Vorschau

ARTinWORDS gewährt einen ersten Einblick in kommende Ausstellungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und London.

 

Kommende Ausstellungen in Österreich

Welche Ausstellungen sind 2018 in Österreich - besonders Wien - zu empfehlen?

10. Mai 2018
Per Kirkeby, Ohne Titel, Detail, 1986, Öl/Lw, 200 x 240 cm (PK 435/01, © Per Kirkeby, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York), Foto: Jörg von Bruchhausen

Per Kirkeby: Natur, Struktur, Bild Zum 80. Geburtstag und in Gedenken an den heuer verstorbenen dänischen Künstler

In Gedenken an Per Kirkeby (1938–2018) und sein Werk widmet ihm die Kunsthalle Krems im Herbst/Winter 2018/19 eine Einzelausstellung. Der promovierte Naturwissenschaftler zählte zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. 1938 in Kopenhagen geboren, studierte Per Kirkeby zwischen 1957 und 1964 Geologie an der Universität Kopenhagen. Noch während seines Studiums wandte er sich der Kunst zu und widmete sich anfangs den Medien Zeichnung, 8-mm-Film und Installationen.
2. Mai 2018
Otto Wagner, K. k. Österreichische Postsparkasse, Großer Kassensaal, Detail (© Hagen Stier, 2015)

Otto Wagner im MAK. Seine Vision, seine Schüler, seine Wirkung Von der Postsparkasse zur Postmoderne

Mit „POST OTTO WAGNER. Von der Postsparkasse zur Postmoderne“ lenkt das MAK den Blick auf Otto Wagner und den nachhaltigen Einfluss seines epochalen Werks: Seine Absage an den Einsatz historischer Stile, seine weltweit rezipierten Schriften zu Architektur und Stadtplanung und seine hervorragenden Bauten sind bis heute inspirierend.
16. April 2018
Ferdinand Georg Waldmüller, Stillleben mit Früchten, Blumen und silbernem Pokal, Detail © Belvedere, Wien

Österreichische Blumenmalerei von Waldmüller bis Klimt „Sag's durch die Blume“ im Belvedere

Sag's durch die Blume ist nicht umsonst geflügeltes Wort. Über die Epochen hinweg hatten Blumenbilder eine starke Symbolkraft. In Wien erreichte das Blumenbild im 19. Jahrhundert eine unvergleichliche Vielfalt, Qualität und Bedeutung. Blumen nehmen im Oeuvre von Künstlern wie Ferdinand Georg Waldmüller oder Gustav Klimt eine bedeutende Stellung ein.
1. April 2018
Albrecht Dürer, Feldhase, Kopf, 1502 (© Albertina, Wien)

Albrecht Dürer: Feldhase, 1502 Dürers Hase ist die berühmteste Naturstudie der Albertina

Dürers Hase, eigentlich der „Feldhase“, aus dem Jahr 1502 gehört zu den bekanntesten Werken des Nürnberger Malers und Druckgrafikers Albrecht Dürer (1471–1528). Der Sammelleidenschaft von Kaiser Rudolf II. ist es zu verdanken, dass sich die Naturstudie in der Albertina befindet. Hier findest du eine Analyse und Provenienz des Aquarells. Dazu noch einiges über Dürers frühe Naturstudien.
10. Februar 2018
Otto Wagner, Prospekt der Kirche am Steinhof, Detail, 1902, Buntstift, Tusche, Zeichenpapier auf Leinwand, 56 x 47 cm (Wien Museum, Inv.-Nr. 96011/1)

Ausstellungseröffnungen in Wien | März 2018 Wien 1900, Rachel Whiteread, The Shape of Time, Keith Haring

Ausstellungseröffnungen in Wien im März 2018: Schiele, Wagner, Haring, Neuaufstellung Belvedere, Klimt ist nicht das Ende, Martha Jungwirth, Schönberg, Wittgenstein und Zuckerkandl, Shape of Time, Rachel Whiteread ...
7. Dezember 2017
Egon Schiele, Die Umarmung, 1917, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm (© Belvedere, Wien)

Ausstellungen in Wien 2018 im Zeichen von Wien 1900–1918 dazu Heidi Horten Collection, Keith Haring, Pieter Bruegel d. Ä., Claude Monet, Japonismus, Polly Apfelbaum

Das Wiener Ausstellungsprogramm steht – wie vorhersehbar – deutlich im Zeichen der umwälzenden historischen und kulturellen Veränderungen vor einhundert Jahren. Auf Seite der Kunstschaffenden waren in diesem Jahr große Verluste zu betrauern, starben doch in diesem Jahr Gustav Klimt (1862–1918), Otto Wagner (1840–1918), Koloman Moser (1868–1918) und der erst 28-jährige Egon Schiele (1890–1918).
6. Dezember 2017
Polly Apfelbaum, The Potential of Women, 2017, Courtesy die Künstlerin, Galerie nächst St. Stephan, Alexander Gray Associates und Frith Street Gallery Alexander Grey Associates, NYC, NY

