Caspar David Friedrich

Wer war Caspar David Friedrich?

Caspar David Friedrich (Greifswald 5.9.1774–7.5.1840 Dresden) ist der bekannteste Maler der Romantik in Deutschland und prägte mit seinen melancholischen Landschaften das Bild der „deutschen Innerlichkeit“. Der 1774 in Greifswald geborene Landschaftsmaler wurde in Kopenhagen und Dresden ausgebildet und ließ sich in Dresden als freischaffender Maler nieder. Caspar David Friedrich gilt als  „Ideenmaler“, dessen Gemälde keine konkreten Naturansichten zeigen, sondern emblematische Kompositionen, vielschichtig kodiert und symbolisch aufgeladen. Richtig gelesen, offenbaren sie das Wesen der Welt und die Geheimnisse der Natur.

„das, was ich in dem Bilde selbst finden sollte, fand ich erst zwischen mir und dem Bilde ...“1 (Clemens Brentano über seine Empfindungen vor dem Gemälde „Der Mönch am Meer“)

Caspar David Friedrichs Werk umfasst neben Gemälden auch Holzschnitte, Radierungen, Aquarelle, Naturstudien und Zeichnungen (in Sepia). Die Zahl der Gemälde wird auf etwa 300 geschätzt, von denen 60 auf den Dresdner Akademieausstellungen gezeigt wurden. Ein Teil seiner bekannten Werke wurden 1931 beim Brand des Münchner Glaspalastes zerstört, sowie 1945 bei der Bombardierung Dresdens. Bei einigen Werken ist ihr Verbleib bis heute nicht restlos geklärt.

Kindheit

Caspar David Friedrich wurde am 5. September 1774 in Greifswald (ehemals Schwedisch-Pommern, heute: Mecklenburg-Vorpommern, D) als sechstes von zehn Kindern geboren. Seine Eltern waren Johann Gottlieb Friedrich und Sophie Dorothea (geb. Bechly). Der frühe Tod der Mutter (1781), seiner Schwester Elisabeth (1782) und der tödliche Unfall seines Bruders Johann Christoffer (1787), der den beim Schlittschuhlaufen eingebrochenen Caspar David Friedrich rettete, hinterließen traumatische Spuren in der Persönlichkeit des tiefgläubigen Künstlers (→ Caspar David Friedrich: Biografie).

Ausbildung in Kopenhagen

Im Alter von 14, 15 Jahren arbeitete Caspar David Friedrich an aufwändig gestalteten Textblättern, die vermutlich als Schönschreibübung gedacht waren. Zudem wird dieser Aufgabe auch ein erzieherisches Moment zugeschrieben, waren die Textstellen doch meist religiös, immer aber moralisierend. Die häufig als „Albumblätter“ angesprochenen Werke wurden zwischen dem 1. Oktober 1788 und 1. April 1789 von Friedrich gestaltet. Auch wenn sie noch nicht die spätere Handschrift des Künstlers verraten, so zeigen sie doch bereits erste Charakteristika, darunter die Problematik der Darstellung menschlicher Figuren. Caspar David Friedrichs Talent war in diesem Bereich nicht sehr ausgesprägt.

Nach erster Arbeit an kalligraphischen Schriftblättern religiöser Texte wurde Caspar David Friedrich 1790 Schüler von Johann Gottfried Quistorp, einem Universitätsbaumeister und akademischen Zeichenlehrer an der Universität Greifenwald. Er unterrichtete Caspar David Friedrich wöchentlich einige Stunden im Zeichnen von Modellen und nach der Natur. Gemeinsam besuchten sie erstmals die Insel Rügen, wo Friedrich den Pastor und Literaten Gotthard Ludwig (Theobul) Kosegarten kennenlernte. Der als „Ossian Rügens“ bezeichnete Theologe hielt in den Sommermonaten Uferpredigten an der Steilküste von Vitt und hate 1778 „Das Hünengrab“ publiziert. Er prägte in seinen Schriften das Bild einer urwüchsigen, gottnahen Natur. Für Kosegartens religiöse Weltanschauung spielte das individuelle Naturerlebnis eine entscheidende Rolle.2 Caspar David Friedrich regte er damit zu jener Natufrömmigkeit an, die dessen ganzes Werk bestimmen sollte.

Zwischen 1794 und Mai 1798 studierte Caspar David Friedrich an der liberalen Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen bei Nicolai Abraham Abildgaard, Jens Juel, Christian August Lorentzen und Johannes Wiedewelt. Da dort Malerei nicht gelehrt wurde, sind bis 1797 keine Ölgemälde von Caspar David Friedrich bekannt. Mit „Schiff im Eismeer“ (1797, Hamburger Kunsthalle) schuf Caspar David Friedrich sein erstes erhaltenes Gemälde.

Caspar David Friedrich in Dresden

Im Mai 1798 zog Caspar David Friedrich von Kopenhagen, über Greifswald und Berlin, wo er den Sommer verbrachte, nach Dresden. Dort schrieb er sich an der Akademie ein und begann mit dem Aktstudium. Anregungen empfing er vom Landschaftsmaler Adrian Zingg und der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts. Im folgenden Jahr stellte er erstmals auf der Jahresausstellung der akademischen Kunstausstellung in Dresden aus.

Friedrichs bevorzugte Technik war zu dieser Zeit das Aquarell und Federzeichnungen mit Tusche. Er beschäftige sich intensiv mit dem Todesthema, was auf Kindheits- und Jugenderinnerungen zurückgeführt wird. So stellte er in einem Bild sogar seine eigene Beerdigung dar. Von den Zeitgenossen wurde Caspar David Friedrich übereinstimmend als ein Mensch mit melancholischem Temperament geschildert. So zeigt er sich selbst mit aufgestütztem Kinn in der klassischen Pose des Melancholikers und wandte sich in den von ihm später komponierten Seelenlandschaften eisigen Schneelandschaften, verschatteten oder nebeligen Regionen zu.

Erste Porträts von Caspar David Friedrich geben Mitglieder seiner Familie und seines Freundeskreises wieder. Sie entstanden ab 1798 und bezeugen sein Bemühen, Individualität spürbar werden zu lassen. Auch die Modellierung des Inkarnats beschäftigte ihn. Als Thema haben Friedrich Porträts nur wenig interessiert, einzig ein Doppelbildnis seines Vaters und seiner Stiefmutter von etwa 1802 hat sich erhalten. In den wichtigsten Selbstporträts aus dieser Zeit reflektierte Friedrich seine künstlerische Tätigkeit, so zeigt er sich in der Pose des Melancholikers. Im Vergleich zu den Naturstudien ist die Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur und dem Porträt jedoch nahezu vernachlässigenswert.

Erster Aufenthalt in Greifswald und auf Rügen: Klosterruine Eldena und Kreidefelsen

Der angehende Romantiker befand sich 1801 in einer psychischen Krise, die ihn zu ersten Wanderungen auf der Insel Rügen inspirierte, aber 1802 zu einem Selbstmorversuch führte. Dort setzte er sich mit neuen Motiven wie Gräbern, Steinsetzungen und Ruinen auseinander, die vom Schrifttum und der Naturauffassung Kosegartens beeinflusst sind.

Caspar David Friedrich reiste im Frühjahr 1801 über Neubrandenburg nach Greifswald, wo er bis zum Sommer 1802 blieb. Dort besuchte ihn auch sein Studienkollege Philipp Otto Runge. In Greifswald entdeckte er die Klosterruine Eldena in Vorpommern und begann sich intensiv mit ihr zu beschäftigen. Für Friedrich wurde Eldena ein zentrales Motiv in seinem Œuvre, das er als Symbol des Verfalls, der Todesnähe und des Untergangs eines alten Glaubens verwendete. Darüber hinaus interessierte er sich für die Hünengräber in Güstrow und auf Rügen.

