau im Klosterhof als Ergänzung zum Bestand. 19. und 21. Jahrhundert verbinden sich zu einer inhaltlich stimmigen Verbindung von Alt und Neu.
Zum 200. Geburtstag der National Gallery organisiert sie eine "spektakuläre" Van Gogh-Ausstellung zu dessen Aufenthalt in der Provence - mit berühmten Bildern aus Arles und Saint Rémy!
Das LWL-Museum besitzt vier Gemälde Otto Muellers sowie eine Reihe von Grafiken, darunter eine handkolorierte Lithografie. Diese Werke sind Ausgangspunkt der Ausstellung, die einen kritischen Blick auf das Werk des Expressionisten wirft.
“Frida Kahlo ¡Viva La Vida” ist der Titel der immersiven Ausstellung zu Leben und Werk der mexikanischen Ausnahmekünstlerin Frida Kahlo - auf Basis ihres Mal- und Tagebuchs.
Im Zuge des aktuellen Interesses für die Kunst der Jahrhundertwende wird derzeit die „nordische Moderne“ wiederentdeckt. Der finnische Künstler Akseli Gallen-Kallela (1865–1931) zählte um 1900 noch vor Edvard Munch zu den außerordentlich vielbeachteten Talenten des Symbolismus und Jugendstils. In Wien wurde seine Kunst von der Secession präsentiert, in Deutschland war er kurzzeitig Mitglied der „Brücke“ und zu Hause der gefeierte Wiederentdecker alter Sagen und der Volkskunst.
Anhand bedeutender Werke von 13 Hauptakteuren zeichnet Carolyn Christov-Bakargiev sowohl die italienische Entstehung als auch den internationalen Einfluss der Arte Povera nach und widmet sich auch ihren Auswirkungen auf die Kunst der folgenden Jahrzehnte.
Die drei frühesten Gemälde Monets von Paris stehen am Beginn der impressionistischen Bewegung und einer kleinen, konzentrierten Schau zum Bild der Stadt im Impressionismus. Mit rund 20 Werke der Malerei, Fotografie und Grafik.
Nicola Pisano eröffnete in Pisa eine eigene Werkstatt, deren erster belegter Auftrag die Anfertigung einer Kanzel für das Baptisterium war. Diese 1259/60 vollendete Kanzel gilt heute als die erste bedeutende Kanzel der italienischen Gotik.
Wann und wie gelangten diese Werke des französischen Impressionismus in die Niederlande? Und waren die Niederländer:innen überhaupt bereit, eine moderne Kunstbewegung aus Paris zu übernehmen? Welche Bilder ihren Weg in die Niederlande fanden, und welchen Weg sie kamen, klärt die Ausstellung in Amsterdam erstmals.
Zum ersten Mal greift das Musée Carnavalet ein einzelnes Jahr aus der Revolution heraus, zweifellos das komplexeste. „Paris 1793-1794, ein Revolutionsjahr“ markiert somit den Höhepunkt der revolutionären Rolle von Paris.
Egon Schieles Landschaften sind erfüllt von einer existenziellen Botschaft über die conditio humana. Die Hoffnung und das Versprechen des Frühlings und Sommers weichen dem Verfall und dem Tod, bevor der Zyklus von neuem beginnt.
Die Sammlerin, Mäzenin, Mitbegründerin des MoMA, Lillie P. Bliss, wird in einer Ausstellung gewürdigt. Sie förderte die Moderne entgegen aller Widerstände!
„Piet Mondrian: Ever further“ ist die erste Ausstellung der Ausstellungsreihe „Collection in Focus“, die Künstler aus der Guggenheim-Sammlung in den Mittelpunkt stellt.
Die Tate Modern versammelt Künstler:innen, die sich von 1950 bis 2000 mit der optischen, kinetischen, programmierten und digitalen Kunst beschäftigt haben.
Das Kunstjahr 2025 wird von runden (und halbrunden) Geburts- und Todestagen geprägt werden. Einige davon sind in den Ausstellungsprogrammen der großen Museen wiederzufinden.
Alles in allem ein spannendes und abwechslungsreiches Programm, mit dem das MoMA deutliche Akzente in Richtung Textilkunst, Designgeschichte und zeitgenössische Kunst setzt.
Dem malenden „Zöllner“ Henri Rousseau (Laval 1844–1910 Paris) und seinem Einfluss auf die internationale Avantgarde widmen die Fondazione Musei Civici di Venezia, unterstützt durch das Musée d’Orsay und das Musée de l’Orangerie, beide Paris, eine groß angelegte Ausstellung im Palazzo Ducale. Als Autodidakt und anfänglicher Freizeitmaler revolutionierte Rousseau die Kunst des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Heute ist er für seine Urwaldbilder und Traumlandschaften berühmt.
Henri Rousseau (Laval 21.5.1844–2.9.1910 Paris), Lebenslauf des Malers, besser bekannt als "Der Zöllner", Ehefrauen, Kinder, Lebensdaten, wichtigste Werke
Eleganz & Totentanz: Wie gotische Meisterwerke die Entwicklung der Modernen Kunst beeinflussten: von Munch zu Kollwitz, Grünewald zu Dix, von Dürer zu Schjerfbeck.
Die Retrospektive der Künstlerin umfasst fast 200 Werke. Mit Gemälden, Skulpturen, Collagen, Mode, Filmen und Installationen zeigt die Ausstellung die erstaunliche Bandbreite von Kusamas multidisziplinärem Schaffen. Zehn „Infinity Mirror Rooms“ - ein Maßstab für Kusama-Ausstellungen - ermöglichen das Eintauchen in ihre Kunst. Erstmals zu sehen ist „Infinity Mirrored Room - My Heart is Filled to the Brim with Sparkling Light“ (2024).
Hier findet du die wichtigsten Werke von Michelangelo Buonarroti in chronologischer Reihung: Madonnen, David, Fresken der Sixtina, Grabmäler, Architektur
Vincent van Goghs „Schwertlilien“ (1889) wird im Herbst 2024 aus der Perspektive der modernen Konservierungswissenschaft analysiert. Die Ausstellung zeigt, wie das Licht- und Farbverständnis des Künstlers seine Malpraxis beeinflusste.