Polly Apfelbaum in Wien Poppiger Feminismus im 21er Haus

Die amerikanische Künstlerin Polly Apfelbaum setzt im 21er Haus erstmals mehrere ihrer raumgreifenden Installationen zueinander in Beziehung. Ihre poetische Gesamtkomposition tritt in Dialog mit der offenen, lichtdurchfluteten Architektur des ehemaligen Weltausstellungs-Pavillons.
2. Dezember 2017
Martin Johann Schmidt, Kremser Schmidt, Venus mit Amor, 1788 dat, Öl/Lw, 92 x 110 cm (Belvedere, Inv.-Nr. 3153)

Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt, im Belvedere Österreichs letzter Barockmaler

Er wird mitunter als letzter großer Maler seiner Zeit gesehen – sein Tod 1801 gilt als spätes Ende der Ära des österreichischen Barock. Und doch reichen seine Einflüsse noch weit in die nächste Künstlergeneration hinein. Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt (1718–1801), zählt bis heute zu den populärsten mitteleuropäischen Barockmalern.
27. November 2017
Pieter Bruegel der Ältere, Der Turmbau zu Babel, Turm, 1563, signiert und datiert, Öl auf Eichenholz, 114 x 155 cm (Wien, Kunsthistorisches Museum, Inv.-Nr. 1026)

Pieter Bruegel d. Ä.: Werk und Leben Erste monografische Ausstellung zu Pieter Bruegel d. Ä.

2019 jährt sich der Todestag von Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30–1569) zum 450. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Kunsthistorische Museum diesem bedeutendsten niederländischen Maler des 16. Jahrhunderts die weltweit erste große monografische Ausstellung.
20. Oktober 2017
Atelier d’Ora, Anna Pawlowa, Detail, 1913, Silbergelatineabzug, 22,4 x 16,7 cm (© Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg)

Madame d’Ora: Pionierin der Porträtfotografie in Wien und Paris VIPs, Künstler, Tänzerinnen und die Welt der Mode

Madame d’Ora (ab 1907), oder besser Dora Philippine Kallmus (1881–1963), prägte wie kaum eine andere unser Bild der Wiener Moderne, denn sie fotografierte die berühmten Schriftsteller, Musiker und Maler wie Gustav Klimt, porträtierte Intellektuelle genauso wie Schauspielerinnen und Operettenstars. Von 1910 bis in die 1950er Jahre ist Madame d‘Ora DIE Fotoporträtistin der Wiener und Pariser Gesellschaft und der Künstlerbohème.
15. September 2017
Claude Monet, Charing Cross Bridge, Dampfschwaden im Nebel, Impression, 1902 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)

Claude Monet. Impression und Empfindung Farbe, Licht und Pflanzen zwischen Impressionismus und Abstraktion

Claude Monet (1840–1926) steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus. Der französische „Meister des Lichts“ war ein zentraler Wegbereiter der Malerei im 20. Jahrhundert.
14. September 2017
Florentina Pakosta, Aufstrebende Hand, Detail, 1980 (Albertina, Wien © Bildrecht, Wien, 2017)

Florentina Pakosta. Werke und Leben

Florentina Pakosta hat sich seit Jahrzehnten gegen jeden Widerstand von außen der Kunst verschrieben. Die Albertina widmet der vielseitigen österreichischen Künstlerin anlässlich ihres 85. Geburtstags eine groß angelegte Retrospektive.
11. September 2017
Egon Schiele, Die Umarmung, 1917, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm (© Belvedere, Wien)

Egon Schiele im Belvedere Bilder, Werkanalysen, Sammlungsgeschichte

Egon Schiele (1890–1918) ist mit vielen bedeutenden Werken im Belvedere vertreten. Doch wie kamen seine Gemälde in das Belvedere? Welche Motive sind dargestellt, wen hat der Wiener Ausnahmekünstler vor seinem frühen Tod 1918 porträtiert? Was verrät die Gegenüberstellung der Gemälde mit den Vorstudien? Welche Ergebnisse haben die Restaurierungen und Untersuchungen der Werke in den letzten Jahren gebracht?

Kommende Ausstellungen in Deutschland

Welche Ausstellungen sind 2018 in Deutschland zu empfehlen?

5. Februar 2018
Jörg Immendorff, Café Deutschland I, Detail, 1978, Öl auf Leinwand, 282 x 330 cm (© Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York)

Jörg Immendorff: Café Deutschland und die Frage der Haltung

Erst Ende der 1970er Jahre fasste Jörg Immendorff (1945–2007) den Entschluss, seine Dreifach-Existenz als politischer Aktivist, Lehrer und Maler ganz auf die Seite der Kunst zu verlagern. Dabei markiert das Jahr 1976 in mancher Hinsicht ein Schlüsseljahr: Immendorff beteiligte sich an der Biennale in Venedig mit einer Flugblattaktion und malte wenig später den Zyklus „Café Deutschland“.
5. Februar 2018
Jörg Immendorff, Café Deutschland I, Detail, 1978, Öl auf Leinwand, 282 x 330 cm (© Estate of Jörg Immendorff, Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York)

Ausstellungen im Haus der Kunst München 2018 Kiki Smith, Joan Jonas, Jörg Immendorf, Blind Faith und Vivan Sundaram

