Von frühen Landschaften aus dem Wald von Fontainebleau hin zu den berühmten Seerosenbildern der späten Zeit in Giverny entwickelte sich das Werk von Claude Monet vom Realismus zum Impressionismus und darüber hinaus. Anhand seiner Reiseziele – wie der Normandie, von Argenteuil, Vétheuil und des Mittelmeers – lässt sich die malerische Entwicklung des französischen Landschaftsmalers nachzeichnen. Die Pariser Kuratoren führen dazu Motive wie das Porträt, die Stillleben, die Fassade der Kathedrale von Rouen, das Parlament von London, Venedig, die Pappeln oder die Getreideschober zusammen. Bereits aus dieser Aufzählung wird deutlich, dass Claude Monet dem Landschaftsbild wie auch dem Gartenthema absolute Vorrangstellung einräumte und sie revolutionierte (→ Der moderne Garten in der Malerei von Monet bis Matisse).

 

Seestücke aus der Normandy

Der 1840 in Paris geborene Claude Monet verbrachte Kindheit und Jugend in der Normandie, da seine Familie 1845 nach Le Havre übersiedelt war. Schon als Schüler zeichnete er Karikaturen von Lehrern und bekannten Städtern, die ihn mit Eugène Boudin bekannt machten. Der Maler von unzähligen Strandszenen lehrte Monet das Malen sur le motif (en plein air, vor dem Motiv, Peinair-Malerei) und gab ihm – wie auch der Holländer Johan Barthold Jongkind – erste Anleitungen zu Komposition und Form. Diese frühe Begegnung mit Landschaftsmalerei an der Küste der Normandie prägte Claude Monet für den Rest seines Lebens.

Auch später noch kam der Impressionist immer wieder in die Normandie zurück: 1864 besuchte er Honfleur (vor allem den Bauernhof Saint-Siméon) und stellte die während dieses Aufenthalts entstandenen Gemälde am Salon von 1865 aus. Zwischen 1865 und 1869 beschäftigte er sich mit dem Effekt von Schnee: „La Charrette, route sous la neige à Honfleur“ (1865, Musée d’Orsay, Paris), „La Pie [Die Krähe]“ (1869, Musée d’Orsay, Paris) zählen mit der Darstellung von Winterlicht, fliederfarbenen Schatten und Stimmung zu den wohl revolutionärsten Bildern der 1860er Jahre. Vor allem der Sommer 1867 in Le Havre und Sainte-Adresse stellte sich als besonders erfolgreich heraus. Hier entstanden Gemälde wie „Terrasse à Sainte-Adresse [Terrasse in Sainte-Adresse]“ (1865, The Metropolitan Museum, New York), in dem Monet eine bepflanzte Terrasse mit großbürgerlichen Touristen vor einen mit Segelbooten und Dampfern reich besetzten Meereshorizont setzte. Das Thema der wehenden Fahnen führte er 1870 in „L’Hôtel des Roches Noires, à Trouville“ (1870, Musée d’Orsay, Paris) mit beeindruckender Skizzenhaftigkeit weiter. Werke wie diese waren in der Vergangenheit am Salon als „pochades“, „esquises“ oder „études“ ausgestellt worden, aber Monet signierte und verkaufte sie als vollwertige Gemälde.

 

 

Im Dezember 1873 malte Claude Monet „Le Port du Havre, effet de nuit [Der Hafen von Le Havre, Nachteffekt]“ (1873, Privatsammlung, Greenwich), „Soleil levant (Marine) [Sonnenaufgang (Marine)]“ (März oder April 1873, Getty Museum, Los Angeles) und knapp davor das den Impressionismus benennende „L’Impression, Soleil levant [Impression, Sonnenaufgang]“ (1872/73, Musée Marmottan, Paris). Le Havre war kein Fischereihafen wie jener von Honfleur, sondern ein Zentrum des internationalen Handels. Mit diesen Ansichten von Häfen, Booten und Atmosphäre reihte sich Monet in die Geschichte der französischen Landschaftsmalerei seit Claude Lorrain ein, rezipierte aber besonders die aktuelle Entwicklung des Genres durch die Schule von Barbizon und Charles-François Daubigny (→ Claude Monet und Daubigny), dessen poetische Gemälde voller Lichteffekte er sehr schätzte.

 


 

Monet im Wald von Fontainebleau – „Prototypen“ impressionistischer Landschaftsmalerei

Bereits seine frühesten Gemälde zeigen den Wald von Fontainebleau in der Nachfolge Gustave Courbets und vor allem Daubignys. Seit etwa 1830 war der Wald von Fontainebleau der Lieblingsplatz für jene Landschaftsmaler, die begannen, direkt vor den Motiven zu malen. Ostern 1863 reiste auch Claude Monet gemeinsam mit Frédéric Bazille, einem Studienkollegen aus dem Atelier von Charles Gleyre, nach Fontainebleau, um von der so genannten „Schule von Fontainebleau“ das Landschaftsmalen zu lernen. Sieben Gemälde in den für die „Schule von Fontainebleau“ typischen Grün- und Brauntönen entstanden bis 1865 vom „Le Pavé de Chailly [Straße nach Chailly]“. Blickpunkte und Motiv waren in der zeitgenössischen Fotografie bereits vorgeprägt.

