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Claude Monet. Impression und Empfindung Die Welt im Fluss: Farbe, Licht und Pflanzen zwischen Impressionismus und Abstraktion

Claude Monet, Der Seerosenteich, Detail, 1917–1919 (© Albertina, Wien. Sammlung Batliner)

Claude Monet, Der Seerosenteich, Detail, 1917–1919 (© Albertina, Wien. Sammlung Batliner)

Claude Monet (1840–1926) steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus, und darüber hinaus war der französische „Meister des Lichts“ ein zentraler Wegbereiter der Malerei des 20. Jahrhunderts. Für Kurator Heinz Widauer, der die Kooperation der Albertina mit dem Musée Marmottan Monet in Paris zu einer veritablen Überblicksschau zu den Landschaftsbildern Monets ausbaute, ging es Monet mitnichten nur um ein skizzenhaftes Erscheinungsbild seiner Werke, um Farben und Licht. Er baut die Schau entlang der wichtigsten Wohn- und Arbeitsorte des Malers auf, der dem Fluss Seine folgte: von Le Havre nach Paris, Argenteuil, Vétheuil und schlussendlich in den Garten von Giverny, wo sich Claude Monet einen eigenen Wassergarten anlegen ließ. Nach Jahren der Suche, einer tiefen persönlichen und finanziellen Krise, aber auch des Reisens und Erschließens neuer Landstriche für den Impressionismus ließ sich Monet auch als Künstler im 1881 bezogenen Giverny nieder. Die in den mehr als 35 Jahren entstanden Gartenbildern reflektieren Monets Naheverhältnis zur Natur, aber auch die Unmöglichkeit seiner Projekte. Oder mit den Worten von Heinz Widauer: „Es ging Monet um das Wesenhafte“

Fließender Übergang vom Realismus zum Impressionismus

Monet in der Albertina ist zweifellos eine außerordentliche Überblicksschau mit Schwerpunkt auf der Landschaftsmalerei. Der Meister des Fachs Naturausschnitt hatte vor allem in den 1860er Jahren einige großformatige Figurenbilder geschaffen, mit denen er seinen Ruhm im Salon begründete. Das Frühwerk Monets ist durch zwei Stadtansichten vertreten: „Die Rue de la Bavolle in Honfleur“ (1866, Boston) und „Quai du Louvre“ (1867, Den Haag) zeigen ihn als Peinairmaler, der das pralle Sonnenlicht sucht, um auch noch die dunkelsten Schattenzonen farbig zu gestalten. Wenn Menschen nur als kleine Figurinen im Stadtbild des mondänen Paris geschildert werden, so bevölern sie in iher Körperlichkeit doch noch nachvollziehbar, anhand ihrer Kleidung eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen die Straßen. Wie anders doch der „Der Boulevard des Capucines“ (1873, Puschkin Museum): Nah- und Fernsicht prallen abrupt aneinander, wenn Monet zwei dunkel gekleidete Herren rechts am Bildrand stellt. Man stürzt mit ihnen gleichsam vom Balkon in die Menschenmenge, die sich wie schwarze Ameisen über den Boulevard drängen. Was ist ein Blatt am herbstlichen Baum und was ein Kopf? Das gelbe Abendlicht, der Schatten des Hauses auf der Straße lassen die Menge am Fußweg und die Kutschen auf der Straße wie vorbeihuschende Schatten ihrer selbst erscheinen. Nur der Beobachter am Rande des Geschehens verharrt und gibt der Komposition Festigkeit.

