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München | Haus der Kunst: Trace. Fotografie und Video aus The Walther Collection Formations of Likeness | 2023

Mehr als 1000 ausgestellte Werke zeigen die Eigenschaft des Mediums, sowohl als Instrument der Selbstermächtigung und -definition als auch als Instrument der Kontrolle und Unterwerfung.

Diese große Übersichtsausstellung ist in Kooperation mit The Walther Collection entstanden, einer in New York City und Neu-Ulm ansässigen Kunststiftung, die für ihre kritische Auseinandersetzung mit historischer und zeitgenössischer Fotografie sowie Medienkunst bekannt ist. Die mehr als 1000 ausgestellten Werke von Künstler:innen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund sowie Archiv-, Dokumentar- und Gebrauchsfotografie bilden einen globalen Kontext, um über die Entwicklungen der heutigen Fotografie nachzudenken.

Fotografie im Haus der Kunst 2023

Gemeinsam zeigen sie die Eigenschaft des Mediums, sowohl als Instrument der Selbstermächtigung und -definition als auch als Instrument der Kontrolle und Unterwerfung eingesetzt zu werden. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Porträtfotografie von Menschen, Objekten und Orten sowie auf der Nachzeichnung gesellschaftlichen Wandels und bringt Werke aus den letzten drei Jahrhunderten von Künstler:innen aus Afrika, Amerika, Europa und Asien zusammen.

Ausgestellte Künstler*innen

Anonym, Richard Avedon, Martina Bacigalupo, Yto Barrada, Bernd & Hilla Becher, Jodi Bieber, Karl Blossfeldt, Edson Chagas, Song Dong, Rotimi Fani-Kayode, Samuel Fosso, Yang Fudong, Pieter Hugo, Seydou Keïta, Lebohang Kganye, Zhang Huan, David Goldblatt, Sze Tsung Nicolás Leong, Christine Meissner, Sabelo Mlangeni, Santu Mofokeng, Zanele Muholi, Eadweard Muybridge, J.D. ‘Okhai Ojeikere, Sheng Qui, Jo Ractliffe, Rong Rong, Thomas Ruff, August Sander, Berni Searle, Accra Shepp, Malick Sidibé, Guy Tillim, Ai Weiwei, Cang Xin, Lu Yang, Xu Yong, Luo Yongjin, Kohei Yoshiyuki und weiteren.

Weitere Beiträge zur Fotografie

27. Dezember 2022
Heinrich Kühn, Der Sonnenschirm, Detail, 1912, Autochrom (ALBERTINA, Wien)

Wien | Albertina modern: Piktorialismus Gleichstellung von Fotografie und Malerei | 2023

Kurz vor 1900 entwickelt sich eine Bewegung, deren Hauptanliegen die Gleichstellung der Fotografie mit der bildenden Kunst ist. Wohlhabenden Amateuren wie Heinrich Kühn unterhalten enge Beziehungen zur progressiven Kunstszene der Wiener Secession und bringen mit Hilfe aufwändiger Drucktechniken bildgewaltige, an der Malerei geschulte Kompositionen hervor.
11. Dezember 2022

Wien | Albertina: Joel Sternfeld. American Prospects Mensch und Natur von 1978 bis 1986 | 2023/24

„American Prospects“ ist Teil einer kapitalen Schenkung des Künstlers an die Albertina, die in dieser Ausstellung zum ersten Mal auszugsweise präsentiert wird.
9. Dezember 2022
David Alabo, Lust, 2019, Digitale Collage, Courtesy of the artist

Brühl | Max Ernst Museum: Surreal Futures Digitale Kunst und Medienkunst | 2023/24

Das Projekt mit Beiträgen aus 17 Ländern lässt in interaktiven Videoarbeiten, Virtual und Augmented Reality-Kunstwerken, hybriden Rauminstallationen, digitalen Collagen und multimedialen Performances die Aktualität des Surrealismus lebendig werden.

Aktuelle Ausstellungen

26. Dezember 2022
James Turrell, A CHAPEL FOR LUKE and his scribe Lucius the Cyrene, Installationsansicht Freising © James Turrell

Freising | Diözesanmuseum Freising: James Turrell A CHAPEL FOR LUKE and his scribe Lucius the Cyrene

A CHAPEL FOR LUKE and his scribe Lucius the Cyrene von James Turrell im Diözesanmuseum Freising - ein Ganzfeld als meditativer Raum gegenüber der Lukas-Ikone.
26. Dezember 2022
Cappenberger Kopf

Münster | LWL-Museum: Barbarossa Die Kunst der Herrschaft | 2022

Breiter kulturgeschichtlicher Überblick zu dem um Machtausgleich bemühten Politiker, tiefgläubigen Christen, streitbaren Ritter und potenten Kunstförderer Barbarossa - mit dem berühmten „Cappenberger Kopf“ (um 1160).
26. Dezember 2022
George Grosz, Der Mädchenhändler (Blatt 8 in: Ecce Homo), Detail, 1918 (1923) (© Estate of George Grosz, Princeton, N.J./ VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

Stuttgart | Staatsgalerie Stuttgart: George Grosz in Berlin Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre | 2022/23

Wie kaum ein anderer Maler prägte George Grosz unsere Vorstellung vom Leben und Leiden im Berlin der wilden Zwanziger. Die Ausstellung beleuchtet seine stilistische Entwicklung in der Weimarer Republik.