 

 

Als Monet im April 1865 nach Fontainebleau zurückkehrte, half ihm Frédéric Bazille die geeignete Landschaft für das großformatige Genrebild „Frühstück im Grünen“ zu finden. Er wollte zwei Figuren unter großen Bäumen platzieren und das Gemälde zum Salon einreichen. Trotz vieler Studien vor der Natur war Monet mit dem Bild nie zufrieden und stellte sein ambitioniertes Projekt nie aus.

 

 

Parallel zu seinen frühesten Landschaften malte Claude Monet auch Stillleben in realistischem Stil: „Trophée de chasse [Jagdtrophäe]“ (1862, Musée Fabre, Montpellier) und „Le verre de pêche [Pfirsichglas]“ (um 1866, Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden) zeigen im Vergleich die rasante Veränderung des Malstils Monets. Um 1865 kamen Blumenstillleben zur Erforschung von Farbharmonien und erste Darstellungen des modernen Gartens hinzu. Ende der 1860er Jahre entwickelte Monet mit seinen Freunden Bazille, Sisley und Pierre-Auguste Renoir jene Malweise, die ab 1874 als Impressionismus in den Kunstkanon eingehen sollte. Feinmalerei wurde durch den impressionistischen Strich ersetzt, die Farben direkt aus der Tube, unvermischt auf die Leinwand aufgetragen und Licht-Effekte gesucht (z. B. „Der Hafen von Le Havre, Effekt bei Nacht“).

 

 

Paris: Figurenbilder und Porträts

In der zweiten Hälfte der 1860er Jahre spielten Genrebilder und Porträts eine wichtige Rolle in Claude Monets Entwicklung. Er behandelte sie wie Manifeste der modernen Malerei und plante, sie am Salon zu platzieren. Wie schon vor ihm Gustave Courbet und Edouard Manet (→ Edouard Manet, der Salon und der doppelte Blick) widmete Monet sich in den großformatigen Bildern Sujets des zeitgenössischen Lebens. Zu den Hauptwerken der 1860er Jahre zählt „Le Déjeuner sur l’herbe [Das Frühstück im Grünen]“ (1865), das in einer Skizze im Pushkin State Museum of Fine Arts, Moskau, und als in zwei Fragmenten im Musée d’Orsay, Paris, erhalten ist. Die Ambitionen des jungen Malers zeigen sich an den aus den Frgmenten abgeleiteten Maße des Bildes: 4,18 Meter Höhe! Das äußerst große Bild stellte wohl eine Reaktion Monets auf Manets skadalumwittertes „Le Déjeuner sur l’herbe [Das Frühstück im Grünen]“ (Musée d’Orsay, Paris) aus dem Jahr 1863 dar. In diesem Gemälde hatte Manet das Renaissance-Motiv des ländlichen Festes mit zwei Männern in zeitgeössischen, schwarzen Anzügen und zwei nackten, bzw. leicht bekleideten Frauen als Picknick umgesetzt. Das rätselhaft Gemälde stand mit seiner Direktheit und der für Manet typischen fleckenhaften Malweise am liberalen Salon von 1863 im Mittelpunkt der Kritik.

 

 

Claude Monet wollte mit „Le Déjeuner sur l’herbe [Das Frühstück im Grünen]“ (1865) sowie „Femmes au jardin [Frauen im Garten]“ (1866, Musée d’Orsay), gefolgt von „Les Promeneurs [Die Spaziergänger]“ (1865, National Gallery of Art, Washington), „Femme au jardin [Frau im Garten]“ (1866, Eremitage, St. Petersburg), „Adolphe Monet lisant dans un jardin [Adolphe Monet liest im Garten]“ (1866, Privatsammlung) Lösungen für die Frage, wie eine Figur in lichtdurchfluteter Landschaft dargestellt werden könnte, anbieten. Für „Femmes au jardin [Frauen im Garten]“ hob er sich einen Graben aus, um die Leiwand darin versenken zu können. So gelang ihm, woran er mit dem Frühstücks-Bilder gescheitert war: Er konnte das Gemälde trotz seiner Höhe von 2 Meter 56 Zentrimeter vor dem Motiv ausführen. Im Jahr 1867 lehnte die Salonjury Monets „Le Déjeuner sur l’herbe [Das Frühstück im Grünen]“ (1865) sowie „Femmes au jardin [Frauen im Garten]“ (1866, Musée d’Orsay) jedoch ab.