Während eines kurzen Urlaubs auf Rügen 1801 und zwischen Mai und Juli 1802 entstanden einige Landschaftszeichnungen, die Friedrich später zu einem seiner berühmtesten Bilder inspirierten, zum „Kreidefelsen auf Rügen“.3 Zu dieser Zeit verdiente sich Friedrich mit großformatigen Sepiablättern seinen Lebensunterhalt (Albertina, Kunsthalle Hamburg). Sie sind gekennzeichnet durch einen tiefliegenden Horizont, einen präzisen Strich und vermitteln gelungen den Eindruck von Tiefe und Weite.

Auf Basis der 1801 und 1802 auf Rügen entstandenen Feder- und Bleistiftzeichnungen entwickelte Caspar David Friedrich ein höchst spannendes, Ästhetik, Philosophie und Religion miteinander verbindendes Werk. Darin führte er die Landschaftsauffassung Philipp Otto Runges weiter: die Seelenlandschaft.

Frühwerk in Dresden: Durchbruch mit dem „Tetschener Altar“ (1808)

Nach seiner Rückkehr nach Dresden 1802 bezog Caspar David Friedrich gemeinsam mit seinem Malerkollegen Friedrich August von Klinkowström eine gemeinsame Wohnung. Er erhielt Besuche von Philipp Otto Runge und Gerhard von Kügelgen (1805). Der drei Jahre jüngere Runge war einer der ersten Käufer von Friedrichs Sepia-Zeichnungen. Erste Erfolge stellten sich ein: Auf Initiative von Johann Wolfgang von Goethe schickte Friedrich Zeichnungen an die Weimarer Kunstfreunde, die mit einem halben Preisgeld prämiert wurden. Er lernte die Maler:innen Gerhard von Kügelgen, Georg Friedrich Kersting, Caroline von Bardua, Luise Seidler sowie den Philosophen und Naturforscher G. Heinrich von Schubert kennen. Ab 1806 unternahm Caspar David Friedrich zahlreiche Reisen, unter anderem nach Neubrandenburg, Breesen, Greifswald, Rügen, Nordböhmen, ins Riesengebirge und in den Harz. Seine Kontakte zu Heinrich von Kleist und einer Gruppe vaterländisch Gesinnter führten zur intensiven Beschäftigung mit romantischer Literatur und Philosophie von Novalis und Friedrich Schelling (letzterer hatte 1803/05 die Einheit von Kunst und Religion postuliert).

Erste Ölbilder entstanden ab 1807, nachdem Caspar David Friedrich nach Nordböhmen, genauer in das Elbsandsteingebirge der „Sächsischen Schweiz“, gereist war: „Ausblick in das Elbtal“ (1807, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister) steht am Beginn des malerischen Werks des Romantikers. Den dafür nötigen Reisepass hatte er sich bereits im Frühjahr 1799 besorgt. Ob er bis Wien kam, ist noch strittig.

Kreuz im Gebirge (Der Tetschener Altar)

1807/08 erarbeitete sich Caspar David Friedrich sein erstes monumentales Ölgemälde, mit dem er einen Skandalerfolg verbuchen konnte: der „Tetschener Altar“ (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister). Zu Weihnachten 1808 organisierte der Maler in seiner Wohnung eine Ausstellung des Bildes „Kreuz im Gebirge“, besser bekannt unter dem Titel „Tetschener Altar“. Er stellte einen fichtengesäumten Felsgipfel im abendlichen Gegenlicht dar. Ein Holzkreuz mit einer Christusfigur überragt die Natur. Es ist den mystischen Strahlen der untergehenden Sonne zugewandt. Eine Landschaft als Altarbild zu benutzen, wurde durch Gotthard Ludwig Theobul Kosegarten angeregt. Auch die Auftraggeber, Graf Franz Anton von Thun und Hohenstein und dessen Gattin Theresia Maria, dürften mit der Wahl des Sujets einverstanden gewesen sein, baut sie doch auf einer im März 1807 ausgestellten Sepia-Zeichnungen Friedrichs auf.

Das Gemälde befindet sich in einem von Friedrich selbst entworfenen und von dem Dresdner Bildhauer Karl Gottlob Kühl ausgeführten Holzrahmen mit allegorischen Motiven: zwei gotische Säulen, aus denen sich Palmzeige wölben, fünf Engelsköpfe, der silberne Abendstern, das Auge Gottes zwischen Kornähren und Weinranken. Mit diesem überraschenden Bild, in dem Caspar David Friedrich Landschaftsmalerei und Altargemälde miteinander verband, gelang ihm der Durchbruch. Der preussische Kammerherr Friedrich Wilhelm Basilius von Ramdohr stellte in seiner Bildbesprechung im Januar 1809 infrage, dass eine Landschaft geeignet wäre, eine religiöse Idee zu allegorisieren oder zur Andacht animieren könnte: „Über ein zum Altarblatte bestimmtes Landschaftsgemälde von Herrn Friedrich in Dresden, und über Landschaftsmalerei, Allegorie und Mystizismus überhaupt“4 subsummierte das Kunstwerk unter eine generelle Romantik-Ablehnung des Autors. Die als Ramdohr-Streit in die Geschichte eingegangene Auseinandersetzung machte Caspar David Friedrich überregional bekannt.

„In der That, es ist eine wahre Anmaßung, wenn die Landschaftsmalerei sich in die Kirchen schleichen und auf Altäre kriechen will. […] Jener Mystizismus, der jetzt überall sich einschleicht, und aus Kunst wie aus Wissenschaft, aus Philosophie wie auch Religion gleich einem narcotischen Dunste, uns entgegenwittert! Jener Mystizismus, der Symbole, Phantasien für malerische und poetische Bilder ausgibt und das klassische Alterthum mit gothischem Schnitzwerk, steifer Kleinmeisterei und mit Legenden vertauschen möchte!“5

Graf von Thun und Hohenstein und seine Gattin gaben das Gemälde für die gerade auszustattende Kapelle ihres Schlosses in Tetschen in Auftrag. Doch anstelle es in das Gotteshaus zu hängen, verblieb es im Schlafzimmer der Gräfin. Die Natur fungiert in diesem Bild als Ort der Andacht und gibt die Stimmung vor. „Symbolische Naturbilder, welche abstracte [sic!] Gedanken durch Landschaften versinnbildlichen“ (Ludwig Richter, 1885), waren von diesem Zeitpunkt an Caspar David Friedrichs Spezialität.

Erste Erfolge in Berlin

Zwischen 1808 und 1810 schuf Caspar David Friedrich mit „Abtei im Eichenwald“ (1809/10) und „Der Mönch am Meer“ (um 1808/10) zwei seiner berühmtesten Kompositionen. Der 15-jährige preußische Erbprinz Friedrich Wilhelm erwarb beide Bilder 1810 in der Ausstellung in der Berliner Akademie. Auch Herzog August von Sachsen-Weimar-Eisenach kaufte fünf Gemälde Friedrichs in diesem Jahr. Clemens Brentano, Achim von Arnim und Heinrich Kleist veröffentlichten über Friedrichs Werke berühmt gewordene Rezensionen, darunter Brentanos und Kleists Aufsatz „Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft“ zu „Mönch am Meer“:

„Nichts kann trauriger und unbehaglicher sein als diese Stellung in der Welt: der einzige Lebensfunke im weiten Reich des Todes, der einsame Mittelpunkt im einsamen Kreis. Das Bild liegt mit seinen zwei oder drei geheimnisvollen Gegenständen wie die Apokalypse da, als ob es Youngs Nachtgedanken hätte und, da es in seiner Einförmigkeit und Uferlosigkeit nichts als den Rahmen zum Vordergrund hat, als wenn einem die Augenlider weggeschnitten wären.“6

Doch nicht alle Kommentatoren waren von der „Friedhofsstimmung“ angetan. Gottfried Schadow kritisierte das Bild. Dennoch wurde Caspar David Friedrich zum Mitglied der Berliner Akademie gewählt. Die Förderung durch den preußischen König Friedrich Wilhelm III. setzte sich auch 1812 fort, als dieser „Morgen im Riesengebirge“ in Weimar erwarb, sowie 1816 mit zwei weiteren Ankäufen.

