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Mary Cassatt: Amerikanische Impressionistin in Paris Musée Jacquemart-André zeigt Hauptwerke der Grand Dame des Impressionismus

Mary Cassatt, Kleines Mädchen in einem blauen Armsessel, Detail, 1878, Öl/Lw (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. And Mrs. Paul Mellon, 1983.1.18 © Courtesy National Gallery of Art, Washington)

Mary Cassatt, Kleines Mädchen in einem blauen Armsessel, Detail, 1878, Öl/Lw (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. And Mrs. Paul Mellon, 1983.1.18 © Courtesy National Gallery of Art, Washington)

Mary Cassatt (1844–1926) lebte mehr als 60 Jahre in Paris – und wurde als die bedeutendste amerikanische Malerin ihrer Zeit gefeiert. Neben Marie Bracquemond (1840–1916) und Berthe Morisot (1841–1895) zählt Mary Cassatt zu den „les trois grandes dames [drei großen Damen]“ (Gustave Geffroy, 1894) des Impressionismus. Als enge Vertraute von Edgar Degas, stellte Mary Cassatt als einzige US-Staatsbürgerin gemeinsam mit den Impressionisten aus. Zudem sind ihre Bilder der weiblichen Welt wichtige Beiträge zum französischen Impressionismus; sie schuf bedeutende Kontakte zu Sammlerinnen und Sammlern in den Vereinigten Staaten und propagierte die Moderne auch durch ihr eigenes Werk.

Mary Cassatt wurde am 22. Mai 1855 in Allegheny City (heute ein Teil von Pittsburgh), Pennsylvaia, in eine wohlhabende Familie von amerikanischen Bankiers mit französischen Wurzeln geboren. Sie verbrachte fünf Jahre ihrer Kindheit in Frankreich, bevor sie im Alter von 15 Jahren an der Pennsylvania Fine Arts Academy ihr Malereistudium begann (1860–1862). Zur Weiterbildung übersiedelte Mary Cassatt 1866 nach Paris. Mary Cassatt, die unverheiratet blieb, war daher auf beiden Kontinenten zuhause. In den Ateliers von Charles Chaplin, Jean-Léon Gérôme und Thomas Couture bildete sie sich in Paris weiter. 1868 wurde „Eine Mandolinespielerin“ (Privatsammlung) am Salon zugelassen – neben Elizabeth Jane Gardner war Cassatt damit die erste Amerikanerin, die am Salon in Paris ausstellte. Während des Deutsch-Französischen Kriegs kehrte Mary Cassatt nach Pittsburgh zurück.

 

 

Mary Cassatt wird Impressionistin

Die Schau in Paris setzt gleich zu Beginn mit den frühen Hauptwerken der amerikanisch-französischen Malerin aus den Jahren 1868 bis 1879 an. Kurz nachdem sie im Alter von 15 Jahren ihr Studium an der Pennsylvania Fine Arts Academy beendet hatte, zog die 1844 geborene Cassatt nach Paris, um die europäische Kunstgeschichte im Louvre aber auch durch Reisen – von Écouen bis Sevilla, von Parma bis Rom, Antwerpen bis Amsterdam – im Original zu studieren. Vor allem die Malerei des 17. Jahrhunderts in Spanien und Holland wurde in den 1860er und 1870er Jahren als vorbildhaft empfunden (→ Rembrandt – Velázquez | Die Ära Velázquez | Frans Hals und die Moderne). An den frühen Arbeiten lässt sich leicht ablesen, was die junge Malerin umtrieb. Schon früh stellte sie die Ergebnisse ihrer Recherchen in den 1860er und 1870er Jahren im Pariser Salon und großen Ausstellung in den USA aus. Schon bevor sich Mary Cassatt den Impressionisten anschloss, konnte sie Aufmerksamkeit auf ihre Kunst lenken und sich einen gewissen Status bei Kunstkritikern und Kunstsammlern erarbeiten. Dennoch fand sie keine Erfüllung darin, den Regeln der Salon-Jury bedingungslos zu gehorchen und den Herren gefällig zu sein. Cassatts Widerspruch regte sich besonders 1875/76, als sie im Vorjahr abgelehnte Bilder einfach mit einem dunkleren Hintergrund ausstattete, worauf diese zugelassen wurden.

