Vorschau

ARTinWORDS gewährt einen ersten Einblick auf kommende Ausstellungen:

15. Oktober 2017
Peter Paul Rubens, Ecce homo, Detail, 1612, Öl auf Holz, 125,7 x 96,5 cm (Eremitage, St. Petersburg)

Peter Paul Rubens. Kraft der Verwandlung Inspiration und kreative Metamorphose in der Bildwelt des flämischen Barockmalers

Peter Paul Rubens (1577–1640) zog auf mannigfaltige Weise Inspirationen aus Kunstwerken der Antike, der Renaissance aber auch aus Bildern seiner Zeitgenossen. Während Rubens‘ 50jähriger Schaffenszeit beschäftigte er sich aber auch kontinuierlich mit seinem eigenen Werk und wandelte Kompositionen immer wieder ab.
12. Oktober 2017
Rueland Frueauf d. Ä., Bildnis des Malers Jobst Seyfrid, Detail, um 1490 (© Belvedere, Wien)

Rueland Frueauf d. Ä. und sein Kreis Salzburger bzw. Passauer Malerei zwischen Spätgotik und Renaissance

Rueland Frueauf der Ältere ist zwischen 1470 und 1507 in Salzburg und Passau dokumentiert und zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Malern des deutschsprachigen Raums. Das Belvedere zeigt Werke von Rueland Frueauf d. Ä., Rueland Frueauf d. J., sowie Tafeln aus Frueaufs Umkreis, etwa dem Meister von Großgmain.
10. Oktober 2017
Paul Klee, Nach der Zeichnung 19/75, Detail, 1919, 113, Aquarellierte Lithographie, 22,2 x 16 cm (Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Livia Klee © Zentrum Paul Klee, Bern, Bildarchiv)

Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses in der Pinakothek der Moderne, München Klee am Bauhaus reflektiert Verstand und Mysterium

Paul Klee (1879–1940) ist einer der bedeutendsten und produktivsten Künstler des 20. Jahrhunderts. „Konstruktion des Geheimnisses“ ist die erste große Sonderausstellung zu Klees Werk in der Pinakothek der Moderne. Sie wird den hochkarätigen Münchner Bestand erstmals zusammen mit 125 Leihgaben aus den wichtigsten internationalen Klee-Sammlungen präsentieren. Die Ausstellung folgt Paul Klees Weg als „denkender Künstler“, der in seinem Werk systematisch die Grenzen des Rationalen auslotet und gleichzeitig überschreitet.
4. Oktober 2017
Akseli Gallen-Kallela, Keitele-See, Detail, 1905, Öl/Lw, 53 x 66 cm (© The National Gallery, London)

Akseli Gallen-Kallela, Keitele-See (1904/05) Finnische Landschaft zwischen Realismus und Abstraktion

„Der Keitele-See“ (1905) von Akseli Gallen-Kallela besticht mit silbrigen Nuancen, kühler Eleganz und einer beinahe hypnotischen Intensität. Das Gemälde zählt zu den beliebtesten Werken in der Sammlung der National Gallery London und zu einer spektakulären Serie dieser nordischen Landschaft von Akseli Gallen-Kallela (1865–1931). Alle vier Versionen des Keitele-Sees (zwei aus Privatsammlungen und eine aus dem Lahti Art Museum/Viipuri Foundation, Finnland) werden hier wiedervereint und Seite an Seite in der Reihenfolge ihres Entstehens gezeigt.
4. Oktober 2017
Andrea Mantegna, Darbringung im Tempel, Detail, 1465–1466, Öl/Lw, auf Holz, 77.1 x 94.4 cm (Gemäldegalerie, Berlin © Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz / photo: Jörg P. Anders)

Ausstellungen der National Gallery London 2018 Monet, Mantegna & Bellini, Murillo, Lotto, Thomas Cole und Gallen-Kallela

2018 in der Nationa Gallery, London: Monet und die Architektur, künstlerische wie persönliche Beziehungen zwischen Mantegna & Bellini, Selbstporträts von Bartolomé Esteban Murillo, psychologisierende Porträts von Lorenzo Lotto, Thomas Cole und Gallen-Kallela als Pioniere der Landschaftsmalerei aus dem frühen 19. bzw. 20. Jahrhundert. Ed Ruscha reagiert auf Thomas Cole.
3. Oktober 2017
Lorenzo Lotto, Porträt einer Frau als Lukretia, Detail, um 1530–1532, Öl/Lw, 96.5 x 110.6 cm (© The National Gallery, London)