 


 

Gleichzeitig arbeitete Claude Monet an Bildnissen von Pariserinnen, wie er seine Porträts nannte. Damit wurden aus „Camille, ou La Lemme à la robe verte [Camille, oder Die Dame im grünen Kleid]“ (1866, Kunsthalle Bremen) und „Portrait de Madame Gaudibert [Porträt von Frau Gaudibert]“ (1868, Musée d’Orsay, Paris) modisch gekleidete Damen. Camille war die Geliebte Claude Monets, gemeinsam hatten sie den Sohn Jean. Während Jean nur selten, vor allem in intimen Familienbildern, im Werk des Vaters auftaucht, ist Camille häufiger anzutreffen. Vor allem im Jahr 1870 ist sie das Hauptmodell für die modischen Strandszenen in Trouville. Besonders beeindruckend ist das Totenbild, das Monet nach dem Ableben Camilles am 5. September 1879 von ihr anfertigte: „Camille Monet sur son lit de mort [Camille Monet am Totenbett]“ (1879, Musée d’Orsay, Paris).

 

 

Monet und La Grenouillère

Die „Erfindung“ des Impressionismus (→ Monet und die Geburt des Impressionismus) ist sich mit mehreren Malausflügen von Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir an die Seine verbunden. La Grenouillère [der Froschteich] war ein bekannter Badeplatz auf der Insel Croissy in der Nähe von Bougival am oberen Seinelauf. Die kleine Badeinsel mit einem Baum in der Mitte wurde „Camembert“ genannt. Im August 1869 hatte das Kaiserpaar Napoleon III. und Eugènie den belibten Badeplatz besucht und viel Aufmerksamkeit auf ihn gelengt. Beide Maler befanden sich in einer Krise: Renoir war nahezu mittellos, und Monets eingereichte Gemälde wurden im Frühjahr vom Salon abgelehnt. Vielleicht war es die mediale Berichterstattung, die sie dazu bewog, im Spätsommer 1869 gerade La Grenouillère auszusuchen, um Seite an Seite Bilder des modernen Pariser Freizeitlebens zu malen.

 

„Bald Kommt der Winter, eine Jahreszeit, die unglücklich macht. Und danach kommt der Salon. An den denke ich schon gar nicht mehr, denn ich werde nichts fertig haben. Ich träume von einem Gemälde des Badeplatzes La Grenouillère, für das ich schon einige schlechte Skizzen [mauvaise pochades] geschaffen habe, aber es ist nur ein Traum. Renoir, der seit zwei Monaten bei mir ist, möchte dasselben Gemälde machen.“ (Claude Monet an Bazille, September 1869)

 

 

Die „schlechten Skizzen“, von denen Monet schreibt, sind vermutlich die drei Gemälde (eine im Metropolitan Museum, eines in der National Gallery/London, eines im 2. Weltkrieg in Berlin zerstört), die neben den drei weiteren Ansichten von Renoir zu den „Gründungsbildern“ des Impressionismus zählen. Sie zeigen das schimmerde Wasser der Seine, akernde Boote, rechts den Bootsverleih von Monsieur Seurin, Camembert im Zentrum und im Hintergrund das gegenüberliegende Seineufer. Mit breitem Pinsel erzeugte Monet ein flaches Farbmuster fast ohne Volumen zu suggerieren, zählbare Pinselstriche, helle Palette, wenige Schichten Farbe, Konzentration auf die Wiedergabe der Lichtreflexe. Die Badegäste erscheinen als (summarische) Farbtupfen. Der impressionistische Strich war erfunden. Monet widmet sich – neben Renoir – dem Freizeitvergnügen der Pariserinnen und Pariser, wobei die Beobachtung der Natur und der Lichteffekte die größeren Rollen spielen.

 

Argenteuil (1871–1878)

Nach seinem Aufenthalt in England während des Deutsch-französischen Kriegs 1870/71 ließ sich Claude Monet mit seiner Familie im Dezember 1871 in Argenteuil nieder. Fünfzehn Kilometer nordwestlich von Paris gelegen und bestens mit der Eisenbahn angebunden, war dieser Seineabschnitt für seine Regattas berühmt und gleichzeitig einer der Industrievororte von Paris (Eisenfabrik Joly). Gegenüber von Monet, in Gennevilliers, residierte der wohlhabende Edouard Manet, der sich 1874 mit den impressionistischen Bildstrategien zu beschäftigen begann. Gustave Caillebotte, Camille Pissarro, Edgar Degas, Paul Cézanne, Pierre-Auguste Renoir und Alfred Sisley kamen aus Paris zum Malen. Aus den Gespärchen der Maler etwickelte sich die Idee eines gemeinsamen Ausstellungsformats, das 1874 erstmals in die Tat umgesetzt wurde. Wie schon zuvor war die enge Freundschaft zwischen Monet und Renoir Grund für die häufigen Besuche Renoirs, und dass die beiden 1873 erneut ihre Staffeleien nebeneinander aufstellten. Insgesamt sind im Zeitraum von sieben Jahren über 200 Gemälde von Impressionistinnen und Impressionisten entstanden, die an die lichtdurchfluteten Sommer bei Monet erinnern. Er selbst hatte in Argenteuil eine seiner produktivsten Phasen und malte etwa 175 Gemälde. Nach Vorbild seines älteren Freundes Daubigny ließ er sich 1872 ein Atelierboot bauen, wodurch Monet viele seiner Motive direkt vom Boot aus malen konnte.