 

 

Edgar Degas entdeckte die talentierte Malerin im Salon von 1877 und lud sie ein, an der Vierten Impressionisten-Ausstellung 1879 teilzunehmen. Cassatt fand über die Bewunderung für Degas‘ Gemälde und ihrer Freundschaft zu ihm zur Gruppe. Einer alten Überlieferung zufolge soll Edgar Degas ihr bei dem Bild „Little Girl in a Blue Armchair“ (1878, National Gallery of Art, Washington D.C.) geholfen haben, das auf der Weltausstellung 1878 in Paris und vielleicht auf der Impressionisten-Ausstellung 1879 noch einmal zu sehen war. Cassatt sammelte impressionistische Gemälde und hatte von all den amerikanischen Künstlerinnen und Künstlern den tiefsten Einblick in die Überlegungen ihrer Kolleginnen und Kollegen. Cassatts Definition von „moderner Kunst“ war von der Sichtweise des amerikanischen Publikums der neuesten Trends in Paris geprägt. Das könnte zum Teil ihren experimentellen Zugang zum Impressionismus erklären und ihr Vorliebe, sich selbst lieber als „unabhängig“ zu bezeichnen.

 

Die Cassatts: wohlhabende Familie, Modelle und Stimmungsmacher für den Impressionismus

Nachdem Mary Cassatt sich der impressionistischen Malweise und der Darstellung des modernen Alltags geöffnet hatte, begann sie Familienmitglieder als ihre bevorzugten Modelle heranzuziehen. In der vierten Impressionisten Ausstellung 1881 präsentierte sie wohl ausschließlich Bilder, die ihre Familie zeigen. Lydia Cassatt ist immer modisch gekleidet und diente ihrer Schwester als Lieblingsmodell. Ihr Bruder Alexander wird mit seiner Ehefrau Lois und ihren Kindern, Robert und Katharine, gezeigt. Die Cassatts hatten Hugenotten als Vorfahren, weshalb sie sich wohl in Frankreich stärker verwurzelt fühlten. Gleichzeitig definierten sie sich als echte Amerikaner. Mary Cassatts Familie war wohlhabend und bereiste bereits Europa, als die Künstlerin noch ein Kind war. Alexander Cassatt wurde der Präsident der Eisenbahngesellschaft von Pennsylvania, der größten Firma der Welt, weshalb er bis 1900 über große Finanzmittel und Einfluss verfügte. Die Geschwister Mary und Alexander Cassatt waren beiden ob ihrer Berufe in den USA extrem wohlhabend und einflussreich. Mary Cassatt zählte zu den bekanntesten Frauen der USA. Das ermöglichte ihr, ihren Kunstgeschmack einigen ebenso wohlhabenden amerikanischen Sammlern zu vermitteln.

 

 

Der gewiefte Galerist der Impressionisten Paul Durand-Ruel stellte mit Hilfe von Mary Cassatt 1885 an der American Art Association 300 Gemälde aus, was die Dichte an impressionistischen Werken in den USA erklärt. Mary Cassatts Kontakt zu Louisine und Henry Havemeyer, dem „Zuckerkönig“ der Ostküste, sollte ebenso von höchster Bedeutung sein. Das seit 1883 verheiratete Paar ließen sich von Mary Cassatt beraten und entwickelten sich zu bedeutenden Kunstsammlern. Neben Gemälden Alter Meister – El Grecos „Ansicht von Toledo“ (heute: Metropolitan Museum New York) und die „Majas am Balkon“ von Francisco de Goya – erstand Louisine Havemeyer Werke von Edouard Manet, Edgar Degas und Claude Monet.

 

Cassatts weibliche Welt: Mutter und Kind

Edgar Degas‘ außergewöhnlichen Kompositionen, beißenden Farben und sein Gebrauch des Pastells beeindruckten Mary Cassatt. Sie verließ den eingeschlagenen Weg und schuf Bilder des modernen, urbanen, weiblichen Lebens mit heller Palette und offener Faktur. Da sie sich aufgrund ihres Geschlechts und Standes nur mit der gutbürgerlichen, weiblichen Sphäre – Mutterschaft, Frauen in Oper- und Theaterlogen, Frauen in Gärten und Innenräumen (d. h. keine Cafés, Bars oder andere Tanz- bzw. Vergnügungslokale, kein Blick hinter den Kulissen der Opern), Porträts von Familienmitgliedern – beschäftigen durfte, sind ihre Bilder auch Milieustudien der gehobenen Mittelschicht. Cassatts „Portrait of Alexander Cassatt and His Son Robert Kelso” (1885) gilt als eine ihrer besten Arbeiten.