Lorenzo Lotto. Porträts Porträtmalerei der Hochrenaissance in Oberitalien

Lorenzo Lotto (um 1480–1556/7) zählt zu den faszinierendsten Renaissancemalern des frühen 16. Jahrhunderts und ist vor allem für seine Porträts und religiösen Gemälde bekannt. Seine Werke zeichnen sich durch eine expressive Empfindsamkeit und Unmittelbarkeit aus und sind an ihren tief gesättigten Farben und dem markanten Einsatz von Schatten erkennbar.
3. Oktober 2017
Bartolomé Esteban Murillo, Selbstporträt, Detail, um 1650–1655, Öl/Lw, 107 x 77.5 cm (The Frick Collection, New York, Gift of Dr. and Mrs. Henry Clay Frick II, 2014 © The Frick Collection, New York)

Murillo: Selbstporträts Selbstdarstellung und Selbstbefragung in Sevilla um 1660

Anlässlich des 400. Geburtstags von Bartolomé Esteban Murillo (1617–1682) vereinen die Frick Collection, New York, und die National Gallery London die beiden einzigen bekannten Selbstporträts des Künstlers. Zum ersten Mal seit rund 300 Jahren hängen die beiden Bilder Seite an Seite und belegen sowohl das hohe malerische Können wie auch die Selbstreflexion des Barockmalers aus Sevilla.
2. Oktober 2017
Claude Monet, Le Portail et la tour d'Albane à l'aube, Detail, 1893-4, ÖL/Lw, 106 × 74 cm (© Museum of Fine Arts, Boston, Tompkins Collection - Arthur Gordon Tompkins Fund (24.6)

Monet und die Architektur Dörfer, Gare Saint-Lazare, Kathedrale von Rouen, Londoner Parlament und venezianische Palazzi

Welche Beziehung hatte Claude Monet (1840–1926) zur Architektur? Die Credit Suisse-Ausstellung „Monet und die Architektur“ stellt anhand von mehr als 70 Gemälden Gebäude und andere Bauwerke im Werk von Monet ins Zentrum: von Monets Dörfern und malerischen Szenen über seine Studien der modernen Stadt bis hin zur monumentalen Serie der Kathedrale von Rouen.
2. Oktober 2017
Giovanni Bellini, Christus im Garten Gethsemane, um 1465, Tempera/Holz, 81.3 x 127 cm (© The National Gallery, London)

Mantegna und Bellini Frührenaissance in Venedig und Mantua

Die künstlerische wie private Beziehung zwischen den beiden Malern der oberitalienischen Renaissance, Giovanni Bellini (tätig um 1459–1516) und Andrea Mantegna (1430/1–1506). Wichtige Leihgaben, darunter Gemälde, Zeichnungen und vor allem Skulpturen, die beide Künstler im Laufe ihrer Karriere maßgeblich beeinflussten, ermöglichen einen Vergleich zwischen den Œuvres dieser beiden bedeutenden – und miteinander verschwägerten – Maler.
1. Oktober 2017
Robert Frank, 14th Street White Tower, New York, 1948 (© Robert Frank, Fotostiftung Schweiz)

Robert Frank: The Americans Fotografien zwischen Gesellschaftsdokumentation, Road Trip und Street Photography

Robert Franks (* 1924) zwischen Juni 1955 und Mai 1957 aufgenommene Werkgruppe „The Americans“ schrieb Fotogeschichte: Während eines Road Trips durch die USA aufgenommen, beleuchtete Frank in grimmigen 28.000 schwarz-weiß Bildern den „American way of life“ der Nachkriegszeit, den er als von Rassismus, Gewalt und Konsumkultur geprägt zeigt.
1. Oktober 2017
Thomas Bayrle, $, 1980. Karton, Miniaturautos. Privatsammlung. Foto: © Wolfgang Günzel

Thomas Bayrle im MAK „Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ verwebt Exponate mit Bayrle's Werk

