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Bartolome Esteban Murillo: Biografie

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 13. August 2025
Bartolomé Esteban Murillo, Madonna und Kind verteilen Brot an die Priester, 1679, Oil on canvas, 219 x 182 cm, Szépmüvészeti Museum, Budapest.

Bartolomé Esteban Murillo, Madonna und Kind verteilen Brot an die Priester, 1679, Oil on canvas, 219 x 182 cm, Szépmüvészeti Museum, Budapest.

Bartolomé Esteban Murillo (Sevilla 1.1.1618–3.4.1682 Madrid) war ein spanischer Maler des Barock. Neben Diego Velázquez und Francisco de Zurbarán gehört er zu den bedeutendsten Künstlern des  sogenannten „Goldenen Zeitalters“ der spanischen Malerei (→ ).

Kindheit

Bartolome Esteban Murillo wurde am 1. Januar 1618 als Bartolome Esteban in Sevilla getauft. Er war das 14. Kind des Wundarztes Gaspar Esteban und der Maria Perez. Den Namen Murillo hat er, wie auch seine Schwestern, von seiner Großmutter übernommen.

Im Jahr 1628 starben seine Eltern, und er wurde in die Obhut seines Schwagers Juan Augustin Lagares gegeben. Seine ältere Schwester Ana zog den Elfjährigen in der Folge auf.

Ausbildung

Um 1630 begann Bartolome Esteban Murillo seine Lehre bei dem Maler Juan del Castillo (1584–1640). Sein Lehrer war ein angeheirateter Cousin, der allerdings nur ein mittelmäßiges Talent hatte.

Im Jahr 1633 plante er, nach Kolumbien auszuwandern. Es ist unbekannt, ob er die Reise unternommen hat.

Werke

Die ersten herausragenden Werke Murillos entstanden zwischen 1638 und 1640: „Maria übergibt dem Hl, Dominikus den Rosenkranz“ (Sevilla, Erzbischöflicher Palast) für den Kreuzgang der Klosterkirche des Franziskanerordens und „Die Heilige Familie“ (Stockholm, Nationalmuseum). Den Bilderzyklus für die Franziskaner malte er in einem naturalistischen Stil war Murillo maßgeblich von den Werken der Sevillaner Diego Velázquez (1599–1660) und Francisco de Zurbarán (1598–1664) beeinflusst.

Es wird vermutet, dass Murillo wahrscheinlich eine Reise nach Madrid unternahm, die aber nicht belegt ist (1642–1645).

Im Jahr 1644 wurde Murillo Mitglied der Cofradia del Rosario der Kirche de La Magdalena.

Von 1645 bis 1650 arbeitete Murillo an den Bildern „Der Läusefänger“ (Paris, Musée du Louvre), „Trauben- und Melonenesser“ (München, Alte Pinakothek) und „Die Immaculata“ der Franziskaner (Sevilla, Museo de Bellas Artes).

Am 9. Mai 1646 stellte der Maler einen Lehrling für sechs Jahre ein. Es entstand der Zyklus für das Kloster der Franziskaner in Sevilla, darunter ein so bedeutendes Werk wie die „Engelsküche“ (Paris, Musée du Louvre).

Eine Pestepidemie dezimierte 1649 die Stadtbevölkerung von Sevilla innerhalb von fünf Monaten um die Hälfte. Vermutlich erlagen auch Murillos drei jüngste Kinder der Erkrankung. Dieser folge 1651 eine Hungersnot und 1652 Aufstände, die durch hohe Brotpreise ausgelöst wurde. Der damit einhergehende Rückgang kirchlicher Förderung veranlasste Murillos Konkurrenten Francisco de Herrera d. Ä. (1590–1654) und Francisco de Zurbarán, Sevilla zu verlassen und dauerhaft an den Hof in Madrid zu ziehen. Murillo dagegen blieb relativ unberührt von der sich verschlechternden Wirtschaftslage Sevillas. Murillo wurde von wichtigen Mäzenen aus Handel und Klerus gefördert, die ihr Vermögen stabil halten konnten und daher in der Lage waren, die hohen Preise des Künstlers zu bezahlen.