 

 

Doch bald schon wandte sich Claude Monet nahezu ausschließlich der Landschaft zu, Menschen erscheinen darin wie dunkle, anonyme Flecken in den hellen Landschaften oder stehen wie Bäume in der Sonne. Das in der Albertina gezeigte Bild aus Privatbesitz, „Der Landesteg“ (1871), schließt an diese Schilderungen von gutbürgerlichen, modisch gekleideten Flaneuren und Spaziergängerinnen an, zu deren Vergnügen es zählte, sich am Ufer der Seine zu treffen, zu segeln, von Restaurants aufs Wasser zu schauen und sich miteinander ins Gespräch zu vertiefen. Während der zweite Hälfte der 1860er Jahre ließ Claude Monet den pittoresken Realismus, den er der Schule von Barbizon abgeschaut hatte, zugunsten einer fleckigen Malweise hinter sich.

 

 

Claude Monet war wenige Jahre zuvor aus Le Havre nach Paris gekommen und etablierte sich als eine zentrale Figur innerhalb einer Gruppe junger Maler (und weniger Malerinnen), die federführend an der Entwicklung des Impressionismus beteiligt war. Schon 1870 lässt sich in seinem Werk eine Radikalisierung des Skizzenhaften feststellen, eine Loslösung des Strichs vom Motiv. Egal ob der Fleck das Gesicht seiner frisch angetrauten, in Nahsicht gegebenen Ehefrau Camille oder das einer entfernt stehenden Touristin am Strand von Trouville meint, Monet malt sie gleich. Ja, er deutet die neben Camille sitzende junge Dame nur noch lapidar mit einigen Linien an, die Hände seiner Ehefrau gerinnen zu wenigen Strichen. Das Bild als impression, als skizzenhafter, erster Eindruck. Markant sind - und daher sei die Auseinandersetzung mit den Originalen in der Ausstellung wirklich empfohlen - die zunehmend problematisierten Ecken und Ränder der Bilder, die im Katalog weggeschnitten wurden. „Die Hafeneinfahrt von Trouville“ (1870, Budapest) führt vor Augen, dass eine Malschicht eine gemachte Sache ist. Die Offenheit der Leinwand belegt, dass das Zentrum der Komposition zum illusionistischen Kern der Darstellung ausformuliert wurde, während seine Ränder einen malerischen „Urzustand“ dokumentieren.

 

 

Das den Impressionismus benennende Bild - „Impression - Sonnenaufgang [Impression - soleil levant]“ (1872/73) - befindet sich ebenfalls in der Sammlung des Musée Marmottan Monet in Paris, die als Hauptleihgeberin und Kooperationspartnerin fungiert. Wenn auch diese Zimelie nicht nach Wien geholt werden konnte, so ist das „Segelboot bei Petit-Gennevilliers“ (1974, Privatsammlung) doch ein würdiger Ersatz für diese impression, zu deutsch Skizze. Es führt zum einen Monets Begeisterung für den Fluss und das Segeln vor, die er im Hintergrund durch rauchende Schornsteine konterkariert. Zum anderen werden Bäume rechts außen oder auch der Himmel nur noch durch flüchtige Farbkleckse angedeutet. Genauso verfährt Monet mit dem zentralen Segelschiff, dessen Segel mit wenigen spontan und schnell gesetzten Strichen umrissen, seine Farbigkeit korrespondiert mit dem sandigen Himmel, dieser wiederum baut auf der hellen Grundierung auf. Ähnliches lässt sich auch über Monets Bilder der Straßenbrücke von Argenteuil sagen. Vorbilder für die Komposition finden sich bei Canaletto, in japanischen Farbholzschnitten und vor allem bei James McNeill Whistler, den Monet sehr bewunderte. Die in Bau befindliche Brücke spiegelt sich im Wasser und bildet dadurch einen Rahmen für einen Landschaftsausschnitt, der einmal mehr Segelboote, rauchende Schlote und die ölig fließende Seine miteinander verbindet. Die Farben wirken düster und fahl, wenn nicht der Maler ein wenig Rosé, ein wenig Gelb in den sich verfinsternden Himmel gemalt hätte. Zunehmend löste er sich von der Vorstellung, dass ein Strich ein Objekt beschreiben müsste: „Die Straßenbrücke von Argenteuil“ (1874, Privatsammlung) oder auch „Eisenbahn im Schnee, Lokomotive“ (1875, Musée Marmottan Monet) zeigen arabeskenhafte Linienschwünge, die motivisch nicht erklärt werden können. Hierin offenbart sich, wie Ko-Kurator Dieter Buchhart betont, schon der späte Monet, der mit ungeahnter Freiheit ab 1919 daraus nahezu abstrakte Kompositionen aufbauen würde.