Das Haus der Kunst München zeigt 2018 zwei bedeutende US-amerikanische Feministinnen: Kiki Smith und die Medienpionierin Joan Jonas. Mit „Blind Faith: Zeitgenössische Kunst zwischen Intuition und Reflexion“ reagiert auf das Spannungsverhältnis von „blindem Vertrauen“ bzw. Bauchgefühl und Viszeralem in der aktuellen Kunstproduktion der aufstrebenden Künstlergeneration. Mit der Ausstellung zu Vivan Sundaram ist einer der führenden Künstler Indiens zu Gast - genauso wie Jörg Immendorfs Café-Deutschland.
4. Februar 2018
Rachel Ruysch, Blumen in einer Glasvase, Detail, 1686, Öl/Leinwand, 57,4 x 46 cm (Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen)

Ausstellungen in der Kunsthalle Bremen 2018 Niederländisches Barock, Liebe, Hans Christian Andersen und Rosa Barba

Was zeigt die Kunsthalle Bremen 2018? Niederländisches Barock, Liebe, das Kabinett für aktuelle Kunst Bremerhaven, Hans Christian Andersen, Computer und Kunst und Rosa Barba.
19. Januar 2018
Thomas Gainsborough, Amelia Charlotte, Frances, Harriot und Charles Marsham („Die Marsham- Kinder“), Detail, 1787, Öl/Lw, 242,9 x 181,9 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie © bpk / Gemäldegalerie, SMB / Jörg P. Anders)

Ausstellungen in der Hamburger Kunsthalle 2018 Gainsboroughs Landschaften, Katastrophen im Bild, „Control | No Control“

Das Ausstellungsprogramm der Hamburger Kunsthalle 2018 umkreist auf vielfache Weise das Thema Raum: Gainsboroughs Landschaften, Katastrophen im Bild, „Control | No Control“, „HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION #3 Vermessung des Raums“, Reinhold Heinrich.
19. Januar 2018
Heinrich Reinhold, Baum- und Wolkenstudie, Detail, um 1820, Aquarell (Ausschnitt) (© Klassik Stiftung Weimar, Graphische Sammlungen)

Heinrich Reinhold. Landschaften aus dem Salzkammergut und Italien „Der Landschaft auf der Spur“ in der Hamburger Kunsthalle

Heinrich Reinhold (1788–1825) gehört zu den bedeutendsten deutschen Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts, der mit seinem Werk die veränderte Landschaftswahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungewöhnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik.
19. Januar 2018
Caspar David Friedrich, Das Eismeer, 1823/24, Öl auf Leinwand, 96,7 x 126,9 cm (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford)

Entfesselte Natur. Katastrophen im Bild seit 1600 Schiffsuntergänge, Explosionen und Vulkanausbrüche in der Kunst

Eines der bedeutendsten Bilder der Hamburger Kunsthalle ist Caspar David Friedrichs „Eismeer“ (1823/24). Rund um den auf den ersten Blick kaum wahrnehmbaren Schiffsuntergang gruppiert Markus Bertsch Katastrophenszenarien aus vier Jahrhunderten. Die bildlich-künstlerische Aufbereitung von Naturkatastrophen beleuchtet u. a. das Scheitern des Menschen an der Natur, etwa in Folge seiner Technikgläubigkeit.
7. Januar 2018
Alfred Kubin, Eindringlinge, 1914 (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Lenbachhaus)

Alfred Kubin und der Blaue Reiter Düstere Visionen im Umfeld der Münchner Expressionisten

Häufig wird der österreichische Zeichner Alfred Kubin (1877–1959) als ein Gründungsmitglied des Blauen Reiter genannt, seine konkreten Beziehungen zu diesem Künstlerkreis sind jedoch so gut wie unbekannt. Die Ausstellung zeichnet erstmals mit einer Fülle von Werken, Dokumenten und Fotografien die komplexen persönlichen und künstlerischen Verflechtungen nach.
7. Januar 2018
Wilhelm Lehmbruck, Der Gestürzte, 1915, Steinguss, Kunststein, 78 x 240 x 82 cm (Staatsgalerie Stuttgart)

Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung Materialeinsatz des deutschen Expressionisten in Stuttgart hinterfragt

Wilhelm Lehmbruck (1881–1919) zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Die Vielseitigkeit des Werks und das Erproben verschiedener Techniken und Materialien sind charakteristisch für die Generation der Expressionisten. Doch wie nutzte Lehmbruck die unterschiedlichen Materialien und Medien?
7. Januar 2018
Wilhelm Lehmbruck, Der Gestürzte, 1915, Steinguss, Kunststein, 78 x 240 x 82 cm (Staatsgalerie Stuttgart)

Ausstellungen in der Staatsgalerie Stuttgart 2018 Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Lehmbruck und 100 Fragen an Marcel Duchamp

Zum 175. Geburtstag schenkt die Staatsgalerie Stuttgart ihrem Publikum sieben Ausstellungen, in denen die eigene Geschichte und Sammlung – inklusive jüngster Erweiterungen – im Zentrum stehen: Ernst Ludwig Kirchner, Wilhelm Lehmbruck und 100 Fragen an Marcel Duchamp!
7. Januar 2018
Otto Mueller, Selbstbildnis mit Pentagramm, Detail, um 1924 (© Von der Heydt-Museum, Wuppertal, Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal)

Otto Mueller und die Malerei der Moderne zwischen Berlin und Breslau Deutsch-polnische Kunstgeschichte der 1920er Jahre