Hier findest Du alle wichtigen Daten und Fakten zum Leben von Michelangelo Buonarroti (Biografie, wichtige Werke, Freundschaften, Aufträge und Ereignisse).
Hier findest Du die wichtigsten Informationen zu Michelangelos Decke der Sixtinischen Kapelle von Auftragserteilung, Konzept, Ikonografie, Bedeutung bis Ausführung und Restaurierungen.
Leonardo da Vinci (1452–1519) war ein homo universalis, ein Universalgelehrter der Renaissance. Als Maler wie als Anatom, Erfinder und Bildhauer revolutionierte er die Kunst seiner Zeit. Heute sind 31 Werke – Gemälde, bildwürdige Kartons (schwarz-weiße Kreidezeichnungen auf Papier) – von ihm bekannt. Seine berühmtesten Werke sind zweifellos die „Mona Lisa“ und das „Abendmahl“ – aber auch seine vielfältigen Madonnen-Bilder zeigen Leonardo als erfindungsreichen Schöpfer bewegter und bewegender menschlicher Figuren.
Hier findest Du alle wichtigen Informationen zur "Schlacht von Anghiari": Auftrag – Ikonografie – Ausführung – Anbringungsort – Zeichnungen – Wettbewerb Leonardos mit Michelangelo
Hier findest Du die wichtigsten Informationen zur „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci: Persönlichkeit – Auftrag – Arbeitsfortschritt – Datierung – Zeitgenössische Quellen – „Mona Lisa“ im Louvre
Hier findest Du die wichtigsten Informationen zur „Anna selbdritt“ von Leonardo: Beschreibung, Auftragserteilung, Material, zeitgenössische Quellen, Bedeutung, Bestimmungsort und Funktion, „Anna selbdritt“ für die Sala del Gran Consiglio?, vorbereitende Zeichnungen.
Diese Pariser Ausstellung unterstreicht 2025 den Umfang, den Reichtum und die Komplexität ihres Werks in fünf thematischen Abschnitten: Lernen durch Beobachtung, Familienporträts, „Ich male Menschen, um sie kennen zu lernen“, „Die wahre Theorie ist die Natur, die sie vorschreibt“, „Der Akt: ein weiblicher Blick“.
Die große Frühjahrs-Ausstellung der ALBERTINA MODERN stellt eine der bedeutendsten Privatsammlungen Deutschlands – die Sammlung Viehof aus Mönchengladbach – erstmals in Österreich vor. Diese bietet einen Überblick über die deutsche Kunst der letzten 60 Jahre von Gerhard Richter bis Anne Immhof und Katharina Grosse.
Um 1280 malte Cimabue die „Maestà“ (Louvre) für die Kirche San Francesco in Pisa. Der Louvre untersucht die bedeutende gotische Tafel und „Die Verspottung Christi“.
Die Foto-Ausstellung „True Colors. Farbfotografie 1939–1955“ in der Albertina Modern in Wien widmet sich den Entwicklungen nach der Erfindung des Farbumkehrfilms durch Kodak 1935 und Agfa 1936.
Die Ausstellung erkundet ein Jahrhundert panafrikanischer figurativer Malerei mit Themen wie Freude, Ausgelassenheit, Alltag, Sinnlichkeit und Spiritualität anhand von über 140 Gemälden von 100 Künstler:innen.
Gustav Klimt (1962-1918) begann als Dekorationsmaler, durchlebte in den 1890ern eine Krise, gründete die Wiener Secession und wurde schlussendlich der berühmt-berüchtigte "Maler der Frauen".
Umrao Sher-Gil als Fotograf, Amrita Sher-Gil als Malerin und Ervin Baktay als Kunsthistoriker und Indologe führten ein kreativ-künstlerisches Leben. Die Ausstellung in Delhi präsentiert das Leben der Familie sowie die miteinander verflochtenen kreativen und wissenschaftlichen Tätigkeiten.
Leonor Fini beschäftigte sich mit grundlegenden Fragen der Gesellschaft. Sie hinterfragte in ihrer Kunst Geschlechterrollen, Identität, Zugehörigkeit, etablierte Familienmodelle, Männlichkeit und Weiblichkeit. Der Palazzo Reale widmet der geheimnisvollen Surrealistin eine Einzelausstellung.
Diese karriereumspannende Ausstellung der Tate Britain wird in einer Abfolge großformatiger Installationen Gemälde, Schriften, Stickereien und Zeichnungen neben Atkins‘ Bewegtbilder zusammenbringen.
Sag mir wo die Blumen sind ist der Titel einer neuen, 24 Meter langen Installation von Anselm Kiefer im Stedelijk Museum Amsterdam. Neben den Werken aus der Sammlung ptäsentiert das Van Gogh Museum die langjährige Beziehung des Künstlers zu Vincent van Gogh. Außerdem arbeitet Kiefer an neuen Bildern mit Bezug zum Impressionisten.
Das Zeichnen in Hell und Dunkel auf farbigen Untergründen von Leonardo da Vinci bis Albrecht Dürer steht im Zentrum dieser Ausstellung der Albertina 2025.
Anlässlich der großzügigen Schenkung eines rund 60-teiligen Konvoluts von Henriette Friis widmet das MAK Meisen Kimonos und Haoris aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Ausstellung.
Kaiser Rudolf II. war ein außergewöhnlicher Sammler, dessen Hofkünstler zu den besten Europas gehörten. Der Louvre kooperiert für die Ausstellung mit der Narodni Gallery in Prag.
Am 5. Juni 1905 gründeten die vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl die expressionistische Künstlergruppe Brücke. Das Gründungsdatum vor 120 Jahren soll mit einer Jubiläumsausstellung gefeiert werden — 120 Berliner:innen stellen 120 Lieblingswerke vor.
