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Berlin | Neue Nationalgalerie: Josephine Baker Icon in Motion | 2024

Josephine Baker, Detail

Josephine Baker, Detail

Josephine Baker (1906–1975) ist eine Ikone und ein mediales Phänomen: In Filmen, Tonaufnahmen und Fotomaterial wirkt ihre Präsenz als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin bis heute nach. Bakers künstlerische Ausdruckskraft und Lebensleistungen sind Teil eines kollektiven Gedächtnisses und zugleich zum Klischee geworden.

Josephine Baker in Berlin 2024

Die Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie erkundet die Facetten und Inszenierungsstrategien Bakers in einem audiovisuellen Essay und zeigt die Besonderheit ihres Tanzstils und ihrer Strahlkraft auf der Leinwand – sinnlich, dramatisch und humorvoll. Sie macht Bakers künstlerische Wirkung und ihre Erfolgsstrategien erfahrbar und zeigt, wie sie seit ihren ersten Auftritten in Paris in den 1920er Jahren bis heute andere Künstler:innen inspiriert. Die Ausstellung betrachtet erstmals eingehend Bakers Beitrag zum Kino, der bisher nur wenig beachtet wurde.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle in Bonn
Quelle: Staatliche Museen zu Berlin

Bilder

  • Josephine Baker by George Hoyningen-Huene, Detail, 1929 © George Hoyningen-Huene Estate Archives

Weitere Beiträge zu Josephine Baker

18. Mai 2023
Freda Josephine McDonald, genannt Josephine Baker, US-amerikanische Sängerin, Tänzerin und Revueleiterin, Detail, um 1940 (© bpk / adoc-photos)

Bonn | Bundeskunsthalle: Josephine Baker Freiheit – Gleichheit – Menschlichkeit | 2023

Die Ausstellung beschäftigt sich mit Josephine Baker als Weltstar, Freiheitskämpferin und Ikone. Sie beleuchtet, worauf ihr Erfolg als erster „schwarzer“ Superstar gründete und wie sie die vermeintlichen Stigmata ihrer Hautfarbe in ihre Stärke verwandelte.
1. Januar 2020
Marianne (My) Ullmann, Bescheiden, Detail, 1925, Tempera auf Leinwand, 60 x 60 cm (Universität für angewandte Kunst Wien, Kunstsammlung und Archiv © Nachlass Marianne (My) Ullmann)

Zürich | Kunsthaus Zürich: Die wilden Zwanziger. Von Josephine Baker bis Thomas Ruff "Schall und Rauch" beleuchtet das Jahrzehnt jenseits von allen Stilkategorien

Das Kunsthaus zeigt die Stilheterogenität jener Aufbruchsjahre in Malerei, Plastik, Zeichnung, Fotografie, Film und Collage. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die sich explizit mit der Formensprache und den Inhalten der 1920er Jahre befassen, schlagen eine Brücke in die Gegenwart.

Aktuelle Ausstellungen

26. Februar 2024
Emily Kam Kngwarray, Anmatyerr people, Yam awely, 1995 (National Gallery of Australia, Kamberri/Canberra, gift of the Delmore Collection, Donald and Janet Holt 1995 © Emily Kam Kngwarray/Copyright Agency)

Canberra | NGA: Emily Kam Kngwarray Retrospektive | 2023/24

Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick über Emily Kam Kngwarrays Werk und vereint die wichtigsten Werke ihres Œuvres, von frühen farbenfrohen Batiktextilien bis hin zu späteren monumentalen Gemälden auf Leinwand.
26. Februar 2024
Kehinde Wiley, The Death of Hyacinth (Ndey Buri Mboup), 2022, oil on canvas, courtesy of the artist and Galerie Templon. © 2022 Kehinde Wiley

Houston | The Museum of Fine Arts: Kehinde Wiley An Archaeology of Silence | 2023/24

25. Februar 2024
Archibald J. Motley Jr., Blues, Detail, 1929, Öl/Lw, 95.9 × 115.3 × 7.9 cm (Mara Motley, MD, and Valerie Gerrard Browne HRN.093)

New York | The Met Fifth Avenue: Harlem Renaissance und europäische Moderne Afroamerikanische Kunst im Dialog | 2024