Thomas Bayrle (* 1937) stellt erstmals in Österreich aus. Das Österreichische Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, kurz MAK, lädt den deutschen Künstler ein, Objekte der Sammlung mit eigenen Werken interagieren zu lassen. Bayrle begrüßt das Publikum mit einem überdimensionalen iPhone, bestehend aus unzähligen kleinen iPhones, denn sein Werk lässt sich zwischen Kommunikationsdesign, Individuum und Gesellschaft verorten. Den Titel entlehnte er dem Designer und Architekten Eero Saaringen (1910–1961), um Objekte in der MAK-Säulenhalle, dem MAK DESIGN LABOR, der MAK GALERIE und MAKSchausammlung Gegenwartskunst miteinander zu verweben. Bayrles Interpretation von „Social Fabric“, soziale Verflechtungen, lehnt er an die Kunst des Webens an.
25. September 2017
Claude Monet, London, das Parlament, Sonnenloch im Nebel, Detail, 1904, Öl/Lw, 81,5 x 92,5 cm (Musée d’Orsay, Paris)

Impressionisten in London Französische Künstler im Exil (1870–1904): Ansichten von London und neue Kontakte

Während des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 flohen einige junge Maler nach London, um sich dem Kriegsdienst zu entziehen, die Entente Cordiale – ein Friedensvertrag zwischen Großbritannien und Frankreich vom 8. April 1904 – bildet das zeitliche Ende der Ausstellung. Monet, Tissot, Sisley und Pissarro bildeten nur wenige Jahre später den Kern der Impressionisten. Die Ausstellung in der Tate Britain thematisiert die Netzwerke, welche die aufstrebenden Talente in London ausbildeten. Gleichzeitig hatte der mehrere Monate dauernde Aufenthalt einen bedeutenden künstlerischen Einfluss auf den sich herausbildenden Impressionismus, konnten Monet, Pissarro und Co. doch die Gemälde von William M. Turner und James McNeill Whistler im Original studieren.
24. September 2017
Amedeo Modigliani, Jeanne Hébuterne, Detail, 1919, Öl/Lw, 91,4 x 73 cm (The Metropolitan Museum of Art, New York)

Modigliani in der Tate Modern, London Porträts von Freunden und berühmte Akte

Leben und Werke von Amedeo Modigliani (1884–1920) werden in der Tate Modern neu beleuchtet. Unter den 100 Arbeiten der Ausstellung sind die zehn ausgestellten Frauenakte Modiglianis einerseits die berühmtesten Bilder, andererseits provozierte der Maler mit ihnen seinen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen am meisten. Dazu Porträts seiner (heute berühmten) Freunde in Paris - wie Beatrice Hastings - und Bildnisse seiner Freundin Jeanne Hébuterne.
15. September 2017
Claude Monet, Charing Cross Bridge, Dampfschwaden im Nebel, Impression, 1902 (© Musée Marmottan Monet, Paris - The Bridgeman Art Library)

Claude Monet. Impression und Empfindung Farbe, Licht und Pflanzen zwischen Impressionismus und Abstraktion

Claude Monet (1840–1926) steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus. Der französische „Meister des Lichts“ war ein zentraler Wegbereiter der Malerei im 20. Jahrhundert.
15. September 2017
Martha Jungwirth, Ohne Titel (aus der Serie: Regentinnen des Altmännerwohnheims, Frans Hals, 1664), 2014 (Albertina, Wien, Erwerbung aus Mitteln der Galerienförderung des BKA 2015 © Bildrecht, Wien, 2017)

Martha Jungwirth. Werke und Leben Erste Personale der österreichischen Malerin in der Albertina

Die Albertina widmet Martha Jungwirth (* 1940), die heute auch zurecht internationale Anerkennung erfährt, erstmals eine Personale. Einzelne Schlüsselwerke wie auch zu Serien zusammengefasste Werkblöcke ermöglichen einen faszinierenden Einblick in das umfangreiche Schaffen der Wiener Malerin.
15. September 2017
Keith Haring in der Albertina 2018

Keith Haring: Werke und Leben Figuren des Pop-Art Künstlers in der Albertina

Die Albertina widmet Keith Haring (1958–1990), der 2018 60 Jahre alt geworden wäre, eine umfassende Retrospektive.
14. September 2017
Florentina Pakosta, Aufstrebende Hand, Detail, 1980 (Albertina, Wien © Bildrecht, Wien, 2017)

