ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler & Künstlerinnen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕

Monets Garten in Giverny: Clos Normand und Seerosenteich

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 8. Juni 2026
Giverny, Monets Garten

Giverny, Monets Garten

Lage

Giverny (Eure), Normandie, Frankreich

Anlagezeitraum

ab 1883 (Clos Normand), ab 1893 (Wassergarten)

Größe

Clos Normand ca. 9.600 m²,
Wassergartengelände ca. 10.000 m²

Monet in Giverny

Miete ab 3. Mai 1883; Kauf 17. November 1890 (22.000 Francs)

Teich

Grundstückskauf 5. Februar 1893; Genehmigung 24. Juli 1893; Erweiterung 1901
Funfact: Ein Gärtner war ausschließlich dafür zuständig, in einem kleinen Boot auf dem Epte-Teich zu fahren, um die Blätter der Seerosen von Staub und Ruß zu befreien (der von den nahen Zügen aufgewirbelt wurde), damit das Licht perfekt für Monets Gemälde reflektiert wurde.

Obergärtner

Félix Breuil: arbeitete ab ca. 1890 für Monet, empfohlen von Octave Mirbeau. Ab 1904 leitete Breuil das gesamte Gärtner-Team mit fünf Unter-Gärtnern.

Gärtner

·       M. Lebret kümmerte sich gemeinsam mit Monets Stieftochter und Schwiegertochter, Blanche Hoschedé-Monet, bis 1947 um den Erhalt der Gärten.

·       ? Wasuke Hata (1865–1928): Berater (Juni 1891)

Besitzer des Gartens

Michel Monet, der einzige Sohn, der Claude Monet überlebte, vermachte das Anwesen, das Wohnhaus und den Garten 1966 als Stiftung an die Kunstakademie.

Stiftung

Fondation Claude Monet; sie pflegt den Garten und macht ihn seit Mai 1980 öffentlich zugänglich

Besucher:innen

ca. 500.000 pro Jahr

 

Claude Monet, Taglilien, 1914–1917, Öl/Lw, 150 x 140,5 cm (Musée Marmottan Monet, Paris © Musée Marmottan Monet)

Inhaltsverzeichnis

  1. „Le jardin, c’est l’homme“ – Warum baute Monet seinen Garten in Giverny?
  2. Die Anfänge in Giverny: Wie entstand das „lebende Atelier“ (1883–1890)?
  3. Wie viele Gärtner hatte Claude Monet? Die Rolle von Félix Breuil
  4. Der Clos Normand: Wie Claude Monet seinen berühmten Blumengarten gestaltete
  5. Die Inszenierung des Wassergartens: Der Kampf um den Seerosenteich (1893–1901)
  6. Japanischer Einfluss: Wasuke Hata und der dekonstruierte Japonismus
  7. Der Weg in die Abstraktion: Wie der Seerosenteich die Malerei veränderte
  8. Das Spätwerk und das fragile Erbe: Monets Garten von 1902 bis heute
  9. Synthese: Die Auflösung der Grenze zwischen Gärtner und Maler
  10. Genealogie des Wasserblicks: Von Courbet bis Giverny
  11. Häufige Fragen zu Monets Garten (FAQ)
  12. Literatur (Auswahl)

„Le jardin, c’est l’homme“ – Warum baute Monet seinen Garten in Giverny?

„Der Garten ist der Mann“, schrieb der Journalist Arsène Alexandre 1901 in einem Essay für den Figaro über Claude Monet.1 Dieser Satz beschreibt nicht nur einen leidenschaftlichen Gärtner. Er meint den Maler und Gestalter, der von botanischem Ehrgeiz besessen war. In der Kunstwissenschaft markiert dieses Zitat einen wichtigen Wendepunkt: Der Garten wird nicht mehr als einfacher Rückzugsort oder Motiv verstanden. Es ist eine direkte Erweiterung des Künstlers. In Giverny fließen Naturproduktion und Bildentstehung ineinander.

Kein anderer Ort hat Monets Spätwerk so grundlegend bestimmt und formal radikalisiert wie das Grundstück im normannischen Giverny. Er mietete es im Mai 1883 und erwarb es im November 1890 für 22.000 Francs, nachdem er erste Erfolge am Kunstmarkt feierte.2

Monet verwandelte das ehemalige Sumpfgebiet in zwei gegensätzliche Bereiche:

  1. den Clos Normand – einen ummauerten Blumengarten mit strengen geometrischen Mustern und üppiger Blütenpracht.
  2. den Wassergartenteich (ab 1893) – die fast ausschließliche Motivwelt seiner letzten drei Lebensjahrzehnte.

