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London | Tate modern: Magdalena Abakanowicz Abakans - zwischen Textil und Skulptur

Magdalena Abakanowicz, Abakan Red 1969 (Tate. © Magdalena Abakanowicz Foundation)

Magdalena Abakanowicz, Abakan Red 1969 (Tate. © Magdalena Abakanowicz Foundation)

In den 1960er und 1970er Jahren schuf die polnische Künstlerin Magdalena Abakanowicz (1930–2017) radikale Skulpturen aus gewebten Fasern. Sie waren nicht hart, sondern weich; mehrdeutig und organisch; hoch aufragende Werke, die von der Decke hingen und eine neue Form der Installation bahnten. Die Textilkünstlerin nannte sie „Abakans“.

Magdalena Abakanowicz wurde 1930 in Polen geboren und erlebte in den Zweiten Weltkrieg in ihrer Kindheit. Sie lebte in Polen unter dem rigiden kommunistischen Regime, machte eine Karriere als internationale Künstlerin.

Magdalena Abakanowicz in der Tate modern

Ziel der Ausstellung ist, die Phase der Veränderung genauer unter die Lupe zu nehmen, als Abakanowicz ihre künstlerische Praxis radikal neu definierte: als sie ihre gewebten Formen von der Wand löste und sie in den Raum übertrug. Mit diesen Arbeiten brachte Abakanowicz weiche, faserige Formen in ein neues Verhältnis zur Skulptur. Eine Auswahl früher textiler Arbeiten und ihre wenig bekannten Zeichnungen sind ebenfalls zu sehen.

Die Ausstellung in der Tate modern bietet eine seltene Gelegenheit, dieses außergewöhnliche skulpturale Werk zu erkunden. Viele der bedeutendsten Abakans werden in einer waldähnlichen Aufstellung im 64 Meter langen Galerieraum des Blavatnik-Gebäudes in der Tate Modern zusammengeführt.

Die Schau wird organisiert von der Tate Modern in Zusammenarbeit mit der Toms Pauli Foundation am Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne.

Aktuelle Ausstellungen

8. November 2021
Pieter Bruegel d. Ä., Die Versuchung des hl. Antonius, Detail, Verleger Hieronymus Cock, zg. Pieter van der Heyden, 1556, Kupferstich, 26.6 x 35.4 cm (Blatt), 24.8 x 32.5 cm (Platte) (Inv. X.2327, Photo Credit: Kunstmuseum Basel Martin P. Bühler)

Basel | Kunstmuseum: Pieter Bruegel d. Ä. Kupferstiche und Radierungen

Kupferstiche und Radierungen von Pieter Bruegel d. Ä., geschaffen vom Verleger Hieronymus Cock nach den Zeichnungen des niederländischen Renaissancekünstlers: Landschaften und humorvolle Gesellschaftsanalyse machten den Maler international berühmt.
3. November 2021
Plakat für die Internationale Ausstellung für Musik und Theaterwesen, 1892; Entwurf Ernst und Gustav Klimt (© MAK, Tibor Rauch)

Wien | MAK: Klimts Lehrer an der Kunstgewerbeschule

Ausstellung über den prägende Einfluss von Gustav Klimts Studienzeit an der Wiener Kunstgewerbeschule: Ferdinand Laufberger, Ludwig Minnigerode, Friedrich Sturm und Michael Rieser bis zu Anselm Feuerbach.
2. November 2021
William Hogarth, A Scene from ‘The Beggar’s Opera’ VI, 1731 (Tate, London)

London | Tate Britain: Hogarth und Europa

Zum ersten Mal wird diese Ausstellung Hogarths wichtigste Werke mit denen seiner Kollegen auf dem gesamten Kontinent zusammenbringen – darunter Francesco Guardi in Venedig, Chardin in Paris und Cornelis Troost in Amsterdam –, um die grenzüberschreitenden Strömungen, Parallelen und Sympathien aufzuzeigen.
1. November 2021
Paul Flora, Caligari, um 1965, Tusche, Feder (ALBERTINA, Wien. Leihgabe Artothek des Bundes © Nachlassvertretung für Paul Flora, Salzburg sowie Diogenes Verlag, Zürich)

Wien | Albertina: Paul Flora Zeichnungen des Tiroler Künstlers zum 100. Geburtstag

Anlässlich des 100. Geburtstags von Paul Flora (1922–2009) zeigt die Albertina eine umfassende Retrospektive des prominenten Tiroler Künstlers und phantasiebegabten Zeichners.
23. Oktober 2021
Francisco de Goya, Das Pferd als Frauenräuber, Detail, Blatt Nr. 10 aus dem Zyklus Los Proverbios, um 1815–1824 (Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Kupferstichkabinett)

Bremen | Kunsthalle: Goya und Manet. Revolutionäre Radierungen

Die Kabinett-Ausstellung zeigt Goyas eindrucksvolle Radierkunst und stellt seine Werke ausgewählten Beispielen von Manet gegenüber.
23. Oktober 2021
Edouard Manet, Der Dichter Zacharie Astruc, Detail, 1866, Öl/Lw, 90,5 x 116 cm (Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen)

Bremen | Kunsthalle Bremen: Manet und Astruc Künstlerfreunde des Impressionismus

Mit dem „Bildnis des Zacharie Astruc“ in der Kunsthalle Bremen Manet ein programmatisches Statement zum Geschmack der Avantgarde. Die Ausstellung geht der Künstlerfreundschaft nach und stellt Bilder von Manet neben Grafiken und Skulpturen von Astruc.