Vincent van Goghs (1853–1890) Leidenschaft für die Porträtmalerei erblühte zwischen 1888 und 1889, als der Künstler während seines Aufenthalts im südfranzösischen Arles mehrere Porträts einer benachbarten Familie schuf – des Postboten Joseph Roulin, seiner Frau Augustine und ihrer drei Kinder Armand, Camille und Marcelle. Erstmals versammelt diese Ausstellung die Bildnisse der Familie Roulin.
Marguerite Emilienne Matisse (1894–1982) war das älteste Kind des Künstlers. Ihr Vater schuf ca. 30 Porträts von der mutigen Widerstandskömpferin im 2. Weltkrieg.
European Realities zeichnet erstmals Realismusbewegungen in Italien, Frankreich und Deutschland sowie in nord-, mittel- und südosteuropäischen Ländern nach.
Damien Hirst wurde in den 1990er Jahren mit seinen ikonischen Gemälden (Mandalas mit Schmetterlingen), Skulpturen (in Formaldehyd eingelegte Tiere) und Installationen weltweit bekannt. Weniger beachtet wurden bisher die Zeichnungen des britischen Künstlers, die die ALBERTINA MODERN nun erstmals in einem Museum präsentiert.
Meret Oppenheim: Biografie Lebenslauf von Meret Oppenheim (1913–1985) 6.10.1913 Meret Oppenheim wurde am 6. Oktober 1913 in Charlottenburg bei Berlin geboren. Ihre Eltern sind Eva und […]
Pontus Hulten prägte als Gründungsdirektor des Centre Pompidou dessen Gestaltung und Ausrichtung. In Niki de Saint Phalle und Yves Tanguy fand er Kunstschaffende, deren Werke zum Anfassen bestimmt waren.
Die Ausstellung rückt Künstlerinnen* und geschlechterdiverse Personen ins Zentrum der Moderne – nicht als Randnotiz, sondern als radikale Akteur:innen einer Zeit des Umbruchs. Ihre Lebenswege und […]
2021 erhielt das Centre Pompidou eine äußerst großzügige Schenkung von Bruno Decharme: 921 Werke von 242 Künstler:innen aus dem 18. bis zum 21. Jahrhundert. Da das Centre Pompidou 2025 für eine mehrjährige Restaurierung geschlossen wird, springt das dann neu eröffnete Grand Palais als Ausstellungsort ein.
Zur Ausstellung „Paris Noir“ veröffentlicht das Centre Pompidou einen siebenteiligen Podcast, der die Ziele der Schau und das kulturelle Klima gut aufschlüsselt. ARTinWORDS bietet eine Nachlese […]
Am Anfang steht ein Ort: 25 bis, rue des Écoles, ein Steinwurf von der Sorbonne entfernt. Dort gründet Alioune Diop 1947 die Buchhandlung und Verlagsplattform Présence […]
Mitten im Herzen der Ausstellung breitet sich ein Raum in Kreisform aus – eine sinnliche Hommage an das, was der Dichter und Philosoph Édouard Glissant (1928–2011) […]
Zwischen den Inseln der Karibik, den Küsten Afrikas und den Ateliers in Paris entsteht in der Nachkriegszeit eine einzigartige Form des Surrealismus – tief durchdrungen von […]
In den späten 1950er und 1960er Jahren formierte sich in Paris eine neue Sprache der Abstraktion – und afro-diasporische Künstler:innen prägten diese entscheidend mit. Inspiriert von […]
Die 1960er Jahre waren geprägt von weltweiten Unabhängigkeitsbewegungen. Besonders die afrikanischen Dekolonisierungen stärkten das pan-afrikanische Bewusstsein – mit Paris als einer seiner intellektuellen Knotenpunkte. Das “World […]
Abstraction-Création war ein Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern zur Förderung der Abstrakten Kunst in Paris (1931–1937). Die Ausstellung zeigt die liberale Haltung der Kunstschaffenden und deshalb alle "Spielarten" ungegensätndlichen Gestaltens. | 2025/26
Im Zeitraum zwischen 1880 und 1920, in dem die moderne skandinavische und finnische Kunst eine Hochphase erlebte, entwickelten Künstler:innen eine neue Bildsprache. Die rund 70 Gemälde stammen vornehmlich aus einer hochkarätigen norddeutschen Kunstsammlung, zu der das MKdW exklusiven Zugang hat.
Georges Seurat (1869–1891) hat zwar ein quantitativ überschaubares Werk hinterlassen, dennoch ist es von höchster Bedeutung für die Entwicklung der Malerei im ausgehenden 19. Jahrhundert. Das Frühwerk von Seurat, der 1878/79 im Atelier von Henri Lehmann studierte und sein Studium nach dem Besuch der vierten Impressionisten-Ausstellung 1879 abbrach, ist tief geprägt vom Impressionismus...
Die Ausstellung der Tate Modern wird wichtige Beispiele dieser Textilien, Gemälde und Arbeiten auf Papier aus den 1970er, 80er und 90er Jahren zusammenbringen, von denen viele noch nie außerhalb Australiens gezeigt wurden.
Mit über 50 Werken ist „Renoir und die Liebe“ die bedeutendste Ausstellung zum Werk des französischen Impressionismus in Großbritannien seit zwanzig Jahren.
Anhand ausgesuchter Skulpturen Wotrubas und signifikanter Werke zeitgleich tätiger Kolleg:innen sollen grundlegende Fragen der Bildhauerei nach 1945 zu adressiert werden.
Georges Seurat: Biografie Tod „Eine plötzliche, dumme Krankheit raffte ihn innerhalb weniger Stunden dahin, als er kurz vor dem Triumph stand: Ich verfluche die Vorsehung und […]
Marina Abramović (* 1946) ist eine Pionierin der Performance-Kunst und einer der berühmtesten lebenden Künstlerinnen der Gegenwart. Hier findest du alle wichtigen Ereignisse, Ausstellungen und Performances!
