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Wuppertal | Von der Heydt-Museum: Brücke und Blauer Reiter Zusammenwirken der beiden Künstlergruppen

Ernst Ludwig Kirchner, Vier Badende, Detail, 1909/10 (Von der Heydt-Museum, Wuppertal)

Ernst Ludwig Kirchner, Vier Badende, Detail, 1909/10 (Von der Heydt-Museum, Wuppertal)

Die Künstlergruppen „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“ stehen synonym für den Expressionismus in Deutschland und gelten zugleich als entscheidender Beitrag zur Klassischen Moderne in den Jahren 1905 bis 1914 in Deutschland. Die umfassende Ausstellung soll anhand ausgewählter Hauptwerke einen frischen Blick auf die Bedeutung und das Zusammenwirken dieser beiden Formationen ermöglichen.

Die drei beteiligten Museen – Von der Heydt-Museums Wuppertal, das Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, und die Kunstsammlungen Chemnitz – stützen sich im Wesentlichen auf die reichen eigenen Sammlungsbestände, die erstmals zusammengeführt werden – ein nachhaltiger Ansatz, der überdies neue und überraschende kuratorische Perspektiven eröffnet. Ergänzend hinzu kommen ausgewählte Werke von nationalen und internationalen Leihgebern, die es ermöglichen, das künstlerische Spektrum angemessen abzubilden.

Gezeigt werden Gemälde und Arbeiten auf Papier der jeweils zentralen Künstler:innen: Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max PechsteinEmil Nolde und Otto Mueller für die „Brücke“; sowie Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Franz Marc, August Macke, Alexej von JawlenskyMarianne von Werefkin und Paul Klee für den „Blauen Reiter“.

Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit des Von der Heydt-Museums Wuppertal mit dem Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, und den Kunstsammlungen Chemnitz.

Brücke und Blauer Reiter im Von der Heydt-Museum: Bilder

  • Ernst Ludwig Kirchner, Vier Badende, 1909/10 (Von der Heydt-Museum, Wuppertal)
  • Ernst-Ludwig Kirchner Frauen auf der Straße, um 1914 (Von der Heydt-Museum, Wuppertal)

Beiträge zu „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“

17. Dezember 2022
Pablo Picasso, Die orangefarbene Bluse – Dora Maar [Le corsage orange – Dora Maar], 21.04.1940, Öl auf Leinwand, 73 × 60 cm (Sammlung Würth, Foto: Volker Naumann, Schönaich © Succession Picasso/Bildrecht, Wien 2022)

Wien | Leopold Museum: Highlights der Sammlung Würth Amazing | 2023

Hans-Peter Wipplinger stellt eine für das Leopold Museum maßgeschneiderte Auswahl vom Impressionismus bis in die Kunst der Gegenwart zusammen. Obschon Malerei triumphiert wird auch die Skulptur thematisiert werden. Das Publikum darf sich freuen auf Charakteristisches von Max Liebermann, Metamalerei von Gerhard Richter bis Anselm Kiefers Aufarbeitung der Vergangenheit, österreichische Kunst der 1950er bis in die 1980er sowie einige Vertreter der französischen Avantgarde.
20. März 2022
Wassily Kandinsky, Zwei Reiter vor Rot, 1911

Bedburg Hau | Museum Schloss Moyland: Expressionistische Holzschnitte Sammlung Joseph Hierling | 2022

Auswahl von 135 teils farbigen Blättern aus der Sammlung Joseph Hierling, u.a. von Jacoba van Heemskerk und Maria Uhden, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Morgner oder Adolf de Haer.
5. März 2022
Franz Marc, Die Blauen Fohlen, Detail, 1913 (Kunsthalle Emden)

Tübingen | Kunsthalle: Herzstücke. Sammlung Kunsthalle Emden Expressiv-figurative Kunst zu Gast

Expressiv-figurative Kunst des 20. Jahrhunderts: Von bekannten Meisterwerken des deutschen Expressionismus mit Künstlern der Künstlergruppen „Die Brücke“ und „Der Blauer Reiter“ über die expressiven Tendenzen der Nachkriegszeit bis in die 1990er Jahre.

Aktuelle Ausstellungen

26. Dezember 2022
James Turrell, A CHAPEL FOR LUKE and his scribe Lucius the Cyrene, Installationsansicht Freising © James Turrell

Freising | Diözesanmuseum Freising: James Turrell A CHAPEL FOR LUKE and his scribe Lucius the Cyrene

A CHAPEL FOR LUKE and his scribe Lucius the Cyrene von James Turrell im Diözesanmuseum Freising - ein Ganzfeld als meditativer Raum gegenüber der Lukas-Ikone.
26. Dezember 2022
Cappenberger Kopf

Münster | LWL-Museum: Barbarossa Die Kunst der Herrschaft | 2022

Breiter kulturgeschichtlicher Überblick zu dem um Machtausgleich bemühten Politiker, tiefgläubigen Christen, streitbaren Ritter und potenten Kunstförderer Barbarossa - mit dem berühmten „Cappenberger Kopf“ (um 1160).
26. Dezember 2022
George Grosz, Der Mädchenhändler (Blatt 8 in: Ecce Homo), Detail, 1918 (1923) (© Estate of George Grosz, Princeton, N.J./ VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

Stuttgart | Staatsgalerie Stuttgart: George Grosz in Berlin Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre | 2022/23

Wie kaum ein anderer Maler prägte George Grosz unsere Vorstellung vom Leben und Leiden im Berlin der wilden Zwanziger. Die Ausstellung beleuchtet seine stilistische Entwicklung in der Weimarer Republik.