László Moholy-Nagy

Wer war László Moholy-Nagy?

László Moholy-Nagy (Bácsborsód 20.7.1895–24.11.1946 Chicago) war ein aus Ungarn stammender Künstler der Klassischen Moderne und des Konstruktivismus (→ Klassische Moderne), der am Bauhaus in Dessau und Weimar unterrichtete und dort bedeutende Werke der Fotografie, der Typografie (Typofoto) und der kinetischen Skulptur schuf. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Moholy-Nagy in die USA, wo er in Chicago das kurzlebige New Bauhaus eröffnete. Der Konstruktivist verstand sich selbst als Maler, obschon seine Kunst sich in vielen Medien entfaltete. Er verstand es, seine vielgestaltigen Ideen und Konzepte zu publizieren, wobei der in den Büchern erkennbare Eklektizismus zum Erfolg und der Nachwirkung Moholy-Nagys beitrug.

Kindheit und Jugend

László Moholy-Nagy wurde am 20. Juli 1895 als László [Ladislaus] Weisz in Bácsborsód, Bács-Kinskun Ungarn, nahe der Serbischen Grenze geboren. Er stammte aus einer jüdischen Familie. Sein Vater Lipót [Leopold] Weisz, war Landwirt und Pächter, der die Familie kurz nach seiner Geburt verließ und angeblich in Amerika untertauchte. Seine Mutter hieß Károline Weisz, geborene Stern. László hatte insgesamt drei Brüder und zwei Schwestern.
Ab 1909 wurden László und seine Geschwister von seinem Onkel mütterlicherseits, dem christlichen, unverheirateten und einigermaßen vermögenden Anwalt Dr. Gusztáv Nagy [Groß], unterstützt. Er nahm die Familie in seinem Heim in der Stadt Ada, in der Nähe von Mohol, auf. Ihm zu Ehren nahmen die Kinder den Nachnamen Nagy an, so nannte er sich zu diesem Zeitpunkt László Nagy. Später fügte László seinem Namen auch die Stadt Mohol, heute in Serbien, an. Somit nannte er sich ab diesem Zeitpunkt László Moholy-Nagy. Das ruhige Kind genoss die große Bibliothek seines Onkels mit ungarischer, deutscher und französischer Literatur. Er zeichnete und schrieb Gedichte im Stil von Sándor Petöfi oder János Arany.

László Moholy-Nagy ist ein Cousin des Dirigenten Sir Georg Solti (1912–1997), der ursprünglich György Stern hieß. Durch die „Ungarisierung“ in den 20er Jahren, die den deutsch und deutsch-jüdischen Namensträgern nahelegte, ihre Namen zu „ungarisieren“ nannte sich seine Familie anstelle von Stern Solt, nach der Ortschaft, aus der die Familie stammte.

László besuchte bis 1913 das Gymnasium in Szeged. Dort galt sein Interesse vor allem der Literatur und der Kunst. Er schrieb Gedichte und fasste den Entschluss, Schriftsteller zu werden. Bereits 1911 druckte die lokale Zeitung Gedichte von László Moholy-Nagy.

Studium und Erster Weltkrieg

Moholy-Nagy begann 1913 Jus an der Universität von Budapest zu studieren. Zur gleichen Zeit veröffentlichte er in der „Szegedi Napló [Szeged – eine Stadt in Ungarn, Napló - Tagebuch]“, seine Gedichte. Aufgrund des Ausbruchs des 1. Weltkrieges musste er 1914 sein Studium unterbrechen.

Er wurde als Soldat der österreich-ungarischen Armee nach Galizien und an die russische Front geschickt. Zu dieser Zeit entstanden erste Kreide- und Tuschezeichnungen über das tägliche Leben an der Front. Diese Zeichnungen schickte er mit heute noch 400 erhaltenen Kriegspostkarten nach Hause. In den mit lockerer Hand skizzierten galizischen Bauern, Krankenschwestern und Verwundeten und seltenen Kreideskizzen zeigt sich seine Begeisterung für Vincent van Gogh. Im Jahr 1917 wurde Moholy-Nagy schwer verwundet; in der Folge erholte er sich in einem Lazarett und genas in Odessa. In der ungarischen Zeitschrift „Jelenkor [Gegenwart]“, veröffentlichte er erste Erzählungen und Geschichten. Ein programmatisches Gedicht beginnt mit den Worten: „Entdecke die Lichtjahre Deines Lebens“. Weiters besuchte er Abendkurse in Aktzeichnen an der Freien Kunstschule Szeged in Ungarn.

Im Jahr 1918 konvertierte László Moholy-Nagy zur ungarischen reformierten Kirche. Sein Pate war sein römisch-katholischer Freund und Kunstkritiker Ivan Hevesy. Nachdem er im September/Oktober 1918 den Kriegsdient quittiert hatte, setzte er sein Jus Studium in Budapest fort, jedoch ohne die Abschlussprüfung abzulegen.

