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Zürich | Kunsthaus: Füssli. Mode – Fetisch – Fantasie Moderne Frau mit beunruhigender Macht | 2023

Johann Heinrich Füssli, Halbfigur einer Kurtisane mit Federbusch, Schleife und Schleier im Haar, Detail, um 1800–1810 (Kunsthaus Zürich, Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern, 1934)

Johann Heinrich Füssli, Halbfigur einer Kurtisane mit Federbusch, Schleife und Schleier im Haar, Detail, um 1800–1810 (Kunsthaus Zürich, Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern, 1934)

Johann Heinrich Füsslis (1741–1825) eigenwillige Kunst spaltete die öffentliche Meinung während seiner gesamten Laufbahn. Was dem Publikum damals jedoch weitgehend verborgen blieb, war seine private Beschäftigung mit zeitgenössischen Frauendarstellungen, die er vor allem in Zeichnungen thematisierte.

Nirgends sonst hat sich Füssli derart intensiv mit der modernen Frau als Figur gesteigerter und beunruhigender Macht befasst: Wo man idealisierte Körper in anmutigen Posen erwarten würde, treten stattdessen dominante Frauen in raffinierten modischen Arrangements auf, deren Häupter von Frisuren der bizarrsten Art gekrönt werden.

Was aber hat es mit dieser ambivalenten Darstellung von ermächtigter Weiblichkeit auf sich? Durch die Zusammenführung von rund 50 dieser Studien bietet unsere Ausstellung eine noch nie dagewesene Gelegenheit, den Zeichner Füssli in seiner aufregendsten Form zu entdecken.

Füsslis Frauen im Kunsthaus Zürich: Bilder

  • Johann Heinrich Füssli, Halbfigur einer Kurtisane mit Federbusch, Schleife und Schleier im Haar, um 1800 –1810, Kunsthaus Zürich, Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern, 1934
  • Johann Heinrich Füssli, Halbfigur einer Kurtisane mit Federbusch, Schleife und Schleier im Haar, um 1800–1810 (Kunsthaus Zürich, Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern, 1934)

Beiträge zu Johann Heinrich Füssli & die Kunst der Romantik

30. Oktober 2022
Johann Heinrich Füssli, Halbfigur einer Kurtisane mit Federbusch, Schleife und Schleier im Haar, Detail, um 1800–1810 (Kunsthaus Zürich, Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern, 1934)

Zürich | Kunsthaus: Füssli. Mode – Fetisch – Fantasie Moderne Frau mit beunruhigender Macht | 2023

Durch die Zusammenführung von rund 50 Studien, in denen Füssli dominante Frauen in raffinierten modischen Arrangements zeigt, bietet die Ausstellung eine erste Gelegenheit, den Zeichner Füssli in seiner aufregendsten Form zu entdecken.
28. August 2018
Johann Heinrich Füssli, Die schlafwandelnde Lady Macbeth, Detail, 1784, Öl/Lw, 221 x 160 cm (Louvre, Paris)

Johann Heinrich Füssli. Drama und Theater Mit Einbildungskraft und Empfindung zum autonomen Kunstwerk

Johann Heinrich Füssli (1741–1825), der in Zürich in eine Künstlerfamilie geborene, in Rom und London berühmt gewordene Maler war einer der einfallsreichsten und unkonventionellsten Erneuerer des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Mit Drama und Theater, Einbildungskraft und Empfindung gelangte er zum autonomen, modernen Kunstwerk.