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Stuttgart | Staatsgalerie Stuttgart: Oskar Schlemmer. Das Triadische Ballett „Bühne der Gegenwart“

Oskar Schlemmer, Figurinen zum Triadischen Ballett, 1922, verschiedene Materialien (© Staatsgalerie Stuttgart, Leihgabe der Freunde der Staatsgalerie)

Oskar Schlemmer, Figurinen zum Triadischen Ballett, 1922, verschiedene Materialien (© Staatsgalerie Stuttgart, Leihgabe der Freunde der Staatsgalerie)

Triaden, raumbehexte Wesen, theatralische Abenteuer - Oskar Schlemmers heute weltbekanntes „Triadisches Ballett“ feiert 1922 im Württembergischen Landestheater in Stuttgart seine Uraufführung. Das Publikum schwankt zwischen Entsetzen und Euphorie, die Zeitungskritiken sind vernichtend.

100 Jahre nach diesem Ereignis zeigt sich eine anhaltende Faszination an der außergewöhnlichen Ideenwelt des Bauhaus-Künstlers, die bis in die Gegenwartskunst wirkt. Schlemmers Überlegungen zum menschlichen Körper in Bewegung, seine frühen Bühnenkonzepte und exzentrischen Bauhaus-Choreografien werden in der Ausstellung mit zeitgenössischen Performances und Installationen konfrontiert. Im kritischen Blick der Gegenwart offenbart Schlemmers ikonisches Werk der Moderne seine Relevanz und Aktualität. Ausstellungskonzeption

Dr. Susanne Kaufmann

Beiträge zu Oskar Schlemmer

18. Februar 2021
Oskar Schlemmer, Figurinen zum Triadischen Ballett, 1922, verschiedene Materialien (© Staatsgalerie Stuttgart, Leihgabe der Freunde der Staatsgalerie)

Stuttgart | Staatsgalerie Stuttgart: Oskar Schlemmer. Das Triadische Ballett „Bühne der Gegenwart“

Oskar Schlemmers weltbekanntes „Triadisches Ballett“ wurde 1922 im Württembergischen Landestheater in Stuttgart uraufgeführt - Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart 2022.
18. November 2019
Oskar Schlemmer, Innenraum mit fünf Figuren, 1928 (© Von der Heydt Museum, Wuppertal)

Wuppertal | Von der Heydt-Museum Wuppertal: Oskar Schlemmer Späte Werke Schlemmers in Wuppertal

12. April 2014
Kandinsky, Klee, Schiele... Graphikmappen des frühen 20. Jahrhunderts, Ausst.-Kat. Staatsgalerie Stuttgart, 2014 (HIRMER).

Graphikmappen des frühen 20. Jahrhunderts

Die kurz vor der Jahrhundertwende einsetzende Begeisterung für „Künstlerdrucke“ in Form der Wiederentdeckung der Radierung, des (farbigen) Holzschnitts und der Lithografie hatte viel mit einem neuen Verständnis von Kunst als die Massen bewegende Kommunikationsform in der Moderne zu tun. Gleichzeitig wird aber nicht auf den ökonomischen und markttechnischen Wert der Mappenwerke vergessen: Als kollektive Unternehmungen repräsentierten sie nicht nur einen programmatischen Zugang der Beteiligten, sondern waren wichtige Verdienstmöglichkeiten für junge, aufstrebende Künstlerinnen und Künstler.

Aktuelle Ausstellungen

8. November 2021
Pieter Bruegel d. Ä., Die Versuchung des hl. Antonius, Detail, Verleger Hieronymus Cock, zg. Pieter van der Heyden, 1556, Kupferstich, 26.6 x 35.4 cm (Blatt), 24.8 x 32.5 cm (Platte) (Inv. X.2327, Photo Credit: Kunstmuseum Basel Martin P. Bühler)

Basel | Kunstmuseum: Pieter Bruegel d. Ä. Kupferstiche und Radierungen

Kupferstiche und Radierungen von Pieter Bruegel d. Ä., geschaffen vom Verleger Hieronymus Cock nach den Zeichnungen des niederländischen Renaissancekünstlers: Landschaften und humorvolle Gesellschaftsanalyse machten den Maler international berühmt.
3. November 2021
Plakat für die Internationale Ausstellung für Musik und Theaterwesen, 1892; Entwurf Ernst und Gustav Klimt (© MAK, Tibor Rauch)

Wien | MAK: Klimts Lehrer an der Kunstgewerbeschule

Ausstellung über den prägende Einfluss von Gustav Klimts Studienzeit an der Wiener Kunstgewerbeschule: Ferdinand Laufberger, Ludwig Minnigerode, Friedrich Sturm und Michael Rieser bis zu Anselm Feuerbach.
2. November 2021
William Hogarth, A Scene from ‘The Beggar’s Opera’ VI, 1731 (Tate, London)

London | Tate Britain: Hogarth und Europa

Zum ersten Mal wird diese Ausstellung Hogarths wichtigste Werke mit denen seiner Kollegen auf dem gesamten Kontinent zusammenbringen – darunter Francesco Guardi in Venedig, Chardin in Paris und Cornelis Troost in Amsterdam –, um die grenzüberschreitenden Strömungen, Parallelen und Sympathien aufzuzeigen.