Im Juli 1810 unternahm Friedrich mit dem Maler Georg Friedrich Kersting eine Riesengebirgswanderung, auf der er weitere Motive für seine nebelverhangenen Landschaften sammelte („Morgen im Riesengebirge“, 1811). 1811 reiste er mit dem Bildhauer Gottlieb Christian Kühn in den Harz und hielt sich in Ballenstedt bei Caroline und Wilhelmine Bardua auf. In Weimar konnte Friedrich neun Ölgemälde zeigen.

Patriotische Kunst

Anfang der 1810er Jahre schuf Caspar David Friedrich deutsch-patriotische Mahn- und Gedenkbilder. Gemälde wie „Gräber gefallener Freiheitskrieger“ (1812),  „Grab des Arminius“ und „Grabmahl alter Heiden“ zeigen in Symbolen Caspar David Friedrichs politische Einstellung. Die „Gräber gefallener Freiheitskrieger“ stellte er in der Königlichen Akademie in Berlin aus; König Friedrich Wilhelm erwarb „Morgen im Riesengebirge“ von 1811.
Caspar David Friedrich war Anhänger des Freiheitskampfes gegen Napoleon. Er floh 1813 während der Besetzung Dresdens durch französische Truppen in das Elbsandsteingebirge (Krippen). Mit den Werken „Grab des Arminius (Herrmannsgrab)“ und „Der Chasseur im Walde“ beteiligte er sich 1814 an der „Ausstellung patriotischer Kunst“ zur Feier der Befreiung Dresdens. Im Herbst zeigte er beide Bilder in der Königlichen Akademie Berlin.

Auf dem Wiener Kongress wurde beschlossen, dass Caspar David Friedrichs Heimat, Greifswald, die bis dahin Schwedisch-Pommern zugehörig war, ab Oktober 1815 die preußische Provinz Pommern wurde. Caspar David Friedrich fühlte sich wahrscheinlich weiterhin Schweden verbunden, weshalb er im Gemälde „Die Lebensstufen“ (1815) ein schwedisches Fähnchen wehen ließ. In diesem Jahr verhandelte er über die Neugestaltung der Marienkriche in Greifswald.

Der Erfolg Caspar David Friedrichs zeigt sich in seiner Aufnahme als Mitglied der Dresdner Akademie 1816. Er erhielt ein festes Gehalt von 150 Talern. Als Goethe Friedrich bat, Wolkenstudien anzufertigen, lehnte dieser entrüstet ab, was zum Zerwürfnis zwischen dem Dichter und dem Maler führte (→ Wolken in der Malerei). Mit seiner Schrift „Ruysdael als Dichter“ (1816) legte Goethe seine ablehnende Haltung gegen Caspar David Friedrich und die romantische Landschaftsmalerei dar. In „Neudeutsch religiös-patriotische Kunst“ legte er ein Jahr später noch eins drauf: In der ersten übergreifenden historischen Darstellung zur Kunst der Romantik fasste er Friedrich, Runge und die Nazarener zusammen.

Kurze Zeit später heiratete Caspar David Friedrich die um 20 Jahre jüngere Caroline Bommer, Tochter des Blaufärbers Christoph Bommer, in der Dresdner Kreuzkirche (1818). Die Hochzeitsreise führte das Paar nach Greifswald, Stralsund, Wolgast und Rügen. In diesem Jahr entstanden mit „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ und „Kreidefelsen auf Rügen“ (um 1817) zwei von Caspar David Friedrichs berühmtesten Gemälden. Im Jahr 1819 folgte „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“. Sein gesellschaftlicher Aufstieg brachte ihn 1817 die Bekanntschaft mit dem Arzt, Naturwissenschaftler und Künstler Carl Gustav Carus, der sein Schüler wurde, und 1818 mit Johan Christian Dahl ein.

Caspar David Friedrich in Russland

Seine Bilder der 1810er Jahre machten Friedrich zu einem der bekanntesten Maler Sachsens; die preußischen und die sächsischen Königsfamilien sammelten sie. Großfürst Nikolai Pawlowitsch (reg. Kaiser Nikolaus I.) und seine Gemahlin Alexandra Fjodorowna besuchten 1820 auf ihrer Deutschlandreise das Dresdner Atelier des Künstlers und erwarben zwei Gemälde: „Auf dem Segler“ und „Nächtlicher Hafen (Die Schwestern auf dem Söller am Hafen)“.7 Die geborene Prinzessin aus dem Haus Preußen und ihre Familie dürften den späteren russischen Zaren auf den Künstler aufmerksam gemacht haben. Heute befinden sich neun Gemälde des Romantikers in der Eremitage, womit sich dort die größte Sammlung von Gemälden und Grafiken außerhalb Deutschlands befindet.

Ein Jahr später besuchte der russische Dichter Wassili Schukowski, der im Vorjahr Alexandra Fjodorowna als Russischlehrer auf ihrer Reise begleitet hatte, den Künstler erneut im Atelier. Für den Russen war Friedrich ein geistiger Bruder, den er als „Malerpoeten“ bezeichnete, da dieser nicht nur lyrische Stimmungslandschaften schuf, sondern mit Farbe zu dichten vermochte.8 Er sah dort das noch unvollendete Bild „Mondaufgang über dem Meer“. Nach dessen Fertigstellung erwarb es die Zarenfamilie für ihre Sammlung.

„Auf dem Segler“ entstand kurz nach Friedrichs Hochzeitsreise nach Norddeutschland (Greifswald und Rügen). Es wird als ein Selbstbildnis des Künstlers mit seiner Frau und als allegorischer Ausdruck ihrer Liebe gedeutet. „Nächtlicher Hafen (Die Schwestern auf dem Söller am Hafen)“ zeigt die Frau des Malers zusammen mit der Frau seines Bruders. Die drei etwa zur gleichen Zeit entstandenen Gemälde lassen sich zu einem Triptychon zusammenfassen, das allegorisch die drei Prinzipien Glaube, Hoffnung und Liebe thematisiert.9

Noch bewunderten die jüngeren Landschaftsmaleri wie Christian Friedrich Oehme und Ludwig Richter den Dresdner Romantiker. Allerdings nahm das Unverständnis vor seinen aktuellen Bilder ab 1820 auch zu, wurde ihm doch ein Versinken im „dicken Nebel der Mystik“10 und „fehlendes Kolorit“11 vorgeworfen.

Außerordentlicher Professor der Dresdner Akademie

Am 17. Januar 1824 wurde Caspar David Friedrich zum außerordentlichen Professor der Dresdner Akademie ernannt. Als Johann Christian Klengel, der Professor für Landschaftsmalerei am 19. Dezember verstarb, bekam Friedrich dessen Lehrstuhl nicht, was wahrscheinlich an der politischen Haltung Friedrichs lag. Stattdessen wurde er gemeinsam mit Dahl zum außerordentlichen Professor für Landshaftsmalerei ohne Lehramt berufen (1824). 1825 lehnte Graf Vitzthum von Eckstädt, Generaldirektor der Kunstakademie Dresden, Friedrichs Berufung auf die vakante Leitung der Landschaftsklasse ab. Das Gemälde „Das Eismeer [Die gescheiterte Hoffnung]“ (1824, erste Fassung von 1822 ist verschollen) durchweht ein kritischer Unterton (→ Caspar David Friedrich: Das Eismeer). Dennoch präsentierte Friedrich es noch im Entstehungsjahr in Prag und 1826 auf der ersten Ausstellung des Hamburger Kunstvereins. In Hamburg stieß Friedrich mit „Eismeer“ und „Watzmann“ auf Unverständnis.