Am 30. November 1650 vollendete Murillo „Das Letzte Abendmahl“ (Sevilla, Santa Maria La Blanca). Am 7. April wurde Miguel de Mañara (1627–1679), ein berühmter Sammler und Mäzen, Pate des vierten Kindes des Malers. In dieser Zeit hatte Murillo bereits beste Kontakte zu Kunstinteressierten, so hielt er sich 1651 in Marchena bei dem Duque de Arcos auf.

In der ersten Hälfte der 1650er Jahre entstanden: „Die Rosenkranzmadonna“ (Florenz, Palazzo Pitti), „Die Erziehung der Jungfrau Maria“ (Madrid, Museo del Prado), „Die Übergabe der Kasel an den HI. Ildefonso“ (Madrid, Museo del Prado). Das Gemälde „Die Immaculata mit dem Bruder Juan de Quiros“ (1652, Sevilla, Erzbischöflicher Palast) entstand. Murillo malte die „Hl. Leander“ und „Hl. Isidor“ (1655) für die Hauptsakristei der Kathedrale von Sevilla. Dafür wurde Murillo öffentlich zum besten Maler der Stadt erklärt.

In der zweiten Hälfte der 1650er Jahre schuf Murillo die Szenen aus dem Leben des Hl. Johannes des Täufers für das Kloster San Leandro in Sevilla (1655–1660) und „Die Vision des HI. Antonius“ (1656) für die Taufkapelle der Kathedrale von Sevilla.

Im Jahr 1658 hielt sich Murillo in Madrid auf, wo er den Hof besuchte. Das Studium der europäischen Werke in der königlichen Sammlung förderte die Entwicklung seines eigenen, reifen Stils. Murillos reifes Werk ist durch einen fließenden Farbauftrag und leuchtendes Sfumato gekennzeichnet.

Murillo gründete 1660 die Akademie in Sevilla. Bartolome Esteban Murillo und Francisco Herrera der Jüngere waren die Gründungspräsidenten der Akademie.

Die großen Gemälde für die Kirche Santa María la Blanca in Sevilla entstanden in der ersten Hälfte der 1660er Jahre, sowie das „Portrait des Justino de Neve“, seines Mäzens und Freundes (London, National Gallery), die „Immaculata del Escorial“ (Madrid, Museo del Prado), „Das Christuskind als guter Hirte“ (Madrid, Museo del Prado).

Im Jahr 1661 malte Murillo „Die Geburt der Jungfrau Maria“ (Paris, Musée du Louvre).

Als Murillo in den 1660er Jahren eine Reihe bedeutender Aufträge religiöser Gemälde für die Kirche Santa Maria la Blanca (1665), das Kapuzinerkloster in Sevilla (1665–1670) sowie das Hospital de la Caridad (1666–1672) erhielt, stand sein künstlerisches Rang bereits außer Frage. Zum Zyklus des Monasterio de los Capuchinos in Sevilla gehören die Bilder „Der Hl. Franziskus in der Portiuncula-Kapelle“ (Köln, Wallraf-Richartz-Museum), „Hl. Leander und HI. Bonaventura“ (in situ) und „HI. Justinus und HI. Rufina“ (in situ). Außerdem entstanden die Gemälde für den Altar des „Hl. Thomas von Villanueva“; die Bilder sind aufgeteilt auf die Sammlungen von Cincinnati, Los Angeles, München und Sevilla. In diesem Zeitraum malte er auch den Zyklus der Werke der Barmherzigkeit für das Hospital de la Caridad.

Im Jahr 1671 arbeitete Murillo an der Dekoration für die Kapelle des Sagrario der Kathedrale anlässlich der Feiern zur Kanonisierung des Hl. Ferdinand.

Das „Portrait des Nicolas Omazur“ (1672, Museo del Prado, Madrid) gehört zu den bedeutendsten Werken des Künstlers in diesem Genre.

Zu den letzten Werken Murillos gehört „Die Mystische Hochzeit der HI. Katharina“ (1680, Cadiz, Monasterio de los Capuchinos).