In Giverny erfand Monet den Impressionismus neu. Er verließ den klassischen Ansatz, einen flüchtigen Moment in der unberührten freien Natur (en plein air) einzufangen. Stattdessen übernahm er die absolute Kontrolle über sein Motiv. Monet malte die Natur nicht mehr so, wie er sie vorfand. Er baute sie zuerst in jahrelanger Gartenarbeit auf, um sie danach auf der Leinwand künstlerisch zu zerlegen.

Heute verwaltet die Fondation Claude Monet das Anwesen. Seit Mai 1980 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich und zieht jährlich rund 500.000 Besucher:innen an.3 Was Gäste dort heute sehen, basiert direkt auf Monets Plänen: seinen weltweiten Bestelllisten für Pflanzen, seinen Zeichnungen für die japanische Brücke und einer jahrzehntelangen visuellen Korrektur an den Beeten. Giverny ist das begehbare Laboratorium von Monets malerischer Obsession.

Die Anfänge in Giverny: Wie entstand das „lebende Atelier“ (1883–1890)?

Im April 1883 zog Claude Monet mit seiner Lebensgefährtin Alice Hoschedé und den acht Kindern beider Familien in das normannische Dorf Giverny (zwischen La Roche-Guyon und Vernon im Département Eure).4 Am 3. Mai 1883 unterschrieb er den Mietvertrag für das markante Backsteinhaus Le Pressoir.5 Das Haus lag verkehrsgünstig an der Route de Vernon und nahe der Bahnlinie nach Paris. Auch in der Provinz blieb Monet über Briefe eng mit dem Pariser Kunstmarkt und seinen Sammlern verbunden.6

Der Umzug fiel in eine Zeit, in der die Gemeinschaft der Impressionisten zerbrach. Auf der siebten Impressionisten-Ausstellung 1882 war Monet noch mit 35 Werken vertreten. Doch die achte Ausstellung 1886 zeigte durch neue Stilrichtungen wie den Pointillismus, dass die Bewegung am Ende war. Monet hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits räumlich und innerlich von seinen Kollegen gelöst.

Die Arbeit am Garten begann sofort nach dem Einzug. Monet ließ als Erstes die alten Zypressen- und Fichtenreihen fällen, weil sie zu viel Schatten warfen.7 Er ersetzte sie durch lange Blumenbeete, die parallel zur Straße angeordnet wurden. Mit dem Kauf des Anwesens im November 1890 sicherte sich Monet die volle Unabhängigkeit.8 Nun konnte er den Garten systematisch zu einem permanenten, lebenden Atelier ausbauen.

Wie viele Gärtner hatte Claude Monet? Die Rolle von Félix Breuil

Das scheinbare Naturparadies in Giverny war in Wirklichkeit ein durchorganisierter Betrieb. Nach dem Kauf des Grundstücks stellte Monet auf Empfehlung des Schriftstellers Octave Mirbeau den professionellen Gärtner Félix Breuil ein [9]. Breuil arbeitete ab etwa 1890 für den Maler und stammte aus einer erfahrenen Gärtnerfamilie. Ab 1904 stieg er zum Obergärtner (Chef-Jardinier) auf und leitete ein Team von fünf Untergärtneren.9 Breuil setzte Monets genaue schriftliche Anweisungen in den Beeten um. Damit war die gärtnerische Arbeit der erste Schritt zur Bildkomposition.

Zur Ausstattung des Gartens gehörten zwei eigens gebaute Gewächshäuser für seltene Stecklinge. Monet lehnte steife Nadelbäume und Topfpflanzen ab. Er wollte eine optisch überbordende, wilde Fülle, die er jedoch streng kontrollierte.10

Wie extrem dieser Perfektionismus war, zeigt eine besondere Aufgabe im Team: Ein Gärtner war ausschließlich dafür angestellt, in einem kleinen Boot auf dem Teich zu fahren und die Blätter der Seerosen von Staub und Ruß zu befreien. Dieser Schmutz wurde von den vorbeifahrenden Zügen der nahen Westbahn aufgewirbelt.11 Diese tägliche Reinigung war die physische Grundierung des Motivs. Nur so konnte das Licht auf den Blättern für Monets Gemälde perfekt reflektieren.12