In den 1920er Jahren gab es zwischen der schlesischen Metropole Breslau und der damaligen Reichshauptstadt Berlin einen künstlerischen Austausch von europäischer Strahlkraft. Eine besondere Rolle spielte die Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau. Dort unterrichteten etwa der Brücke-Expressionist Otto Mueller (1874–1930), der Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer sowie Oskar Moll.
6. Januar 2018
Hilma af Klint, Series WU/Rosen, Group III, No. 5, Detail (By courtesy of the Hilma af Klint Foundation, Foto: Albin Dahlström, Moderna Museet, Stockholm, Schweden)

Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz Spiritistinnen und die „Erfindung“ der Abstraktion

Völlig unabhängig voneinander entwickelten Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Ausgangspunkt war, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Das Lenbachhaus in München zeigt ihre spiritistischen Werke erstmals gemeinsam in einer Ausstellung.
6. Januar 2018
Hilma af Klint, Series WU/Rosen, Group III, No. 5, Detail (By courtesy of the Hilma af Klint Foundation, Foto: Albin Dahlström, Moderna Museet, Stockholm, Schweden)

Ausstellungen im Lenbachhaus 2018 Dan Flavin, Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz

Alfred Kubin und der Blaue Reiter, Weltempfäner. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz, Dan Flavins Lichtinstalltion „Untitled (for Ksenija)“ (1994), Stephan Dillemuth und die Neuaufstellung der Sammlung „Kunst nach 1945“ erwartet die Besucher im Lenbachhaus 2018.
4. Januar 2018
Anni Albers, Red and Blue Layers, Detail, 1954, Baumwolle, 61,6 x 37,8 cm (© 2017 The Josef and Anni Albers Foundation/Artists Rights Society (ARS), New York/DACS, London, Foto: Tim Nighswander/Imaging4Art © Kunstsammlung NRW)

Anni Albers. Textilkünstlerin mit Folgen Leben, Werk und Wirkung der deutsch-amerikanischen Designerin

Anni Albers (1899−1994, geb. Anneliese Fleischmann) ist die wohl anerkannteste Textilkünstlerin im 20. Jahrhundert. Bislang „überschattete“ ihre Ehe mit Josef Albers die Wahrnehmung von Anni Alberts und verhinderte gleichsam den Blick auf das höchst eigenständige Werk der Künstlerin. Erstmals seit fast 20 Jahren präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 alle Facetten ihres Werks.
29. Dezember 2017
Ernst Ludwig Kirchner, Artistin – Marcella, Detail, 1910, Öl/Lw, 101 x 76 cm (© Brücke-Museum Berlin, Foto: Roman März)

Die Brücke in Baden-Baden Museum Frieder Burda zeigt 120 Werke des deutschen Expressionismus

Die farbenfrohen Werke des Deutschen Expressionismus sind ein wichtiger Schwerpunkt der Sammlung Frieder Burda. Die Mehrzahl der in der Sonderausstellung ausgestellten Werke kommt aus dem Brücke Museum Berlin, ergänzt durch bedeutende Leihgaben aus internationalen Sammlungen, der Sammlung Frieder Burda und der Sammlung Franz Burda.
29. Dezember 2017
James Turrell, Ganzfeld APANI (Venice Biennial 2011), 2011, Installation, LED, 16 x 12 x 6 m (Foto: Florian Holzherr, Courtesy Häusler Contemporary München | Zürich)

James Turrell. Lichtkunst Museum Frieder Burda präsentiert die „Wahrnehmungsmaschinen“ des amerikanischen Künstlers

James Turrell (* 1943, Los Angeles) zählt zu den wichtigsten Künstlern unserer Zeit. Seit mehr als fünfzig Jahren widmet er sein gesamtes Schaffen der Auseinandersetzung mit der (Im-)Materialität und Wahrnehmung von Licht. Wie keinem anderen gelingt es ihm, Licht als künstlerisches Medium sinnlich und geistig erlebbar zu machen.
22. November 2017
Caspar David Friedrich, Wanderer über dem Nebelmeer, Details, um 1817 (© SHK/Hamburger Kunsthalle/bpk, Foto: Elke Walford)

Ausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin 2018

Zwölf Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin laden mit Sonderausstellungen zu brandaktuellen Themen ein, über Essen, Reisen, das Wandern und die Zerstörungen von Kulturgut im Krieg nachzudenken, aber auch die spektakulärsten Bodenfunde in Deutschland zu bestaunen. Hier ein kurzer Überblick über das Programm des Jahres 2018.
22. November 2017
Jean-Etienne Liotard, Das Schokoladenmädchen, DetaiI, 1744-45, Pastell auf Pergament, 82,5 x 52,5 cm (Dresden © Gemäldegalerie Alte Meister, SKD)

Ausstellungen in Dresden 2018 Baselitz, Veronese, Michelangelo, Slavs and Tartars, Kunsthandwerkerinnen, feministische Kunst im Osten und das Schokoladenmädchen

Das Ausstellungsjahr in Dresden 2018 bringt eine spannende Mischung aus Alten Meistern, Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und wichtigen Positionen der Gegenwartskunst. Kurz vor der Wiedereröffnung der Gemäldegalerie (Frühjahr 2019) wird dem "Schokoladenmädchen" von Liotard eine Hommage erwiesen.
22. November 2017
Jean-Etienne Liotard, Das Schokoladenmädchen, DetaiI, 1744-45, Pastell auf Pergament, 82,5 x 52,5 cm (Dresden © Gemäldegalerie Alte Meister, SKD)

