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Aktuelle Ausstellungen

Geschichte des europäischen Kunstmarkts im Gartenpalais Liechtenstein, Wien

Wer bestimmt den Wert von Kunst – und wie? Der europäische Kunstmarkt ist ein schillerndes Geflecht aus Akteur:innen, Institutionen und Mechanismen, in denen Macht, Prestige und Handel miteinander in Beziehung treten. Im Frühjahr 2026 wirft die internationale Ausstellung „NOBLE BEGIERDEN. Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts“ im Gartenpalais Liechtenstein erstmals einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen: auf Marktplätze, Verkaufsstrategien und Preisgestaltung, die den Kunstbetrieb seit Jahrhunderten prägen.

Italien | Mailand: Palazzo Reale, 29.1. – 17.5.2026

Paul Cézanne in der Fondation Beyeler, Basel

Die Fondation Beyeler besitzt sieben Ölgemälde und Aquarelle von Paul Cézanne (1839–1906). Zum ersten Mal in ihrer Geschichte widmet das Museum Paul Cézanne eine Einzelausstellung! Im Frühjahr 2026 ehrt sie den Wegbereiter der modernen Kunst und einen der wichtigsten Künstler ihrer Sammlung. Mit sieben Werken – fünf Ölgemälden und zwei zarten Aquarellen – verfügt die Fondation Beyeler über einen beachtlichen Cézanne-Bestand. Weitere 40 Ölgemälde und Aquarelle vermitteln bahnbrechende Behandlung von Form, Licht und Farbe – jene Qualitäten, die Künstler und Künstlerinnen über Generationen hinweg inspiriert und bis heute geprägt haben.

Schweiz | Riehen b. Basel: Fondation Beyeler, 25.1. – 25.5.2026

Wien: Faszination Papier. Neue Perspektiven auf die Sammlung der Albertina

Die ALBERTINA beherbergt weltweit eine der größten Sammlungen an Zeichnungen, Druckgrafiken und künstlerischen Arbeiten auf Papier. Etwa 1,3 Millionen Werke aus 700 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte liegen in den Depots. Drei Kuratorinnen schöpfen unter der Ägide von Generaldirektor Ralph Gleis aus diesem reichhaltigen Fundus und widmen sich der Vielfalt und Faszination des Papiers in all seinen Facetten - ohne auf Hauptwerke von Albrecht Dürer, Tizian, Rembrandt van Rijn und Claude Mellan zu verzichten.

Papier lässt sich falten, reißen, schneiden, rollen, prägen, schichten oder collagieren und zugleich bemalen, bedrucken, beschreiben oder dreidimensional verformen. All das ist möglich, aber nicht alles wurde zur gleichen Zeit mit Papier gemacht. So überrascht die überraschende Ausstellung nicht nur mit einem ahistorischen und dezidiert nicht chronologischen Ansatz, sondern auch durch die Vielfalt der Objekte und Exponate – allesamt zwischen Kunst und Wissenschaft angesiedelt. Den Albertina-Kuratorinnen gelingt eine spannende Schau, die das Medium Papier in seiner ganzen künstlerischen Vielfalt und physischen Wandelbarkeit vor Augen führt.

Österreich | Wien: Albertina, Basteihalle, 11.12.2025 – 22.3.2026

30. Januar 2026

Wien | Gartenpalais Liechtenstein: Geschichte des europäischen Kunstmarkts

Anfang 2026 steht im Gartenpalais Liechtenstein, Wien, die Geschichte des Kunstmarkt im Zentrum. Von der Antike bis zu Wien 1900, von Skulpturen bis Malerei, von Auftragsarbeiten bis zur freien Kunstproduktion für den Massenmarkt (Niederlande), von Sammlern, ihren Agenten und deren Netzwerke wird zu erzählen sein.
12. Dezember 2025

Augsburg | Schaezlerpalais: Jakob Fugger und sein Erbe. Reichtum der Kunst

Anlässlich der 500. Wiederkehr von Jakob Fuggers Todestag widmet Augsburg des Geschäftsmann und Kunstsammler einer große Ausstellung - mit Werken aus den Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen!
5. Dezember 2025