Tod

Bartolome Esteban Murillo starb am 3. April 1682 nach einem Sturz vom Gerüst. Sein Nachlassinventar wurde am 27. Mai 1682 erstellt.

Mitgliedschaften

  • 1644: Aktives Mitglied der Rosenkranz-Bruderschaft seiner Pfarrkirche La Magdalena (abgerissen), die mit dem Dominikanerkloster San Pablo in Verbindung stand.
  • 1662: Dritter Orden des Hl. Franziskus
  • Mai 1665: Murillo wurde Mitglied der Sevillaner Cardidad-Bruderschaft (Hermandad de la Caridad). Dieses Heim und Hospital hat sich der Armenpflege verschrieben. Murillo verteilte selbst Brot unter den Armen, da die persönliche und praktische Ausübung der Nächstenliebe als Gottesdienst empfohlen wurde. Für dessen Kirche schuf er zwischen 1667 und 1670 die Darstellungen der „Sieben Werke der Barmherzigkeit“.

Beiträge zu Murillo

  • Murillo: Selbstporträts
  • Murillo und Justino de Neve

Ehefrau

26. Februar 1645: 1. ∞ Beatriz de Cabrera Villalobos († 1664) in der Kirche de La Magdalena. Als Beatriz 1664 verstarb, hinterließ sie drei Söhne und eine taube Tochter zurück, die alle noch unter elf Jahre alt waren. Erneut half Murillos Schwester Ana ihm bei der Erziehung der Kinder.

Kinder

Das Ehepaar hatte neun Kinder. Vermutlich starben die drei Jüngsten während der Pestepidemie 1649.

  • Maria (getauft 24.3.1646)
  • Zweites Kind
  • Drittes Kind
  • viertes Kind (getauft am 7.4.1650): Miguel de Mañara (1627–1679), ein berühmter Sammler und Mäzen, war sein Pate.
  • Francisca Maria (*8.2.1655): Sie trat in das Kloster der Madre de Dios ein und nahm zu Ehren der ersten Heiligen Südamerikas den Namen Francisca de Santa Rosa an.
  • José († 1679): Er hätte in den geistlichen Stand treten wollen.
  • Gaspar Esteban (getauft 22.12.1661): 1675 ist Gaspar Esteban in den geistlichen Stand getreten, 1677 wurde er zum Priester geweiht und 1685 wurde er Domherr der Kathedrale von Sevilla. Er war das einzige Kind, das den Vater überlebte.

Beiträge zu Murillo

  • Bartolomé Esteban Murillo (Seite - Link siehe oben)
  • Murillo: Selbstporträts
  • Murillo und Justino de Neve

Biografie von Bartolome Esteban Murillo (1.1.1618–3.4.1682)

  • 1.1.16181.1.1618: Geburt

    Bartolome Esteban Murillo wurde er am 1. Januar als Bartolome Esteban in Sevilla getauft. Er war das 14. Kind des Gaspar Esteban und der Maria Perez. Den Namen Murillo hat er, wie auch seine Schwestern, von seiner Großmutter übernommen.
  • 16281628: Tod der Eltern

    Murillos Eltern starben und er wurde in die Obhut seines Schwagers Juan Augustin Lagares gegeben. Seine ältere Schwester Ana kümmerte sich um den Jungen.
  • Um 1630Um 1630: Ausbildung

    Murillo begann seine Lehre bei dem Maler Juan del Castillo (1584–1640).
  • 16331633: Auswanderpläne

    Bartolome Esteban Murillo plante, nach Kolumbien auszuwandern.
  • 1638–16401638–1640: erste Werke

    Es entstanden die ersten herausragenden Werke Murillos: „Maria übergibt dem Hl, Dominikus den Rosenkranz“ (Sevilla, Erzbischöflicher Palast) und „Die Heilige Familie“ (Stockholm, Nationalmuseum).
  • 1642–16451642–1645: Reise nach Madrid?