Die ALBERTINA zeigt ein Konvolut von über 800 Zeichnungen - Aquarelle und Karikaturen - der sog. Hagengesellschaft, einer der Keimzellen der Wiener Moderne und der Wiener Secession.
Wie hat Klimt gearbeitet? Welche Materialien hat er - u.a. für seine goldenen Bilder - verwendet? Wie hat er einzelne Bilder konzipiert? Ein weiterer Höhepunkt der Schau ist das Ergebnis der mehrjährigen Kooperation des Belvedere mit Google Arts & Culture, die 2019 in Angriff genommene hypothetische Rekonstruktion der Farbigkeit von Klimts Fakultätsbildern.
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938): Lebenslauf und Chronologie von seiner Ausbildung zur Gründung der "Brücke", die Berliner Jahre, Kirchner im Ersten Weltkrieg und seine Drogensucht, Entzug und Leben in Davos bis zum tragischen Selbstmord des Künstlers 1938.
In Gedenken an das „First World Festival of Negro Arts“ in Dakar, wo traditionelle afrikanische Kunst mit europäischer Moderne & zeitgenössischer Kunst verglichen wurde.
Francisco de Zurbarán: Biografie Wer war Francisco de Zurbarán? Francisco de Zurbarán (Fuente de Cantos 7.11.1598–27.8.1664 Madrid) war ein spanischer Maler des Barock. Sein Œuvre ist […]
Nam June Paik: Biografie Nam June Paik (Seoul 20.7.1932–29.1.2006 Miami Beach) war ein aus Korea stammender US-amerikanischer Komponist und bildender Künstler der Fluxus Bewegung. Er arbeitete […]
Das signierte und datierte Gemälde zeigt in der Bildmitte einen vom oberen Bildrand überschnittenen Baum, der die Komposition teilt. Ein Tisch umschließt den Baum in der […]
Peggy Guggenheim eröffnete im Januar 1938 eine Galerie in London, die zum Kern ihrer berühmten Sammlung werden sollte. Von Marcel Duchamp und Nellie Diesburg beraten, konzentriete sich die New Yorkerin auf Kunst des Surrealismus und der Abstraktion.
William Kentridge (* 1955) ist ein südafrikanischer Künstler, der anfangs am Theater arbeitete und seit den 1980er Jahren im Kunstkontext ausstellt. Alle wichtigen Fakten zu seiner Ausbildung, Arbeiten für Theater und Bühne, Teilnahmen an Biennalen.
Petrit Halilaj (*1986) zeigt seine erste große institutionelle Einzelausstellung in Berlin. Im Mittelpunkt steht eine raumgreifende, partizipatorische Installation, die das Potenzial des kollektiven Träumens erkundet, offene, emanzipatorische Welten hervorzubringen.
Hier findest Du einen kurzen Überblick der wichtigsten Ereignisse des Dadaismus in der Schweiz und Deutschland, die wichtigsten Portagonist:innen, die wichtigsten Ausstellungen.
Die 2025 in Paris versammelten „Werke auf Papier“ sind entweder vorbereitend für Gemälde oder eigenständig und in den sechs Jahrzehnten seines Schaffens, von 1947 bis 2004, entstanden.
Das NORDICO zeigt 2025/26 den Wiederaufbau von LInz (1945-1955) zwischen Bombenruinen und Barackenlagern, die Fotografien erzählen von Kriegsschäden, den amerikanischen und sowjetischen Besatzern aber auch vom Friedenskongress und Demokratisierungsprozess (1950).
Eleganz & Totentanz: Wie gotische Meisterwerke die Entwicklung der Modernen Kunst beeinflussten: von Munch zu Kollwitz, Grünewald zu Dix, von Dürer zu Schjerfbeck.
Jenny und Sidney Brown sammelten ab etwa 1907 Meisterwerke des französischen Impressionismus, allen voran Bilder von Cézanne, Gauguin und Renoir. Das Belvedere zeigt 2025 erstmals die hochqualitativen Gemälde, während die Villa Brown in Langmatt restauriert wird.
Erstmals zeigt die Hamburger Kunsthalle das Werk des schwedischen Superstars Anders Zorn. Um 1900 zählte der Impressionist zu den berühmtensten Künstlern der westlichen Welt. Weit gereist, hatte er sich in den 1880ern in Paris vom Aquarellisten zum gefragten Porträtisten hochgearbeitet. In Hamburg malte er Anfang Dezember 1891 den Hafen. Seine virtuos ausgeführten Landschaften, Genreszenen und Bildnisse in Öl, aber auch Zorns atmosphärische Radierungen werden das Publikum begeistern!
Das K20 in Düsseldorf zeigt Kunst von queeren Kunstschaffenden der Moderne. Zwischen den 1910er und 1950er Jahren konnten queere Künstler:innen erstmals mehr oder weniger offen ihre geschlechtliche Identität in ihrer Kunst thematisieren. Düsseldorf widmet erstmals im deutschsprachigen Raum diesem bisher "übersehenen" Aspekt eine wichtige Gruppenausstellung, die von den 1910er bis in die 1950er reicht.
Es ist im Herbst 2025 im KHM eine Ausstellung zu Michaelina Woutier geplant. Bisher gibt es noch keine Ankündigung, wie diese erste Historienmalerin des Barock – ihr Hauptwerk ist in der Sammlung des KHM – vorgestellt wird.
Suzanne Duchamp (20.10.1889–11.9.1963): Kindheit, Ausbildung, Familie, Werke - hier findest du alle wichtigen Informationen zu Suzanne Duchamps Leben und Werk.
Mehr als 70 Gemälde geben im Museum Frieder Burda einen opulenten Überblick über die Entwicklung des deutschen Impressionismus, ausgehend von Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt und Wilhelm von Uhde. | 2025/26
Die Pionierin der Dada-Bewegung, Suzanne Duchamp (1889–1963), erstmals umfassend in einer Einzelausstellung gewürdigt. Anhand von abstrakten Gemälden, experimentellen Collagen bis hin zu figurativen Darstellungen zeigt die Retrospektive das vielseitige Schaffen der Künstlerin von den 1910er und 1920er Jahren bis zu abstrakten Kompositionen des Spätwerks.