Der Clos Normand: Wie Claude Monet seinen berühmten Blumengarten gestaltete

Der Clos Normand ist das rund 9.600 Quadratmeter große Kernareal vor dem Wohnhaus.13 Hier experimentierte Monet mit den Farben der Natur. Ursprünglich war das Land landwirtschaftlich geprägt, mit Nutzpflanzen und einer Allee aus dunklen Fichten. Monet ersetzte diese Struktur durch ein rechtwinkliges System aus sich kreuzenden Wegen.14 Über die Wege spannte er Metallbögen. Diese wurden mit den Jahren von Kapuzinerkresse, Kletterrosen und Blauregen überwuchert, sodass ein dreidimensionaler Tunnel aus Farben entstand.15

Monet verzichtete im Clos Normand bewusst auf Rasenflächen. Stattdessen staffelte er die Pflanzen nach ihrer Höhe: Niedrige Bodendecker wechselten sich ab mit mittelhohen Stauden wie Pfingstrosen, über denen riesige Sonnenblumen und Stockrosen wuchsen.16

Die Beete ordnete er nicht nach botanischen Regeln an, sondern rein nach den Gesetzen der Farbmischung und der komplementären Kontraste, die der Chemiker Michel-Eugène Chevreul erforscht hatte.17 Monet kombinierte zum Beispiel das Violett von Schwertlilien mit dem Gelb von Goldlack, um eine optische Schwingung zu erzeugen.18 Durch eine zeitlich gestaffelte Aussaat blühte der Garten vom Frühjahr bis zum Frost in immer neuen, vom Maler festgelegten Farbkombinationen.19

Die Inszenierung des Wassergartens: Der Kampf um den Seerosenteich (1893–1901)

Am 5. Februar 1893 kaufte Monet ein südlich gelegenes Sumpfland, das durch die Bahngleise vom Clos Normand getrennt war.20 Hier wollte er einen künstlichen Wassergarten anlegen, der vom Ru-Bach, einem Zufluss der Epte, gespeist werden sollte. Die lokalen Bauern und Behörden protestierten heftig: Sie hatten Angst, dass die exotischen Pflanzen das Weidewasser für das Vieh vergiften und den Fluss schädigen würden.21 Erst nach monatelangen Verhandlungen und dem Einsatz von viel Geld erhielt Monet am 24. Juli 1893 die Erlaubnis für den Teich und den Bau der japanischen Holzbrücke.22

Der Wassergarten unterscheidet sich deutlich vom geometrischen Clos Normand. Hier bestimmen geschwungene, asymmetrische Linien das Bild, die von japanischen Farbholzschnitten (Ukiyo-e) inspiriert waren.23 Über den schmalsten Punkt des Teiches baute Monet die ikonische, grün gestrichene Holzbrücke, die er mit weißem und violettem Blauregen überwachsen ließ.24

Weil der Teich für seine künstlerischen Pläne bald zu klein wurde, erweiterte Monet das Areal im Jahr 1901 auf rund 10.000 Quadratmeter.25 Er gab dem Teich eine fast kreisförmige, geschwungene Form. Durch die Rundung des Ufers und dichte Bepflanzung mit Trauerweiden und Bambus schnitt Monet die umgebende Landschaft und den Horizont komplett ab.26 Wer am Ufer stand, blickte automatisch nach unten auf die spiegelnde Wasseroberfläche. Der Wassergarten war kein normaler Landschaftsgarten mehr. Er war eine optische Reflexionsbühne, die den klassischen Tiefenraum der Malerei auflöste.27

Japanischer Einfluss: Wasuke Hata und der dekonstruierte Japonismus

Monet besaß eine private Sammlung von über 200 japanischen Farbholzschnitten in seinem Haus.28 In der Öffentlichkeit behauptete er jedoch oft, der japanische Einfluss auf seinen Garten sei reiner Zufall gewesen. Neuere Forschungen sehen darin eine Schutzbehauptung: Vor dem Ersten Weltkrieg wollte Monet sein Spätwerk im von Nationalismus geprägten Frankreich als rein französische Kunst präsentieren.29

