ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler:innen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕
No results See all results

Hagen | Emil Schumacher Museum: Emil Schumacher und die Form seiner Zeit Internationales Design des 20. Jhs | 2022

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 17. Juli 2022
Bruno Munari & Enzo Mari, Espresso-Maschine, Modell Diamante, 1956, Hersteller: La Pavoni, Mailand, Eisen (verchromt), Messing, Perspex (Acryl)

Bruno Munari & Enzo Mari, Espresso-Maschine, Modell Diamante, 1956, Hersteller: La Pavoni, Mailand, Eisen (verchromt), Messing, Perspex (Acryl)

Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums unter dem Titel „Emil Schumacher und die Form seiner Zeit“ repräsentiert das internationale Design des gesamten 20. Jahrhunderts anhand herausragender Entwürfe der berühmtesten Designer:innen des 20. Jahrhunderts, darunter Peter Behrens, Josef Hoffmann, Ettore Sottsass und vielen mehr.

Emil Schumacher und die Form seiner Zeit

Deutschland | Hagen: Emil Schumacher Museum
24.4. – 28.8.2022

Abseits der allgegenwärtigen Klassiker, wie dem heute besonders populären „Lounge Chair“ von Ray und Charles Eames oder der ikonischen Liege von Le Corbusier, bietet die Ausstellung im Zusammenklang von Malerei, Bildhauerei und Design eine neue Perspektive. Zahlreiche Entwürfe der Midcentury-Moderne, die sich im Hagener Wohnhaus des Künstlers erhalten haben, stifteten die erste Anregung für das Konzept zur Ausstellung.

 

Marcel Wanders, Sessel, Modell Knotted Chair, 1955/1956, Hersteller: Droog Design in Cooperation mit der TU Delft, später Cappellini, Carugo, Aramidschnur um einen Carbonkern in Epoxydharz getränkt
Marcel Wanders, Sessel, Modell Knotted Chair, 1955/1956, Hersteller: Droog Design in Cooperation mit der TU Delft, später Cappellini, Carugo, Aramidschnur um einen Carbonkern in Epoxydharz getränkt
Marcel Breuer, Lattenstuhl, Model ti24, 1922, Hersteller (Gestell): Tischlerei am Bauhaus, Weimar; (Bezug: Gunta Stölzl, Weberei am Bauaus, Weimar (nachgewebt nach Originalbefund), Eiche schwarz gebeizt; Wolle
Marcel Breuer, Lattenstuhl, Model ti24, 1922, Hersteller (Gestell): Tischlerei am Bauhaus, Weimar; (Bezug: Gunta Stölzl, Weberei am Bauaus, Weimar (nachgewebt nach Originalbefund), Eiche schwarz gebeizt; Wolle

 

Emil Schumacher und das Design seiner Zeit

Der Maler Emil Schumacher hatte ein ganz besonderes Interesse an Formen aller Art, die immer wieder seine Aufmerksamkeit fesselten. Er entdeckte sie etwa in Treibholz an den Stränden Ibizas ebenso wie in Überresten von Kartoffelkraut auf einem Acker in der Umgebung von Hagen. Selbstverständlich spiegelte sich der künstlerische Blick auch im Wohnhaus und seiner unmittelbaren, privaten Umgebung wider, die er sich gemeinsam mit seiner Frau Ulla schuf. Schon in der Zeit der ersten großen Erfolge, Anfang der 1950er Jahre, erwarb Schumacher Möbel für die eigene Einrichtung, deren klare Formen schon damals als Danish Design Furore machten. Er entdeckte diese Möbel in Kunstausstellungen, wie 1952 „Mensch und Form unserer Zeit“ in der Kunsthalle Recklinghausen, an denen er selbst als Maler beteiligt war.

Nur wenige Jahre später hatte Schumacher durch zahlreiche Ausstellungen auch intensiven Kontakt zu italienischen Kunsthändlern und Sammlern, in deren Häusern er mit italienischem Design der Zeit konfrontiert wurde. Auch italienische Architektur-Zeitschriften, wie etwa die von Gio Ponti gegründete „Domus“ der 1950er Jahre finden sich in der Bibliothek des Künstlers und belegen sein Interesse an der freien, spielerischen Formensprache Italiens.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit Sebastian Jacobi aus Bad Ems, einem der bedeutendsten Designhistoriker sowie -sammler der Gegenwart in Deutschland. Bisher noch nie museal präsentierte Leihgaben aus seiner Sammlung werden Gemälden und Plastiken sowie Objekten der Angewandten Kunst aus den Hagener Museen gegenübergestellt. Der Rundgang beginnt mit einem Klingelschild von Peter Behrens, symbolisch für den Hagener Impuls von Karl Ernst Osthaus am Anfang des 20. Jahrhunderts, und führt bis an das Ende des Jahrhunderts, repräsentiert durch den „Knotted Chair“ von Marcel Wanders.