Autodidaktische Anfänge: Kontakt zu „MA“ – Wien – Berlin

László Moholy-Nagy begann, Abendkurse in Aktzeichnen an der privaten Freien Kunstschule in Budapest zu belegen. Parallel zu seinem Jurastudium setzte er sich mit den Alten Meistern auseinander, vor allem RaffaelMichelangelo Buonarroti und Rembrandt van Rijn.

Moholy-Nagy machte Bekanntschaft mit der revolutionären Künstlergruppe „MA [Heute]“ um Lajos Kassàk (1887–1967), welche eine gleichnamige Zeitschrift herausgab. Dadurch wurde er auf avantgardistische Strömungen, wie Kubismus, Futurismus und Expressionismus aufmerksam. Vor allem der Kunstkritiker und Künstler Alfréd Kémény (1895–1945) sowie der Schriftsteller und Maler Lajos Kassák übten einen großen Einfluss auf ihn aus. Erste Ausstellungsteilnahmen in Ungarn – im Nationalsalon [Nemzeti Salon] in Budapest und in Szeged mit dem Bildhauer Sándor Gergely – bestätigten Moholy-Nagys Entschluss, Künstler zu werden. Ergy Landau [Erzsébet Landau] soll Moholy-Nagy schon 1919 überredet haben, sich eine Ernemann-Kamera 6,5 x 9 cm zu kaufen.1

Nach dem Sturz der ungarischen Räterepublik übersiedelte Moholy-Nagy Ende November 1919 nach Wien. Der junge Künstler war zwar nicht von der Pracht der Stadt, so doch von der Kunst Oskar Kokoschkas begeistert. Bereits nach sechs Wochen Aufenthalt zog Moholy-Nagy im Januar 1920 mittellos und grippekrank weiter nach Berlin.

Berlin: Entdeckung des Lichts

In Berlin lernte László Moholy-Nagy die Dada-Szene um Raoul Hausmann (1886–1971) kennen und fing an, eigene dadaistische Collagen anzufertigen. Zu seinen Freunden zählten unter anderem die Dada-Künstler Kurt Schwitters (1887–1948), Hannah Höch (1889–1978) und der „STURM“-Herausgeber und Galerist Herwarth Walden (1878–1941).
Seinen Gemälde gab Moholy-Nagy in dieser Phase Titel aus Buchstaben und Ziffern, was als Reaktion an die zunehmende Technisierung verstanden wird. Die Oberflächen der Bilder sind so glatt wie möglich gestaltet, um die menschliche Faktur, die Subjektivität des Farbauftrags möglichst zu eliminieren. Moholy-Nagys Interesse am russischen Konstruktivismus führte ihn zur Beschäftigung mit den Werken von Kasimir Malewitsch, El Lissitzky, Alexander Rodtschenko und Wladimir Tatlin. Diese regten ihn zu ersten Materialmontagen an und führten ihn zur Frage der Transparenz. Eine erste Ausstellungsbeteiligung in der Galerie Fritz Gurlitt im Oktober 1920 legt nahe, dass der ungarische Autodidakt äußerst schnell von der Berliner Avantgarde wahr- und aufgenommen wurde. Mit seinen Werken setzte er erste Impulse, die von jüngeren Künstlern wie Carl Buchheister rezipiert wurden.

1921 heiratete László Moholy-Nagy die in Prag geborene Fotografin Lucia Schulz (1894–1989), die unter dem Pseudonym Ulrich Steffen expressionistische Literatur veröffentlichte. Mit ihrem Mann war sie von 1923 bis 1928 am Bauhaus in Weimar und Dessau tätig. Anfang der 1920er Jahre begann László Moholy-Nagy Bilder im Stil des Konstruktivismus zu malen. Gut leben konnte er von seiner Arbeit als freier Künstler nicht. In seinen geometrischen Flächenbildern geht es um die Überschneidung von Raum, Objekt und Tiefe, was von der Berliner Kunstszene offensichtlich rasch als interessante Position gewertet wurde. Den in „De Stijl“ veröffentlichten „Aufruf zur elementaren Kunst – an die Künstler der Welt“ unterzeichnete László Moholy-Nagy neben Theo van Doesburg, Raoul Hausmann, Hans Arp und Ivan Puní.

