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Max Hollein wird Direktor des Metropolitan Museum Ab Sommer 2018 tritt der Österreicher den Posten an

Max Hollein, Foto: Städel Museum

Max Hollein, Foto: Städel Museum

Das Metropolitan Museum of Art, New York, beruft Max Hollein zum zehn Direktor. Aktuell leitet der Österreicher die Fine Arts Museums of San Francisco. Der Sohn des Architekten Hans Hollein begann seine Karriere 1996 im Guggenheim Museum (bis 2000), wo er die internationale Erweiterung des Guggenheim entscheidend mitprägte. 2001 wechselte Max Hollein als Direktor an die Schirn. Im Jahr 2006 wurde er auch mit der Direktion des Städel und des Liebighauses in Frankfurt betraut. Als Kommissär des Österreich Beitrags der Biennale von Venedig 2005 lud er Hans Schabus ein.

Hollein zeichnet sich als anerkannter Kurator und Museumsleiter durch seine vielfältigen Fähigkeiten in Organisation und  Marketing aus (→ Max Hollein zu „Museen und ihr Publikum“ im KHM). Der Vorstand des Metropolitan Museum führt folgende Qualitäten Holleins als bedeutsam für seine Berufung auf: Organisation von herausragenden Ausstellungen und die Führungsqualitäten Holleins besonders dessen Fokus auf den Aufbau der enzyklopädischen Sammlungen, die Diversifizierung des Publikums und die Entwicklung der Institution. Im Sommer 2018 tritt Max Hollein den Posten als Direktor an.

Das Metropolitan Museum ist das größte Museum der Vereinigten Staaten und eines der größten auf der Welt. Seine Sammlungen umfassen 2 Millionen Objekte aus einem Zeitraum von 5.000 Jahren. Mehr als 7 Millionen Besucher sahen im letzten Jahr die Ausstellungen und das Museum.

19. November 2018
Vladimir Dubossarsky & Alexander Vinogradov, Earth Wins!, Detail, 2004, Öl/Lw, 295 x 390 cm (Collection of Ekaterina and Vladimir Semenikhin © Vladimir Dubossarsky & Alexander Vinogradov)

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24. Oktober 2018
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19. Oktober 2018
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Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.