 

 

Als Figurenmalerin spezialisierte sich Mary Cassatt auf die Darstellung des täglichen Lebens ihrer finanziell unabhängigen Familie. Sie stellte in den ersten beiden Jahrzehnten ihres impressionistischen Werks unzählige Szenen von Frauen und Kindern dar. In den frühen 1880er Jahren widmete sie sich u. a. dem Thema Theaterbesuch, wandte sich aber rasch dem intimen Bild von Müttern bzw. Frauen und (ihren) Kindern zu. Vor allem ab dem Jahr 1888 arbeitete sie nahezu in einer Serie diese Thematik auf, so dass Mary Cassatt bis heute vor allem mit ihren Mutter-Kind-Darstellungen verbunden wird.

Worin lag die Herausforderung bei diesem Thema? Im Variationsreichtum der Posen und Haltungen, im weiblichen Blick auf „moderne“ Frauen, in der intimen Stimmung! Die Pose kann von einem Kind auf dem Schoß sitzend oder an der Schulter lehnend in Öl oder Pastell bis zu Kaltnadelarbeiten reichen. Das helle Kolorit und der Aspekt des modernen Lebens waren zentrale Forderungen der Impressionisten, unter denen sich Mary Cassatt vor allem Edgar Degas anschloss. Gleichzeitig werden die Mutter-Kind-Szenen im Symbolismus verortet, für den der Alltag bedeutungsvoll und zeitlos war. Zu Cassatts Kollegen zählten neben Paul Gauguin, Maurice Denis, and Eugène Carrière auch die Amerikaner George Hitchcock, Gari Melchers und Abbott Thayer.

In den späten 1890er Jahren arbeitete Mary Cassatt an der sakralen Umformung der Familie, was Georges Lecomte in „L’Art Impressioniste“ (1892) die „Sainte Famille moderne [Moderne heilige Familie]” nannte. Hierin liegt auch Cassatts Auseinandersetzung mit der Kunst der Präraffaeliten, besonders interessant wäre hier ein Vergleich mit Ford Madox Browns „Take your Son, Sir!“ (1851–1892, Tate, London → Präraffaeliten am Ausstellungs- und Kunstmarkt).

 

 

Cassatts Druckgrafiken

Dieses Interesse am kreativen Prozess führte Mary Cassatt zur Druckgrafik. Gemeinsam mit Edgar Degas und Camille Pissarro – zwei der produktivsten Druckgrafiker der französischen Druckgrafik des späten 19. Jahrhunderts – arbeitete sie an einer Mappe mit Radierungen, die den Titel „Le Jour et la nuit [Tag und Nacht]“ tragen sollte. Wenn auch das Magazin nie im Handel erschien, so sind doch Mary Cassatts frühe Drucke sprechende Zeugnisse ihres Selbstverständnisses in Paris: „The Visitor [Der Besucher]“ steht symbolisch für Cassatts eigenes Verhältnis zur Stadt an der Seine, die sie als „Besucherin“ wahrnahm.

Im Jahr 1890 schuf sie eine erste Serie von Kaltnadelarbeiten und Weichgrundätzungen, in denen sie den Eindruck des „Unvollendeten“ ihrer impressionistischen Gemälde zu evozieren wusste. Dafür strichelte sie mit dem Stecher tausende von kurzen und schmalen Linien in die Metallplatte, wodurch die Drucke wie gerade begonnen wirkten. Die Begeisterung für die technischen Finessen zeigt sich in komplexen Kompositionen, in denen Cassatt starke Hell-Dunkel-Kontraste und multiple Techniken miteinander verband.

Bereits 1891 arbeitete Mary Cassatt an farbigen Drucken. Hier suchte sie den Eindruck der japanischen Ukiyo-e, des Farbholzschnitts, in eine westliche Bildsprache zu übersetzen. Anstelle des Farbholzschnitts nutzte sie jedoch Tiefdrucktechniken, außerdem stellte sie frühe Zustände dieser Druckgrafiken neben den abgeschlossenen Arbeiten aus.

