Hannah Höch

Wer war Hannah Höch?

Hannah Höch (1889–191978) war eine deutsche Kunstgewerblerin, Pionierin der Fotomontage und Malerin. Höch war die einzige Frau im Berliner Dadaistenzirkel.

Ausbildung

Die 1889 in thüringischen Gotha geborene Hannah Höch stammte aus einer gutbürgerlichen Familie. Im Alter von 22 Jahren übersiedelte sie nach Berlin, wo sie an der Kunstgewerbeschule Charlottenburg zur „Kunstgewerblerin“ ausgebildet wurde. Die Aufnahmeprüfung an der Akademie wagte sie nicht zu machen, wie die Künstlerin später selbst gestand. Die Begegnung mit Raoul Hausmann Ende April 1915 sollte das Leben Höchs grundlegend ändern. Die Liebesbeziehung zwischen Höch und dem bereits verheirateten Hausmann eskaliert in gewalttätigen Auseinandersetzungen. Seit 1916 arbeitete Hannah Höch als Zeichnerin von Schnittmustern bei Ullsteins auflagenstärkster Zeitschrift, den „Ullstein-Schnitten“. Sie fertigte Vorlagen für Spitzenmuster, Druckstoffe und Stickereien. Als Künstlerin beschäftigte sie sich gleichzeitig mit ersten Klebebildern.

Hannah Höch und Dada Berlin

Hannah Höch war die einzige Frau im Berliner Dadaistenzirkel. Ihr Werk ist gekennzeichnet von einem unbändigen Willen zur Freiheit. So kümmerte sie sich nie darum einen „Stil“ zu finden und arbeitete mit Schere und Klebstoff.