Tatsächlich inszenierte Monet in Giverny einen gezielten interkulturellen Austausch. Das zeigt sich nicht nur an der japanischen Brücke, sondern auch an der Auswahl der Pflanzen.30 Im Juni 1891 holte sich Monet Unterstützung bei dem japanischen Gärtner Wasuke Hata (1865–1928), der nach der Pariser Weltausstellung 1889 in Frankreich geblieben war und Parks für die gehobene Gesellschaft gestaltete.31

Durch dieses Fachwissen kamen exotische Pflanzen wie asiatische Sumpf-Schwertlilien, japanischer Bambus, Ginkgobäume und Glyzinien an den Teich.32 Der Wassergarten brach mit den symmetrischen Sichtachsen des europäischen Barockgartens und etablierte eine flächige, asymmetrische Raumaufteilung, die direkt auf Monets Malerei überging.33

Der Weg in die Abstraktion: Wie der Seerosenteich die Malerei veränderte

Durch die Teicherweiterung von 1901 veränderte sich Monets Bildtheorie radikal. Weil der Horizont und der Himmel durch die Uferbepflanzung ausgesperrt waren, fixierte der Maler seinen Blick auf das Wasser.34 Indem Monet seine Perspektive so starr nach unten richtete, verließ er den klassischen Standpunkt der Landschaftsmalerei. Damit brach er radikal mit der traditionellen Zentralperspektive, die die europäische Kunst seit der Renaissance bestimmt hatte.35

Auf der Leinwand verschmolzen Himmel und Erde zu einer einzigen, zweidimensionalen Ebene. Der Betrachter sieht nicht mehr den Himmel selbst, sondern nur noch seine Bewegung und Spiegelung zwischen den schwimmenden Seerosen.36 Raum und feste Materie wurden flüssig.

Diese Auflösung des klassischen Bildraums, in dem es kein klares „Oben“ und „Unten“ mehr gibt, bereitet das Konzept der modernen All-Over-Malerei vor, wie man sie später aus der abstrakten Kunst kennt.37 Der Garten von Giverny war das erste begehbare, dezentrierte Environment der Kunstgeschichte. Er umschloss den Maler vollständig und verwandelte das Naturmotiv in einen autonomen Farbraum.38

Das Spätwerk und das fragile Erbe: Monets Garten von 1902 bis heute

Ab 1902 stand das Seerosenbecken im Mittelpunkt von Monets Arbeit.39 Doch diese produktive Phase wurde ab 1911 von persönlichen Krisen unterbrochen. Der Tod seiner Frau Alice im Jahr 1911 und der Verlust seines Sohnes Jean 1914 stürzten ihn in schwere Depressionen.40 Der Garten wandelte sich in dieser Zeit von einem reinen Laboratorium zu einem melancholischen Schutzraum.

Gleichzeitig verlor Monet seine Sehkraft. 1912 diagnostizierten Ärzte den Grauen Star (Katarakt) an beiden Augen.41 Da die getrübten Linsen das Licht filterten, konnte Monet Blau-, Violett- und Grüntöne kaum noch unterscheiden. Seine Gemälde aus dieser Zeit zeigen stattdessen feurige Rot-, Braun- und Gelbtöne.42 Monet musste die echte, kühle Farbstruktur seiner Beete im Kopf mit seiner verzerrten Wahrnehmung abgleichen. Er malte den Teich oft aus der Erinnerung an die botanische Ordnung, die er selbst angelegt hatte.43

Trotz der Erkrankung begann Monet 1914 auf Drängen des Premierministers Georges Clemenceau mit den monumentalen Grandes Décorations.44 Für diese riesigen Panoramen baute er ein drittes, großes Atelier mit Oberlichtern auf dem Gelände.45 Dadurch trennte er sich physisch von seinem Motiv: Er malte die Seerosenzyklen nicht mehr am Ufer, sondern im geschlossenen Raum. Der Garten war nun eine verinnerlichte Idee. Die reale Natur diente als Vorlage für jene Farbräume, die später in den ovalen Sälen der Pariser Orangerie ausgestellt wurden.46