    Der Maler unternahm wahrscheinlich eine Reise nach Madrid, die aber nicht belegt ist.
  • 16441644: Cofradia del Rosario der Kirche de La Magdalena

    Murillo wurde Mitglied der Cofradia del Rosario der Kirche de La Magdalena.
  • 16451645: Hochzeit

    Murillo heiratete er am 26. Februar 1645 Beatriz de Cabrera Villalobos in der Kirche de La Magdalena.
  • 1645–16501645–1650: wichtige Genrebilder

    Es entstanden „Der Läusefänger“ (Paris, Musée du Louvre), „Trauben- und Melonenesser“ (München, Alte Pinakothek) und „Die Immaculata“ der Franziskaner (Sevilla, Museo de Bellas Artes).
  • 16461646: Geburt der ersten Tochter und Lehrling

    Am 24. März 1646 wurde Maria, die erste Tochter des Künstlers, getauft. Am 9. Mai stellte er einen Lehrling für sechs Jahre ein. Es entstand der Zyklus für das Kloster der Franziskaner in Sevilla, darunter ein so bedeutendes Werk wie die „Engelsküche“ (Paris, Musée du Louvre).
  • 16491649: Pestepidemie in Sevilla

    Während einer Pestepidemie in Sevilla starb die Hälfte der Stadtbevölkerung. Vermutlich erlagen auch Murillos drei jüngste Kinder der Erkrankung. Dieser folgten Missernten und Aufstände. Murillo blieb in der Stadt, da er vermögende Auftraggeber in Handel und Kirche hatte.
  • 16501650: „Das Letzte Abendmahl“

    Am 30. November 1650 vollendete Murillo „Das Letzte Abendmahl“ (Sevilla, Santa Maria La Blanca). Am 7. April wurde Miguel de Mañara (1627–1679), ein berühmter Sammler und Mäzen, Pate des vierten Kindes des Malers.
  • 1650–16551650–1655: wichtige Bilder

    Es entstanden die Bilder „Die Rosenkranzmadonna“ (Florenz, Palazzo Pitti), „Die Erziehung der Jungfrau Maria“ (Madrid, Museo del Prado), „Die Übergabe der Kasel an den HI. Ildefonso“ (Madrid, Museo del Prado)
  • 16511651: Aufenthalt bei dem Duque de Arcos

    Murillo hielt sich in Marchena bei dem Duque de Arcos auf.
  • 16521652: „Die Immaculata mit dem Bruder Juan de Quiros“

    Das Gemälde „Die Immaculata mit dem Bruder Juan de Quiros“ (Sevilla, Erzbischöflicher Palast) entstand.
  • 16551655: „Hl. Leander“ und „Hl. Isidor“ für die Kathedrale in Sevilla

    Am 8. Februar 1655 wurde die Tochter Francisca Maria geboren, die später in das Kloster der Madre de Dios eintrat. Murillo malte die „Hl. Leander“ und „Hl. Isidor“ für die Kathedrale in Sevilla.
  • 1655–16601655–1660: Szenen aus dem Leben des Hl. Johannes des Täufers

    Murillo schuf er die Szenen aus dem Leben des Hl. Johannes des Täufers für das Kloster San Leandro in Sevilla.
  • 16561656: „Die Vision des HI. Antonius“

    Murillo schuf „Die Vision des HI. Antonius“ (Sevilla, Kathedrale)
  • 16581658: Madrid

    Aufenthalt in Madrid
  • 16601660: Akademie in Sevilla

    Murillo gründete die Akademie in Sevilla. Bartolome Esteban Murillo und Francisco Herrera der Jüngere waren die Gründungspräsidenten der Akademie.
  • 1660–16651660–1665: große Gemäldezyklen

    Die großen Gemälde für die Kirche Santa María la Blanca in Sevilla entstanden, sowie das „Portrait des Justino de Neve“, seines Mäzens und Freundes (London, National Gallery), die „Immaculata del Escorial“ (Madrid, Museo del Prado), „Das Christuskind als guter Hirte“ (Madrid, Museo del Prado).
  • 16611661: „Die Geburt der Jungfrau Maria“