 

 

In Argenteuil entstanden auch jene Landschaftsbilder, die Claude Monet auf den Impressionisten-Ausstellungen dem Pariser Publikum präsentierte und die den impressionistischen Malstil besonders ausgeprägt zeigen: „Le Bassin d’Argenteuil [Der Hafen von Argenteuil]“ (1872), „Les Coquelicots à Argenteuil [Mohnblumen in Argenteuil]“ (1873), „Le Pont du chemin de fer, Argenteuil [Die Eisebahnbrücke, Argenteuil]“ (1874), „La Promenade, la femme à l’ombrelle [Der Spaziergang, Frau mit Sonnenschirm]“ (1875, National Gallery of Art, Washington), um nur einige zu nennen. In Argenteuil und all den folgenden Orten, die Claude Monet in seinen Bildern verewigte, suchte er zunehmend Idylle, Ruhe, Abgeschiedenheit von der modernen, nun als hektisch empfundenen Welt.

 

 

Der Umzug Anfang Oktober 1875 in ein neu errichtetes Haus mit großem Garten (ca. 2.000 Quadratmeter) inspirierte Claude Monet, sich mit dem Thema Garten und Blumen zu beschäftigen. Bereits 1875/76 entstanden 15 Gartenbilder, die einen Wandel im Werk Claude Monets anzeigen. Anstelle der inzwischen stark gewachsenen Stadt, das Freizeitverhalten der Städter, die Eisenbahn und die Industrieanlagen als Zeichen des technischen Fortschritts wandte Monet seinen Blick auf die ihn umgebende Natur. Ein neuerlicher Wohnungswechsel 1878 brachte Monet nach Vétheuil, wo er sich seinen Garten selbst anlegte und fortan bei diesem ewigen Motiv blieb.

 


 

Claude Monet und Paris – Maler des modernen Lebens

Gleichzeitig begann sich Monet in den 1870er Jahre, auch für das moderne Leben, die Veränderungen in Paris durch Baron Haussmann, den Bahnhof Gare Saint-Lazare mit seinen dampfenden Lokomotiven, Freizeitverhalten von Städtern und Fabrikschlote zu interessieren, wie v. a. in den in Paris und Argenteuil zwischen 1871 und 1878 entstandenen Bildern zu sehen ist.

Der 1840 in Paris geborene Monet kam 1859 wieder in die Hauptstadt zurück, um Malerei zu studieren. Er besuchte die Academy Suisse und das Atelier von Charles Gleyre, wo er 1862 Bazille, Renoir und Sisley kennenlernte. Im Jahr 1867 malte er noch Ansichten der Stadt, indem er sie von den Fenstern des Louvre aus einem erhöhten Blickpunkt festhielt („Quai du Louvre“, 1867, Gemeentemuseum, Den Haag). Während der 1870er Jahre, als Claude Monet seine Interessen bereits stark in Richtung Farbe und atmosphärische Qualitäten ausgerichtet hatte, malte er 1876 interessante Ansichten der Tuillerien und 1877 etwa ein Duzend Gemälde mit den dampfenden Lokomotiven des Bahnhofs Saint-Lazare. Acht von diesen hochmodernen Bildern, die farbige Nebel unter dem Glasdach des Bahnhofs zeigen, stellte er aus der dritten Impressionisten-Ausstellung in der Galerie von Paul Durand-Ruel aus. Zu den bekanntesten Paris-Bildern Monets zählt aber zweifellos die für den Nationalfeiertag festich fahnengeschmückte „La Rue Montorgueil, fête du 30 juin 1878“ (1878). Dieses Werk ist auch Ausdruck für Monets politische Einstellung: Er war Republikaner.

 

 

Vétheuil (1878–1881)

Im September 1878 übersiedelte Claude Monet nach Vétheuil. Sowohl seine mißliche finanzielle Lage wie auch die ländliche Umgebung haben den Künstler zu diesem Schritt bewogen. Er malte die Landschaft (auch Lavacourt) und das Dorf in allen Jahreszeiten. Der Winter 1879/80 war so kalt, dass die Seine zufror. Als im Frühling der Fluss auftaute und ein Eisstoß sich bildete, schuf Monet an die 20 Gemälde mit diesem Sujet. Dabei gestaltete er nur Teile der Leinwände direkt vor dem Motiv und stellte sie im warmen Atelier fertig. Erneut aus finanziellen Gründe stellte Monet 1880 nach zwölfjähriger Absenz wieder (und zum letzten Mal) am Salon aus. Im gleichen Jahr bekam Monet, vierzigjährig, seine erste Einzelausstellung in den Schauräumen des Magazins La Vie moderne. Nahezu alle der 18 präentierten Gemälde zeigten Motive rund um Vétheuil. Schon ein Jahr später verließ er den Ort, da Monet das Gefühl hatte, ihn künstlerisch völlig verarbeitet zu haben.