Das Schokoladenmädchen von Liotard „Das schönste Pastell, das man je gesehen hat“ aus der Dresdner Gemäldegalerie

Das Schokoladenmädchen des Schweizer Künstlers Jean-Etienne Liotard ist eines der berühmtesten Werke der Dresdener Gemäldegalerie. Schon seit 1745 hängt es in Dresden. Der große Bekanntheitsgrad des Bildes aber beruht auf der Darstellung einer einfachen Hausangestellten, einem bis dahin seltenen Motiv, das in seiner präzisen Beobachtung die Kunst der Aufklärung und den Realismus des 19. Jahrhunderts vorwegnimmt.
10. Oktober 2017
Gabriele Münter, Bildnis von Marianne von Werefkin, Detail, 1909 (Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München, Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017)

Gabriele Münter: Malen ohne Umschweife Bilder und Leben der deutschen Malerin

Gabriele Münter (1877–1962) ist bekannt als Mitglied des Blauen Reiter, als Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky (1866–1944) – und dennoch als Malerin in der Öffentlichkeit kaum präsent. Erstmals seit 25 Jahren wird der Malerin aus Berlin und München eine umfassende Werkschau gewidmet, die ihre Suche nach Ausdruck von frühen Fotografien in den USA, impressionistischen Landschaften der Zeit um 1905, radikalen Reduktionen mit leuchtenden Farbflächen im Expressionismus (bis hin zur expressiven Abstraktion in der Nachfolge Kandinskys) bis zu einer fast suprematistischen Auffassung in den späten 1920er Jahren, die in eine malerische Neuen Sachlichkeit weiterführt.
2. Oktober 2017
Giovanni Bellini, Christus im Garten Gethsemane, um 1465, Tempera/Holz, 81.3 x 127 cm (© The National Gallery, London)

Mantegna und Bellini Frührenaissance in Venedig und Mantua

Die künstlerische wie private Beziehung zwischen den beiden Malern der oberitalienischen Renaissance, Giovanni Bellini (tätig um 1459–1516) und Andrea Mantegna (1430/1–1506). Wichtige Leihgaben, darunter Gemälde, Zeichnungen und vor allem Skulpturen, die beide Künstler im Laufe ihrer Karriere maßgeblich beeinflussten, ermöglichen einen Vergleich zwischen den Œuvres dieser beiden bedeutenden – und miteinander verschwägerten – Maler.

Kommende Ausstellungen in der Schweiz

Welche Ausstellungen sind 2018 in der Schweiz - Zürich, Basel, Bern, Lausanne - zu empfehlen?

8. Januar 2018
Alberto Giacometti und Francis Bacon, 1965, Silbergelatineabzug, Foto: © Graham Keen

Ausstellungen in der Fondation Beyeler 2018 Baselitz, Giacometti – Bacon, Balthus und Ernsto Neto am Bahnbahnhof Zürich

Georg Baselitz, Bacon-Giacometti, Balthus und Ernsto Neto am Bahnbahnhof Zürich stehen 2018 in der Fondation Beyeler in der Nähe von Basel auf dem Programm.
8. Januar 2018
Balthus, Passage du Commerce-Saint-André, Detail, 1952–1954, Öl/Lw, 294 x 330 cm (Privatsammlung, © Balthus, Foto: Mark Niedermann)

Balthus: Werk und Leben Retrospektive in der Fondation Beyeler

Balthus, eigentlich Balthasar Kłossowski de Rola (1908–2001), ist als exzentrische Maler bekannt, der sich auf eine Vielzahl kunsthistorischer Traditionen und Vorläufer bezieht. Rund um das Gemälde „Passage du Commerce - Saint – André“ (1952–1954) baut die Fondation Beyeler eine Retrospektive des aktuell umstrittenen Künstlers.
29. Dezember 2017
Johann Heinrich Füssli, Die schlafwandelnde Lady Macbeth, Detail, 1784, Öl/Lw, 221 x 160 cm (Louvre, Paris)

Johann Heinrich Füssli. Drama und Theater Mit Einbildungskraft und Empfindung zum autonomen Kunstwerk

Johann Heinrich Füssli (1741–1825), der in Zürich in eine Künstlerfamilie geborene, in Rom und London berühmt gewordene Maler war einer der einfallsreichsten und unkonventionellsten Erneuerer des ausgehenden 18. Jahrhunderts: Mit Drama und Theater, Einbildungskraft und Empfindung gelangte er zum autonomen, modernen Kunstwerk.
12. Dezember 2017
Ferdinand Hodler, Thunersee mit Niesen, Detail, 1910, Öl auf Leinwand, 105,5 x 83 cm (Privatsammlung Schweiz © Peter Schälchli, Zürich)

Ausstellungen in Bern 2018 Gurlitt, Hodler, Martha Stettler, Etel Adnan, Petrit Halilaj und Emil Nolde

Ausstellungen im Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee 2018: Aufarbeitung des Falls Gurlitt, Ferdinand Hodler zum 100. Todestag, Spätimpressionistin Martha Stettler, Etel Adnan, Petrit Halilaj, Emil Nolde & natürlich Paul Klee.
4. Dezember 2017
Robert Delaunay, Formes circulaires. Soleil, lune, Detail, 1913–1931, Öl/Lw, 200 x 197 cm (Kunsthaus Zürich)

Robert Delaunay und Paris

Robert Deuanauys Bilder „Formes circulaires. Soleil, lune“ (1913–1931) und „Formes circulaires“ (1930) aus dem Kunsthaus Zürich stehen im Zentrum der Werkschau zum Pionier der Abstraktion. Wie wurde der zu einer zentralen Figur der Pariser Avantgarde? Wie beeinflusste ihn die Stadt?
3. Dezember 2017
Fashion drive, Kunsthaus Zürich 2018

Ausstellungen im Kunsthaus Zürich 2018 Cruzvillegas, „naive“ Avantgarde, Mode in der Kunst, Robert Delaunay, Kokoschka

Die Ausstellungen im Kunsthaus Zürich 2018 bringen erstmals Cruzvillegas in die Schweiz: „Naive“ Malerei, Robert Delaunay und Oskar Kokoschka stehen für drei verschiedene Wege der Avantgarde. Die große Schau „Fashion Drive. Extreme Mode in der Kunst“ beleuchtet das spannungsreiche Phänomen Mode als Ausdruck eines Zeitgeist und Mode in der Kunst.
27. November 2017
Hito Steyerl, Hell Yeah We Fuck Die, 2017, Installation (Skulpturprojekte Münster)

Kunstmuseum Basel Ausstellungen 2018 Baselitz, Picasso, Martha Rosler, Hito Steyerl, Lassnig, Theaster Gates, Sam Gilliam und Füssli

Georg Baselitz' Zeichnungen zum 80. Geburtstag, Picasso Ankäufe, Martha Rosler & Hito Steyerl, Maria Lassnig, Theaster Gates, Sam Gilliam und Johann Heinrich Füssli 2018 in Basel zu sehen.

Kommende Ausstellungen in London

Welche Ausstellungen sind 2018 in London zu empfehlen?

18. Mai 2018
Tomma Abts, Feke, Detail, 2013, Acryl/Öl/Lw, 48 × 38 cm (Courtesy Privatsammlung)

Tomma Abts in der Serpentine Gallery Prozessuale Abstraktion

Tomma Abts (* 1967) gewann 2006 den renommieren Turner Prize – und dennoch hatte die in Kiel (Deutschland) geborene Malerin noch keine Einzelausstellung in Großbritannien! Man mag es kaum glauben, dass die Serpentine Gallery diese Lücke im Sommer 2018 füllt. Tomma Abts ist bekannt für ihre abstrakten Kompositionen in Acryl und Ölfarbe, die auf geometrischen Formen beruhen und durch ihr kleines Format überzeugen.
20. Februar 2018
Leonardo da Vinci, Katzen, Löwen und ein Drache, Detail, um 1513–1518, Feder und Tusche mit Lavierung über schwarzer Kreide, 27 x 21 cm (Blattmaß) (Royal Collection of the Queen, Inv.-Nr. RCIN 912363)

Royal Collection stellt 2019 Leonardo Zeichnungen aus Ehrung für den italienischen Künstler-Erfinder anlässlich seines 500. Todestages

Mit mehr als 200 Zeichnungen von Leonardo da Vinci (1452–1519) besitzt die Royal Collection den großen Bestand an Arbeiten auf Papier des berühmten italienischen Renaissance-Genies. Anlässlich des 500. Todestags am 2. Mai 2019 organisiert die königliche Sammlung mehrere Ausstellungen.
22. Dezember 2017
David LaChapelle, An illuminating path, 1998

Michael Jackson und die Kunst Einfluss des Pop Sängers auf bildende Künstler seit den 1980ern

Michael Jackson – Sänger, Kultfigur, Rekordhalter, aber auch Musikvideo-Pionier – hatte zweifellos einen größeren Anteil an der Entwicklung der visuellen Kultur als gemeinhin bekannt. Einige der bekanntesten Größen der Kunstwelt – darunter Andy Warhol und Isa Genzken – beschäftigten sich eingehend mit dem Mythos Michael Jacksons. Die international tourende Ausstellung befragt erstmals zeitgenössische Künstlerinnen und Künstlern ob der Qualitäten, die sie in dem Megastar fanden und noch immer finden.
4. Oktober 2017
Andrea Mantegna, Darbringung im Tempel, Detail, 1465–1466, Öl/Lw, auf Holz, 77.1 x 94.4 cm (Gemäldegalerie, Berlin © Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / photo: Jörg P. Anders)

Ausstellungen der National Gallery London 2018 Monet, Mantegna & Bellini, Murillo, Lotto, Thomas Cole und Gallen-Kallela

2018 in der Nationa Gallery, London: Monet und die Architektur, künstlerische wie persönliche Beziehungen zwischen Mantegna & Bellini, Selbstporträts von Bartolomé Esteban Murillo, psychologisierende Porträts von Lorenzo Lotto, Thomas Cole und Gallen-Kallela als Pioniere der Landschaftsmalerei aus dem frühen 19. bzw. 20. Jahrhundert. Ed Ruscha reagiert auf Thomas Cole.
3. Oktober 2017
Lorenzo Lotto, Porträt einer Frau als Lukretia, Detail, um 1530–1532, Öl/Lw, 96.5 x 110.6 cm (© The National Gallery, London)