    Murillo malte „Die Geburt der Jungfrau Maria“ (Paris, Musée du Louvre). Am 22. Dezember wurde sein Sohn Gaspar Esteban getauft, der 1677 zum Priester geweiht wurde.
  • 16621662: Dritter Orden des Hl. Franziskus

    Aufnahme Murillos in den Dritten Orden des Hl. Franziskus.
  • 16631663: Miguel de Manara

    Miguel de Manara wurde Superior der Barmherzigen Brüder.
  • 16641664: Tod von Beatriz

    Murillos Frau Beatriz starb und wurde in der Klosterkirche San Pablo bestattet, wo auch die Grablege von Murillos Vater lag.
  • 16651665: Cofradia de la Santa Caridad

    Murillo wurde am 10. Mai in die Cofradia de la Santa Caridad aufgenommen.
  • 1665–16701665–1670: Zyklus für das Monasterio de los Capuchinos in Sevilla

    Murillo schuf den Zyklus für das Monasterio de los Capuchinos in Sevilla, zu dem folgende Bilder gehörten: „Der Hl. Franziskus in der Portiuncula-Kapelle“ (Köln, Wallraf-Richartz-Museum), „Hl. Leander und HI. Bonaventura“ (in situ), „HI. Justinus und HI. Rufina“ (in situ). Außerdem entstanden die Gemälde für den Altar des „Hl. Thomas von Villanueva“; die Bilder sind aufgeteilt auf die Sammlungen von Cincinnati, Los Angeles, München und Sevilla. In diesem Zeitraum malte er auch den Zyklus der Werke der Barmherzigkeit für das Hospital de la Caridad.
  • 16711671: Dekoration für die Kapelle des Sagrario

    Dekoration für die Kapelle des Sagrario der Kathedrale anlässlich der Feiern zur Kanonisierung des Hl. Ferdinand.
  • 16721672: „Portrait des Nicolas Omazur“

    Murillo malte das „Portrait des Nicolas Omazur“ (Madrid. Museo del Prado).
  • 16801680:„Die Mystische Hochzeit der HI. Katharina“

    „Die Mystische Hochzeit der HI. Katharina“ (Cadiz, Monasterio de los Capuchinos) entstand.
  • 3.4.16823.4.1682: Tod

    Der Künstler starb am 3. April 1682 nach einem Sturz vom Gerüst. Sein Nachlassinventar wurde am 27. Mai 1682 erstellt.
  • 17241724: erste Monografie

    Erste Biografie zu Murillo von Antonio Palomino veröffentlicht. Darin wird der tugendhafte Charakter des Künstlers hervorgehoben.

Ausstellungsvorschau

  • Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
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    31. Januar 2026
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    30. Januar 2026
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    13. Dezember 2025
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    Wien | Albertina: Faszination Papier. Neue Perspektiven auf die Sammlung
    9. Dezember 2025
  • Richard Prince, Untitled (cowboy), 1999, Ektacolor photograph, edition of 3, 154.9 x 82.6 cm
    Wien | Albertina: Richard Prince
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    Düsseldorf | Kunstpalast: Winfred Gaul
    9. Dezember 2025
  • Jörg Immendorff, Landschaft, die ich brauche, Öl auf Leinwand, 220 x 270 cm (Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Kunstpalast, Düsseldorf – LVR-ZMB – Stefan Arendt, © Nachlass Jörg Immendorff)
    Düsseldorf | Kunstpalast: Jörg Immendorff
    9. Dezember 2025
  • Niki de Saint Phalle, I am the Nana Dream House, 1967, Druck © Niki Charitable Art Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
    Düsseldorf | Kunstpalast: Niki de Saint Phalle. Dream Machine
    8. Dezember 2025
  • Elmgreen & Dragset, The Visitor mit Stillleben mit Gemüse, The Visitor, 2025, Bronze, Lack, 178 x 61 x 33,5 cm; Cornelis de Heem, Stillleben mit Gemüse und Früchten vor einer Gartenbalustrade, 1658, Öl auf Kupfer, 69,8 x 87,1 cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Foto: Studio Elmgreen & Dragset)
    Frankfurt | Städel Museum: Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse
    8. Dezember 2025
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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