 

 

Rückkehr in die Normandie (1880er)

Die 1880er Jahre waren für Claude Monet eine Reise-Zeit, in der er sein Konzept von Landschaftsmalerei und Lichtwiedergabe auf verwschiedene Landstriche Frankreichs übertrug und testete. Zu seinen Lieblingsregionen zählte zweifelsfrei die Normandie, wo er seine Jugend verbracht und erste Erfahrungen als Maler gesammelt hatte. Zwischen 1880 und 1886 malte er jeden Sommer die Küste, die Klippen (Etretat) und die Häfen. Insgesamt entstanden in diesen Jahren etwa 200 Landschaften und Seestücke mit imposant abfallenden Klippen, aufgewühlter See, wolkenverhangenen Himmeln:

  • 1880 Petites-Dalles
  • 1881 Fécamp und Sainte-Adresse
  • 1882 Dieppe (Februar) und Pourville (Juni bis Oktober)
  • 1883 Le Havre (Jänner), Etretat
  • 1884 Petites-Dalles und Etretat (Sommer)
  • 1885 Petites-Dalles und Etretat (Sommer)

 

 

An der Mittelmeerküste

 

„Die Sonne, das ist mein Geschäft!“ (Claude Monet an Alice Hoschedé, 28.10.1886)

 

Nach einer ersten Reise ans Mittelmeer gemeinsam mit Renoir 1883, hielt sich Claude Monet zwischen 1884 und 1888 jedes Jahr zum Malen im Süden auf. Die Cote d’Azur entwickelte sich in den 1880er Jahren rasant zu einer Ferienregion und inspirierte mit ihrer gänzlich anderen Vegetation und Lichtstimmung die impressionistischen und später auch neoimpressionistischen Künstler zu neuen Farbkompositionen (→ Postimpressionismus | Pointillismus | Divisionismus). Orte wie Bordighera an der italienischen Grenze (Jänner bis März 1884, viele Palmen), Menton, Sasso, Borghetto und Valbona ließen Monet 48 Gemälde schaffen, von denen 21 sofort von Paul Durand-Ruel gekauft wurden. Weitere 38 Ansichten aus dem Jahr 1888 zeigen Antibes und Juan-les-Pins.Das Licht des Südens und Monets Wunsch, die Luft zu malen, führten zu einer neuen Art der Landschaftsmalerei, da sich Monet vom Motiv abwandte und sein Interesse immer mehr auf Farb- und Lichtstimmungen, auf Atmosphäre und farbige Nebel konzentrierte. Die Gemälde unterscheiden sich von den Werken der 1870er Jahre durch eine starke Betonung von Vordergrundmotiven, die sich vor verschwommenen Hintergründen in farbigen Grauschattierungen effektvoll abheben. Mit Hilfe dieser Erfahrungen wandelte sich Claude Monet von einem Erfinder des Impressionismus zu einem Erforscher autonomer Qualitäten, d. h. es ging ihm um bildimmanente Fragestellungen (l’art pour l’art), die etwa zwanzig Jahre später zur Erfindung der Abstraktion durch Wassily Kandinsky führte (→ Claude Monet in der Fondation Beyeler).

Die Schönheit der Landschaft und des Lichts ließen den Maler in Antibes aber auch sorgenvoll schreiben:

 

„Es ist so schön hier, so klar und leuchtend! Wir schwimmen in blauer Luft, es ist alarmierend!“ (Claude Monet in einem Brief an Gustave Geffroy, 1888)

 

 

Belle-Île-en-Mer und Creuse (1886 & 1889)

Am 12. September 1886 kam Claude Monet in Belle-Île-en-Mer in der Bretagne an. Nach ersten Erkundungen rund um die Insel entschied er sich die Schönheit der Felsen und des sich daran brechenden Meeres von sechs Blickpunkten festzuhalten. Insgesamt 38 Gemälde sind Belle-Île-en-Mer gewidmet. Zwischen vier und sechs Stunden lang widmete sich der Künstler, wie er in einem Brief an Alice Hoschedé schrieb, dem Malen der Wellen. Er wollte den „finsteren, tragischen Aspekt“ der Insel einfangen.

Drei Jahre später fand er in Creuse im Massif Central erneut einen Ort, der für Monet eine schwermütigen Charakter in der Landschaft ausdrückte. Er arbeitete wie auch schon auf der Belle-Île an mehreren Leinwänden gleichzeitig und verstärkte den Kontrast zwischen Bergen und der See. Für Monet wurde wichtig, dass er immer zur gleichen Uhrzeit an den Bildern weiterarbeiteten, um ähnlichen Wellengang und Sonnenstand vor sich zu haben. Zwischen März und Mai 1889 entstand so eine Serie von 24 Gemälden.

