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Washington D.C. | Hirshhorn: Canova. Tonmodelle

Antonio Canova, Adam und Eva beweinen den toten Abel, um 1818–1822, gebrannter Ton (Museo Gipsotheca Antonio Canova, Possagno, Italy. Foto © Tony Sigel)

Antonio Canova, Adam und Eva beweinen den toten Abel, um 1818–1822, gebrannter Ton (Museo Gipsotheca Antonio Canova, Possagno, Italy. Foto © Tony Sigel)

Wie macht ein Bildhauer aus einer ersten Idee ein fertiges Marmorwerk? Für Antonio Canova (1757–1822), den berühmtesten Künstler des europäischen Klassizismus, war die Antwort mit Ton. Mit seinen Händen und kleinen Werkzeugen fertigte Canova brillante, skizzenhafte Modelle aus Ton, die ihm bei der Planung seiner Entwürfe für seine großen Marmorstatuen halfen.

Canova schuf diese Skizzen in nur wenigen Minuten und mit kühner Geste. Canova arbeitete danach auch an „fertigeren“ Modelle mit sinnlichen Details, die er den Kund:innen zeigte oder als Leitfaden für das Behauen des Steins verwendete.

Antonio Canovas Tonmodelle in Washington

Etwa 40 der etwa 60 erhaltenen Tonmodelle zeigen den außergewöhnlichen Arbeitsprozess Canovas – ein Prozess, der zur Entstehung einiger der ikonischsten Werke in der Geschichte der Bildhauerei führte.

Die Ausstellung wird von der National Gallery of Art, Washington, und dem Art Institute of Chicago organisiert, wo sie im Herbst 2023/24 zu sehen sein wird.

Kuratiert von C. D. Dickerson, Kurator und Leiter der Abteilung Skulptur und dekorative Kunst, National Gallery of Art, und Emerson Bowyer, Searle Curator, Painting and Sculpture of Europe, The Art Institute of Chicago.

Antonio Canovas Tonmodelle: Bilder

  • Antonio Canova, Adam und Eva beweinen den toten Abel, um 1818–1822, gebrannter Ton (Museo Gypsotheca Antonio Canova, Possagno)

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