Am 2. April 1823 mietete sich Johann Christian Clausen Dahl – mit ihm verband Friedrich eine lebenslange Freundschaft – in das selbe Haus an der Elbe 33 ein, in dem auch Friedrich wohnte. Beide stellten in den Jahren 1824, 1826, 1829 und 1833 zusammen aus, woraufhin sie gemeinsame Aufträge erhielten.

Caspar David Friedrichs Kunsttheorie, seine 10 Gebote der Kunst

„Es sei mir vergönnt, noch einmal in aller Kürze meine Ansichten über das, was Kunst und Kunstgeist in dem Menschen ist, zu zeigen.
Du sollst Gott mehr gehorchen denn den Menschen. Jeder trägt das Gesetz von Recht und Unrecht in sich; sein Gewissen sagt ihm: dieses zu tun, jenes zu lassen. Die heiligen Zehn Gebote sind der reine, lautere Ausspruch unser aller Erkenntnis vom Wahrhaften und Guten. Jeder erkennt sie unbedingt als die Stimme des Innern, niemand kann sich dagegen empören. Willst du dich also der Kunst widmen, fühlst du eine Berufung, ihr dein Leben zu weihen, oh, so achte auf die Stimme deines Innern, denn sie ist Kunst in uns.
Hüte dich vor kalter Vielwisserei vor frevelhaftem Vernünfteln, denn sie tötet das Herz, und wo das Herz und Gemüt im Menschen erstorben sind, da kann die Kunst nicht wohnen.
Bewahre einen reinen, kindlichen Sinn in dir und folge unbedingt der Stimme deines Innern, denn sie ist das Göttliche in uns und führt uns nicht irre.
Heilig sollst du halten jede reine Regung deines Gemütes; heilig achten jede fromme Ahndung, denn sie ist Kunst in uns! In begeisternder Stunde wird sie zu anschaulichen Form; und diese Form ist dein Bild.
Keiner soll mit fremdem Gute wuchern und sein eignes Pfund vergraben! Nur das ist dein eignes Pfund, was du in deinem Innern für wahr und schön, für edel und gut anerkennst.
Mit eignem Auge sollst du sehen und, wie dir die Gegenstände erscheinen, sie treulich wiedergeben; wie alles auf dich wirkt, so gib es im Bilde wieder!
Vielen wurde wenig, wenigen viel zuteil: Jedem offenbart sich der Geist der Natur anders, darum darf auch keiner dem andern seine Lehren und Regeln als untrügliches Gesetz aufbürden. Keiner ist Maßstab für alle, jeder nur Maßstab für sich und für die mehr oder weniger ihm verwandten Gemüter.
So ist der Mensch dem Menschen nicht als unbedingtes Vorbild gesetzt, sondern das Göttliche, Unendliche ist sein Ziel. Die Kunst ist’s, nicht der Künstler, wonach er streben soll! Die Kunst ist unendlich, endlich aller Künstler Wissen und Können.“12 (Caspar David Friedrich, Äußerung bei Betrachtung einer Sammlung von Gemälden von größtenteils noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern, verschollenes Manuskript, um 1830)

Ablehnung und Rückzug

Caspar David Friedrichs Kunst stieß ab Mitte der 1820er Jahre zunehmend auf Ablehnung - und wurde in den kommenden Jahren durch die aufstrebende Düsseldorfer Malerschule, die Historienmalerei und den Realismus abgelöst. Ludwig Richter gibt in seinem römischen Tagebuch eine vermutlich treffende zeitgenössische Einschätzung, wenn er schreibt:

„Mir scheint die Auffassungsweise Friedrichs auf einen Abweg zu führen, der in unseren Zeiten sehr epidemisch werden kann; seine meisten Bilder atmen jene kranke Schwermut, jenen Fieberreiz, welcher jeden gefühlvollen Beschauer mächtig ergreift, aber immer ein untröstliches Gefühl hervorbringt.“13

Caspar David Friedrichs Erfolge in Dresden, Berlin und St. Petersburg waren eng mit den Befreiungskriegen gegen die Napoleonische Fremdherrschaft verknüpft gewesen. Von der ersten Präsentation des „Tetschener Altars“ (1808) bis zur Schlacht von Waterloo (1815) galt Friedrich als Maler einer unstillbaren Sehnsucht nach Freiheit, in den folgenden Jahren thematisierte er die gefallenen Helden der Geschichte. Seine weiten Horizonte, die in altdeutsche Tracht gekleideten Protagonist:innen, seine Arbeit mit Bildmetaphern (Naturformen werden als Zeichen und „Hieroglyphen“ eingesetzt) boten einen Resonanzraum für die Betrachter:innen. Er „romantisierte“ die Natur, gab sich der Naturfrömmigkeit hin, und so mancher Zeitgenosse beschrieb ihn als Poeten mit dem Pinsel.

Krankheit und Todesallegorien

Bei Caspar David Friedrich machten sich nicht näher bezeichnete Beschwerden bemerkbar, die 1826 einen Kuraufenthalt auf Rügen nötig machten. Die Krankheit verschärfte die finanzielle Notlage des Künstlers und führte zunehmend zu Verbitterung. Die Kunstkritik warf ihm Monotonie vor, während Richter und Oehme als innovativ gelobt wurden. Auch die Gründung des Sächsischen Kunstvereins 1828 - Quandt wurde Vorstand und Caspar David Friedrich Mitglied - konnte diese Entwicklung nicht stoppen, auch wenn der Kunstverein zwischen 1831 und 1838 einige Bilder ankaufte. Zu den treuen Sammlern von Friedrichs Kunst zählte Ende der 1820er Maximilian von Speck, der „Friedhof im Schnee“ (1827) sowie weitere Gemälde (1828) erwarb. Die zunehmende Kritik und Erfolglosigkeit machten dem Künstler zu schaffen, so dass er 1830 resmmierte:

„Wenn eine Gegend sich in Nebel hüllt, erscheint sie größer, erhabener und erhöht die Einbildungskraft [...]. Aber Nebel und Winter sind in Verschiß gekommen.“14

Ab 1832 wandte sich Caspar David Friedrich verstärkt der Elblandschaft zu. Es entstanden „Großes Gehege“ (1832); mit „Lebensstufen“ entstand 1834 Caspar David Friedrichs letztes großes Werk.

Als ihm 1835 körperliche Gebrechen die Staffeleimalerei erschwerten, wandte er sich mit Hingabe dem Studium einer neuen Technik zu: dem Transparentbild. In seinen Briefen an Schukowski beschreibt Friedrich ausführlich, wie der Raum zur Betrachtung dieser Blätter einzurichten und zu verdunkeln sei, und wie sich durch spezielle, mit Wasser gefüllte Glaskugeln Lichteffekte erzielen ließen. Zudem legte der Maler eine musikalische Begleitung fest, ohne die, wie er meinte, das Publikum seine künstlerische Absicht nicht in vollem Maße begreifen könne.