Florentina Pakosta. Werke und Leben

Florentina Pakosta hat sich seit Jahrzehnten gegen jeden Widerstand von außen der Kunst verschrieben. Die Albertina widmet der vielseitigen österreichischen Künstlerin anlässlich ihres 85. Geburtstags eine groß angelegte Retrospektive.
14. September 2017
Rudolf von Alt, Der Dachstein im Salzkammergut vom Vorderen Gosausee (Guckkastenblatt), Detail, 1840 (Albertina, Wien)

Das Wiener Aquarell

Transparente Leichtigkeit, strahlende Farben und atmosphärische Wirkung sind die besonderen Qualitäten der Wiener Aquarellmalerei des 19. Jahrhunderts. Virtuose Stadtansichten und Landschaften, detailverliebte Porträts, Genrebilder und Blumenstücke bilden den reichen Motivschatz dieser Blüte der österreichischen Kunst.
14. September 2017
Otto Wagner, Hofpavillon der Stadtbahn in Wien-Hietzing, Orthogonalansicht, 1898 (Albertina, Wien)

Meisterwerke der Architekturzeichnung in der Albertina Gezeichnete Räume von Albrecht Dürer bis Otto Wagner

Ob barocke Stadtansichten, prachtvolle Bauten der Renaissance oder architektonische Ensembles wie die Wiener Ringstraße: Seit jeher dokumentieren Künstler mit Architekturzeichnungen die städtische und ländliche Vergangenheit und entwerfen die Zukunft.
11. September 2017
Gustav Klimt, Johanna Staude, Detail, 1918 (unvollendet) (© Belvedere, Wien)

Klimt ist nicht das Ende „Aufbruch in Mitteleuropa“ im Unteren Belvedere, Wien

Das Jahr 1918 war nicht das Ende der österreichischen Kunst! Dies zu betonen, scheint im Gedenkjahr 1918 noch immer nötig zu sein. Mit dem Ableben von Gustav Klimt, Koloman Moser, Egon Schiele und Otto Wagner – die Monarchie nicht eingerechnet – geht die Epoche der Wiener Moderne zu Ende. Wenn auch unzählige Künstlerinnen und Künstler in den 1920er Jahren die Moderne in den neu gegründeten Nationalstaaten weiterführten, so stellt sich doch die Frage nach Kontinuitäten, neuen Perspektiven und Einschränkungen durch die politischen Veränderungen.
11. September 2017
Egon Schiele, Die Umarmung, 1917, Öl auf Leinwand, 100 x 170 cm (© Belvedere, Wien)

Egon Schiele im Belvedere Bilder, Werkanalysen, Sammlungsgeschichte

Egon Schiele (1890–1918) ist mit vielen bedeutenden Werken im Belvedere vertreten. Doch wie kamen seine Gemälde in das Belvedere? Welche Motive sind dargestellt, wen hat der Wiener Ausnahmekünstler vor seinem frühen Tod 1918 porträtiert? Was verrät die Gegenüberstellung der Gemälde mit den Vorstudien? Welche Ergebnisse haben die Restaurierungen und Untersuchungen der Werke in den letzten Jahren gebracht?
8. September 2017
Jasper Johns, Flag, 1958, Enkaustik auf Leinwand, 105.1 x 154.9 cm (Privatsammlung © Jasper Johns / VAGA, New York / DACS, London 2017. Photo: Jamie Stukenberg © The Wildenstein Plattner Institute, 2017)

Jasper Johns: Flag, Map, 0 through 9 u.v.m. „Something Resembling Truth” in der Royal Academy of Arts

Jasper Johns (* 1930) ist als Maler von Nummern, Fahnen, Zielscheiben, Landkarten und Glühbirnen in die Kunstgeschichte eingegangen. Mit diesen bekannten und leicht zugänglichen Motiven hatte er ab 1955 eine neue Ikonografie etabliert und den Abstrakten Expressionismus in Richtung Pop Art erweitert. Eine weitere epochale Strategie war John’s verfremdende Aneignung (Appropriation) von Dingen und Symbolen. Mit Hilfe einer komplexen Textur veränderte er beispielsweise die Darstellung der amerikanischen Flagge in ein expressives Kunstwerk. Der heute in Connecticut arbeitende Johns geht noch immer mit Neugier und Experimentierfreude ans Werk.
9. August 2017
Jean Malouel, La Grande Pietà ronde, Detail, um 1400 (© 2009 Musée du Louvre / Erich Lessing)