Lorenzo Lotto. Porträts Porträtmalerei der Hochrenaissance in Oberitalien

Lorenzo Lotto (um 1480–1556/7) zählt zu den faszinierendsten Renaissancemalern des frühen 16. Jahrhunderts und ist vor allem für seine Porträts und religiösen Gemälde bekannt. Seine Werke zeichnen sich durch eine expressive Empfindsamkeit und Unmittelbarkeit aus und sind an ihren tief gesättigten Farben und dem markanten Einsatz von Schatten erkennbar.
2. Oktober 2017
Giovanni Bellini, Christus im Garten Gethsemane, um 1465, Tempera/Holz, 81.3 x 127 cm (© The National Gallery, London)

Mantegna und Bellini Frührenaissance in Venedig und Mantua

Die künstlerische wie private Beziehung zwischen den beiden Malern der oberitalienischen Renaissance, Giovanni Bellini (tätig um 1459–1516) und Andrea Mantegna (1430/1–1506). Wichtige Leihgaben, darunter Gemälde, Zeichnungen und vor allem Skulpturen, die beide Künstler im Laufe ihrer Karriere maßgeblich beeinflussten, ermöglichen einen Vergleich zwischen den Œuvres dieser beiden bedeutenden – und miteinander verschwägerten – Maler.

Kommende Ausstellungen in Paris

Welche Ausstellungen sind 2018 in Paris zu empfehlen?

6. März 2018
Claude Monet, London, das Parlament, Sonnenloch im Nebel, Detail, 1904, Öl/Lw, 81,5 x 92,5 cm (Musée d’Orsay, Paris)

Impressionisten in London Französische Künstler im Exil (1870–1904): Ansichten von London und neue Kontakte

Während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 flohen einige junge Maler nach London, um sich dem Kriegsdienst zu entziehen, die Entente Cordiale – ein Friedensvertrag zwischen Großbritannien und Frankreich vom 8. April 1904 – bildet das zeitliche Ende der Ausstellung. Monet, Tissot, Sisley und Pissarro bildeten nur wenige Jahre später den Kern der Impressionisten. Die Ausstellung in der Tate Britain thematisiert die Netzwerke, welche die aufstrebenden Talente in London ausbildeten. Gleichzeitig hatte der mehrere Monate dauernde Aufenthalt einen bedeutenden künstlerischen Einfluss auf den sich herausbildenden Impressionismus, konnten Monet, Pissarro und Co. doch die Gemälde von William M. Turner und James McNeill Whistler im Original studieren.
29. Januar 2018
Pablo Picasso, Akt auf rotem Grund, Detail, Paris 1906, Öl/Lw, 81 x 54 cm (Musée de l‘Orangerie)

Ausstellungen im Musée d’Orsay 2018 Picassos Rosa und Blaue Periode, die Renoirs, Paula Rego, Monet und die Abstraktion

Das Musée d’Orsay programmiert für 2018 Ausstellungen rund um die eigenen Hauptwerke: Die wichtigste Ausstellung ist dem frühen Werk von Pablo Picasso im Herbst gewidmet. Ein Monat später eröffnet „Renoir: Vater und Sohn. Malerei und Kino“, für die die Vater-Sohn-Beziehung – auch die künstlerische – der Renoirs aufgearbeitet wird; Überblick über den „Symbolismus in der Kunst der baltischen Staaten“ und „In Farbe: Polychrome Skulptur in Frankreich 1850–1910“ auf dem Programm. Im Musée de l’Orangerie wird das Spätwerk von Claude Monet mit der Malerei des Amerikanischen Abstrakten Expressionismus konfrontiert (ab 13.4) und Paula Rego‘s „Les contes cruels“ mit ihren Vorbildern der Jahrhundertwende vorgestellt (ab 17.10.).
29. Januar 2018
Paula Rego, The fisherman, Detail, 2005, Pastell auf Holz, 180 x 120 cm (© Collection of the Artist)

Paula Rego: Die grausamen Erzählungen Überblicksschau im Musée de l’Orangerie

Unter dem Titel „Die grausamen Erzählungen von Paula Rego“ stellt das Musée d’Orangerie etwa 70 Gemälde und Zeichnungen der britischen Künstlerin aus.
23. Januar 2018
Pablo Picasso, Akt auf rotem Grund, Detail, Paris 1906, Öl/Lw, 81 x 54 cm (Musée de l‘Orangerie)

Pablo Picasso: Rosa Periode Gaukler, Harlekine und rosa Akte

Ende 1904 belebte Pablo Picasso seine Farbskala wieder, dennoch blieb etwas von der melancholischen Stimmung in den Gemälden erhalten. Seine Modelle fand Picasso nun in der Welt der Gaukler, der Harlekine und Seiltänzer, französisch „Saltimbanques“.
23. Januar 2018
Pablo Picasso, Das Leben [La vie], Detail, Barcelona Mai 1903 (Cleveland Museum of Art)