Joan Miré reiste zwischen 1947 und 1968 sieben Mal in die USA, schuf monumentale Dekorationen und setzte sich mit der amerikanischen Nachkriegskunst auseinander. Im Herbst 2025/Winter 2026 zeigt die Fundació Joan Miró die erste Ausstellung zu Miró in den USA.
Der Kaiserring – Kunstpreis der Stadt Goslar, genannt Goslaer Kaiserring, wird seit 1975 jährlich an einen zeitgenössischen bildenden Kunstschaffenden vergeben. Die Stadt Goslar und der „Verein zur Förderung moderner Kunst Goslar e. V.“ prämieren damit das Lebenswerk, wobei der Preis selbst undotiert ist.
Gabriele Münter in New York ist eine wegweisende Ausstellung, die sich auf die Jahre 1908 bis 1920 konzentriert. Durch das Integrieren von späteren Werken wird der anhaltende Drang der Künstlerin spürbar, zu experimentieren und sich anzupassen.
Seit Mai 1927 ist der berühmte Seerosen-Zyklus von Claude Monet im Musée de l’Orangerie zu sehen. Auf insgesamt 91 Metern entwickelte der Maler eine „große Dekoration“ des Impressionismus. 100 Jahre nach dem Tod Monets widmet das Pariser Museum diesem Werkzyklus eine Ausstellung, in der das Verhältnis Monets zu Zeit und Wetter im Zentrum stehen.
1908 schuf Claude Monet eine Serie von Ansichten des Canal Grande, des Dogenspalasts und von der Kirche Sa Maria Maggiore in Venedig. Das Brooklyn Museum widmet den impressionistischen Bildern 2025 eine Sonderausstellung.
Das MoMA zeigt im Herbst/Winter 2025/26 eine Überblicksausstellung zu Helen Frankenthaler. Das Museum hat jüngst mit „Toward Dark“ (1988) ein wichtiges Spätwerk der Malerin erhalten.
Joan Miró (1893–1983) wird für seine humorvollen, spielerischen Werke der 1920er Jahre und der Nachkriegszeit geschätzt. Die Biografie des Künstlers aus Barcelona zeigt, wie er sich nach schwerer Krankheit entschloss Maler zu werden, wie er wührend der 1920er Jahre die Surrealisten in Paris traf und nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der berühtmesten Künstler der Welt wurde.
Frida Kahlos Gemälde „El sueno (la cama)“ [„Der Traum (das Zimmer)“] aus dem Jahr 1940 erzielte die Rekordsumme von 54,6 Millionen USD (rund 47,4 Mio. Euro).
Paris | Louvre: Zurbarán Francisco de Zurbarán (1598–1664) ist einer der wichtigsten Maler in der Geschichte der spanischen Kunst und des europäischen Barock. In der ersten […]
2025/2026 widmen die Musei Reali von Turin Orazio Gentileschi eine Ausstellung, die die stilistische Entwicklung des reisefreudigen Barockmalers nachzeichnet. Lag der Fokus in den letzten Jahren vor allem auf seiner Tochter Artemisia, so sollen der Maler Orazio und seine Talente hier im Vordergrund stehen.
Im Winter 2025/26 tritt David Hockney mit Pablo Picasso in einen Dialog. "Die Blaue Gitarre" ist ein Radierungszyklus in Hommage an den berühmten Spanier.
Die Kunsthalle München zeigt im Herbst/Winter 2026/2027 eine Gruppenausstellung der wichtigsten Künstler Barcelonas um 1900, mit Gaudí & dem jungen Picasso.
Im Frühjahr 2027 zeigt das Museum Barberini eine Überblicksausstellung zu Barcelona um 1900. Die katalanische Moderne mit Gaudí, Picasso und vielen außerhalb Spaniens wenig bekannten, aber tollen Malern!
Im Musée Cernuschi, dem Pariser Museum für Asiatische Kunst, ist im von Juli 2027 bis Februar 2028 eine Ausstellung zum chinesisch-französischen Maler Zao Wou-Ki (1920–2013) zu sehen. Der Künstler, der 1948 nach Paris kam und nur wenige Jahre später zu den wichtigsten Vertretern der Lyrischen Abstraktion zählte, galt als einer der erfolgreichsten seiner Generation. Er verband in seiner Kunst Orient und Okzident, westliche Abstraktion mit chinesischer Bildtradition.
Im Frühjahr 2026 zeigt Schweinfurt nahezu das gesamte druckgrafische Schaffen von ALbrecht Dürer aus den Sammlungen von Otto und Georg Schäfer. Welche Strategien verfolgte der berühmte Nürnberger als Druckgrafiker?
Im Herbst/Winter 2026/2027 widmet das Museum Georg Schäfer dem süddeutschen Maler eine kompakte Ausstellung mit 40 Gemälden aus seinem Nachlass und 50 Gemälden deutscher und französischer Maler und Malerinnen des Impressionismus.
Anlässlich der 500. Wiederkehr von Jakob Fuggers Todestag widmet Augsburg des Geschäftsmann und Kunstsammler einer große Ausstellung - mit Werken aus den Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen!
2027 zeigt das Musée Bourdelle eine Ausstellung zu André Derain (1880–1954), einem der wichtigsten Vertreter des Fauvismus, Mitbegründer des Kubismus und ab den frühen 1920ern der akademischen Malerei. Nach farbenprächtigen Anfängen kehrte Derain wieder zur stimmungsvollen Beobachtung und zum realistischen Gestalten zurück. Spannende Ausstellung rund um einen umstrittenen Künstler!
2026 zeigt das Centre Pompidou Metz eine umfassende Ausstellung zu Louise Nevelson, eine der berühmtesten Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts. In Assemblagen, Reliefs und Installationen reflektierte sie die Stadt New York, die Vielfalt in der Einheit und den Wert der Dinge.