Moholy-Nagys erste große Aausstellung fand 1922 in der Galerie „DER STURM“ von Herwarth Walden. Moholy-Nagy lernte durch den deutschen Architekten und Architekturkritiker Adolf Behne (1885–1948) den Gründer des Bauhauses, Walter Gropius (1883–1969), kennen. Gropius war von Moholy-Nagys Ausstellung so beeindruckt, dass er dessen Anstellung am Weimarer Bauhaus durchsetzte. László Moholy-Nagy nahm sowohl am „Ersten Internationalen Kongreß für fortschrittliche Künstler“ in Düsseldorf wie auch am „Kongress der Dadaisten und Konstruktivisten“ in Weimar teil. W#hrend eines Sommeraufenthalts mit Lucia Moholy in Rhön beschäftigte er sich erstmals mit der Technik des Fotogramms und machte erste Entwürfe für ein sog. Lichtrequisit, das später als „Licht-Raum-Modulator“ berühmt wurde. In der Zeitschrift „De Stijl“ veröffentlichte er mit dem Aufsatz „Produktion – Reproduktion“ die erste seiner vielen theoretischen Schriften. Darüber hinaus vermittelte er Konzepte Piet Mondrians an das deutsch- und ungarischsprachige Publikum.

Erste Fotogramme

Im Sommer 1922 wandte er sich der Technik der kameralosen Fotografie zu, vermittelt wurde sie ihm von seiner Frau Lucia Moholy. Auch wenn später häufig das Fotogramm mit den berühmten Aufnahmen von László Moholy-Nagy in Verbindung gebracht wurden, so hat er die Technik nicht erfunden. Sie geht zurück auf sogenannte Naturselbstdrucke des späten 18. und 19. Jahrhunderts, die etwas früher von Christian Schad (Schadografien, März 1920 in „Dada“ veröffentlicht) und Man Ray (Rayografien, ab April 1922) aufgegriffen wurde. Auslöser für die Beschäftigung damit könnten Man Rays „Champs Délicieux“ gewesen sein, die Moholy-Nagy von Tristan Tzara auf dem Konstruktivisten-Kongress 1922 in Weimar gezeigt worden sein sollen.2 Aber auch der Besuch einer Reformschule in Rhön wird als Initialzündung genannt. Von Moholy-Nagy stammt allerdings der Begriff Fotogramm, in Anlehnung an das Telegramm (ab 1925). Er begann mit Arbeiten auf einfachem Tageslicht-Auskopierpapier und erweiterte die Technik um die Dunkelkammer, Entwicklungspapier du künstliche Beleuchtung. Heute gelten die Experimente mit Objekten und Licht als Moholy-Nagys „zentrales künstlerisches Anliegen“ (Herbert Molderings).3

Zwischen Herbst 1922 und Frühjahr 1923 schuf László Moholy-Nagy in Berlin die ersten 33 seiner insgesamt 421 dokumentierten Fotogramme. Er arbeitete (noch) mit Sonnenlicht, um seine Kompositionen auf verschiedenen Objekten zu belichten. Im März 1923 druckte die amerikanischer Avantgarde-Zeitschrift „Broom“ (4,4) ein Fotogramm von László Moholy-Nagy, das sich heute im Original im National Museum of American History in Washington D.C. befindet. Der Künstler veröffentlichte zu den Bild den Essay „Light: A Medium of Plastic Expression“, in dem er seine Werke als „Licht-Kompositionen“ ansprach.4 Für ihn war Licht in der Fotografie mit der Farbe in der Malerei gleichzusetzen und somit ein eigenständiges Gestaltungsmedium. Daraus leitete er die Forderung ab, die Kamera nicht zum Festhalten, also Reproduzieren von Objekten und Szenen zu verwenden, sondern „die von uns […] gestaltete Lichterscheinung (Lichtspielmomente) zu empfangen und zu fixieren“.

László Moholy-Nagy am Bauhaus (1923–1928)

Im März 1923 wurde der 27-jährige László Moholy-Nagy an das staatliche Bauhaus berufen. Er kam als Nachfolger von Johannes Itten, wurde Formmeister der Metallwerkstatt und Leiter des Vorkurses am Bauhaus in Weimar; erblieb bis 1928. Bis zum Oktonber 1923 modernisierte er die Metallwerkstatt und reformierte den Vorkurs, unterstützt von Jungmeister Josef Albers. Damit machte er Klees Unterricht „Formenlehre“ zum festen Bestandteil der künstlerischen Grundausbildung. Als Künstler beschäftigte er sich mit konstruktivistischen Wandgestaltungen, Fotografie, Typographie (Herstellung von Druckwerken) und industrieller Formgebung. Mit Marianne Brandt gemeinsam entwickelte er beispielsweise eine Leuchtenkollektion.