 

 

Modernität nach 1892

Im Jahr 1892 dürfte Mary Cassatt Claude Monet in Giverny (→ Der moderne Garten in der Malerei von Monet bis Matisse) besucht haben, denn sie begann sich verstärkt mit dessen Ideen zu beschäftigen. Mary Cassatt entwickelte ein genaues Auge für die Maltechniken der Vergangenheit und ihrer Zeit. Sie besuchte Museen und Ausstellungen moderner Kunst, so wie sie sich in Künstlerateliers einladen ließ. Das Geheimnis der Linienführung, des Pinselstrichs oder Farbwahl faszinierte die Amerikanerin in Paris. Als sie den Impressionismus entdeckte, bedeutete das nicht nur eine größere Freiheit für ihre eigene Technik, sondern sie lernte den Reiz von unvollendeten oder skizzenhaft ausgeführten Gemälden zu schätzen. Wenn solche Kompositionen akademischen Künstlern nur als vorläufige Skizzen für monumentale Werke gedient hatten, so wurden sie dennoch wertgeschätzt und von Sammlern erworben. Ob in Ölfarbe oder Pastell, die alla prima Pinsel- und Kreidestriche zeigen, wie die Künstlerin dachte, ihre Vorstellungen veränderte und die Kompositionen vom Zentrum an den Rand entwickelte.

Die Amerikanerin in Paris arbeitete bis um 1910, als sie zunehmend von Augenproblemen (Katarakt) geplagt wurde. Der Tod ihres Bruders traf sie – wie zuvor schon ihrer Schwester Lydia – tief, Cassatt konnte 1911/12 monatelang nicht malen. Das Ableben von Edgar Degas 1917 veranlasste sie, ihn noch einmal als den wichtigsten Künstler des 19. Jahrhunderts zu bezeichnen. Den Ersten Weltkrieg verbrachte die erblindete Künstlerin in Grasse, Südfrankreich. 1914 hatte sie noch die Gold Medal of Honor von der Pennsylvania Academy verliehen bekommen. Mary Cassatt starb im 83. Lebensjahr am 14. Juni 1926.

 

 

Cassatt und der Feminismus

Mary Cassatt gefiel ihr Leben in Frankreich. Sie schrieb 1894 in ihr Tagebuch, dass Frauen in Frankreich nicht um ihre Anerkennung kämpfen müssten, wenn sie ernsthafte Arbeit leisten würden. Wenn auch die Kunstsysteme in Amerika und Frankreich höchst unterschiedlich waren, und Frauen in Paris von der staatlichen Kunstförderung profitierten, so war Mary Cassatt doch eine amerikanische Frau. Für die Weltausstellung 1893 in Chicago schuf sie ein großformatiges Wandgemälde am Woman’s Building. „Frauen pflücken Früchte vom Baum der Erkenntnis“ zeigt, dass Cassatt die moderne Frau als intellektuelles, gebildetes Wesen interpretierte, was im Urteil ihrer Freunde auf Cassatts Mutter zurückging. Frauen teilen die Früchte untereinander und mit ihren „modernen“ Kindern. Nach 1900 wurde Mary Cassatt häufig gefragt, ob sie die Kinder ihrer Freunde malten könnte. Deren riesige Hüte waren nicht nur modische Accessoires der Zeit, sondern umkreisen auch die Köpfe der Kinder.

Gemeinsam mit ihrer Freundin Louisine Havemeyer stellte Cassatt 1915 in New York eine Retrospektive mit 18 Werken zusammen, dem sie Gemälde von Edgar Degas und ausgewählten Alten Meistern gegenüberstellte. Havemeyer war eine feurige Verfechterin der Frauenbewegung und die Ausstellung ein Beitrag der Künstlerin zu diesem politischen Kampf. Wenn sich Cassatt sonst nie öffentlich für die Rechte der Frauen stark machte, so steht ihr Werk für die Anerkennung weiblicher Kreativität. Zum anderen brachte sie diese Unterstützung der Suffragetten in Konflikt mit ihrer eigenen Familie, vor allem ihrer Schwägerin Eugenie Carter Cassatt. Die Künstlerin quittierte diese Auseinandersetzung mit dem Verkauf von Werken, die sie eigentlich ihren Erben zurückhalten wollte. So kam die National Gallery in Washington D.C. zum Bild „The Boating Party“ (1893/94), das eine Frau mit Kleinkind mit einem männlichen Ruderer in einem kleinen Boot zeigt.

 

Mary Cassatt im Musée Jacquemart-André

Dem Musée Jacquemart-André gelang es, eine außergewöhnliche Sammlung von Werken Mary Cassatts in Paris zusammenzubringen. Wichtige amerikanische Museen, darunter die National Gallery of Art in Washington, das Metropolitan Museum of Art in New York, das Museum of Fine Arts in Boston, das Philadelphia Museum of Art und die Terra Foundation in Chicago trennten sich kurzfristig von den beim Publikum äußerst geschätzten Bildern. Auf französischer Seite sind das Musée d’Orsay, das Petit Palais und die Französische Nationalbibliothek die wichtigsten Ansprechpartner für Projekte zu Cassatt. Weiters besitzen noch das Bilbao Museum of Fine Arts, die Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon und die Bührle Foundation in Zürich wichtige Werke der Impressionistin.