Hamburg | Hamburger Kunsthalle: KUNST UM 1800 Legendärer Ausstellungszyklus revisited | 2025/26

Die Ausstellung „KUNST UM 1800“ wird die historischen Displays, die unter der Regie des damaligen Direktors Werner Hofmann entstanden, aus einer gegenwärtigen Perspektive kommentieren und aktualisieren. Dazu werden über 50 Gemälde, Bücher und grafische Arbeiten der Sammlung der Kunsthalle aus der Zeit um 1800 im Zusammenspiel mit ausgewählten Leihgaben und Werken zeitgenössischer Künstler:innen gebracht.
28. November 2025

Siegen | MGKSiegen: Giorgio Morandi

Giorgio Morandi (1890–1964) widmete sich der Darstellung einfacher, alltäglicher Objekte wie Flaschen, Krügen, Vasen und Schalen. Gerade in den Wiederholungen immer gleicher Objekte treten die minimalen Differenzen als große Ereignisse hervor. Siegen widmet dem Italiener eine konzentrierte Schau, in der seine ruhigen Stillleben auf Werke von Kolleg:innen treffen.
Ausstellungen in Deutschland kl

Aktuelle Ausstellungen in Deutschland

Ausstellungen in Österreich kl

Aktuelle Ausstellungen in Österreich

Ausstellung in Schweiz kl

Aktuelle Ausstellungen in der Schweiz

Vorschau auf die Ausstellungseröffnungen der nächsten Wochen

Louise Nevelson. Mrs. N’s Palace in Metz

Louise Nevelson (1899–1988), eine Ikone mit unnachahmlichem Stil, gilt heute als eine der wichtigsten Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts. Dreißig Jahre nach ihrem Tod wirkt Nevelsons Vermächtnis in der jungen zeitgenössischen Szene bis in die Welt der Mode nach. Die Künstlerin verbindet nicht nur die Alte und die Neue Welt, sondern auch zwei Jahrhunderte. 1899 in Kiew geboren, sechs Jahre später emigrierte sie mit ihren Eltern in die USA. Nevelson verließ Rockland in Maine im Alter von 19 Jahren, um zu heiraten und schließlich in New York ihre künstlerischen Ambitionen zu verfolgen. Diese Träume führten sie auch in die Alte Welt. Um eine künstlerische Ausbildung zu absolvieren, studierte sie 1931 bei Hans Hofmann in München und ein Jahr später in New York bei George Grosz; nun arbeitete sie auch mit dem mexikanischen Wandmaler Diego Rivera und traf seine Frau Frida Kahlo. Zwischen diesen Engagements studierte sie Tanz bei Ellen Kearns und trat als Statistin in mehreren Filmen auf, die im vornationalsozialistischen Berlin und Wien gedreht wurden.

Frankreich | Metz: Centre Pompidou Metz, Galerie 2, 24.1. – 31.8.2026

Metafisica / Metafisiche in Mailand

Im Palazzo Reale werden über 300 Werke der Protagonisten der 1917 in Ferrara gegründeten historischen Gruppe sowie zeitgenössischer Künstler aus Europa und Amerika gezeigt, die die Atmosphäre und die Lösungsansätze der Bewegung in den Bereichen Kunst, Fotografie, Architektur, Film, Theater, Design, Mode, Literatur, Graphic Novels und Musik aufgegriffen haben.

Italien | Mailand: Palazzo Reale, 28.1. – 21.6.2026

Robert Mapplethorpe in Mailand

„Robert Mapplethorpe. Formen des Begehrens“ präsentiert in Mailand eine umfangreiche und bisher unveröffentlichte Auswahl der ikonischsten, ausdrucksstärksten und unkonventionellsten Werke des amerikanischen Fotografen Robert Mapplethorpe. Mapplethorpe gilt als einer der originellsten, raffiniertesten und kontroversesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist ein Teil des Kulturprogramms der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina.

