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München | Lenbachhaus: Sheela Gowda Maria-Lassnig-Preisträgerin 2019 im Kunstbau

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 16. August 2019
Sheela Gowda, Making of And ..., 2007 © Sheela Gowda

Sheela Gowda, Making of And ..., 2007 © Sheela Gowda

Die Maria-Lassnig-Preisträgerin 2019 Sheela Gowda (* 1957 in Bhadravati, Indien) lebt und arbeitet in Bangalore. Sie studierte Malerei in Bangalore und London. Für ihre Arbeiten verwendet die Künstlerin landesspezifische Materialien, die aufgrund ihrer Beschaffenheit, ihrer Farbe oder ihres Geruchs eine narrative Atmosphäre erzeugen und zugleich metaphorische Kraft entfalten. Der künstlerische Einsatz von Kuhdung, Kumkum-Pulver, Weihrauch, Kokosfasern, aber auch Haaren, Nadeln oder Fäden verbindet Konnotationen von Alltagsgebrauch mit einer poetischen Aufladung und bezieht sich für die Künstlerin auf das städtische wie ländliche Leben in Indien.

Sheela Gowda

Deutschland / München: Lenbachhaus, Im Kunstbau
31.3.–26.7.2020
verlängert bis 18.10.2020

Bevor Sheela Gowda sich in den 1990er Jahren Skulptur und Installationen in minimalistischer Formensprache zuwandte, arbeitete sie mit Ölmalerei, in der ihre späteren Themen bereits angelegt waren. Das Alltagsleben der indischen Mittelschicht, Konflikte von Frauen im Arbeits- wie Privatleben sowie über die Medien vermittelte Bilder politischer und sozialer Spannungen wurden schon früh Gegenstand ihrer gesellschaftskritischen Beschäftigung.

 

Sheela Gowda, What Yet Remains, 2017, Ikon Gallery, Birmingham, 2017, Ausstellungsansicht, Courtesy Sheela Gowda und / and Ikon Gallery, Birmingham © Stuart Whipps
Sheela Gowda, What Yet Remains, 2017, Ikon Gallery, Birmingham, 2017, Ausstellungsansicht, Courtesy Sheela Gowda und / and Ikon Gallery, Birmingham © Stuart Whipps

Sheela Gowda, Kagebangara, 2008, Artes Mundi 5, 2012, Ausstellungsansicht, Courtesy Sheela Gowda © Wales News Service
Sheela Gowda, Kagebangara, 2008, Artes Mundi 5, 2012, Ausstellungsansicht, Courtesy Sheela Gowda © Wales News Service

 

Sheela Gowda war bei der Kochi Muziris Biennale 2012, der Venedig Biennale 2009, der documenta 12 und der Lyon Biennale, beide 2007, vertreten. Einzelausstellungen fanden u.a. in Birmingham, Hongkong, Berlin, Dublin, Vassivière, Lund, Eindhoven und Oslo statt, sowie 2019 in Mailand und Valencia. Beteiligungen an Gruppenausstellungen waren u.a. in Mönchengladbach, Beijing, Lyon, Neu-Delhi, London, Bern und Minneapolis. 2014 war sie Finalistin des Hugo Boss Award.

Die Ausstellung findet anlässlich der Verleihung des Maria-Lassnig-Preises 2019 an Sheela Gowda statt. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Maria-Lassnig-Stiftung vergeben, um die Leistungen von Künstlerinnen und Künstlern in der Mitte ihrer Karriere zu würdigen.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Kuratiert von Eva Huttenlauch
Quelle: Pressetext

 

Sheela Gowda: Bilder

  • Sheela Gowda, Kagebangara, 2008, Artes Mundi 5, 2012, Ausstellungsansicht, Courtesy Sheela Gowda © Wales News Service
  • Sheela Gowda, What Yet Remains, 2017, Ikon Gallery, Birmingham, 2017, Ausstellungsansicht, Courtesy Sheela Gowda und / and Ikon Gallery, Birmingham © Stuart Whipps
  • Sheela Gowda, Making of And ..., 2007 © Sheela Gowda

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