Mit Monets Tod am 5. Dezember 1926 endete die Epoche der Pflege aus erster Hand.47 Seine Stieftochter Blanche Hoschedé-Monet übernahm die Verwaltung des Erbes. Zusammen mit dem Gärtner M. Lebret versuchte sie bis zu ihrem Tod 1947 unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen und den Folgen des Zweiten Weltkriegs, die Anlage zu retten.48 Danach verwilderte der Garten komplett: Gewächshäuser zerbrachen, der Clos Normand wucherte zu und der Teich verschlammte. Dieses Sterben des Gartens zeigt, dass Giverny kein natürliches Biotop war, sondern ein künstliches Kunstwerk. Es konnte ohne das Geld und die ordnende Hand seines Schöpfers nicht überleben – bis in den späten 1970er Jahren die aufwendige Wiederherstellung begann.49

Synthese: Die Auflösung der Grenze zwischen Gärtner und Maler

Die Geschichte von Giverny zeigt, dass der traditionelle Werkbegriff bei Monet nicht mehr ausreicht. Der Garten war nicht bloß eine Kulisse für die Malerei; Gartenarbeit und Malen bildeten eine Einheit. Monet löste die Grenze zwischen dem Gärtner als Handwerker und dem Maler als Künstler auf.50 Die Erde und die lebende Pflanze waren für ihn dieselben Medien wie Ölfarbe und Leinwand. Wenn er Farbkombinationen pflanzen ließ, komponierte er das Bild bereits im Raum, bevor er den Pinsel ansetzte.51

Diese Verschmelzung befreite sein Spätwerk vom reinen Realismus. Monet malte in seinen letzten Jahren nicht mehr die bloße Oberfläche der Seerosen, sondern das Wesen seiner jahrzehntelangen Erfahrung mit diesem Mikrokosmos.52 Der Garten wurde zu einem mentalen Ort. Der Weg vom frühen Impressionismus unter freiem Himmel hin zu den im Atelier vollendeten Werken zeigt die Bedeutung des Gartens.53 Monet schuf eine künstliche Welt, um die Malerei von der Pflicht zur bloßen Abbildung zu befreien und sie in ein freies Feld aus Licht, Farbe und Reflexion zu verwandeln.54

Genealogie des Wasserblicks: Von Courbet bis Giverny

Um die Radikalität von Monets Seerosenbildern zu verstehen, muss man sie in die Geschichte der französischen Landschaftsmalerei einordnen. Monets Fokus auf Wasseroberflächen steht in einer Tradition, die ihren ersten Höhepunkt im Realismus von Gustave Courbet hatte.55 Courbet hatte in seinen Wellenbildern und Waldquellen der 1860er Jahre begonnen, den tiefen Landschaftsraum durch dicke Farbschichten und eine dichte Nahsicht zu blockieren.56 Monet radikalisierte diesen Ansatz, indem er das Wasser zum alleinigen Bildträger machte.

Maler wie Charles-François Daubigny nutzten den Fluss in ihren Werken noch als klassischen Weg, um das Auge zum Horizont zu führen. Monet kehrte diese Blickrichtung in Giverny um.57 Der Wasserblick in den reifen Nymphéas-Zyklen schaut nicht mehr über das Wasser, sondern direkt in das Wasser. Diese vertikale Sicht bricht mit der Tradition der europäischen Landschaftsmalerei seit der Renaissance. Das Wasser ist in Giverny kein spiegelndes Detail der Natur mehr. Es ist ein optisches Prisma, das Tiefe und Oberfläche, das reale Objekt und die immaterielle Spiegelung ineinander auflöst.58 Monets Wasserblick führt zur vollständigen Freiheit der Farbe. Das Seerosenbecken ist das Bindeglied, an dem sich die Malerei von der Gegenständlichkeit verabschiedet und den Weg für die Autonomie der Moderne ebnet.59

Häufige Fragen zu Monets Garten (FAQ)

Wo liegt der Garten von Claude Monet und kann man ihn besichtigen?

Der Garten liegt in Giverny im Département Eure in der Region Normandie, Frankreich. Er wird von der Fondation Claude Monet verwaltet und ist jedes Jahr von April bis November für Besucher:innen geöffnet.

Wer pflegte Monets Garten in Giverny?

Obergärtner war Félix Breuil, der auf Empfehlung Octave Mirbeaus nach dem Hauskauf 1890 eingestellt wurde. Er koordinierte fünf Hilfsgärtner sowie einen weiteren Gärtner, der ausschließlich für den Teich zuständig war.

Wie hießen die Gärtner von Claude Monet?