Ab 25.1.2026 zeigt die Fondation Beyeler eine Ausstellung zum späten Cézanne. 50 Werke - Stillleben, Porträts, Landschaften & Badende - vermitlen seine revolutionäre Malerei.
Gustave Courbet's Biografie (Lebenslauf / Biographie): alle wichtigen Ereignisse von Salonteilnahmen, wichtige Werke (Bilder) bis zu seinem Engagement als Präsident der Republikanischen Kunstkommission (1870/71) und seine Flucht in die Schweiz.
2026 zeigt das Arp Museum 55 Werke aus sieben Jahrzehnten – von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Günther Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln. Im Zentrum stehen Arbeiten, die der Verletzlichkeit der Welt gewidmet sind – Ausdruck eines Lebenswerks, das Frieden, Empathie und menschliche Verantwortung reflektiert.
Bernini und die Barberini, allen voran Papst Urban VIII., prägten die Stadt Rom, den Petersdom und das römische Barock. 2026 zeigt eine Ausstellung, wie Künstler und Mäzen eine neue Ästhetik aus der Taufe hoben und mit dem Dom von St. Peter DAS Bauwerk des Christentums vollendeten.
Zum 100. Todestag im Jahr 2026 ehrt die National Gallery of Art in Washington die bahnbrechenden amerikanischen Impressionistin Mary Cassatt (1844–1926).
Ferdinand Georg Waldmüller (1793–1865) gehört zu den bemerkenswertesten und populärsten Malern Österreichs aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hier findest du dessen Biografie, Ehen und seinen Kampf gegen die traditionellen Unterrichtsmethoden an der Akademie.
Im Frühjahr 2026 zeigt das Museum Frieder Burda Meisterwerke des Fotorealismus von den 1960ern bis heute, mit Werken von Richard Estes, Ralph Goings, Karin Kneffel, Gerhard Richter, Raphaella Spence uvm.
Im Frühjahr 2026 werden in Frankfurt herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie Privatsammlungen zu sehen sein.
In Zusammenarbeit mit der Met Oper „El Último Sueño de Frida y Diego“ (14.5.–5.6.2026) zeigt das MoMA eine konzentrierte Schau zu Diego Rivera und Firda Kahlo.
Welchen Einfluss hatte die junge amerikanische Kunst auf Joan Miró? Und wie beeinflusste er seine Kolleg:innen? Die Philipps Collection zeigt 2026 eine Ausstellung über den damals schon weltberühmten Miró und seine Beziehung zur amerikanischen Kunst(szene).
London zeigt 2026/27 zum ersten Mal die främische Barockmalerin Michaelina Wautier. Als eine der ersten Frauen beschäftigte sie sich mit Historienmalerei und Akten.
Die Liebe ist zentrale Triebfeder in Renoirs Werk. 2026 werden erstmals einige der größten Meisterwerke des Künstlers und des Impressionismus zusammen ausgestellt.
Im Frühjahr 2026 zeigt das MoMA eine große Ausstellung zu Marcel Duchamp. Die Zusammenarbeit mit Philadelphia und Paris macht die mit 300 Kunstwerken bestückte Schau zu einem Ausstellungshighlight des kommenden Jahres!
Anni Albers (1899−1994, geb. Anneliese Fleischmann) ist die wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert. Bislang „überschattete“ ihre Ehe mit Josef Albers die Wahrnehmung von Anni Alberts und verhinderte gleichsam den Blick auf das höchst eigenständige Werk der Künstlerin. Erstmals seit fast 20 Jahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 alle Facetten ihres Werks.
Im Frühjahr/Sommer 2026 zeigt das Leopold Museum, Wien, erstmals die Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank in ihrer Gesamtheit: österreichische Kunst seit 1918 - vor allem aber bedeutende Werke der Neuen Sachlichkeit - sowie Kunst nach 1945.
Michelangelos "Rebellischer Sklave" und "Sterbender Sklave" im Louvre: Beschreibung, Analyse, das Julius-Grabmal, Bedeutung, Non-finito als Konzept, Povenienz, Michelangelo und Rodin
Die „Sammlung Peschka“ brachte Meisterwerke von Egon Schiele, seine Sammlung (Krimskrams) und wichtige Dokumente ins Wien Museum. 2026 analysiert eine spannende Ausstellung erstmals dieses Material.
Im Frühjahr 2027 zeigt das Art Institute of Chicago eine Retrospektive des spanischen Malers Francisco de Zurbarán. Ausgehend von der"Kreuzigung" (1627) wird der "Maler der Orden" vorgestellt als Schöpfer modisch gekleideter, weiblicher Heiliger, innovativer Erzähler, spiritueller Visionär, Maler einfachere Stillleben. Mit dem "Agnus Dei" aus einer Privatsammlung kommt auch Zurbaráns berühmtestes Bildmotiv nach Chicago.
Die Ausstellung versammelt die Porträts von Maria Anna von Österreich (1634–1696), die von 1665 bis 1675 Spanien regierte. Als jugendliche Königin ließ sie sich von Diego Velázquez abbilden und taucht in seinem berühmten Gruppenporträt "Las Meninas" auf. Als Witwe trägt sie in den Bildnissen Nonnentracht oder reitet einen steigenden Hengst, um ihre Machtansprüche bildlich zu festigen.
Der Prado besitzt zwei Tafeln von Hans Baldung Grien (1484/1485–1545), einem Schüler Albrecht Dürers und herausragenden Maler der deutschen Renaissance: „Harmonie“ (möglicherweise „Die drei Grazien“?) und „Die Lebensalter und der Tod“ (um 1541–1544). Was verraten sie über den Glauben (Reformation), Naturstudien und Antikenzitate in der deutschen Renaissance oder auch Baldungs Beziehung zu Albrecht Dürer?
Ende 1616 unterschrieb Peter Paul Rubens einen Vertrag über die Entwürfe zum "Decius-Mus-Zyklus". 75 Jahre später ging die Geschichte vom Heldentod des römischen Konsul in den Besitz des Fürstenhauses Lichtenstein über. Die Ausstellung im Frühjahr 2027 präsentiert die Ergebnisse der Restaurierung im Gartenpalais Liechtenstein. Ein MUSS für Rubens-Fans!