 

 

Malen am Nullpunkt und Neuanfang

In den frühen 1870ern malte Claude Monet einige der ikonischen Bilder des Impressionismus, Ende des Jahrzehnts befanden sich Maler und Künstlergruppe in einer Krise - sowohl finanziell wie auch künstlerisch. Claude Monet war gezwungen vom ländlichen aber mit der Eisenbahn bestens erschlossenen Argenteuil 1878 ins noch ländlichere und kostengünstigere Vétheuil umzuziehen. Hier lebte und arbeitete er drei Jahre in großer Armut, hier erlebte sein zweiter Sohn Michel seine ersten Lebensjahr, hier verstarb seine Ehefrau Camille 1879. Vielleicht waren es diese persönlichen Krisen, zu der sich noch eine ökonomische gesellte, weil sein wichtigster Sammler, Hoschedé, bankrott gegangen war, weshalb sich Monet der Natur zuwandte: Apfelbäume in nahezu pointillistischer Malweise neben duftig gemalten Mohnblumenfeldern, ein von Bäumen versprerrter Blick auf die Seine oder auch ein blühender Obstgarten. Das All-over von Monets Bildern der späten 1870er Jahre kulminiert in einer Serie von Bildern in Weißtönen. Fast löschte der Maler die Malerei aus, indem er „Vétheuil im Nebel“ (1879, Musée Marmottan Monet) in pastelligen Rosa, Blau und Weißtönen aufgehen ließ. Erst mit dem Einsstoß im Januar 1880 löste er sich von diese fast visionären Bildern: „Eisgang trübes Wetter“ (1880, Museu Calouste Gulbenkian, Lissabon) verbindet die Zerstörungskraft der Natur, sichtbar an den fallenden Bäumen rechts, mit der Faszination am türkis-weiß-braun von Wasser, Eismassen und winterlichem Uferbereich. Nun tritt die Spiegelung der Welt, aufgelockert durch die im Wasser treibenden Eisschollen, in das Werk von Monet.

 

 

Reisekünstler Monet

1883 fand Claude Monet zufällig eine alte Obstpresse in Giverny, in die er sich mit seinen beiden Söhnen einmietete. Camille Hoschedé, inzwischen von ihrem Ehemann getrennt, kam mit ihren sechs Kindern kurze Zeit später nach. Vielleicht war es die gesellschaftlich nicht akzeptierte Art des Zusammenlebens, vielleicht aber auch der Wunsch seines Galeristen Paul Durand-Ruel, die Monet zu Reisen inspirierte. In den 1880er Jahren bereiste er nicht nur die Bretagne, sondern auch erstmals den Süden Frankreichs und entdeckte dort eine gänzlich andere Vegetation und das südliche Licht (→ Claude Monet in der Fondation Beyeler).

Steile Küsten mit groben Felsen, das Meer in all seinen Schattierungen, die Pflanzenwelt, Wetter und Lichtstimmungen sind in diesen Bildern die Protagonisten. Immer wieder setzte Monet einen dynamischen Pinselstrich ein, wenn es darum ging, tosende Wellenbrandung darzustellen. Der Sonnuntergang färbt den Himmel rosa und taucht die Wellen in bunte Flecken. Häufig ist es die geologische Struktur der Gesteinsmassen, die das Interesse Monets bannt - hier folgt er seinem Freund Gustave Courbet und dessen mineralogischen Höhlenbildern. Da diese Periode im Werk Monets in der Albertina nur anhand weniger Beispiele beleuchtet wird, lässt sich die Veränderung des Farbspektrums in Südfrankreich nur erahnen. Im Tal der Falaise (1885, Privatsammlung) kann die Baumreihe am Horizont einen bläulichen Schimmer annehmen, während das Meer rund um den Löwenfelsen (1886) malachitgrün ertrahlt, und die weiße Gischt gegen die dunkelbraunen Felsen schlägt. Dass das Tal der Creuse Monet aufgrund seiner Wildheit anzog, ist hinlänglich bekannt, dass er dort eigentümliche Kompositionsschemata und eine serielle Produktion mit verschiedenen Lichteffekten anwandte, deutet die Albertina nur an.