Am 26. Juni 1835 erlitt Caspar David Friedrich einen Schlaganfall mit Lähmungserscheinungen, worauf hin sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte. Durch den Verkauf mehrerer Gemälde an Zar Nikolaus I. wurde es Friedrich ermöglicht, einen Kuraufenthalt anzutreten. Aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit begann Friedrich vermehrt in Sepia- oder Aquarelltechnik zu arbeiten. Das Bild „Mond hinter Wolken über dem Meeresufer [Meeresufer bei Mondschein]“ entstand 1836 als letztes Ölgemälde. Er malte nun weniger Landschaften dafür umso mehr Todesallegorien.

„Warum, die Frage ist oft zu mir ergangen, | wählst du zum Gegenstand der Malerei | so oft den Tod, Vergänglichkeit und Grab? | Um ewig einst zu leben, | muss man sich oft dem Tod ergeben.“ (Caspar David Friedrich)

Tod

1837 erlitt Friedrich einen zweiten schweren Schlaganfall, der ihn fast vollständig lähmte. In vielen Überblickswerken wurden sein Schaffen nicht beachtet, während die Künstler der Düsseldorfer Malerschule große Erfolge feierten. So arbeitete Richter 1837 an „Überfahrt am Schreckenstein“ und führte das Landschaftsstudium in freier Natur ein.

Wenige Monate vor seinem Tod verkaufte Friedrich durch die Vermittlung von W. A. Schukowski Werke nach Russland. Am 7. Mai 1840 starb Caspar David Friedrich im Alter von 65 Jahren in Dresden. Seine Beerdigung fand am 10. Mai auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof statt.

Sein Freund Dahl vermittelte– für die damalige Zeit ungewöhnlich – den Ankauf von zwei Gemälden Friedrichs an die Dresdner Galerie: „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ und „Rast bei der Heuernte“ (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, seit 1945 vermisst). Carl Gustav Carus verfasste einen Nachruf:

„Friedrich ist nun tot [...] allein noch fanden sich auf der Dresdner Kunstausstellung 1840 einige und besonders eines seiner letzten Bilder, welche beweisen, mit wie seltener und eisenfester Eigentümlichkeit er bis in die letzten Lebensjahre tief melancholische und immer geistig lebende Romantik der Poesie in seinen Werken walten ließ.“15

Wiederentdeckung Caspar David Friedrichs

Nach ersten Erfolgen Caspar David Friedrichs sank sein Stern während der 1820er Jahre rapide. Die melancholisch-philosophischen Landschaften des deutschen Romantikers verloren auch in Russland an Relevanz und wurden von der Düsseldorfer Schule sowie ab der Jahrhundertmitte von den neuen Stilen und Konzepten gänzlich verdrängt. Erst 1858 fanden seine Werke in Deutschland auf der ersten „Allgemeinen deutschen und historischen Kunstausstellung“ zum 50-jährigen Bestehen der Kunstakademie München neue Beachtung. Der norwegische Kunsthistoriker Andreas Aubert arbeitete Friedrich erstmals in seinem Buch „Professor Dahl“ von 1893 auf; weitere Schriften und Würdigungen Auberts folgten 1894 und 1905 in „Kunst und Künstler“.

Die Wiederentdeckung Friedrichs setzte Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin mit der „Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775 –1875“ (1906) ein.16 Die Ausstellungsmacher rückten die Malerei der Romantiker und vor allem Caspar David Friedrichs in den Mittelpunkt und präsentierten 32 Werke des Dresdner Landschaftsmalers. Caspar David Friedrich und Runge wurden als Vorläufer der Moderne gesehen, und gleichzeitig fand eine Abwertung der Kunst der Nazarener statt. Damit etablierte sich eine neue Sicht auf die Malerei der Romantik.

Gründe für die Wiederentdeckung des Dresdner Romantikers lassen sich einige aufzählen. So trafen die naturphilosophischen Ansichten des Landschaftsmalers – seine Seelenlandschaften – den Nerv der Zeit. Zudem begriff er das Innerste des Menschen als eine quälende, spirituelle Suche, die von Enttäuschungen, aber auch von Freude angesichts wahrer Harmonie mit der äußeren Wirklichkeit geprägt war. Die Wertschätzung der Avantgarde und ihre thematische Ausrichtung führte zur Neubewertung von Friedrichs Werk, das als ein Höhepunkt der „deutschen“ Kunstgeschichte eingeordnet werden konnte. Dies führte zur Glorifizierung Caspar David Friedrichs zum Nationalhelden, was ihn für die Nationalsozialisten zum idealen Maler der rauen deutschen Natur machte.

Es sollte nahezu 100 Jahre dauern, bis Caspar David Friedrich in den russischen Museen wiederentdeckt wurde. Waren in Deutschland bereits zur Jahrhundertwende 1900 Kunsthistoriker:innen auf ihn aufmerksam geworden, orientierten sich russische Sammler:innen und Kunstexperten ausschließlich nach Frankreich. Die beiden Weltkriege und der Stalinismus taten das Übrige, um den Dresdner in Vergessenheit zu behalten. Erst ab 1956 kann von einer Wiederentdeckung Caspar David Friedrichs, seiner Kunsttheorie wie auch seines Werks, gesprochen werden.

Quellen zu Caspar David Friedrich

  • Carl Gustav Carus, Friedrich der Landschaftsmaler. Zu seinem Gedächniß, Dresden 1841.
  • Caspar David Friedrich, Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden größtentheins noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern, verfasst zwischen 1829 und 1933, bearbeitete von G. Eimer in Verbindung mit G. Rath (Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeit5zeugen, Teil 1), Frankfurt a.M. 1999.
  • Ludwig Schorn, Über die diesjährige Kunstausstellung in Dresden (Fortsetzung), in: Kunst-Blatt, 1. Jg., Nr.95, 27.11.1820, S. 380.
  • W[eimarische] K[unst] F[reunde] [Johann Wolfang von Goethe und Heinrich Meyer], Neu-deutsch religiös-patriotische Kunst, in: Über Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-gegenden, 1. Jg., H. 2, 1817, S. 46, 49-50.
  • H.v.K. [Heinrich von Kleist mit Clemens Brentano und Achim von Arnim über Caspar David Fridrichs Der Mönch am Meer], Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft, in: Berliner Abendblätter, 12tes Blatt, 13.10.1810.
  • Friedrich W. B. von Ramdohr, Ueber ein zum Altarblatte bestimmtes Landschaftsgemälde von herrn Friedrich in Dresden, und über Landschaftsmalerei, Allegorie und Mysticismus überhaupt, in: Zeitung für die elegante Welt, 9. Jg., Nr. 12-15, 1809, Sp. 118-119.

Literatur zu Caspar David Friedrich

  • Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland (Ausst.-Kat. Staatliche Tretjakow-Galerie Moskau, Neue Tretjakow-Galerie, 2021; Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, 2.10.2021–2022), München 2021.
  • Caspar Daivd Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker (Ausst.-Kat. Kunstpalast Düsseldorf; Museum der bildenden Künste Leipzig), Dresden 2020.
  • V. A. Žukovskij, Polnoe sobranie sočinenij i pisem: v 20 t., Bd. 16: Pi’sma 1818–1827 godov, Мoskau 2019.
  • Caspar David Friedrich. Die Erfindung der Romantik, hg. v. Hubertus Gassner (Aust.-Kat. Museum Folkwang Essen, 5.5.–20.8.2006; Hamburger Kunsthalle, 7.10.2006–28.1.2007), München 2006.
  • Herrmann Zschoche, Caspar David Friedrich auf Rügen, Dresden 1998.
  • B. I. Asvarišč, Gruppa proizvedenij Fridricha v sobranii Ėrmitaža, in: Problemy pejzaža v evropejskom iskusstve XIX veka: materialy nauč. konf. (1976), Мoskau 1978, S. 166–178.
  • Caspar David Friedrich 1774–1840, hg. v. Werner Hofmann (Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, 14.9.–3.11.1974), München 1974.
  • Helmut Börsch-Supan und Karl Wilhelm Jöhnig, Caspar David Friedrich. Gemälde, Druckgraphik und bildmäßige Zeichnungen, München 1973.
  • Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775 –1875 in der Königlichen Nationalgalerie, Berlin 1906, 2 Bde., München 1906.