Der wichtigste Obergärtner zu Monets Lebzeiten war Félix Breuil, der ab etwa 1890 für ihn arbeitete und ab 1904 ein Team von fünf Untergärtnern leitete. Ein weiterer wichtiger Partner war der japanische Gärtner Wasuke Hata, der Monet 1891 bei der asiatischen Pflanzenwelt beriet. Nach Monets Tod pflegte der Gärtner M. Lebret die Anlage zusammen mit Blanche Hoschedé-Monet bis 1947.

Warum hat Monet eine japanische Brücke gebaut?

Monet war ein begeisterter Sammler japanischer Farbholzschnitte (Ukiyo-e). Als er ab 1893 seinen Wassergarten anlegte, baute er die Holzbrücke nach dem Vorbild dieser asiatischen Kunstwerke, um sich direkt im Garten neue, flächige Bildmotive zu schaffen.

Welche Seerosen pflanzte Monet in Giverny?

Monet nutzte für seinen Teich eine Mischung aus einheimischen weißen Seerosen und neu gezüchteten, farbigen Hybriden des französischen Züchters Joseph Bory Latour-Marliac. Diese neuen Züchtungen überstanden den europäischen Winter und brachten erstmals gelbe, rosa und rote Farbtöne auf den Teich.

Wann hat Monet den Garten in Giverny angelegt?

Monet begann unmittelbar nach seinem Einzug im Frühjahr 1883 mit der Gartengestaltung. Den Clos Normand formte er ab 1883; den Wassergartenteich legte er erst nach dem Kauf eines Nachbargrundstücks ab Februar 1893 an.

Was ist der Clos Normand?

Der Clos Normand ist der ummauerte Blumengarten des Hauses, rund 9.600 Quadratmeter groß. Er folgt einem geometrischen Raster mit langen Beeten, Kletterrosen auf eisernen Bögen und einer zentralen Hauptallee. Monet ordnete die Bepflanzung nach Farben und Blütezeiten.

Wann hat Monet den Seerosenteich angelegt?

Der Teich entstand nach dem Kauf der Prairie communale de l'Epte am 5. Februar 1893. Die behördliche Genehmigung wurde am 24. Juli 1893 erteilt. 1901 wurde der Teich durch eine zweite Ableitung des Ru-Bachs erweitert.

Ist Monets Garten in Giverny heute noch zu besichtigen?

Ja. Die Fondation Claude Monet hat Haus und Garten seit Mai 1980 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Garten empfängt heute rund 500.000 Besucher:innen pro Jahr und ist von April bis November geöffnet.

Warum hat Monet eine japanische Brücke gebaut?

Die japanische Holzbrücke über den schmalsten Punkt des Teiches entstand ab 1893 als Teil der Gartengestaltung. Monet war ein begeisterter Sammler japanischer Farbholzschnitte (Ukijo-e); er wollte einen Ort schaffen, der dem Auge Motive bietet. Dass der Garten dabei japonistisch wirke, bezeichnete er selbst als unbeabsichtigt.

Literatur (Auswahl)

  • Emmanuel Marès, Les jardins de Claude Monet, in: Ebisu. Études japonaises, Bd. 62, 2025.
  • Rainer Stamm / Gloria Köpnick, Claude Monets Garten, 2023.
  • Avant les nymphéas. Monet découvre Giverny 1883–1890, hg von Cyrille Sciama und Marie Delbarre (Ausst.-Kat. Musée des Impressionnismes Giverny), Paris 2022.
  • Orangerie Museum. Visitor Guide, Paris 2016.
  • Claude Monet 1840–1926, hg von Charles F. Stuckey (Ausst.-Kat. Art Institute of Chicago), New York 1995.
  • Paul Hayes Tucker, Claude Monet. Life and Art, New Haven/London 1995.
  • Daniel Wildenstein, Claude Monet. Biographie et catalogue raisonné. 5 Bde, Lausanne/Paris 1974–1991.
  • Paul Hayes Tucker, Monet in the '90s. The Series Paintings, Boston 1989.
  • Claire Joyes, Claude Monet. Life at Giverny, New York/Paris 1985.
  • Jean-Pierre Hoschedé, Claude Monet, ce mal connu, Paris 1960