Der Österreich-Pavillon auf der 61. Biennale von Venedig im Jahr 2026 wird von der international renommierten österreichischen Performancekünstlerin Florentina Holzinger (*1986, Wien) gestaltet. Holzinger wird für den Biennale-Beitrag unter dem Arbeitstitel „Seaworld Venice“ mit der Kuratorin Nora-Swantje Almes sowie einem Team aus Performer:innen, Musiker:innen, Stunt-Koordinator:innen und Produzent:innen zusammenarbeiten.
s ist Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp? Rembrandts künstlerischer Durchbruch 1632, Anatomie als Gattung, Dr. Nicolaes Tulp und Uylenburgh, Komposition, Vorbilder, Maltechnik und Tiefenwirkung, der Tote, Rembrandt im Mauritshuis
Paris zeigt 2026 einen tiefen Einblick in Henri Matisses Spätwerk (1941–1954): Welche Rolle spielt "Jazz"? Erfahren Sie, wie der Künstler mit seinen revolutionären Scherenschnitten und der Gestaltung der Vence-Kapelle die Grenzen zwischen Farbe und Zeichnung auflöste.
Was bedeutete es, im Mittelalter Architektur zu entwerfen? Diese Frage, so provokant sie klingt, steht im Zentrum einer der aufregendsten Entdeckungen der jüngeren Kunstgeschichte. Das Metropolitan Museum versammelt mehr als 90 gotische Architekturzeichnungen, um den Gestaltungsprozess und die Formfindung auf den Prfüfstand zu stellen.
Erstmals zeigt das Museum Wiesbaden die Künstlerinnen des "Blauen Reiter"! Mit Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Erma Bossi, Maria Marc, Elisabeth Erdmann-Macke, Sonia Delaunay-Terk, Emmi Dresler, Elisabeth Epstein, Natalja Gontscharowa, Else Lasker-Schüler und die fast unbekannten Olga Meerson sowie Carla Pohle.
Jazz, das Künstlerbuch von Henri Matisse von 1947: Entstehung, Vertrag, Technik, Bilderfolge: Zirkus, Mythos, Traum, Notizbücher, Titel und Konzept, Reproduktion, Texte, Auflage und Preis, Rezeption, Wirkung und Nachfolge
Claude Monet entwickelte das serielle Arbeiten in Étretat: dasselbe Motiv, verschiedenes Licht, mehrere Leinwände gleichzeitig. Werkanalyse von Manneporte bis Getreideschober.
Gustave Courbet malte 1869 in Étretat „Die Woge" und die Meereslandschaften – ein Salontriumph 1870, der Monet und Cézanne prägte. Technik, Versionen, Wirkungsgeschichte.
Gustave Courbets „L’Origine du monde [Der Ursprung der Welt]“ (1866) gilt als das kühnste realistische Aktbild aller Zeiten. Doch wer war das Modell? Welche Rolle spielte der osmanische Diplomat Khalil-Bey? Und was verrät die 2025 entdeckte Korrespondenz des Künstlers? Eine tiefgründige Analyse von der Zensur im Zweiten Kaiserreich bis zur Provenienz im Besitz von Jacques Lacan.
Keine Farbe ist so untrennbar mit einem Künstler verbunden wie Gelb mit Vincent van Gogh. Doch was als emotionaler Ausbruch wirkt, war kühle Kalkulation – und die Ironie des Schicksals wollte es, dass dieses strahlende Gelb der Zeit nicht standhält.
„Der Garten ist der Mann“, schrieb der Journalist Arsène Alexandre 1901 über Claude Monet. Doch das weltberühmte Naturparadies in Giverny war kein Zufallsprodukt, sondern ein hochgradig durchorganisiertes, fast bürokratisches Laboratorium. Erfahre in dieser kunsthistorischen Analyse, wie Monet mit einem Team aus sechs Gärtnern die Natur nach den Gesetzen seiner Palette disziplinierte, warum Seerosen penibel von Ruß befreit werden mussten und wie der radikale Blick in das Wasser die westliche Perspektive zertrümmerte und den Weg in die moderne Abstraktion ebnete.
Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
White Cube Bermondsey plant ab Juni 2026 neue, großformatige Gemälde und Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz (1938–2026) zu zeigen. Neben bereits Bekanntem wie den expressiven und schonungslosen Selbstporträts, den Bildnissen seiner Ehefrau Elke widmete sich der Künstler zum Schluss noch goldenen Gottheiten Indiens. Man darf gespannt sein!
Im Sommer 2026 zeigt das Städel Museum eine Ausstellung mit rund 45 Druckgrafiken, die auf Basis von Bruegels Zeichnungen entstanden sind. Die Sammlung des Städel wird durch Leihgaben der Albertina, Wien, erweitert.
Wien | MQ Freiraum: Vision und Wiederstand – Wie das MQ die Stadt Wien veränderte Vision und Wiederstand – Wie das Museumsquartier die Stadt Wien veränderte […]
Frida Kahlos „Selbstbildnis mit Dornenhalsband und Kolibri“ von 1940 ist ein dicht verschlüsseltes Meisterwerk. Diese tiefgehende Bildanalyse entschlüsselt die radikale Symbolik von Schmerz, Befreiung und mexikanischer Identität.
Marie Laurencin entwickelte inmitten der kubistischen Avantgarde ihre unverwechselbare Bildsprache zwischen Pastellfarben und bewusst inszenierter Weiblichkeit. Vom 24. Juli bis 24. Oktober 2027 zeigt das Museum Barberini unter dem Titel „Rollenspiel“ neue Perspektiven auf eine lange unterschätzte Künstlerin der Moderne. Potsdam überrascht mit zahlreichen Leihgaben aus Japan, die erstmals in Deutschland zu sehen sind.
