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Stuttgart | Staatsgalerie Stuttgart: George Grosz in Berlin Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre | 2022/23

George Grosz, Der Mädchenhändler (Blatt 8 in: Ecce Homo), Detail, 1918 (1923) (© Estate of George Grosz, Princeton, N.J./ VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

George Grosz, Der Mädchenhändler (Blatt 8 in: Ecce Homo), Detail, 1918 (1923) (© Estate of George Grosz, Princeton, N.J./ VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

Unsere Vorstellung vom Leben und Leiden im Berlin der wilden Zwanziger hat ein Maler besonders geprägt: George Grosz. In seinen Werken inszeniert er den moralischen Zerfall der deutschen Gesellschaft in aller Schonungslosigkeit. Wegen Vorwurf des „Angriffs auf die öffentliche Moral“ stand Grosz mehrfach vor Gericht. Seine Art die Realität darzustellen, ist von Abstraktion und Überzeichnung geprägt. Wie sich der Stil des Künstlers in den 1920er Jahren entwickelt, beleuchtet die Ausstellung.

George Grosz in Stuttgart 2022/23

Die Ausstellung wurde unter dem Titel „The Relentless Eye: George Grosz in Berlin“ von Dr. Sabine Rewald für das Metropolitan Museum of Art in New York geplant, aber wegen der Pandemie abgesagt. Von November 2022 bis Februar 2023 ist sie in leicht modifizierter Form mit erweiterter Werkauswahl in der Staatsgalerie zu erleben. Die rund 100 präsentierten Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken stammen aus dem Bestand der Staatsgalerie sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa und den USA.

Quelle: Staatsgalerie Stuttgart

George Grosz in Berlin: Bilder

  • George Grosz, Der Mädchenhändler (Blatt 8 in: Ecce Homo), 1918 (1923) (© Estate of George Grosz, Princeton, N.J./ VG Bild-Kunst, Bonn 2022)