Neben den älteren Künstlern Paul Klee (1879–1940), von dem er die Metallwerkstatt übernahm, Wassily Kandinsky (1866–1944), Gerhard Marcks, Lyonel Feininger und Oskar Schlemmer (1888–1943), die ebenfalls am Bauhaus lehrten, wurde Moholy-Nagy zum Innbegriff der Bauhausideologie. Er bildete seine Schülerinnen und Schüler nicht traditionell handwerklich aus, sondern wollte ihre Talente wecken. Die Metallwerkstatt sollte „Geräte herstellen, die die dringende Nachfrage nach guten Modellen für die Massenproduktion befriedigte“, erinnerte sich Xanti Schawinsky.5 Mit jugendlichem Elan leitete László Moholy-Nagy die Wende von der expressiven Handwerksphase des Bauhaus zur konstruktivistischen, frühen Produktionsphase ein (Wulf Herzogenrath).6

Für László Moholy-Nagy war Kunst ein Erziehungsmittel, das helfen sollte, sich in einer sich immer schneller bewegenden Welt, einer immer technologisierten Lebenswirklichkeit zurechtzufinden. Indem Kunst die Sinne schärft, soll die Wahrnehmung der Menschen sensibilisiert werden. Der überkommenden Vorstellung vom Künstler als Genie hielt der Humanist den „totalen Künstler“ entgegen. 1929, im letzten der 14 Bauhausbücher erschien sein „bauhausbuch – von material zu architektur“, formulierte der Künstler sein Credo:

„kunst als indirektes erziehungsmittel, das die sinne des menschen schärft und sie gegen alle möglichen überrumpelungen schützt, und zwar mit intuitiver sicherheit, vorbeugend für einen noch nicht eingetroffenen[,] aber sicher erfolgenden zustand.“7 (László Mooholy-Nagyx)

Dennoch muss betont werden, dass László Moholy-Nagy die Technik nicht nur nicht verteufelte, sondern sie als „Befreierin“ des Menschen titulierte. Allerdings müssten die Individuen zuerst wissen, wozu sie befreit werden wollten. Zu Moholy-Nagys Schülerinnen und Schülern am Bauhaus zählten: Gertrud Arndt, Marianne Brandt, Hin Bredendieck, Florence Henri, T. Lux Feininger und Xanti Schawinsky.

Bauhaus-Typografie

Moholy-Nagy wurde der Assistent von Walter Gropius; manche nannten ihn „Gropius‘ Ministerpräsident“. Gemeinsam gaben sie ab 1924 gemeinsam die sogenannten „Bauhausbücher“ (1925–1930, Albert Langen Verlag) heraus. Hierfür dürften die Kenntnisse seines Frau, Lucia Moholy, von entscheidender Bedeutung gewesen sein. Moholy-Nagys Bedeutung lässt sich auch an seinen typographischen Aktivitäten für das Bauhaus erklären: Bereits Ausstellung und begleitender Katalog zur „Ersten Bauhaus-Ausstellung“ von 1923 trumpften mit moderne Schriftgestaltung und zeitgenössisches Layout auf, die richtungsweisend für den Außenauftritt der „Marke Bauhaus“ wurden. Später erhielt diese Art der serifenlosen Schrift, asymmetrisch gebauten Doppelseiten, der grafischen Elemente zur Akzentsetzung den Namen „Bauhaustypographie“.8

„Er entwickelte eine Fülle neuer Ideen, [ohne dass der Umfang seiner Tätigkeit] die Kräfte des Malers Moholy zersplitterten; nein, alle seine erfolgreichen Bemühungen […] waren letzten Endes nur notwendige Umwege auf seinem Zug zur Eroberung eines neuen Raums in der Malerei. Hierin sehe ich seine führende Bedeutung. Der Malerei gehört seine größte Leidenschaft.“9 (Walter Gropius über László Moholy-Nagy)

Lucia Moholy betonte auf zurückhaltende Weise in „Marginalien zu Moholy-Nagy“ ihren Anteil an der Arbeit. Da László Moholy-Nagy nur unbeholfen Deutsch sprach, war die „symbiotische Arbeitsgemeinschaft“ von Lucia und László Moholy-Nagy nicht mehr unterschlagen werden:

„Das Zusammenwirken von kühner Phantasie und leidenschaftlichem Realisierungsdrang einerseits sowie abwägender Grundhaltung andererseits trug in sich Keime eines Kollektivs, aus dem, von des Künstlers ureigenster Begabung getragen, gemeinsames Denken fruchtbar werden und sich ausweiten könnte. Die sprachliche Formulierung blieb dann meist mir vorbehalten.“10

Fotogramme und Telefonbilder

„Dieses Jahrhundert gehört dem Licht. […] Die Fotografie ist die erste Form der Lichtgestaltung, wenn auch in transponierter – vielleicht gerade dadurch – fast abstrahierter Gestalt.“11 (László Moholy-Nagy 1927)

Während der Bauhaus-Jahre schuf László Moholy-Nagy seine berühmten „Telefonbilder“ und „Fotogramme“. Die „Telefonbilder“ sind in Emailtechnik ausgeführt und industriell gefertigt. Der Legende nach handelt es sich um telefonisch in Auftrag gegebene Kompositionen, die Herwart Walden in der Galerie „DER STURM“ 1924 erstmals präsentierte. Mit diesen reproduzierbaren, industriell gefertigten Werken demonstrierte Moholy-Nagy eine maximale Offenheit gegenüber der Technik und erklärte sowohl die Vorstellung des Künstlergenies wie auch des einzigartigen Kunstwerks für obsolet.

