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London | Tate modern: Magdalena Abakanowicz Abakans - zwischen Textil und Skulptur | 2022/23

Magdalena Abakanowicz, Abakan Red 1969 (Tate. © Magdalena Abakanowicz Foundation)

Magdalena Abakanowicz, Abakan Red 1969 (Tate. © Magdalena Abakanowicz Foundation)

In den 1960er und 1970er Jahren schuf die polnische Künstlerin Magdalena Abakanowicz (1930–2017) radikale Skulpturen aus gewebten Fasern. Sie waren nicht hart, sondern weich; mehrdeutig und organisch; hoch aufragende Werke, die von der Decke hingen und eine neue Form der Installation bahnten. Die Textilkünstlerin nannte sie „Abakans“.

Magdalena Abakanowicz wurde 1930 in Polen geboren und erlebte in den Zweiten Weltkrieg in ihrer Kindheit. Sie lebte in Polen unter dem rigiden kommunistischen Regime, machte eine Karriere als internationale Künstlerin.

Magdalena Abakanowicz in der Tate modern

Ziel der Ausstellung ist, die Phase der Veränderung genauer unter die Lupe zu nehmen, als Abakanowicz ihre künstlerische Praxis radikal neu definierte: als sie ihre gewebten Formen von der Wand löste und sie in den Raum übertrug. Mit diesen Arbeiten brachte Abakanowicz weiche, faserige Formen in ein neues Verhältnis zur Skulptur. Eine Auswahl früher textiler Arbeiten und ihre wenig bekannten Zeichnungen sind ebenfalls zu sehen.

Die Ausstellung in der Tate modern bietet eine seltene Gelegenheit, dieses außergewöhnliche skulpturale Werk zu erkunden. Viele der bedeutendsten Abakans werden in einer waldähnlichen Aufstellung im 64 Meter langen Galerieraum des Blavatnik-Gebäudes in der Tate Modern zusammengeführt.

Die Schau wird organisiert von der Tate Modern in Zusammenarbeit mit der Toms Pauli Foundation am Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne.

Aktuelle Ausstellungen

26. November 2022
Barbara Hepworth, Stringed Figure (Curlew), Version II, Detail, 1956, Edition 1959 (© Bowness. Photo © Kirstin Prisk)

St. Ives | Tate St Ives: Barbara Hepworth Kunst und Leben der Bildhauerin in Cornwall

Die Ausstellung in der Tate St Ives wird gemeinsam mit dem Hepworth Wakefield Museum organisiert. Sie wird einen Fokus auf Hepworths Leben in Cornwall legen und viele ihrer wichtigsten Werke zusammenbringen.
26. November 2022
Claude Monet, Das Parlament, Sonnenuntergang, Detail, 1904 (Kunstmuseen Krefeld, Foto: Kunstmuseen Krefeld - Volker Döhne – ARTOTHEK)

Bremen | Kunsthalle Bremen: Sunset Ein Hoch auf die sinkende Sonne in der Kunst | 2022/23

Insgesamt rund 80 Gemälde, Zeichnungen, Graphiken, Fotografien, Videos und Installationen rehabilitieren den Sonnenuntergang in der Kunst von der Romantik bis ins 21. Jahrhundert.
25. November 2022
Gerwald Rockenschaub, 2020, Detail

Wien | Belvedere 21: Gerwald Rockenschaub circuit cruise / feasible memory/regulator | 2022/23

Personale des in Berlin lebenden Künstlers und DJs Gerwald Rockenschaub: minimalistische Kompositionen, Neo-Neo, Plexiglas.
20. November 2022
Nicholas Nixon, The Brown Sisters, Greenwich, Rhode Island, 1980, Silbergelatinen-Abzug, 19,3 x 24,4 cm (Olbricht Collection © Nicholas Nixon, courtesy Fraenkel Gallery, San Francisco)

Tübingen | Kunsthalle Tübingen: SISTERS & BROTHERS 500 Jahre Geschwister in der Kunst | 2022/23

Die Ausstellung leistet einen wichtigen Auftakt für eine längst überfällige, fundierte Analyse von Geschwistern in unserer Gesellschaft.
18. November 2022
Constant, Fantastische Tiere, 1947, Öl auf Leinwand (Kunsten Museum of Modern Art Aalborg. Foto Niels Fabaek)

Mannheim | Kunsthalle Mannheim: Becoming CoBrA Anfänge einer europäischen Kunstbewegung | 2022/23

Mit der Ausstellung „Becoming CoBrA. Anfänge einer europäischen Kunstbewegung“ nimmt die Kunsthalle Mannheim die bis in die 1930er Jahre zurückreichenden Ursprünge einer der einflussreichsten Avantgarde-Gruppen im 20. Jahrhundert in den Blick.
18. November 2022
Max Ernst, Die Versuchung des Heiligen Antonius, 1945 (Lehmbruck Museum, Duisburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Bernd Kirtz)

Duisburg | Lehmbruck Museum: Surreale Welten Sammlungspräsentation mit Rätsel und Fantasie | 2022/23

Mit Meisterwerken von Künstlern wie Max Ernst, Salvador Dalí und René Magritte zeigt die Sammlungspräsentation ausgewählte Werke, die uns mit psychologisch aufgeladenen, verrätselten Darstellungen und fantasievollen Objekten magische Welten eröffnen.