Jean Malouel / Johan Maelwael Begründer der nordniederländischen Malerei und Onkel der Limburg Brüder

Jean Malouel (holländisch Jean Maelwael, um 1370–1415) war zwanzig Jahre lang der führende Hofmaler am Pariser Hof (dokumentiert 1397) und in Dijon, wo er für Herzog Philipp dem Kühnen und dessen Nachfolger Johann ohne Furcht arbeitet. In Dijon bemalte Malouel Fahnen, Banner und Rüstungen, fasste und vergoldete Skulpturen wie die berühmten Propheten des Moses-Brunnens von Claus Sluter.
7. August 2017
Claude Monet, Der Leuchtturm von Honfleur, 1864, Öl auf Leinwand, 54 x 81 cm (Kunsthaus Zürich, Schenkung der Erben von Dr. Adolf Jöhr)

Französische Malerei 1820–1880: Gefeiert und verspottet Salon oder Skandalerfolg? Kanon der Malerei neu hinterfragt

Romantik, Realismus, Naturalismus, Freilichtmalerei, Impressionismus – das sind im deutschsprachigen Raum gemeinhin noch immer die wichtigsten Stilbegriffe, mit denen die französische Malerei des 19. Jahrhunderts beschlagwortet wird. Das Kunsthaus Zürich hinterfragt die Innovationskraft der Avantgarde und stellt mutige Salonmalerei daneben.
7. August 2017
Gustave Courbet, Brandungswogen mit drei Segelschiffen, um 1870 (Privatsammlung. Foto: Museum Wiesbaden/Bernd Fickert)

Delacroix — Courbet — Ribot Positionen französischer Kunst des 19. Jahrhunderts

Eugène Delacroix (1798–1863), Gustave Courbet (1819–1877) und Augustin Théodule Ribot (1832–1891) gehören zu den bedeutenden Vertretern der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts. Delacroix und Courbet prägten die Romantik und setzten mit ihrer neuartigen Verwendung der Farbe Maßstäbe für folgende Generationen wie die Impressionisten. Ribot war bereits ein Bewunderer der Bilder von Courbet fand aber auch wichtige Anregungen in der holländischen und spanischen Malerei des 17. Jahrhunderts.
13. Juli 2017
John Michael Wright, Charles II, Detail, um 1676, Öl auf Leinwand, 281,9 x 239,2 cm (Royal Collection Trust/© Her Majesty Queen Elizabeth II 2017)

Charles II. Kunst und Macht

Am 29. Mai 1660 feierte Charles II seinen 30. Geburtstag und seine triumphale Rückkehr nach London. Mit seiner Besteigung des englischen und irischen Königsthrones endete eine über zehn Jahre dauernde Periode republikanischer Regierung. Im Laufe der folgenden 25. Jahre spielten die Künste eine wichtige Rolle in der Legitimierung von Charles‘ Autorität als Herrscher.
3. Januar 2017
Klemens Brosch, Am Strande, 1913, Feder in Tusche, laviert, 34,5 x 41 cm (Oberösterreichisches Landesmuseum Inv. Nr. Ha II 1445)

Klemens Brosch Zeichnungen zwischen Hyperrealismus und Morphiumsucht

Klemens Brosch (1894–1926), der geniale Zeichner, Druckgrafiker und Maler aus Oberösterreich, ist (leider) noch immer ein Geheimtipp. Seine Zeichnungen sind höchst kontrollierte Produkte eines gesellschaftskritischen Beobachters, angesiedelt zwischen Symbolismus, Naturalismus und Neuer Sachlichkeit, verwandt mit Fantastischer Kunst und Karikatur, während des Ersten Weltkriegs Barbarei und Menschenverachtung anklagend. Vergessen konnte der Künstler das einmal Gesehene nicht, eine Morphiumsucht trieb ihn 1926 mit nur 32 Jahren in den Selbstmord.