 

 

Monets Serien (1890er)

 

„Ich bin und werde immer Impressionist sein […], aber ich sehe meine Mitstreiter, Männer und Frauen, nur noch selten. Die kleine Gemeinde ist heute zu einer banalen Schule geworden, die ihre Pforten jedem erstbesten Schmierfinken öffnet.“ (Claude Monet über sein Fortbleiben von der Impressionisten-Ausstellung 1880, in: La Vie moderne)

 

Die Jahre des Reisens hatten ihre Spuren hinterlassen, und die Gruppe sich entfremdet. Vor allem der Antagonismus zwischen Monet und Degas ließ sich nicht mehr verleugnen. Claude Monet stellte 1880 erneut am Salon aus und interessierte sich deutlich mehr für Einzelausstellungen in Galerien als an Gruppenausstellungen in mühsam angemieteten, teils baufälligen Räumen zu organisieren. Zudem wollte er den Impressionismus weiterentwickeln, indem er in den 1880er Jahren Bilder der Küsten Frankreichs in Serien malte. Er reduzierte die Blickpunkte und damit die Motive. Bereits in den Gemälden vom Bahnhof Saint-Lazare hatte sich das Arbeiten an mehreren Leinwänden, auf denen Monet unterschiedliche Stimmungen einfing, angekündigt. Um 1890 zog der Maler daraus seine Konsequenz und widmete sich konzeptuell der Serie.

Im Jahresverlauf 1890/91 malte Monet die Serie der Getreideschober (auch Heuschober oder Kornschober genannt). Diese Gemälde zeigen aufgehäuftes Getreide zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten (2016 erzielte ein Gemälde aus der Serien einen Auktions-Weltrekord für Monets „Heuschober“). In einer Einzelpräsentation 1891 zeigte Monet 15 davon in der Galerie Paul Durand-Ruel. Ein Jahr später folgten 15 Gemälde mit Pappeln, in denen sich schon erste Anklänge der späteren Bilder vom Teich in Giverny finden. Die Serie zur Kathedrale von Rouen entstand 1892 und 1893 (finalisiert im Atelier in Giverny und daher datiert 1894). Zwanzig Ansichten der Kathedrale zeigte Monet 1895 in einer weiteren Ausstellung bei Durand-Ruel. Niemand konnte sich der Einfachheit der Sujets (v. a. der Getriedeschober) und der ständig sich verändernden Farbharmonie verschließen.

 

 

Jahrzehnte später, 1968 und 1969, beschäftigte sich sogar der amerkanische Pop-Art Künstler Roy Lichtenstein mit Reproduktionen der Kathedral-Bilder und schuf fünf Sets mit je 15 Gemälden nach Claude Monets berühmten Werken. Gleichzeitig arbeitete Lichtenstein auch an sechs Drucken, die er 1969 gemeinsam mit Werken nach den Getreideschobern in der Leo Castelli Gallery, New York, ausstellte.

 

Claude Monet in London – Effekte des Nebels auf der Themse

Monet hatte sich 1870/71 in der englischen Metopole vor den Kriegsdienst geflüchtet. In den Jahren 1899, 1900 und 1901 kehrte er aus künstlerischen Überlegungen wieder nach London zurück. Er wollte, wie er dem Kritiker Duret 1887 erklärt hatte, „einige Effekte des Nebels auf der Themse“ malen. Schon während seines ersten Aufenthalts konnte Monet das Parlament malen und die Luftverschmutzung studieren, die genau jene Effekte im Laufe eines Tages hervorbrachte, die Monet so sehr interessierten. Die zur Jahrhundertwende entstandenen Gemälde erinnern entfernt an Monets „Impression, Sonnenaufgang“ oder auch Landschaften aus Vethéuil um 1880. Auch ist der Vergleich mit William M. Turners Aquarellen nicht von der Hand zu weisen. Bis 1904 arbeitete Monet an der Vollendung seiner Nebelbilder aus London – allerdings in seinem Atelier in Givery. Eine Fotografie des Parlaments (heute: Musée Marmottan) hielt die Erinnerung an die englischen Wetterbedingungen lebendig. Erst 1904 zeigte sie Claude Monet bei Paul Durand-Ruel.

 

 

Venedig (1908)

Erst im Alter von 68 Jahren entdeckte Claude Monet Venedig (→ Venedig. Stadt der Künstler). Die Stadt im Wasser wurde von Ruskin, Proust, Manet, Turner und Whistler besungen und für Monet sein letzter Reiseort, bevor er sich aus gesundheitlichen Gründen nach Giverny zurückzog (Starerkrankung). Die Fassaden der Paläste, die Kirche San Giorgio Maggiore, der Canal Grande inspirierten ihn zu Bildern voller Wasser und Himmel. Ohne je einen Menschen zu malen, widmete sich Monet den Blautönen. Seine Motive studierte er von Booten aus, wodurch er sich knapp über der Wasserfläche befand. Auch diese Gemälde stellte Monet in Giverny aus der Erinnerung fertig.

Im Jahr 1911 verstarb Alice Hoschedé, die zweite Ehefrau von Claude Monet. Im Jahr darauf stellte er seine Venedig-Ansichten erstmals bei Bernheim-Jeune aus. Kollegen und Kritiker, darunter Apollinaire, bewunderten die Interpretationen von und über Venedig.

 

 

Giverny (1890–1926)

 

„Dort in diesem immerblühenden Augenschmaus, dort lebt Claude Monet. Und genau an diesem Ort stellt man sich den einzigartigen Maler der prächtig leuchtenden Farbenwelt, den einzigartigen Dichter des sanften Lichts und der verschleierten Formen vor, der Bilder malte, die man riechen und atmen kann, die die Sinne betören …“ (Octave Mirbeau, 1891)

 

Bereits 1871 hatte er mit Paul Durand-Ruel (1831-1922) seinen wichtigsten Kunsthändler gewinnen können. Der wachsende finanzielle Erfolg in den 1880er Jahren, den er hauptsächlich den amerikanischen Sammlern verdankte, ermöglichte dem ständig reisenden Künstler 1890 jenes Stück Land in Giverny zu erwerben, das er bereits seit 1883 angemietet hatte. Drei jahre später, 1893, kaufte er noch ein Stück Land jenseits der Straße, die sein Grundstück begrenzte. Mit Hilfe von fünf Gärtnern formte er in fünf Jahren das Areal zu seinem persönlichen Paradies und wichtigsten Sujet des Spätwerks um.

Hier entstanden im Lauf von 30 Jahren, Monet starb 1926, die berühmten Bilder von Seerosen, der Japanischen Brücke, den Glyzinien, in denen er sich genauso wie in den Venedig- und London-Ansichten der Jahrhundertwende über den Impressionismus hinwegsetzte und zu einem Bezugspunkt für die Maler der Abstraktion nach dem Zweiten Weltkrieg werden konnte.

 

Claude Monet im Grand Palais

„Monet“ ist eine umfangreiche Ausstellung, die der Beschäftigung des Künstlers mit der Landschaft gewidmet ist. Der einzige Künstlervergleich mit Roy Lichtensteins Aneignung von Monets Bildern der Fassade der Kathedrale von Rouen erstaunt daher umso mehr. Die chronologische Hängung, durch wenige Themenblöcke durchbrochen, zeigt die stetige Entwicklung, ohne dass man Werke der anderen Impressionisten vermissen würde. Die Schau lebt eindeutig von der Qualität der 176 Gemälde, der Leuchtkraft ihrer Farben, den geschickten Kompositionen Monets und lässt kaum eine fantasievollere kuratorische Fragestellung vermissen.

 

Biografie von Claude Monet (1840–1926)