Alle Beiträge zu Caspar David Friedrich

2. Oktober 2021
Caspar David Friedrich, Zwei Männer in Betrachtung des Mondes, Detail, 1819/20, Öl/Lw, 33 x 44,5 cm (© SKD, Albertinum, Foto: Jürgen Karpinski)

Dresden | Albertinum: Romantik in Russland und Deutschland Träume von Freiheit in Innenwelten oder Landschaften

Im Zentrum der Ausstellung stehen Gemälde der Romantik aus der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau und dem Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, etwa von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus, Alexei Wenezianow und Alexander Andrejewitsch Iwanow.
16. Mai 2021
Karl Hagemeister, Weißer Mohn, Detail, 1881 (© Landesmuseum Hannover)

Hannover | Landesmuseum Hannover: Im Freien. Von Monet bis Corinth Freilichtmalerei von 1820 bis 1930

Clemens Brentano, Achim von Arnim, Verschiedene Empfindungen vor einer Seelandschaft von Friedrich, worauf ein Kapuziner, in: Iris. Unterhaltungsblatt für Freunde des Schönen und Nützlichen, Nr. 20, […]
15. Mai 2021
Caspar David Friedrich, Kreidefelsen auf Rügen, Detail, 1818, Öl auf Leinwand, 90 x 70 cm (Kunst Museum Winterthur © Kunst Museum Winterthur)

Schweinfurt | Museum Georg Schäfer: Caspar David Friedrich und die Vorboten der Romantik

Caspar David Friedrichs Landschaften und ihre Vorbilder im 17. und 18. Jahrhundert stehen im Zentrum dieses Ausstellungsprojekts - in Kooperation mit dem Kunst Museum Winterthur (Sommer/Herbst 2023).
15. Mai 2021
Caspar David Friedrich, Der Abend, Detail, vor 1820/21, Öl auf Holz, 22,5 x 31,2 cm (Museum Georg Schäfer, Schweinfurt © Museum Georg Schäfer, Schweinfurt)

Winterthur | Kunst Museum Winterthur: Caspar David Friedrich und die Vorboten der Romantik

Caspar David Friedrichs Landschaften und ihre Vorbilder im 17. und 18. Jahrhundert stehen im Zentrum dieses Ausstellungsprojekts - in Kooperation mit dem Museum Georg Schäfer in Schweinfurt (Sommer/Herbst 2023).
28. März 2021
Jakob Alt, Blick auf Wien von der Spinnerin am Kreuz, Detail, 1817, Aquarell, Deckfarben (Albertina, Wien)

Wien | Albertina: Stadt und Land von Dürer bis Schiele, Nolde und Klee Landschaften der berühmten Sammlung von der Renaissance bis zur Moderne

Clemens Brentano, Achim von Arnim, Verschiedene Empfindungen vor einer Seelandschaft von Friedrich, worauf ein Kapuziner, in: Iris. Unterhaltungsblatt für Freunde des Schönen und Nützlichen, Nr. 20, […]
14. Oktober 2020
Caspar David Friedrich, Lebensstufen, Detail, um 1834, Öl/Lw, 72,5 x 94 cm (Museum der bildenden Künste, Leipzig, Foto: InGestalt Michael Ehritt)

Düsseldorf | Museum Kunstpalast: Caspar David Friedrich Friedrichs Landschaftsmalerei und die Düsseldorfer Romantiker

Zu Lebzeiten stand Caspar David Friedrich (1774–1840) in einer spannungsvollen Beziehung zu den Vertretern der Düsseldorfer Landschaftsmalerei. Der künstlerische Austausch war von Gegensätzen und Kritik, aber auch von erstaunlichen Korrespondenzen geprägt. Mitte der 1830er Jahre geriet Friedrichs Werk zunehmend in den Schatten der Düsseldorfer Malerschule.
12. Oktober 2020
Caspar David Friedrich, Wanderer über dem Nebelmeer, Details, um 1817 (© SHK/Hamburger Kunsthalle/bpk, Foto: Elke Walford)

Caspar David Friedrich: Biografie Lebenslauf und berühmteste Werke des deutschen Romantikers

Caspar David Friedrich (1774–1840): Ausbildung in Kopenhagen, Erfolge in Dresden, Reisen nach Greifswald und Rügen, Tetschener Altar (1808), patriotische Bilder. Eine kurze Einführung in Werk und Leben des berühmten norddeutschen Romantikers.
28. September 2020
Guido van der Werve, Nummer acht, everything is going to be alright, 2007, Golf of Bothnia FI, 2007, 16mm to HD Edition of 7 and 2 artist's proofs Duration: 10:10 minutes

Wien | Kunsthistorisches Museum: Beethoven „Beethoven bewegt” als Hommage an den Komponisten

Ludwig van Beethoven prägte Populärkultur, politische Propaganda, Marketing und Bildkünste gleichermaßen. Das KHM widmet ihm im Frühjahr 2020 eine außergewöhnliche Hommage.
30. November 2019
Caspar David Friedrich, Lebensstufen, Detail, um 1834, Öl/Lw, 72,5 x 94 cm (Museum der bildenden Künste, Leipzig, Foto: InGestalt Michael Ehritt)

Leipzig | Museum der bildenden Künste: Caspar David Friedrich Friedrichs Landschaftsmalerei und die Düsseldorfer Malerschule

Zu Lebzeiten stand Caspar David Friedrich in einer spannungsvollen Beziehung zu den Vertretern der Düsseldorfer Landschaftsmalerei. Der künstlerische Austausch war von Gegensätzen und Kritik, aber auch von erstaunlichen Korrespondenzen geprägt. Mitte der 1830er Jahre geriet Friedrichs Werk zunehmend in den Schatten der Düsseldorfer Malerschule, die mit ihrer Landschaftsmalerei national und international erfolgreich wurde.
21. März 2019
Caspar David Friedrich, Zwei Männer in Betrachtung des Mondes, Detail, 1819/20, Öl/Lw, 33 x 44,5 cm (© SKD, Albertinum, Foto: Jürgen Karpinski)

Caspar David Friedrich: Zwei Männer in Betrachtung des Mondes Romantische Mondbetrachtungen in Dresden

Eines der berühmtesten Gemälde der Sammlungen des Albertinum Dresden wird 2019 zweihundert Jahre: Caspar David Friedrichs „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ (1819/20). Das Bild nimmt eine zentrale Stellung im Werk des Künstlers ein, es ist Fluchtpunkt einer Abwendung aus der Welt und gleichzeitig Spiegel der bedrängenden restaurativen Verhältnisse der Zeit.
7. Mai 2018
Caspar David Friedrich, Wanderer über dem Nebelmeer, Details, um 1817 (© SHK/Hamburger Kunsthalle/bpk, Foto: Elke Walford)

Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir Wandern in der Kunst des 19. Jahrhunderts

Wandern in der Kunst des 19. Jahrhunderts in der Alte Nationalgalerie Berlin: Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ aus der Hamburger Kunsthalle bildet den Ausgangspunkt einer Ausstellung zum Wandern. Um 1800 wird das Wandern zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls, das angesichts der gesellschaftlichen Umbrüche seit der Französischen Revolution eine neue Form der entschleunigten Selbst- und Welterkenntnis entwickelt, die bis heute nachwirkt.
19. Januar 2018
Caspar David Friedrich, Das Eismeer, Eisberg, 1823/24, Öl auf Leinwand, 96,7 x 126,9 cm (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford)