Die 1890er Jahre sind geprägt von Monets Serien und der Entstehung seines Lebensraums und zentralen Motivs im Spätwerk: des Gartens von Giverny. Nachdem Monet das gemietete Haus 1890 erworben und 1892 Alice geheiratet hatte, konzentrierte er sich zunehmend auf seine nähere Umgebung als Motivspenderin. Seien es die berühmten Getreideschober, seien es die Pappeln an der Epte. Einzig die Kathedrale von Rouen, ein nationales Wahrzeichen und eine Höchstleistung der französischen Gotik, war noch ein Reiseziel - gefolgt von London (ab 1899) und Venedig (1908). Die Struktur der Bilder änderte sich gravierend, wie ein naher Blick auf die Werke belegt: Monet legte in einer ersten Schicht die Komposition des Bildes an, dann trug er unzählige weitere Schichten in trockener Malweise sachte über diese erste Idee auf. Schlussendlich wirken die Bilder von der Kathedralfassade wie teigige, verdichtete Malerei mit feinsten Farbvaleurs, die nichts mehr vom Malgrund sichtbar belässt.

 

 

Seerosen aus Giverny

Das Musée Marmottan Monet in Paris besitzt eine Reihe von sehr späten Bildern Monets, die dieser weder verkaufen wollte noch musste. Schon in den 1890ern ließ sich Monet in einem Teil seines Gartens einen Teich aufstauen und Blumen pflanzen, deren Spiel der Farben in den Jahreszeiten ihn privat ergötzten und malerisch inspirierten (→ Der moderne Garten in der Malerei von Monet bis Matisse). Anfangs setzte er sich mit den Seerosen auseinander, die er 1909 bei Paul Durand-Ruel vorstellte. In hochformatigen (teils runden) Bildern präsentiert er den Blick auf seinen flachen Teich, einige farbige Seerosen, einige Blätter, Spiegelungen von Trauerweiden und so manche Wolke schiebt sich in die Illusion der Welt.

 

 

Zu den spannenden Werken der Ausstellung zählen die spätesten Kompositionen, in denen sich Claude Monet neben seiner Arbeit an den Grandes Décorations für den französischen Staat mit der japanischen Brücke, der Trauerweide, der Rosenallee und immer wieder dem Seerosenteich beschäftigte. Vor allem die dichten, um ein Zentrum kreisenden Darstellungen von Allee und Brücke führen jene Überlegungen, die Monet offensichtlich schon seit den späten 1860er Jahren umtreiben, in größter Freiheit weiter: Die Bilder sind zwar auf nahezu quadratischer Leinwand ausgeführt, beschwören mit ihrem Duktus aber fast das Rundbild. Detailaufnahmen zeigen den trockenen Strich, dessen Imperfektion Monet durch den Einsatz von alten, kaputten Pinseln noch zu steigern wusste. War es wirklich nur der Graue Star (Katarakt), die Eintrübung der Linse, die Claude Monet zu diesen abstrahierenden Bildern brachte? Selbstbewusste verglich er sich in den frühen 1920ern mit Ludwig van Beethoven, dessen Taubheit den Komponisten ja auch nicht vom Komponieren abgehalten hätte. Er, Monet, würde nach den Farbennamen auf den Farbtuben malen. Mit Aussagen wie dieser schockierte er das zeitgenössische Publikum, das von den Ergüssen in seinem Garten ohnedies nichts zu sehen bekam. Der hochbetagte Monet stellte kaum aus, öffnete seinen Garten nicht für Besucher und verkaufte nur an einige wenige Sammler. Im Vergleich zu diesen Werken, die mehr an eine grüne Hölle oder auch lodernde, züngelnde Flammen gemahnen, als dass sie ein Gartenmöbel und einzelne Pflanzen beschreiben, sind die Seerosen in der Orangerie haptische und stille Beschreibungen eines perfekten Blicks auf den See. Vielleicht brauchte Monet auch ein Refugium, in dem er mehr seiner Fantasie Lauf lassen konnte, indem er immer wieder die längst auswendig gelernten Motive (mehr ihre groben Formen) zum Anlass von Farbexperimenten nehmen konnte.