Victory Boogie Woogie ist Piet Mondrians unvollendetes letztes Meisterwerk, an dem er bis zu seinem Tod 1944 in New York arbeitete. Der ausführliche Steckbrief und die kunsthistorische Analyse beleuchten die revolutionäre Technik aus Öl und Klebeband sowie die spannende Provenienz des Bildes, das heute im Kunstmuseum Den Haag zu sehen ist.
Broadway Boogie Woogie ist das fulminante Ergebnis von Piet Mondrians New Yorker Exil. Inspiriert vom Rhythmus des Boogie Woogie, revolutionierte er die ungegenständliche Malerei. Entdecke die detaillierte Bildanalyse des Meisterwerks, das heute eine der Ikonen des Museum of Modern Art (MoMA) ist.
Zum ersten Mal seit mehr als 80 Jahren kehren Piet Mondrians letzte beide Gemälde gemeinsam in die Niederlande zurück: Victory Boogie Woogie und Broadway Boogie Woogie. Die gemeinsam vom MoMA New York und dem Kunstmuseum Den Haag organisierte Ausstellung „Mondrian. Boogie Woogie“ zeigt von März 2027 bis Januar 2028, wie Café Society, Boogie-Woogie-Musik und Mondrians Flucht aus dem kriegsversehrten Europa sein New Yorker Spätwerk prägten.
Das MoMA zeigt Broadway Boogie Woogie gemeinsam mit Victory Boogie Woogie und präsentiert erstmals beide Werke seit 30 Jahren wieder nebeneinander. Die Musik- und Tanzgebeistrung des niederländischen Künstlers wird dabei genauso vorgestellt wie seine Fluchterfahrung und neue künstlerische Freiheit.
Wie reisten Leonardo da Vincis Ideen in den Norden? Vermittelt über Caravaggio, setzten sich Rubens und Rembrandt produktiv mit den Werken und Theorien des Renaissance-Genies auseinander. Die Mailänder Schau fragt, welche Rolle dabei auch der Codex Huygens spielte.
Mailand zeigt ab Herbst 2027 die erste italienische Retrospektive zu Chaïm Soutine (1893–1943) – Pionier des Expressionismus und Vorbild für Bacon und de Kooning.
Im Sommer und Herbst 2026 widmet das Leopold Museum dem österreichischen Expressionisten Herbert Boeckl eine große Ausstellung - und präsentiert das epochale malerische Werk im Dialog mit Skulpturen von Hans Josephsohn.
Der Vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci (um 1490): Bildbeschreibung, geometrische Konstruktion, Werkgenese nach Alberti, Bedeutung, Provenienz, FAQ und die vollständigen Originaltexte von Vitruv und Leonardo.
2027 organisiert das MSK Belgiens erste queere Kunstausstellung. Die Ausstellung, die den heteronormativen Blick auf die Kunstgeschichte transzendiert, lädt die Besucher ein, 500 Jahre Kunst in den südlichen Niederlanden aus der LGBTQIA+-Perspektive zu betrachten und überraschende Sichtweisen auf Geschlecht und Sexualität zu entdecken.
Landschaft, Stillleben, Genrebild, Allegorie: Der Palazzo Reale zeigt ab Herbst 2026, wie die Familie Brueghel über Generationen hinweg die Bildgattungen Europas prägten.
Das Museo degli Innocenti widmet Artemisia Gentileschi ihren prägenden Florentiner Jahren (1612/13–1620): Hier wurde sie 1616 als erste Frau in die Accademia del Disegno aufgenommen und knüpfte Kontakte zum Medici-Hof.
Für die Ausstellung „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ rekonstruiert 15 bedeutende Kunstsammlungen deutscher Jüdinnen und Juden vor 1945 und führt viele ihrer heute weltweit verstreuten Meisterwerke der Moderne wieder an einem Ort zusammen. Präsentiert werden rund 100 Werke vom Realismus und Impressionismus bis zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.
„1927. LE TEMPS RETROUVÉ [Die zurückgewonnene Zeit]“ bietet eine interdisziplinäre Perspektive auf das künstlerische Schaffen dieses symbolträchtigen Jahres. Paris erscheint darin modern und globalisiert zugleich, durchdrungen von Avantgarde, Art Déco, Klassizismus, Jazzklängen, politischen Debatten und Krisen, transatlantischem Handel und den tiefgreifenden sozialen Spannungen und kolonialen Einflüssen.
Im Herbst 2027 widmet die Fondation Beyeler der amerikanischen Malerin Elizabeth Peyton eine große Retrospektive. Gemeinsam mit der Künstlerin entwickelt, zeigt die Schau Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus mehreren Jahrzehnten ihres Schaffens – erstmals in dieser Form in der Schweiz.
Im Sommer 2027 zeigt die Fondation Beyeler mit rund 100 Werken die erste große Schweizer Überblicksausstellung zu Louise Bourgeois: Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und ihre monumentalen Cells – ergänzt um Spinnenskulpturen in Museumsgebäuden und Gärten.
Die Ausstellung „Correggio – Berührend menschlich“ in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden rückt die Meisterwerke des italienischen Renaissance-Malers in den Fokus. Allen voran Die Heilige Nacht (La Notte) – ein Meilenstein der Nachtmalerei. Entdecken Sie Correggios emotionale Altargemälde, seine Lichtregie und seinen Einfluss auf Parmigianino und den Barock.
„Ludwig Richter. Idylle als Utopie“ im Albertinum Dresden beleuchtet das Werk des Dresdner Romantikers neu. Entdecken Sie Richters Weg von stimmungsvollen Italienlandschaften bis zu seinen ikonischen Biedermeier-Holzschnitten und erfahren Sie, wie seine Idyllen als Utopien einer friedvollen Welt verstanden werden können.
Die Biografie von Yayoi Kusama (* 1929) beinhaltet alle wichtigen Werke, Ausbildung, Ausstellungen, ihre New Yorker Zeit, Erfindung von Installation und Happening, Kusamas Mode und das Yayoi Kusama Museum in Tokio.