Caspar David Friedrich: Das Eismeer Hoffnungslosigkeit angesichts der gefrorenen Natur

Caspar David Friedrich (1774–1840) malte 1823/24 das für ihn relativ großformatige Gemälde „Das Eismeer“, das sich seit 1905 in der Hamburger Kunsthalle befindet. Es zeigt einen Schiffbruch und den versinkenden Segler, der von Eisschollen zermahlen wird.
16. September 2015
Museum Folkwang. Meisterwerke der Sammlung (Sieveking)

Museum Folkwang Meisterwerke der Sammlung

Sammlung Osthaus in Essen. Das Museum Folkwang ist „ein Fest für die Augen“, wie es Gertrud Osthaus 1913 formulierte. So auch dieser prächtige Sammlungskatalog, der die Höhepunkte der Kollektion vorstellt.
14. März 2014
Anonym, Herzog Albert von Sachsen-Teschen mit dem Plan der Schlacht von Maxen, 1777, Albertina, Wien (Dauerleihgabe des Kunsthistorischen Museums Wien, Gemäldegalerie).

Die Gründung der Albertina Zwischen Dürer und Napoleon

Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738–1822) stieg am Wiener Hof vom Offizier zum Ehemann von Erzherzogin Marie Christine (1742–1798), der Lieblingstochter von Maria Theresia, auf. Gemeinsam gründeten sie die Albertina mit Werken von Leonardo, Michelangelo und Raffael, Pieter Bruegel d. Ä., Rubens und Rembrandt, Füger, David und Caspar David Friedrich.
4. April 2013
Gerhard Richter, Wolken (Fenster), 1970 (Essl Museum Klosterneuburg/Wien), Installationsansicht „Wolken“ im Leopold Museum, Foto: Alexandra Matzner.