Er verfasste dazu 1925 die Schrift „Malerei Photographie Film“ (8. Band der „bauhausbücher“, 1927 wieder aufgelegt), womit er einen Fotografie-Boom auslöste. Gleichzeitig propagierte er damit die „neue visuelle Literatur“.12 Über das Fotogramm äußerte er sich 1928 in der Zeitschrift „bauhaus“ unter dem Titel „Fotografie ist Lichtgestaltung“. In „Das Deutsche Lichtbild“ erschien 1927 „Die beispiellose Fotografie“, wo er sich vom Neuen Sehen und der Arbeit von Albert Renger-Patzsch (1897–1966) distanzierte und stattdessen die abstrakten Qualitäten zeitgenössischer Fotografie betonte. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre erarbeitete sich László Moholy-Nagy ein fotografisches Werk, das noch nie gewagte Anschnitte im Porträt, steile Auf- und Untersichten, Negativdrucke, Strukturaufnahmen miteinander verbindet. Erst 1930 gab er bei Klinkhardt & Biermann in Berlin den Band „60 Fotos“ heraus, gestaltete von Jan Tschichold und mit einem Vorwort von Franz Roh, in dem er seine Fotografien, Fotogramme, Fotocollagen und Fotomontagen – letztere nannte er Fotoplastiken – nebeneinander vorstellte.

Atelier in Berlin (1928–1934)

László Moholy-Nagy verließ Anfang 1928 das Bauhaus und eröffnete in Berlin sein eigenes Atelier für Typographie und Ausstellungsgestaltung, Grafik, Bühnenbilder, Experimentalfilm, Fotomontage und Fotocollage. In der Fredericiasstraße 27 in Berlin-Charlottenburg wandte sich László Moholy-Nagy der angewandten Kunst zu, wo er von György Kepes und den Bauhaus-Schülern Hannes Neuner, Hajo Rose und Erich Comeriner unterstützt wurde. Um 1930 unternahm László Moholy-Nagy ausgedehnte Reisen nach Schweden, Norwegen und Finnland, zudem intensivierte er seine internationalen Kontakte.

Im folgenden Jahr entwarf Moholy-Nagy Bühnenbilder für die Kroll-Oper, einem Gebäudekomplex in der Nähe des Brandenburger Tores, und die Piscator-Bühne, einem Avantgardetheater in Berlin. Sowie auch Bühnenbilder für „Hoffmanns Erzählungen“ und „Madam Butterfly“. In seiner Freizeit beschäftigte er sich mit Lichtinstallationen. Aus dem „Lichtrequisit“ konnte er das vielbeachtete „Lichtspiel Schwarz-Weiss-Grau“ generieren. Insgesamt sind 25 Filme, Filmteile, Vorschläge oder Filmprojekte für die Berliner Zeit dokumentiert.
Ein weiteres wichtiges Projekt des Jahres 1929 war die Frauenzeitschrift „die neue linie“, die er mit Aplomb startete. In Zusammenarbeit mit Herbert Bayer entwickelte er das typografische Grundkonzept; weiters schuf er zehn, in Collage- und Spritztechnik ausgeführte Cover.

1929 trennten sich Lucia Moholy und László Moholy-Nagy. Kurze Zeit darauf ging der Künstler eine Beziehung mit der österreichischen Tänzerin und Schauspielerin Ellen Frank (1904–1999) ein. Sie war die Schwester der Schriftstellerin und Lektorin Ilse Frank (1897–1983), die ab 1923 mit Walter Gropius verheiratet war und sich ab diesem Zeitpunkt Ise Gropius nannte. Ellen Frank und Moholy-Nagy waren bis Ende 1932 ein Paar. In dieser Zeit schuf László Moholy-Nagy einige beachtliche fotografische Portraits von Ellen Frank.
Ende des Jahres 1931 wurden László Moholy-Nagy und die deutsch-amerikanische Dramaturgin, Schauspielerin und Kunsthistorikerin Sibyl Pietzsch (auch: Peach, 1903–1971) ein Paar. Ein Jahr später heirateten sie. László Moholy-Nagy hatte zwei Töchter: Hattula Moholy-Nagy (* 1933) und Claudia (1936–1971).