 

 

Farbe, Flirren, Licht, aus den Angeln gehobene Perspektive und schlussendlich die Lösung vom geschauten Objekt – all das sind Phänomene in Monets Werk, die über den Impressionismus hinausgehen und sein Werk zu einem Nukleus der Abstraktion werden ließ: Die Maler der Nachkriegszeit wurden seine künstlerischen Erben, konnten sie in seinen früheren wie späten Werken doch jene Form des tranzenden Strichs entdecken, den Maler wie Joan Mitchel und Jackson Pollock propagierten (→ Abstrakter Expressionismus | Informel).

 

 

Claude Monet in der Albertina

Anhand von Claude Monets wichtigsten Lebensorten - Paris, Argenteuil, Vétheuil, Giverny - wird in der Albertina die Entwicklung seiner Malerei nachgezeichnet. Die drei Gemälde aus der Sammlung Batliner werden von 40 Gemälde aus dem Musée Marmottan Monet in Paris ergänzt, Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen erweitern die Auswahl zu einer monografischen Schau über Monet. Den Blick vor allem auf die Landschafts- bzw. Gartenbilder zu richten, ist aus dem Werk entwickelt und mehr als nachvollziehbar. Ein blauer Teppich begleitet das Publikum durch die Ausstellung, der Seine und dem Atlantik gleich, an deren Ufern Monet seine wichtigste Inspiration fand. So zeigen die meisten Gemälde vielgestaltige Antworten auf die Frage, wie man Wasser malen kann. Monet in der Albertina versammelt nicht nur postkartenwürdige Motive - wie Mohnblumenfelder in Vétheuil oder die berühmten Seerosen-Bilder - sondern auch kalte Schneelandschaften mit düsterem Himmel. Wenn auch die Impressionisten, allen voran Claude Monet, mit ihrer fleckigen Malweise einen distanzierten Blick auf ihre Werke provozierten, so möge man sich den Originalen auch einmal nähern: Die stuppende Maltechnik des Franzosen, sein variantenreicher Strich, sein Umgang mit Farbschichten und dem Sichtbarlassen des Malgrundes zählen zu den Gründen, warum er in seinem Spätwerk zu jenen überraschend abstrahierten Lösungen gelangen konnte, die die Ausstellung abschließen. Im Kern enthält schon ein frühes Werk Monets jene Qualitäten, die in den Serien zur japanischen Brücke und zur Rosenallee zutage treten: pure Lust am Malen, an Farbtönen, am Farbauftrag.

Eine Kooperation mit dem Musée Marmottan in Paris.