Ausstellungsvorschau

  • Pieter van der Heyden nach Pieter Bruegel d.Ä., Geduld (Patientia), Detail, 1557, Kupferstich (Kupferstichkabinett, Städel Museum, Frankfurt a.M.)
    Frankfurt | Städel Museum: Bruegel. Druckgrafiken
    9. Juni 2026
  • Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
    London | The Courtauld: Hepworth in Farbe
    9. Juni 2026
  • Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
    Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK
    8. Juni 2026
  • Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
    Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA
    4. Juni 2026
  • Gian Lorenzo Bernini, Bildnis eines alten Mannes, Detail, um 1670 (Kunsthistorisches Museum, Wien, Gemäldegalerie © KHM-Museumsverband)
    Wien | KHM im Palais Lobkowitz: BERNINI. Malerei und Marmor
    4. Juni 2026
  • Dora Maar, Mannequin mit Dauerwelle, 1935, Silbergelatine-Azug auf Barytpapier auf Karton, 23,4 x 17,7, cm (Städel Museum, Frankfurt a.M., Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V. © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
    Frankfurt | Städel Museum: SurFace. Über Haut
    4. Juni 2026
  • Frida Kahlo, Porträt der Lucha Maria, ein Mädchen von Tehuacán, 1942 (Privatsammlung)
    Bonn | Bundeskunsthalle: Lateinamerikanische Künstlerinnen. Von Frida Kahlo bis heute
    4. Juni 2026
  • Gustave Courbet, Der vor Angst Wahnsinnige, Detail, um 1844 (Nasjonalmuseet, Oslo; Foto: Børre Høstland/Nasjonalmuseet, Oslo)
    Essen | Folkwang Museum: Gustave Courbet
    1. Juni 2026
  • Niki de Saint Phalle, I am the Nana Dream House, 1967, Druck © Niki Charitable Art Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
    Düsseldorf | Kunstpalast: Niki de Saint Phalle. Dream Machine
    28. Mai 2026
  • Maria Lassnig, Malfluss = Lebensfluss, 1996 (© Maria Lassnig Stiftung / 2025, ProLitteris, Zurich)
    Zürich | Kunsthaus Zürich: Maria Lassnig und Edvard Munch
    27. Mai 2026
  • Pablo Picasso, Buste de femme, Detail, 1940, 64 × 46 cm, Öl auf Papier auf Leinwand (Museum Berggruen, Berlin © Succession Picasso / Bildrecht, Wien 2026, Foto: bpk)
    Wien | Albertina: Picasso – Bacon
    14. Mai 2026
  • Natalja Gontscharowa, Badende, Detail, um 1910, Öl auf Leinwand, 94,5 x 114,5 cm (Museum Wiesbaden, erworben mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, Verein zur Förderung der bildenden Kunst in Wiesbaden e.V. sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden)
    Wiesbaden | Wiesbaden Museum: Die Blauen Reiterinnen
    12. Mai 2026
  • Joaquín Sorolla, Schnappschuss, Biarritz, Detail, 1906, Öl/Lw, 62 × 93.5 cm (Museo Sorolla, Madrid © Museo Sorolla, Madrid)
    Paris | Petit Palais: Joaquin Sorolla Der Maler und das Meer | 2026
    10. Mai 2026
  • Albrecht Dürer, Feldhase, Kopf, 1502 (© Albertina, Wien)
    Wien | Albertina: 250 Jahre Albertina
    8. Mai 2026
  • Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, Detail, 1940 (Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin) Foto: © Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin, Werk: © Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México, D.F./VBK, Wien, 2010.
    London | Tate Modern: Frida Kahlo 2026
    8. Mai 2026
  • Decius Mus in der Schlacht, Detail, 1616/17, Öl auf Leinwand, 289 × 518 cm (The Princely Collections Liechtenstein, Vaduz-Wien)
    Wien | Gartenpalais Liechtenstein: Peter Paul Rubens, Decius Mus und die Schlacht am Vesuv
    5. Mai 2026
  • Hans Baldung Grien, Die Harmonie (Die drei Grazien?), Detail, 1541–1544, Öl auf Holz, 151 x 61 cm (P002219, Prado, Madrid)
    Madrid | Prado: Hans Baldung Grien
    4. Mai 2026
  • Diego Velázquez, Las meninas, Detail, 1656, Öl/Leinwand, 320,3 x 279,1 cm (Prado, Madrid)
    Madrid | Prado: Maria Anna von Österreich
    4. Mai 2026
  • Francisco de Zurbarán, Die Kreuzigung, Detail, 1627, Öl auf Leinwand, 290.3 × 165.5 cm (The Art Institute of Chicago, Robert A. Waller Memorial Fund, 1954.15)