Auf der Werkbundausstellung „Film und Foto“ in Stuttgart 1929, war er mit 97 Werken vertreten und konnte sich auch kuratorisch betätigen: Er gestaltete ein Faltblatt zur „FiFo“ und konzipierte den ersten Raum der Ausstellung unter dem Titel: Wohin geht die fotografische Entwicklung? László Moholy-Nagy zeigte erstmals auf der Werkbundausstellung in Paris 1930 seinen „Licht-Raum-Modulator“ von 1922. Dieses heute verlorene Kunstwerk realisierte er mit der AEG. Hierbei vereinte Moholy-Nagy seine Rauminstallation mit Walter Gropius Architekturmodell und Bühnenbildern von Oskar Schlemmer. Ein Jahr später waren seine Beträge in der Ausstellung „Fotomontage“ in der Staatlichen Kunstbibliothek Berlin zu sehen, kuratiert von César Domela (1931). In den USA nahm er an der von Julien Levy 1932 in New York organisierten Schau „Modern European Photography“ teil.

Für den Technologiekonzern Jenaer Glaswerke Schott & Gen entwarf László Moholy-Nagy 1933 eine neue Werbekampagne, für die der deutsche Produktdesigner Wilhelm Wagenfeld (1900–1990) das Hauswirtschaftsglas gestaltete. Vier Jahre lang arbeitete Moholy-Nagy für die Werbeabteilung. Unter Moholy-Nagy entwarf Wagenfeld als Bauhausschüler in der Metallwerkstatt seine zeitlose halbkugelförmige Metallversion MT 8 und seine Glasglocke MT 9, die auch als Bauhaus- oder Wagenfeld-Leuchte bekannt wurde.

Im selben Jahr nahm László Moholy-Nagy in Athen am 4. CIAM [Congrés Internationaux d´architecture moderne- Internationaler Kongress für modernes Bauen] auf dem Schiff zwischen Marseille und Athen (1933) teil. Dort wurde u.a. die sogenannte „Charta von Athen“ beschlossen und über das Thema der funktionellen Stadt debattiert. László Moholy-Nagy drehte ein halbstündiges Film-Tagebuch, welches das Leben und die Arbeit an Bord – u.a mit Le Corbusier, Alvar Aalto, Luis Sert u.v.m. – dokumentiert.

Emigration nach Amsterdam und London

Aufgrund des Berufsverbots nach der Machtergreifung Adolf Hitlers und des NSDAP emigrierte László Mohoy-Nagy im Januar 1934 zunächst nach Amsterdam. Aufträge einer Druckerei sowie einer in Utrecht ansässigen Seidenmanufaktur ermöglichten Moholy-Nagy, Geld zu verdienen. Seine Frau blieb mit der gemeinsamen Tochter noch in Berlin, ehe die gesamte Familie 1935 nach England übersiedelte, wo sie bis 1937 blieb. In dieser Zeit kaufte er sich eine erste Leica, mit der er unbemerkt und schnell Fotos für eine Reihe von fotoillustrierten Büchern schoss: „Street Market of London“ (1936), „Eton Portrait“ (1937), „An Oxford University Chest“ (1938). Darüber hinaus hielt er sich mit Schaufenstern für den exklusiven Herrenausstatter Simpson of Piccadilly, Filmaufträgen, darunter „The New Architecture in the London Zoo“, und Messebau über Wasser; darüber hinaus arbeitete er als Grafikdesigner und Maler. Die neuen Bilder zeigen den Einsatz von transparenten Materialien. Moholy-Nagy stellte zusammen mit der Künstlergruppe „Abstrction-Création“ in Paris aus. In London arbeitete er als Grafikdesigner und Dokumentarfilmer. In München waren einige seiner Werke in der von den Nationalsozialisten initiierten Feme-Ausstellung „Entartete Kunst“ zu sehen.

Während des Aufenthaltes in England wurde seine zweite Tochter Claudia (1936–1971) geboren, und Sibyl Moholy-Nagy schrieb das Buch „Die unvollkommene Frau“ – eine feministisch orientierte Analyse der Stellung der Frau in der Gesellschaft. Der ungarische Filmproduzent Sir Alexander Korda (1893–1956, bürgerlich: Sándor László Kellner) beauftragte Moholy-Nagy die Lichteffekte für den Film „Things to Come [Was kommen wird]“, der auf dem Roman von H. G. Wells (1866–1946) basierte zu entwerfen. Im geschnittenen Film wurden nur 90 Sekunden von seiner Arbeit verwendet.

Moholy-Nagy in Chicago (1937–1946)

Im September 1937 emigrierte László Moholy-Nagy mit seiner Familie nach Chicago, wo er an „the new bauhaus. American School of Design“ (gegr. Oktober 1937) lehrte und die er leitete. Als Lehrer lud er Alexander Archipenko ein. Sibyl Moholy unterrichtete ebenfalls an der Schule und war auch für die Organisation der Sommerkurse verantwortlich. Konflikte um die Ausrichtung der Schule – vor allem eine Kontroverse um die Unvereinbarkeit von freier und angewandter Kunst (aus Sicht einiger Studierender) – und wirtschaftliche Probleme führten zum raschen Ende des „new bauhaus“ in Chicago. In einem Brief vom 8. Juni 1938 an Walter Gropius blickte der Lehrer Moholy-Nagy selbstkritisch zurück:

„Ich bin nämlich überzeugt, dass wir uns ganz besonders ich selbst zwischen 1920 und 1930 die technisch-wissenschaftliche Seite der Erziehung überschgätzt haben und dass die gegenseitige Durchdringung der drei Disziplinen Kunst, Wissenschaft, Technik mehr beobachtet werden muss.“13

Bereits nach einem Jahr musste die Schule aus finanziellen Gründen wieder schließen. Moholy-Nagy gründete im Februar 1939 die „School of Design“ in Chicago, die 1944 zum „Institute of Design“ umbenannt und 1949 in das „Illinois Institute of Technology“ integriert wurde. Heute ist die Gründung von Moholy-Nagy als „IIT Institute of Design“ bekannt. Zu seinen Schülern gehören Nathan Lerner und Arthur Siegel. Trotz der Dominanz des Fotojournalismus und der dokumentarischen Fotografie in den USA dieser Zeit ist ihr Beitrag zum „Neuen Sehen“ in Amerika heute unbestritten.

In der ersten Hälfte der 1940er Jahre hielt László Moholy-Nagy Vorträge, unterrichtete in Sommerkursen (1942 am Frauen College in Denton, Texas) und schrieb sein Buch „Vision in Motion“ (1943). Im April 1946 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Ein Jahr nach seinem Tod erschien „Vision in Motion“ (1947). Sibyl Mohoy hatte es redigiert.

Tod

1945 wurde bei László Moholy-Nagy wurde Leukämie diagnostiziert. Trotz seiner Krankheit unterrichtete er weiterhin und hielt Vorträge. Kurz vor seinem Tod soll er resümiert haben:

„Meiner Bildkunst bin ich mir nicht wirklich sicher, aber auch mein Leben bin ich stolz.“14 (László Moholy-Nagy)

Am 24. November 1946 starb László Mohoy-Nagy im Alter von 52 Jahren an den Folgen der Leukämieerkrankung in Chicago. Er wurde auf dem privaten Friedhof Graceland Cemetery beigesetzt, der im Stil eines englischen Landschaftsgarten 1860 angelegt wurde. Auch der Architekt Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) fand dort seine letzte Ruhe.

Posthume Ehrungen

Das Guggenheim Museum in New York widmete Mohly-Nagy die erste Retrospektive und zeigte 2016 eine weitere große Überblicksausstellung seiner Arbeiten, darunter Bilder, Filme, Fotografien und Skulpturen.

Die ungarische Hochschule für Kunst und Design [Magyar Iparművészeti Egyetem] in Budapest änderte 2006 ihren Namen auf Moholy-Nagy-Universität für Kunsthandwerk und Gestaltung [Moholy-Nagy Művészeti Egyetem] – abgekürzt: MOME.

Das Software Unternehmen OpenLaszlo benannte das Projekt nach der Katze, die einem der Grafikdesigner und Mitbegründer gehörte. Die Katze Laszlo hatte den Namen zu Ehren des Künstlers László Moholy-Nagy getragen.

Literatur zu László Moholy-Nagy

  • Hans-Michael Koetzle, László Moholy-Nagy, München 2020.
  • Gudrun Westing, László Moholy-Nagy, Wiesbaden 2018.
  • Manfred Heiting, Roland Jäger (Hg.), Autopsie, Bd. 1, Göttingen 2012.
  • László Moholy-Nagy. Retrospektive, hg. v. Ingrid Pfeiffer und Max Hollein (Ausst. Kat. Schirn Kunsthalle Frankfurt, Frankfurt a. M. 2009), München 2009.
  • Ute Eskilsen, Alain Sayag, László Moholy-Nagy – Fotogramme 1922–1943, München 1996.
  • Catherine David, László Moholy-Nagy, Ostfildern 1991.
  • Rainer K. Wick. Das Neue Sehen, München 1991.

Quellen

  • Lucia Moholy, Marginalien zu Moholy-Nagy, Krefeld 1972.
  • László Moholy-Nagy, Von Material zu Architektur, Berlin 2019 (Reprint der Ausgabe von 1929).
  • Das Deutsche Lichtbild. Jahresschau 1927, Berlin 1927, S. X–XI.
  • László Moholy-Nagy, Light: A Medium of Plastic Expression, in: Broom 4, 4 (März 1923), S. 283–284.

Beiträge zu László Moholy-Nagy

11. April 2021
László Moholy-Nagy, Militarismus, 1924/1940 (Museum Ludwig, Köln)

László Moholy-Nagy: Biografie Lebenslauf und Chronologie des ungarischen Malers, Fotografen, Objektkünstlers, Filmemachers und Bauhaus-Meisters

Hans-Dieter Mück, Auf dem Weg nach Weimar, Utenbach 2009, S. 115.David 1991, S. 26.Ute Eskilsen, Alain Sayag, László Moholy-Nagy – Fotogramme 1922–1943, München 1996, S. 12.László […]
4. Februar 2019
Christian Schad, Halbakt, Detail, 1924 (Von der Heydt-Museum, Wuppertal, © Christian Schad Stiftung Aschaffenburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Bucerius Kunstforum zeigt Kunst von Otto Dix bis August Sander Neues Sehen – Neue Sachlichkeit: Wechselwirkung von Fotografie und Malerei der Weimarer Republik in Hamburg

Nach 1918 etablierte sich mit der Neuen Sachlichkeit in der Malerei sowie dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe anstrebte und sich so vom Expressionismus bzw. Piktorialismus abgrenzte. In der Gegenüberstellung von Gemälden und Fotografien aus dieser Epoche spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach. Sie untersucht die Themenkomplexe Porträt, Stadtansichten, Stillleben, Industrie und Technik sowie politische Fotomontage, in der sich die gesellschaftlichen Spannungen dieser turbulenten Epoche exemplarisch verdichten.
11. Oktober 2009
László Moholy-Nagy © Schirn Kunsthalle Frankfurt 2009 Foto: Norbert Miguletz

Frankfurt | Schirn: László Moholy-Nagy

Erste Retrospektive zum Gesamtwerk von László Moholy-Nagy in Deutschland seit 1991. Die Bedeutung des Bauhaus-Lehrers und Künstlers, incl. "Raum der Gegenwart"
  1. Hans-Dieter Mück, Auf dem Weg nach Weimar, Utenbach 2009, S. 115.
  2. David 1991, S. 26.
  3. Ute Eskilsen, Alain Sayag, László Moholy-Nagy – Fotogramme 1922–1943, München 1996, S. 12.
  4. László Moholy-Nagy, Light: A Medium of Plastic Expression, in: Broom 4, 4 (März 1923), S. 283–284.
  5. László Moholy-Nagy. Retrospektive, hg. v. Ingrid Pfeiffer und Max Hollein (Ausst. Kat. Schirn Kunsthalle Frankfurt, Frankfurt a. M. 2009), München 2009, S. 18.
  6. Rainer K. Wick. Das Neue Sehen, München 1991, S. 18.
  7. László Moholy-Nagy, Von Material zu Architektur, Berlin 2019 (Reprint der Ausgabe von 1929), S. 15.
  8. Rössler 2018, S. 28.
  9. Zit. n. Gudrun Westing, László Moholy-Nagy, Wiesbaden 2018, S. 8–9.
  10. Lucia Moholy, Marginalien zu Moholy-Nagy, Krefeld 1972, S. 11.
  11. Zit. n. Das Deutsche Lichtbild. Jahresschau 1927, Berlin 1927, S. X–XI.
  12. Manfred Heiting, Roland Jäger (Hg.), Autopsie, Bd. 1, Göttingen 2012, S. 164.
  13. Zit. Hans-Michael Koetzle, László Moholy-Nagy, München 2020, S. 75.n.
  14. Catherine David, László Moholy-Nagy, Ostfildern 1991, S. 9.
  15. Hans-Dieter Mück, Auf dem Weg nach Weimar, Utenbach 2009, S. 115.
  16. David 1991, S. 26.
  17. Ute Eskilsen, Alain Sayag, László Moholy-Nagy – Fotogramme 1922–1943, München 1996, S. 12.
  18. László Moholy-Nagy, Light: A Medium of Plastic Expression, in: Broom 4, 4 (März 1923), S. 283–284.
  19. László Moholy-Nagy. Retrospektive, hg. v. Ingrid Pfeiffer und Max Hollein (Ausst. Kat. Schirn Kunsthalle Frankfurt, Frankfurt a. M. 2009), München 2009, S. 18.
  20. Rainer K. Wick. Das Neue Sehen, München 1991, S. 18.
  21. László Moholy-Nagy, Von Material zu Architektur, Berlin 2019 (Reprint der Ausgabe von 1929), S. 15.
  22. Rössler 2018, S. 28.
  23. Zit. n. Gudrun Westing, László Moholy-Nagy, Wiesbaden 2018, S. 8–9.
  24. Lucia Moholy, Marginalien zu Moholy-Nagy, Krefeld 1972, S. 11.
  25. Zit. n. Das Deutsche Lichtbild. Jahresschau 1927, Berlin 1927, S. X–XI.
  26. Manfred Heiting, Roland Jäger (Hg.), Autopsie, Bd. 1, Göttingen 2012, S. 164.
  27. Zit. Hans-Michael Koetzle, László Moholy-Nagy, München 2020, S. 75.n.
  28. Catherine David, László Moholy-Nagy, Ostfildern 1991, S. 9.