Pablo Picasso: Blaue Periode Melancholie und düstere Stimmung

Mit der sogenannten Blauen Periode (1901–1905) gelang Pablo Picasso erstmals, einen eigenständigen Stil zu entwickeln und sich vom Akademismus wie auch den Einflüssen der Avantgarde aus Barcelona und Paris zu lösen.
13. Januar 2018
Franz West, Gruppe mit Kabinettensemble 8 Skulpturen, 2001 (© Franz West - Centre Pompidou Dist. RMN-GP © Ph. Migeat 1)

Ausstellungen im Centre Pompidou 2018 Witebsker Avantgarde und Kubismus, Retrospektiven zu Sheila Hicks, David Goldblatt, Franz West

Die beiden historischen Ausstellungen mit der größten internationalen Strahlkraft sind zweifelsfrei „Chagall, Lissitzky, Malewitsch. Die russische Avantgarde in Witebsk (1918–1922)“ (ab 28.3.) sowie „Der Kubismus“ (ab 17.10.). Drei groß angelegte Retrospektiven ergänzen das Jahresprogramm des Centre Pompidou 2018: Die amerikanisch-französische Textilkünstlerin Sheila Hicks (ab 7.2.), der südafrikanische Dokumentationsfotograf David Goldblatt (ab 21.2.) und der bereits verstorbene österreichische Objektkünstler Franz West (ab 12.9.) werden in Überblicksausstellungen geehrt.
29. Dezember 2017
Eugène Delacroix, Die Freiheit führt das Volk, 28 Juli 1830, Freiheit (Musée du Louvre, département des Peintures © Musée du Louvre, dist. RMN / Angèle Dequier)

Ausstellungen im Louvre 2018 Delacroix, die Sammlung Campana, Pastelle und Farbholzschnitte

Ausstellungen im Louvre 2018 ehren den romantischen Maler Eugène Delacroix, würdigen erstmals die bedeutende Sammlung von Baron Campana aus dem 19. Jahrhundert und analysieren die Veduten von Israël Silvestre (1621–1691), die Geschichte der Pastellmalerei im 17. und 18. Jahrhundert sowie des Farbholzschnitts der Renaissance und des Maniereismus.

Kommende Ausstellungen in den Niederlanden

Welche Ausstellungen sind im Herbst 2018 in den Niederlanden zu empfehlen?

20. Mai 2018
Rembrandt - Velázquez, Rijksmuseum - Prado

Rembrandt – Velázquez Goldenes Zeitalter in den Niederlanden und Spanien

Zwei Mal Goldendes Zeitalter – in den Niederlanden und in Spanien. Obwohl beide Länder bis 1648 gegeneinander Krieg führten, blühte die Kunst im 17. Jahrhundert. Rijksmuseum und Prado stellen die größten Künstler des Barock einander gegenüber!
20. Mai 2018
Rembrandt, Die Nachtwache, Detail, 1642, Öl/Lw, 379,5 x 453,5 cm (Rijksmuseum, Amsterdam)

Rembrandt im Rijksmuseum Alle Werke des Holländers 2019 zu sehen!

Das Rijksmuseum besitzt die weltweit größte Sammlung an Gemälden von Rembrandt van Rijn (1606–1649). Erstmals zeigt das Museum in Amsterdam anlässlich des 450. Todestages des holländischen Barockmalers sämtliche Werke aus den Depots!
20. Mai 2018
Adriaen Pietersz. van de Venne, Seelenfischer, Detail, 1614, Öl/Holz, 98,5 × 187,8cm (Rijksmuseum, Amsterdam, SK-A-447)

Achtzigjähriger Krieg: Spanisch-Niederländischer Krieg und die Entstehung der Niederlande 80 Jahre Krieg, Religion, Macht und Kunst

Spanisch-Niederländischer Krieg (1568-1648) und die Entstehung der Niederlande im Rijksmuseum, Amsterdam 2018: Eine Ausstellung über Religion, Krieg, Macht und Kunst.
20. Mai 2018
Leonardo da Vinci, Kopf eines Kriegers, Detail, 1504, Rötel, 19 x 21 cm (Szepmueveszeti Muzeum, Budapest)

Leonardo im Teylers Museum Haarlem zeigt Leonardo Zeichnungen anlässlich des 500. Todestages

Leonardo im Teylers Museum ist die erste Ausstellung zu den Handzeichnungen des berühmten italienischen Renaissance-Künstlers in den Niederlanden. Schon zu seinen Lebzeiten (1452–1519) war Leonardo da Vinci dafür berühmt, den menschlichen Charakter und die Affekte in überzeugender Weise einfangen zu können.
20. Mai 2018
Hals und die Modernen, Hals - Manet

Frans Hals und die Moderne Hals trifft Manet, Singer Sargent, Van Gogh

Der Einfluss des niederländischen Barockmalers Frans Hals (1580–1666) auf die Moderne war enorm! Die Ausstellung im Frans Hals Museum in Haarlem thematisiert die Wiederentdeckung des lange vergessenen Künstlers durch die französischen Impressionisten vor 150 Jahren. Seither schätzten und schätzen Maler wie Manet, Liebermann, Singer Sargent und Van Gogh den Holländer für seine gestische Malerei, in der Unschärfe genauso einen Stellenwert hat wie präzise herausgearbeitete Partien.