 

 

Claude Monet. Impression und Empfindung | ARTinWORDS: Bilder

  • Claude Monet, Am Strand von Trouville, 1870 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Der Landesteg, 1871, Öl/Lw (Acquavella Galleries © Acquavella Galleries)
  • Claude Monet, Der Boulevard des Capucines, 1873, Öl/Lw (Moskau, Pushkin Museum © 2017. Photo Scala, Florence)
  • Claude Monet, Das Atelierboot, 1874, Öl/Lw (© Collection Kröller-Müller Museum, Otterlo)
  • Claude Monet, Die Eisenbahn im Schnee, Lokomotive, 1875 (© Musée Marmottan Monet, Paris / The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Die Kirche von Vetheuil, 1878, Öl/Lw (Sammlung Daniel und Grace Chiu, Courtesy Halcyon Gallery, London)
  • Claude Monet, Vétheuil im Nebel, 1879, Öl/Lw, 60 x 71 cm (Musée Marmottan Monet, Paris © Musée Marmottan Monet, Paris)
  • Claude Monet, Eisgang, trübes Wetter, 1880, Öl/Lw (Museu Calouste Gulbenkian , Lissabon, Sammlung des Gründers © Museu Calouste Gulbenkian, Lissabon; Catarina Gomes Ferreira)
  • Claude Monet, Pfad durch die Mohnblumen auf der Insel Saint-Martin, 1880, Öl/Lw (The Metropolitan Museum of Art, New York, Nachlass Julia W. Emmons © The Metropolitan Museum of Art)
  • Claude Monet, Blick auf Vétheuil, 1881 (© Albertina, Wien. Sammlung Batliner)
  • Claude Monet, Segelboot im Abendlicht, 1885, Öl/Lw, 54 x 65 cm (Musée Marmottan Monet, Paris © Musée Marmottan Monet, Paris)
  • Claude Monet, Blick auf die Felsnadel durch die Porte d’Aval, 1886, Öl/Lw (National Gallery of Canada, Ottawa, Schenkung Marjorie und Gerald Bronfman, Montréal © National Gallery of Canada, Ottawa)
  • Claude Monet, Junge Mädchen in einem Boot, 1887, Öl/Lw (Tokyo, National Museum of Western Art)
  • Claude Monet, Tal der Creuse am Abend, 1889 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Getreideschober in der Sonne, 1891, Öl/Ln (Kunsthaus Zürich, erworben aus dem Legat Otto Meister mit einem Beitrag der Schweizerischen Kreditanstalt © Kunsthaus Zürich)
  • Claude Monet, Die Kathedrale von Rouen in der Sonne, 1893, Öl/Lw (Tompkins Collection – Arthur Gordon Tompkins Fund © Museum of Fine Arts, Boston)
  • Claude Monet, Die Kathedrale von Rouen, das Portal und der Albanturm in der Dämmerung, 1893, Öl/Lw (Juliana Cheney Edwards Collection, Photograph © Museum of Fine Arts, Boston)
  • Claude Monet, Das Parlament, Möwen, 1900/01, Öl/Lw (Moskau, Pushkin Museum © 2017. Photo Scala, Florence)
  • Claude Monet, Houses of Parliament, Sunset [Parlament, Sonnenuntergang], 1900/01 [1904 datiert], Öl/Lw, 81 x 92 cm (Kunstmuseen Krefeld, Kaiser Wilhelm Museum)
  • Claude Monet, Charing Cross Bridge, Dampfschwaden im Nebel, Impression, 1902 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Das Parlament, Spiegelungen auf der Themse, 1905 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Seerosen, 1907 (© Musée Marmottan Monet, Paris / The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Taglilien, 1914–1917 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Seerosen, 1914–1917 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Seerosen und Spiegelungen einer Weide, 1916–1919 (© Musée Marmottan Monet, Paris / The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Der Seerosenteich, 1917–1919 (© Albertina, Wien. Sammlung Batliner)
  • Claude Monet, Trauerweide, 1918/19 (© Musée Marmottan Monet, Paris / The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Trauerweide, 1918–1919, Öl/Lw, 100 x 120 cm (Musée Marmottan Monet, Paris © Musée Marmottan Monet, Paris)
  • Claude Monet, Der Rosenweg in Giverny, 1920–1922 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Die Japanische Brücke, 1918–1924 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)
  • Claude Monet, Das Haus in den Rosen, 1925 (© Albertina, Wien. Sammlung Batliner)

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Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.