Kuratiert von Dr. Nancy Mowll Mathews.

 

 

Mary Cassatt: Bilder

  • Mary Cassatt, Musik, 1874, Öl/Lw (Paris, Petit Palais, musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris, PPP3737)
  • Mary Cassatt, Kleines Mädchen in einem blauen Armsessel, 1878, Öl/Lw (National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. And Mrs. Paul Mellon, 1983.1.18)
  • Mary Cassatt, In der Loge, 1878, Öl/Lw (Museum of Fine Arts, Boston, 10.35)
  • Mary Cassatt, Die Tasse Tee, um 1880/81, Öl/Lw (lent by The Metropolitan Museum of Art, From the Collection of James Stillman, Gift of Dr. Ernest G. Stillman, 1922 (22.16.17))
  • Mary Cassatt, Porträt Alexander J. Cassatt und sein Sohn, Robert Kelso Cassatt, 1884, Öl/Lw, (© Philadelphia Museum of Art: Purchased with the W. P. Wilstach Fund and with funds contributed by Mrs. William Coxe Wright, 1959 2, W1959-1-1)
  • Mary Cassatt, Frau und Kind vor einem Tablett mit Waschschüssel, um 1889, Pastell auf beigem Papier (Paris, Musée d’Orsay, donation of M. Jean-Pierre Hugot et de Mlle Louise Hugot, RF 31843)
  • Mary Cassatt, Baby in dunkelblauem Anzug, schaut über die Schulter seiner Mutter, um 1889, Öl/Lw (Cincinnati Art Museum, John J. Emery Fund, 1928.222)
  • Mary Cassatt, Sitzende Frau mit Kind in ihrem Arm, um 1890, Öl/Lw (Museo de Bellas Artes de Bilbao, 82/25)
  • Mary Cassatt, Badende Frau, 1890/91, Kaltnadel und Aquatinta (Privatsammlung, Breeskin 148; Mathews and Shapiro © Courtesy Marc Rosen Fine Art and Adelson Galleries, New York)
  • Mary Cassatt, Im Omnibus (oder in einer Straßenbahn, die über eine Brücke fährt), um 1890/91, Kaltnadelradierung und Weichgrundätzung (Paris, Bibliothèque nationale de France (BnF), Breeeskin, 145-IV IFF19, Cassatt (Mary), n°13)
  • Mary Cassatt, Junge Frauen pflücken Obst, 1891, Öl/Lw (Carnegie Museum of Art, Pittsburgh; Patrons Art Fund, 22.8)
  • Mary Cassatt, Baby auf dem Arm seiner Mutter, um 1891, Öl/Lw (Courtesy of the Pennsylvania Academy of the Fine Arts, Philadelphia. Bequest of Peter Borie, 2003.15 © Courtesy of the Pennsylvania Academy of the Fine Arts, Philadelphia. Bequest of Peter Borie)
  • Mary Cassatt, Das Bad des Kindes, 1893, Öl/Lw, 100,3 x 66,1 cm (Chicago, The Art Institute of Chicago)
  • Mary Cassatt, Sommerzeit, 1894, Öl/Lw, 100,6 x 81,3 cm (Terra Foundation für American Art, Chicago. Daniel J. Terra Collection, 1988.25)
  • Mary Cassatt, Mutter und Kind (Günes Kleid), um 1894, Aquatinta, Kaltnadel und Farb-Aquatinta (M CASSATT 12 © Bibliothèque de l’Institut national d’histoire de l’art)
  • Mary Cassatt, Enten Füttern, 1895, Kaltnadel, Weichgrundradierung und Aquatinta (© Bibliothèque de l’Institut national d’histoire de l’art)
  • Mary Cassatt, Mutter und Kind (Der ovale Spiegel), 1899, Öl/Lw (lend of The Metropolitan Museum of Art, collection H.O Havemeyer, donation of Mrs. H.O Havemeyer, 29.100.47, 1929)
  • Mary Cassatt, Porträt Mademoiselle Louise-Aurore Villeboeuf, um 1902, Pastell auf beigem Papier (Paris, Musée d’Orsay, donation of Mlle Louise-Aurore Villeboeuf, RF 36822, 1978)
  • Mary Cassatt, Mutter und Kind, um 1909, Öl/Lw (Bailly Gallery, Genève © Bailly)

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Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.