Wolken in der Malerei Welt des Flüchtigen

Essentiell für die Landschaftsmalerei - erstmals wissenschaftlich eingeteilt im frühen 19. Jahrhundert. Das Leopold Museum widmet sich dem wichtigen Nass zwischen Himmel und Erde.
  1. Clemens Brentano, Achim von Arnim, Verschiedene Empfindungen vor einer Seelandschaft von Friedrich, worauf ein Kapuziner, in: Iris. Unterhaltungsblatt für Freunde des Schönen und Nützlichen, Nr. 20, 28.1.1826, S. 78; Clemens Brentano, Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft [umgearb. v. Heinrich von Kleist], in: Berliner Abendblätter, 13.10.1810, S. 77.
  2. Kyllikki Zacharias, Landschaften: Rügen, der Tetschener Altar, Riesengebirge, Böhmen, in: Caspar David Friedrich. Die Erfindung der Romantik, hg. v. Hubertus Gassner (Aust.-Kat. Museum Folkwang Essen, 5.5.-20.8.2006; Hamburger Kunsthalle, 7.10.2006-28.1.2007), München 2006, S. 197.
  3. Caspar David Friedrich hielt sich 1801, 1802 und 1806 auf Rügen auf. 1815 zeigte er die Insel seinem Freund, dem Dresdner Münzbeamten Friedrich Gotthelf Kummer. 1818 führte ihn seine Hochzeitsreise nach Rügen und 1816 besuchte er sie wahrscheinlich zum letzten Mal. Siehe: Herrmann Zschoche, Caspar David Friedrich yauf Rügen, Dresden 1998, S. 12.
  4. Das Kreuz im Gebirge (Tetschener Altar), in: Werner Hofmann (Hg.): Caspar David Friedrich. Kunst um 1800 (Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, 14.9.-3.11.1974), München 1974, S. 159-160.
  5. Friedrich W. B. von Ramdohr, Ueber ein zum Altarblatte bestimmtes Landschaftsgemälde von herrn Friedrich in Dresden, und über Landschaftsmalerei, Allegorie und Mysticismus überhaupt, in: Zeitung für die elegante Welt, 9. Jg., Nr. 12-15, 1809, Sp. 118-119.
  6. H.v.K. [Heinrich von Kleist mit Clemens Brentano und Achim von Arnim über Caspar David Fridrichs Der Mönch am Meer], Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft, in: Berliner Abendblätter, 12tes Blatt, 13.10.1810.
  7. V. A. Žukovskij, Polnoe sobranie sočinenij i pisem: v 20 t., Bd. 16: Pi’sma 1818–1827 godov, Мoskau 2019, S. 522.
  8. B. I. Asvarišč, Gruppa proizvedenij Fridricha v sobranii Ėrmitaža, in: Problemy pejzaža v evropejskom iskusstve XIX veka: materialy nauč. konf. (1976), Мoskau 1978, S. 166–178.
  9. Ludwig Schorn, Über die diesjährige Kunstausstellung in Dresden (Fortsetzung), in: Kunst-Blatt, 1. Jg., Nr.95, 27.11.1820, S. 380.
  10. W[eimarische] K[unst] F[reunde] [Johann Wolfang von Goethe und Heinrich Meyer], Neu-deutsch religiös-patriotische Kunst, in: Über Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-gegenden, 1. Jg., H. 2, 1817, S. 46, 49-50.
  11. Zit. n. Werner Hofmann, Zur Geschichte und Theorie der Landschaftsmalerei, in: Caspar David Friedrich 1774–1840, hg. v. Werner Hofmann (Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, 14.9.–3.11.1974), München 1974, S. 9–29, hier S. 24.
  12. Zit. n. Helmut Börsch-Supan und Karl Wilhelm Jöhnig, Caspar David Friedrich. Gemälde, Druckgraphik und bildmäßige Zeichnungen, München 1973, S. 152.
  13. Caspar David Friedrich, Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden größtentheins noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern, verfasst zwischen 1829 und 1933, hier 1830, zit. n. Caspar David Friedrich, Äußerungen, bearbeitete von G. Eimer in Verbindung mit G. Rath (Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeit5zeugen, Teil 1), Frankfurt a.M. 1999, S. 125-127.
  14. Helmut Börsch-Supan und Karl Wilhelm Jöhnig, Caspar David Friedrich. Gemälde, Druckgraphik und bildmäßige Zeichnungen, München 1973, S. 162; Carus, Friedrich der Landschaftsmaler. Zu seinem Gedächniß, Dresden 1841.
  15. Siehe: Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775 –1875 in der Königlichen Nationalgalerie, Berlin 1906, 2 Bde., München 1906.
  16. Clemens Brentano, Achim von Arnim, Verschiedene Empfindungen vor einer Seelandschaft von Friedrich, worauf ein Kapuziner, in: Iris. Unterhaltungsblatt für Freunde des Schönen und Nützlichen, Nr. 20, 28.1.1826, S. 78; Clemens Brentano, Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft [umgearb. v. Heinrich von Kleist], in: Berliner Abendblätter, 13.10.1810, S. 77.
  17. Kyllikki Zacharias, Landschaften: Rügen, der Tetschener Altar, Riesengebirge, Böhmen, in: Caspar David Friedrich. Die Erfindung der Romantik, hg. v. Hubertus Gassner (Aust.-Kat. Museum Folkwang Essen, 5.5.-20.8.2006; Hamburger Kunsthalle, 7.10.2006-28.1.2007), München 2006, S. 197.
  18. Caspar David Friedrich hielt sich 1801, 1802 und 1806 auf Rügen auf. 1815 zeigte er die Insel seinem Freund, dem Dresdner Münzbeamten Friedrich Gotthelf Kummer. 1818 führte ihn seine Hochzeitsreise nach Rügen und 1816 besuchte er sie wahrscheinlich zum letzten Mal. Siehe: Herrmann Zschoche, Caspar David Friedrich yauf Rügen, Dresden 1998, S. 12.
  19. Das Kreuz im Gebirge (Tetschener Altar), in: Werner Hofmann (Hg.): Caspar David Friedrich. Kunst um 1800 (Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, 14.9.-3.11.1974), München 1974, S. 159-160.
  20. Friedrich W. B. von Ramdohr, Ueber ein zum Altarblatte bestimmtes Landschaftsgemälde von herrn Friedrich in Dresden, und über Landschaftsmalerei, Allegorie und Mysticismus überhaupt, in: Zeitung für die elegante Welt, 9. Jg., Nr. 12-15, 1809, Sp. 118-119.
  21. H.v.K. [Heinrich von Kleist mit Clemens Brentano und Achim von Arnim über Caspar David Fridrichs Der Mönch am Meer], Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft, in: Berliner Abendblätter, 12tes Blatt, 13.10.1810.
  22. V. A. Žukovskij, Polnoe sobranie sočinenij i pisem: v 20 t., Bd. 16: Pi’sma 1818–1827 godov, Мoskau 2019, S. 522.
  23. B. I. Asvarišč, Gruppa proizvedenij Fridricha v sobranii Ėrmitaža, in: Problemy pejzaža v evropejskom iskusstve XIX veka: materialy nauč. konf. (1976), Мoskau 1978, S. 166–178.
  24. Ludwig Schorn, Über die diesjährige Kunstausstellung in Dresden (Fortsetzung), in: Kunst-Blatt, 1. Jg., Nr.95, 27.11.1820, S. 380.
  25. W[eimarische] K[unst] F[reunde] [Johann Wolfang von Goethe und Heinrich Meyer], Neu-deutsch religiös-patriotische Kunst, in: Über Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-gegenden, 1. Jg., H. 2, 1817, S. 46, 49-50.
  26. Zit. n. Werner Hofmann, Zur Geschichte und Theorie der Landschaftsmalerei, in: Caspar David Friedrich 1774–1840, hg. v. Werner Hofmann (Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, 14.9.–3.11.1974), München 1974, S. 9–29, hier S. 24.
  27. Zit. n. Helmut Börsch-Supan und Karl Wilhelm Jöhnig, Caspar David Friedrich. Gemälde, Druckgraphik und bildmäßige Zeichnungen, München 1973, S. 152.
  28. Caspar David Friedrich, Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden größtentheins noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern, verfasst zwischen 1829 und 1933, hier 1830, zit. n. Caspar David Friedrich, Äußerungen, bearbeitete von G. Eimer in Verbindung mit G. Rath (Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeit5zeugen, Teil 1), Frankfurt a.M. 1999, S. 125-127.
  29. Helmut Börsch-Supan und Karl Wilhelm Jöhnig, Caspar David Friedrich. Gemälde, Druckgraphik und bildmäßige Zeichnungen, München 1973, S. 162; Carus, Friedrich der Landschaftsmaler. Zu seinem Gedächniß, Dresden 1841.
  30. Siehe: Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775 –1875 in der Königlichen Nationalgalerie, Berlin 1906, 2 Bde., München 1906.
  31. Clemens Brentano, Achim von Arnim, Verschiedene Empfindungen vor einer Seelandschaft von Friedrich, worauf ein Kapuziner, in: Iris. Unterhaltungsblatt für Freunde des Schönen und Nützlichen, Nr. 20, 28.1.1826, S. 78; Clemens Brentano, Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft [umgearb. v. Heinrich von Kleist], in: Berliner Abendblätter, 13.10.1810, S. 77.
  32. Kyllikki Zacharias, Landschaften: Rügen, der Tetschener Altar, Riesengebirge, Böhmen, in: Caspar David Friedrich. Die Erfindung der Romantik, hg. v. Hubertus Gassner (Aust.-Kat. Museum Folkwang Essen, 5.5.-20.8.2006; Hamburger Kunsthalle, 7.10.2006-28.1.2007), München 2006, S. 197.
  33. Caspar David Friedrich hielt sich 1801, 1802 und 1806 auf Rügen auf. 1815 zeigte er die Insel seinem Freund, dem Dresdner Münzbeamten Friedrich Gotthelf Kummer. 1818 führte ihn seine Hochzeitsreise nach Rügen und 1816 besuchte er sie wahrscheinlich zum letzten Mal. Siehe: Herrmann Zschoche, Caspar David Friedrich yauf Rügen, Dresden 1998, S. 12.
  34. Das Kreuz im Gebirge (Tetschener Altar), in: Werner Hofmann (Hg.): Caspar David Friedrich. Kunst um 1800 (Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, 14.9.-3.11.1974), München 1974, S. 159-160.
  35. Friedrich W. B. von Ramdohr, Ueber ein zum Altarblatte bestimmtes Landschaftsgemälde von herrn Friedrich in Dresden, und über Landschaftsmalerei, Allegorie und Mysticismus überhaupt, in: Zeitung für die elegante Welt, 9. Jg., Nr. 12-15, 1809, Sp. 118-119.
  36. H.v.K. [Heinrich von Kleist mit Clemens Brentano und Achim von Arnim über Caspar David Fridrichs Der Mönch am Meer], Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft, in: Berliner Abendblätter, 12tes Blatt, 13.10.1810.
  37. V. A. Žukovskij, Polnoe sobranie sočinenij i pisem: v 20 t., Bd. 16: Pi’sma 1818–1827 godov, Мoskau 2019, S. 522.
  38. B. I. Asvarišč, Gruppa proizvedenij Fridricha v sobranii Ėrmitaža, in: Problemy pejzaža v evropejskom iskusstve XIX veka: materialy nauč. konf. (1976), Мoskau 1978, S. 166–178.
  39. Ludwig Schorn, Über die diesjährige Kunstausstellung in Dresden (Fortsetzung), in: Kunst-Blatt, 1. Jg., Nr.95, 27.11.1820, S. 380.
  40. W[eimarische] K[unst] F[reunde] [Johann Wolfang von Goethe und Heinrich Meyer], Neu-deutsch religiös-patriotische Kunst, in: Über Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-gegenden, 1. Jg., H. 2, 1817, S. 46, 49-50.
  41. Zit. n. Werner Hofmann, Zur Geschichte und Theorie der Landschaftsmalerei, in: Caspar David Friedrich 1774–1840, hg. v. Werner Hofmann (Ausst.-Kat. Hamburger Kunsthalle, 14.9.–3.11.1974), München 1974, S. 9–29, hier S. 24.
  42. Zit. n. Helmut Börsch-Supan und Karl Wilhelm Jöhnig, Caspar David Friedrich. Gemälde, Druckgraphik und bildmäßige Zeichnungen, München 1973, S. 152.
  43. Caspar David Friedrich, Äußerungen bei Betrachtung einer Sammlung von Gemählden größtentheins noch lebenden und unlängst verstorbenen Künstlern, verfasst zwischen 1829 und 1933, hier 1830, zit. n. Caspar David Friedrich, Äußerungen, bearbeitete von G. Eimer in Verbindung mit G. Rath (Kritische Edition der Schriften des Künstlers und der Zeit5zeugen, Teil 1), Frankfurt a.M. 1999, S. 125-127.
  44. Helmut Börsch-Supan und Karl Wilhelm Jöhnig, Caspar David Friedrich. Gemälde, Druckgraphik und bildmäßige Zeichnungen, München 1973, S. 162; Carus, Friedrich der Landschaftsmaler. Zu seinem Gedächniß, Dresden 1841.
  45. Siehe: Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775 –1875 in der Königlichen Nationalgalerie, Berlin 1906, 2 Bde., München 1906.