    Chicago | The Art Institute: Zurbarán
    3. Mai 2026
  • Georg Baselitz, Sigmund fliegt mit Sex im Koffer, 2024, Öl und Plastik auf Leinwand (courtesy White Cube Bermondsey, London)
    London | White Cube Bermondsey: Georg Baselitz. Back Again
    1. Mai 2026
  • Wien | Albertina Modern: Franz West
    1. Mai 2026
  • Paris | Musée du Luxembourg: Warhol. Die Linie und das Bild
    14. April 2026
  • Krasner - Pollock im Met Fifth Avenue, 2026-2027
    New York | The Met Fifth Avenue: Krasner and Pollock: Past Continuous
    13. April 2026
  • David Hockney, My Parents, Detail, 1977 (Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019)
    London | Tate Britain: David Hockney
    13. April 2026
  • Hans Eworth, Mary I, 1554 (The Metropolitan Museum of Art, New York); Hans Holbein der Jüngere, Heinrich VIII, 1537 (Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid); Marcus Gheeraerts der Jüngere, Königin Elisabeth I (The Rainbow Portrait), um 1600, KI-generiertes Bild
    London | Tate Britain: Die Tudors
    13. April 2026
  • Edvard Munch, Das kranke Kind, 1907, Öl auf Leinwand, 118,7 x 121 cm (Tate, Presented by Tomas Olsen 1939, Poto Credit: © Tate, London 2014)
    London | Tate Modern: Edvard Munch
    12. April 2026
  • Thomas Gainsborough, Robert und Frances Andrews (“Mr. und Mrs. Andrews”), Detail, um 1750, Öl/Lw, 69,8 × 119,4 cm (London, The National Gallery © The National Gallery, London)
    London | Tate Britain: Thomas Gainsborough
    12. April 2026
  • Porträt der japanisch-amerikanischen Künstlerin Ruth Asawa, wie sie inmitten mehrerer ihrer aus Drahtschlingen gefertigten Skulpturen auf dem Boden kniet, November 1954, Detail, Foto: Nat Farbman/The LIFE Picture Collection/Shutterstock, Artwork © 2025 Ruth Asawa Lanier, Inc., Courtesy David Zwirner
    Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Ruth Asawa
    20. Februar 2026
  • Baden-Baden | Museum Frieder Burda: Simon Hantaï. Entfaltung der Farbe
    17. Februar 2026
  • Arnold Böcklin, Die Toteninsel, 1883, Öl auf Holz, 80 x 150 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger)
    Berin | Alte Nationalgalerie: Böcklin. Maler – Mythos
    8. Februar 2026
  • Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
    New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden
    31. Januar 2026
  • Albrecht Dürer, Elsbeth Tucher, Detail, 1499, Öl auf Lindenholz, 29,1 x 23,3 cm (Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel)
    Kassel | Schloss Wilhelmshöhe: DÜRER für hessische Fürsten
    25. Januar 2026
  • Jan van Eyck, Giovanni (?) Arnolfini und seine Ehefrau, Die Arnolfini Hochzeit, 1434 (© National Gallery, London)
    London | National Gallery: Van Eyck: Die Porträts
    22. Januar 2026
  • Erika Giovanna Klien, Diving Bird, 1939, Öl/Lw, 111 × 96 cm (Österreichische Galerie Belvedere, Wien)
    Wien | Belvedere: Erika Giovanna Klien
    31. Dezember 2025
  • Trude Fleischmann, Gertrud Falke, um 1927 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien
    Wien | Leopold Museum: Fotografie der 1920er und 1930 Jahre
    26. Dezember 2025
  • Herbert Boeckl, Gruppe am Waldrand, Detail, 1920 (© Leopold Museum, Wien)
    Wien | Leopold Museum: Boeckl & Josephsohn
    22. Dezember 2025
  • Amsterdam | Rijksmuseum: Willem de Kooning
    17. Dezember 2025
  • Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
    Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe
    17. Dezember 2025
  • MuseumsQuartier Wien © MuseumsQuartier Wien, Foto: Roland Töffel
    Wien | MQ Freiraum: Vision und Wiederstand – Wie das MQ die Stadt Wien veränderte
    16. Dezember 2025
  • André Derain, Brücke über den Riou, 1906 (MoMA)
    Paris | Musée Bourdelle: André Derain
    13. Dezember 2025
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum