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Wien | Albertina: Munch und die Folgen Welchen Einfluss hatte Munch auf Künstler wie Warhol, Doig, Emin?

Edvard Munch, Madonna, Detail, 1895/1902, Farblithografie mit Lithokreide, -tusche und Nadel in Schwarz, Oliv, Blau und Rot / Japanpapier (ALBERTINA, Wien © ALBERTINA, Wien)

Edvard Munch, Madonna, Detail, 1895/1902, Farblithografie mit Lithokreide, -tusche und Nadel in Schwarz, Oliv, Blau und Rot / Japanpapier (ALBERTINA, Wien © ALBERTINA, Wien)

Edvard Munch (1863–1944) und von ihm beeinflusste Künstlerinnen und Künstler stehen im Zentrum der großen Frühjahrsausstellung 2021 der Albertina. „Munch und die Folgen“ präsentiert 60 Meisterwerke Edvard Munchs gemeinsam mit Größen des 20. Jahrhunderts wie Francis BaconGeorg Baselitz oder Louise Bourgeois und wichtigen zeitgenössische Künstlerinnen und Künstlern wie Marlene Dumas, Peter Doig und Tracey Emin.

Edvard Munchs zutiefst pessimistische und melancholische Weltanschauung – der Mensch ist letztendlich völlig allein – definiert die Wahrnehmung seiner Arbeit bis heute. Ebenso einflussreich sind seine Experimente mit Drucktechniken und Farbe (→ Edvard Munchs Druckgrafik), die nicht nur die Geschichte der Malerei geprägt haben, sondern auch weiterhin in zeitgenössischen künstlerischen Praktiken zu finden sind – genau wie seine Ikonischen Werke wie der „Schrei“ und die „Madonna“.

„Munch und die Folgen“ konzentriert sich in erster Linie auf Munchs späteres Werk und seine Relevanz (→ Edvard Munch: Mehr als nur der Schrei). Neben direkten Variationen Munchs, wie Andy Warhols „After Munch“-Reihe, stehen Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt der Ausstellung, die an seine experimentelle, modernistische Erweiterung des Malereibegriffs anknüpfen oder seine Themen und Motive transformieren.

Die Ausstellung entsteht mit Leihgaben aus dem Munch Museet und dem Nationalen Museum für Kunst, Architektur und Design (Oslo) sowie zahlreichen weiteren internationalen Institutionen und Privatsammlungen.
Quelle: Albertina, Wien

Munch und die Folgen in der Albertina: Bilder

  • Edvard Munch, Madonna, 1895/1902, Farblithografie mit Lithokreide, -tusche und Nadel in Schwarz, Oliv, Blau und Rot / Japanpapier (ALBERTINA, Wien © ALBERTINA, Wien)
  • Edvard Munch, Selbstporträt (mit Knochenarm), 1895, Lithografie mit Lithokreide, -tusche und Nadel in Schwarz (ALBERTINA, Wien © ALBERTINA, Wien)
  • Edvard Munch, Winterlandschaft, 1915 (ALBERTINA, Wien – Sammlung Batliner © ALBERTINA, Wien)
  • Georg Baselitz, Winter, 2005, Öl/Lw (ALBERTINA, Wien – Sammlung Batliner © Georg Baselitz)

Beiträge zu Edvard Munch

10. Oktober 2019
Edvard Munch, Unter den Sternen, Detail, 1900-1905, Öl/Lw, 90 x 129 cm (Munchmuseet Oslo)

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1. Juli 2017
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Edvard Munch: Mehr als nur der Schrei Spätwerk des norwegischen Malers als Befragung von Leben und Ich

Der Norwegische Maler und Druckgrafiker Edvard Munch (1863–1944) ist so berühmt für seine frühen Werke (vor 1900), dass häufig übersehen wird, dass sich das Œuvre des Künstlers über mehr als sechzig Jahre erstreckt. Wenn auch „Der Schrei“, „Madonna“ und „Vampir“ schon längst ikonischen Status im öffentlichen Bewusstsein errungen haben, so gilt es doch mehr von Munchs Werk zu entdecken.

Aktuelle Ausstellungen

24. April 2021
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Berlin | Gropius Bau: Yayoi Kusama Yayoi Kusama in Berlin zeigt einen Überblick über 70 Jahre Kunst

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Krefeld, Haus Lange, Lehmbruck-Kolbe-Mies van der Rohe

Krefeld | Haus Lange: Lehmbruck – Kolbe – Mies van der Rohe Künstliche Biotope der 1920er Jahre

Seit den 1920er Jahren fügte Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) figürliche Plastiken von Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) und Georg Kolbe (1877–1947) in seine Gebäude ein. Erstmals treffen die drei herausragenden Künstler im Haus Lange in Krefeld in einer Ausstellung aufeinander.
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Serge Poliakoff (Chemnitz)

Chemnitz | Museum Gunzenhauser: Serge Poliakoff Abstraktion aus dem Paris der Nachkriegszeit

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Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.