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Thun | Kunstmuseum: Johannes Itten und Thun

Johannes Itten in Thun

Johannes Itten in Thun

Das Kunstmuseum Thun zeigt 2020 eine große Sonderausstellung rund um das Frühwerk von Johannes Itten (1888–1967). Erstmalig wird wissenschaftlich vertieft aufgezeigt, wie der Künstler Itten, einer der lehrenden Meister und Kunstpädagogen am Bauhaus in Weimar, am Thunersee den Weg zu seiner eigenen, ganz persönlichen Kunstauffassung und Malweise fand.

Die Ausstellung wird die Bedeutung der verschiedenen Stationen und Aufenthalte von Johannes Itten in Thun und im Thuner Land veranschaulichen und am Beispiel seiner Naturdarstellungen zeigen, welche grundlegenden Impulse hiervon für sein gesamtes, späterhin international bekannt gewordenes Schaffen ausgegangen sind. Dank der in vielen Punkten neuen Forschungslage kann das Kunstmuseum Thun eine ganze Reihe bislang unbekannter oder niemals zuvor ausgestellter Gemälde und Zeichnungen zeigen.

Kuratiert von Christoph Wagner von der Universität Regensburg (Johannes Itten-Spezialist) in Zusammenarbeit mit der Johannes-Itten-Stiftung.
Quelle: Kunstmuseum Thun

Johannes Itten. Natur im Mittelpunkt: Ausstellungskatalog

Hg. Kunstmuseum Thun, Helen Hirsch, Christoph Wagner
mit Beiträgen von H. Hirsch, I. Rödl, C. Wagner
192 Seiten, 150 Abbildungen in Farbe, 21 x 28 cm, gebunden
ISBN 978-3-7774-3569-5 (Deutsch/Englisch)
HIRMER VERLAG

Beiträge zu Johannes Itten

8. Mai 2019
Johannes Itten, Ländliches Fest, Detail, 1917, Öl auf Leinwand, 142,2 x 102 cm (Kunstmuseum Bern, Leihgabe)

Kunstmuseum Bern | Johannes Itten Kunst als Leben Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit

Johannes Itten (1888–1967) entwickelte das utopische Projekt, Leben und Kunst auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen. Das Kunstmuseum Bern zeigt im Herbst 2019 eine Ausstellung mit Ittens Tage- und Skizzenbücher im Zusammenspiel mit Schlüsselwerken seines malerischen Werks.

Aktuelle Ausstellungen

1. Juli 2020
Larry Poons, Nixe's Mate, 1961, Acryl auf Leinwand, 178x 285 x 4 cm (Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung seit 1996, Photo: mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien © Bildrecht, Wien2020)

Wien | mumok: Misfitting Together. Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art Andy Warhols serielles Denken kontextualisiert

Pop Art, Minimal und Conceptual Art aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig unter dem Aspekt des Seriellen erweitert den Blick auf Andy Warhols Werk. Modulare und serielle Ideen nach Mel Bochner in deutscher und amerikanischer Kunst der 1960er und 1970er Jahre.
23. Juni 2020
Angelika Kauffmann, Selbstporträt der Künstlerin am Scheideweg zwischen Musik und Malerei, Detail, Rom 1794, Öl/Lw, 147,3 x 215,9 cm (Nostell Priory, West Yorshire © National Trust Images/John Hammond)

Düsseldorf | Museum Kunstpalast: Angelika Kauffmann Bedeutendste Künstlerin Europas um 1800

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und weltgewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre repräsentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizismus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit.
19. Juni 2020
Peter Lindbergh, Uma Thurman, New York, 2016 © Peter Lindbergh (courtesy Peter Lindbergh, Paris)

Hamburg | MKG: Peter Lindbergh „Untold Stories“ feiert Lindberghs „Neue Frau“

Peter Lindbergh war einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten 40 Jahre. Er fotografierte Menschen so wie sie sind, natürlich und authentisch, und prägte einen völlig neuen Typus des Supermodels.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.