Italien | Mailand: Palazzo Reale, 29.1. – 17.5.2026

Ausstellungen in Deutschland Vorschau

Vorschau auf Ausstellungen in Deutschland

Ausstellungen in Österreich Vorschau

Vorschau auf Ausstellungen in Österreich

Ausstellung in Schweiz Vorschau

Vorschau auf Ausstellungen in der Schweiz

KÜNSTLER*INNEN GEBURTS- & TODESTAGE

Wann hat welche Künstlerin, welcher Künstler Geburtstag bzw Todestag? Hier findest du einen ewigen Kalender.
Künstler Geburtstage Januar

Künstler-Geburtstage Januar

Künstler Todestage Januar

Künstler-Todestage Januar

Mit Künstlerinnen und Künstlern, bzw. Persönlichkeiten aus der Kunstwelt zu sprechen, ermöglicht, einen Blick auf Konzepte, Prozesse und Arbeitsbedingungen zu erhaschen. Wir von ARTinWORDS gehen mit ihnen daher bevorzugt durch Ausstellungen oder besuchen sie in ihren Ateliers - in der Hoffnung auf noch viele erhellende und inspirierende Momente!

Alexandra Matzner, Chefredakteurin von ARTinWORDS

11. September 2019

Christof Metzger: „Albrecht Dürer hat das Sehen neu gelernt“ Warum der „Dürer-Hase“ weniger Haare hat als vermutet. Der Dürer-Experte Metzger über Funktionen von Dürers Zeichnung und die Provenienz der Albertina-Sammlung

Albrecht Dürer 2019 in der Albertina thematisiert die Funktionen der Zeichnung in der Werkstatt Dürers, die neuartige Beobachtungsgabe des Nürnberger Renaissance-Künstlers und – im Katalog – den Kriminalfall rund um die Erwerbungen von Herzog Albert von Sachsen-Teschen.
18. April 2019

Werner Telesko: Notre-Dame de Paris ist die Projektionsfläche zum Teil auch gegensätzlicher Strategien Kathedrale als Symbol für Königtum, Revolution, Restauration und Nation

Wofür steht Notre-Dame de Paris? Werner Telesko erklärt sie als Projektionsfläche z. T. gegensätzlicher Strategien; Symbol für Königtum, Revolution, Restauration und Nation.
17. September 2018

Heinz Widauer: „Es ging Monet um das Wesenhafte“ Albertina-Kurator analysiert Monets Malweise anhand von Lebensorten

Was macht Claude Monet zu einem Jahrhundertkünstler? Warum spielen die Orte, in denen er lebte, solch wichtige Rollen für sein Werk? Wie kann sein Verhältnis zur Natur bestimmt werden? Diese Fragen und noch viele mehr stellen wir Heinz Widauer, Kurator der großen Monet-Ausstellung in der Albertina.

Künstlerinnen

Du interessierst Dich für Künstlerinnen?

Hier findest Du eine Übersicht zu den wichtigsten Künstlerinnen von der Antike bis heute. Schreib uns, wenn dir jemand fehlt. Die Liste wird kontinuierlich erweitert!
24. Januar 2026

Metz | Centre Pompidou Metz: Louise Nevelson. Mrs. N’s Palace

2026 zeigt das Centre Pompidou Metz eine umfassende Ausstellung zu Louise Nevelson, eine der berühmtesten Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts. In Assemblagen, Reliefs und Installationen reflektierte sie die Stadt New York, die Vielfalt in der Einheit und den Wert der Dinge.
19. Januar 2026

Wien | MAK: Wien 1900 Highlights der Sammlung und hochkarätige Leihgaben | ab 2025

Markus Schinwald entwickelt rund um bekannte Highlightobjekte der Sammlung Wien 1900 filmsetartige Szenarien und Archivsituationen. Kunst und Kulturgeschichte aus dem Zeitraum zwischen der ersten Secessionsausstellung 1898 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird nicht wie bisher linear und chronologisch erzählt, sondern sich vielmehr der Ideen und Entwurfsgeschichte dieser prägenden Epoche gewidmet.
14. Januar 2026

Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA

Schon im Besitz von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine befanden sich zahlreiche Werke von Zeichnerinnen und Druckgrafikerinnen. 2026 zeigt die ALBERTINA Werke ihrer Künstlerinnen - epochenübergreifend und thematisch spannend aufgearbeitet.