 

Emil Schumacher, Moro III, 1975, Acryl und Materialcollage auf Leinwand, 51 x 76,5 cm (Emil Schumacher Museum Hagen)
Emil Schumacher, Moro III, 1975, Acryl und Materialcollage auf Leinwand, 51 x 76,5 cm (Emil Schumacher Museum Hagen)

 

Ausgestellte Designer:innen

Asnago & Vender, Peter Behrens, Mario Botta, Marcel Breuer, Franco Campo, Carlo Graffi, Josef Hoffmann, Arne Jacobsen, Ferdinand Kramer, Angelo Lelli, Adolf Loos, Michele de Lucchi, Vico Magistretti, Enzo Mari, Ludwig Mies van der Rohe, Gino Levi-Montalcini, Bruno Munari, Giuseppe Pagano Pugatschnig, Verner Panton, Hans de Pelsmacker, Richard Sapper, Gino Sarfatti, Ettore Sottsass, Gunta Stölzl, Dante dela Torre, Wilhelm Wagenfeld, Marcel Wanders, Tokujin Yoshioka und vielen weiteren Designer:innen.

Quelle: Emil Schumacher Museum Hagen

 

Ausgestellte Werke

  • Peter Behrens, Aufzugs- bzw. Klingeltableau, um 1907, Hersteller: AEG, Eisenguss, Partiell schwarz lackiert und vernickelt, die aufgeschraubten Schilder aus Messing.
  • Marcel Breuer, Lattenstuhl, Model ti24, 1922, Hersteller (Gestell): Tischlerei am Bauhaus, Weimar; (Bezug: Gunta Stölzl, Weberei am Bauaus, Weimar (nachgewebt nach Originalbefund), Eiche schwarz gebeizt; Wolle
  • Vico Magistretti & Mario Tedeschi Stehleuchte, Modell Claritas, 1946, Hersteller: Arredoluce, Monza, lackiertes Eisen, Aluminium, Messing
  • Bruno Munari, Schaumstoff-Kätzchen Romeo Meo, 1949, Hersteller: Pirelli, Mailand, Schaumstoff mit Drahtskelett.
  • Marcel Wanders, Sessel, Modell Knotted Chair, 1955/1956, Hersteller: Droog Design in Cooperation mit der TU Delft, später Cappellini, Carugo, Aramidschnur um einen Carbonkern in Epoxydharz getränkt
  • Bruno Munari & Enzo Mari, Espresso-Maschine, Modell Diamante, 1956, Hersteller: La Pavoni, Mailand, Eisen (verchromt), Messing, Perspex (Acryl)
  • Arne Jacobsen, Stuhl, Modell 4130, Grand Prix, 1957, Hersteller: Fritz Hansen, Koppenhagen, Schichtholz, Formsperrholz mit Teak als Deckfurnier
  • Dante dela Torre, Stuhl, Modell psico-sedia [Psycho-Stuhl], 1962, Hersteller: Pozzi & Verga, Mariano Comense Holz, schwarz lackiert, Wolle
  • Emil Schumacher, Moro III, 1975, Acryl und Materialcollage auf Leinwand, 51 x 76,5 cm (Emil Schumacher Museum Hagen)

Weitere Beiträge zu Design

10. Juni 2026
Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK

Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
2. Mai 2026
Charlotte Perriand im Refuge Bivouac, 1937, © Archives Charlotte Perriand.
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 2. Mai 2026

Salzburg | Museum der Moderne Mönchsberg: Charlotte Perriand

Charlotte Perriand zählt zu den bedeutendsten Designerinnen des 20. Jahrhunderts. Im Frühjahr 2026 widmet das Museum der Moderne Salzburg der Französin eine umfassende Ausstellung.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
22. April 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 22. April 2026

Anni Albers Leben, Werk und Wirkung der deutsch-amerikanischen Designerin

Anni Albers (1899−1994, geb. Anneliese Fleischmann) ist die wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert. Bislang „überschattete“ ihre Ehe mit Josef Albers die Wahrnehmung von Anni Alberts und verhinderte gleichsam den Blick auf das höchst eigenständige Werk der Künstlerin. Erstmals seit fast 20 Jahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 alle Facetten ihres Werks.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

Aktuelle Ausstellungen

11. Juni 2026
Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 11. Juni 2026

London | The Courtauld: Hepworth in Farbe

Barbara Hepworths Einsatz von Farbe ist das Thema im Sommer 2026 im Courtauld. Fühe Farbskulpturen & Zeichnungen der 1940er treffen auf Werke der folgenden Jahrzehnte.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
10. Juni 2026
Georg Baselitz, Sigmund fliegt mit Sex im Koffer, 2024, Öl und Plastik auf Leinwand (courtesy White Cube Bermondsey, London)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

London | White Cube Bermondsey: Georg Baselitz. Back Again

White Cube Bermondsey plant ab Juni 2026 neue, großformatige Gemälde und Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz (1938–2026) zu zeigen. Neben bereits Bekanntem wie den expressiven und schonungslosen Selbstporträts, den Bildnissen seiner Ehefrau Elke widmete sich der Künstler zum Schluss noch goldenen Gottheiten Indiens. Man darf gespannt sein!
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
10. Juni 2026
Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK

Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

ARTinWORDS.de Redaktion

Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
  • Cookie-Richtlinie (EU)