Am 14. November 1840 wurde Oscar-Claude Monet als zweiter Sohn von Claude Adolphe Monet und Louise Jutine Aubrée in Paris geboren.[1]Die Biografie wurde unter Zuhilfenahme folgender Bücher und Kataloge zusammengestellt: Stephan Koja: Claude Monet, in: Agnes Husslein-Arco, Stephan Koja (Hrsg.): Im Lichte Monets. Österreichische Künstler und das Werk des großen Impressionisten (Ausst.-Kat. Belvedere 2014-2015), Wien 2014, S. 169–175.
1844 Taufe in der Kirche No0tre-Dame de Lorette in Paris
1845 Übersiedlung der Familie nach Ingouville bei Le Havre
1851 Besuch der Grundschule in Le Havre, wo ein Freund von Eugène Boudin sein Zeichenlehrer wurde.
1856/57 Stellte in einem Künstlerbedarf seine Karikaturen aus, worauf Eugène Boudin auf ihn aufmerksam und sein Lehrer wurde.
1857 Am 28. Jänner starb Monets Mutter. Umzug nach le Havre. Marie-Jeanne Lecadre, Monets Tante, übernahm die Erziehung von Claude. Sie malte selbst und pflegte Kontakte zu Künstlern, darunter Armand Gautier, einem guten Freund von Gustave Courbet.
1858 Im Sommer malte Monet gemeinsam mit Boudin sur le motiv, d. h. im Freien. Boudin gab Monet dabei grundlegende Hilfestellung beim Gestalten. Erste Ausstellungsbeteiligung in Le Havre mit einer „Ansicht von Rouelles“. Monet erhielt kein Stipendium der Stadt für ein Kunststudium in Paris.
1859 Mitte Mai Reise nach Paris, um den Salon zu besuchen. Hier faszinierten ihn die Landschaftsbilder der Schule von Barbizon – v. a. von Charles-François Daubigny, Camille Corot und Théodore Rousseau – am meisten. Umzug nach Paris auf eigene Faust. Mietete ein Atelier.
1860 In Paris schrieb sich Monet zuerst in der erschwinglichen Académie Suisse ein, wo er günstig zu einem Aktmodell kam, bevor er Schüler von Gleyre wurde.
1861 Musterung für einen siebenjährigen (!) Militärdienst und Versetzung mit einer Eliteeinheit nach Algier. Licht und Landschaft Nordafrikas inspirieren ihn und bereiteten ihn auf den Impressionismus vor.
1862 Rückkehr nach Frankreich wegen einer schweren Erkrankung. Befreiung vom Militärdienst durch finanzielle Abgeltung durch die Tante. In Le Havre traf er den niederländischen Maler Johan Barthold Jongkind. Ende des Jahres zurück in Paris schrieb sich Monet in die Klasse des Schweizer Historienmalers Charles Gleyre ein, wo er Pierre-Auguste Renoir, Fédéric Bazille und Alfred Sisley kennenlernte.
1863 Von Ostern bis Mai Aufenthalt in Chailly in der Nähe von Barbizon.
1864 Bekanntschaft mit dem Medizinstudenten Georges Clemenceau. Anfang Juni mit Bazille in Honfleur, um zu malen. Monet blieb bis November und malte gemeinsam mit Boudin und Jongkind. Zerwürfnis mit dem Vater, der die finanzielle Unterstützung einstellte. Versuch Alfred Buryas, den Förderer von Courbet, einige Landschaftsskizzen zu verkaufen.
1865 Wohnte gemeinsam mit Bazille. Seine Seestücke im Salon wurden wohlwollend beachtet. Rückkehr nach Chailly für Studien zu seinem Monumentalwerk „Frühstück im Grünen“. Courbet u.a. Maler kommen ihn besuchen, um sich über die Fortschritte zu erkundigen. Bekanntschaft mit James McNeill Whistler.
1866 Versuchte das Bild für den Salon fertigzustellen, was nicht gelang. Stattdessen zeigte Monet „Camille im grünen Kleid“, für das seine Geliebte und spätere Ehefrau Camille Doncieux Modell stand, sowie „Landschaft nach Chailly“. Damit erster Erfolg im Salon. Zola erklärte es zu seinem Liebelingsbild. Geldsorgen, finanzielle Unterstützung durch seine Tante, häufige Umzüge in Paris und Malaufenthalte an der Normandieküste.
1867 „Frauen im Garten“, gemalt in der Nähe von Sèvres, wurde vom Salon zurückgewiesen. Geburt des ersten Sohnes Jean-Armand-Claude.
1868 Arbeit in Le Havre, wo er auf der Kunstausstellung eine der zusätzlichen Silbermedaillen erhielt. Sein erster Sammler Louis-Joachim Gaudibert lässt nicht nur Familienporträts anfertigen, sondern kauft auch beschlagnahmte Werke des Künstlers für ihn zurück.
1869 Der Malwarenhändler Latouche stellte in Paris ein Bild Monets in seinem Schaufenster aus. Vom Salon werden seine Gemälde zurückgewiesen, bei Latouche feiern sie Erfolge. Gaudibert half, ein kleines Haus in Saint-Michel zu mieten, Renoir half mit Lebensmitteln aus.
1870 Weil Monets Gemälde vom Salon zurückgewiesen wurden, verließen Corot und Daubigny unter Protest die Jury. Am 28. Juni heirateten Camille und Claude, Courbet ist einer der Trauzeugen. Malte Szenen in Trouville an der Kanalküste. Während des Deutsch-französischen Kriegs floh Monet mit seiner Familie nach London und entzog sich so seiner Einberufung zum Kavallerieregiment. Über Daubigny lernte er dort den Kunsthändler Paul Durand-Ruel kennen, der Monets wichtigster Galerist wurde. Bekanntschaft mit Camille Pissarro, mit dem er die Londoner Museen und Galerien besuchte, wo er von John Constable und Joseph Mallord William Turner gleichermaßen beeindruckt wurde.
1871 Tod des Vaters. Im Mai verkaufte Durand-Ruel erstmals ein Gemälde von Monet. Am 2. Juni erreichte Monet mit einer Familie Zaandam/Holland. Dann reisten sie weiter nach Amsterdam, wo Monet japanische Holzschnitte erwarb. Mitte November Rückkehr nach Paris, im Dezember Miete eines Hauses in Argenteuil, das nur 15 Minuten Zugfahrt von Paris entfernt lag.
1872 Anfang des Jahres arbeitete er gemeinsam mit Alfred Sisley an der Seine, im eigenen Blumengarten und im Atelierboot. Die ersten Verkaufserfolge ermöglichten ihm ein angenehmes Leben zu führen.
1873 Bekanntschaft mit dem wohlhabenden Maler Gustave Caillebotte. Am 27. Dezember offizielle Gründung der „Société anonyme des artistes, peintres, schulteurs, graveurs, etc.“.
1874 Erste Impressionisten-Ausstellung beim Fotografen Nadar am Boulevard des Capucines: Monet ist mit fünf Ölgemälden und sieben Pastellen vertreten. Am 17. Dezember wurde die „Société“ wegen Überschuldung wieder aufgelöst.
1875 Durand-Ruel musste seine Londoner Galerie aufgrund finanzieller Probleme schließen. Monet versuchte über eine Versteigerung Werke zu veräußern, was tumultartige Szenen hervorrief. Manet borgte ihm immer wieder Geld.
1876 Zweite Impressionisten-Ausstellung. Manet und Caillebotte kauften Werke von Monet, um ihn finanziell zu unterstützen. Auf dem Landsitz der Familie Hoschedé in Rottenbourg malte Monet dekorative Wandgemälde. Die Beziehung zu Alice Hoschedé dürfte in diesem Jahr ihren Anfang genommen haben.
1877 Mit der Hilfe von Gustave Caillebotte mietete Monet ein kleines Atelier in der Nähe des Bahnhofs Saint-Lazare, das auch als Verkaufsraum genutzt wurde. Malte die Serie der rauchenden Züge im Bahnhof. Erkrankung der Ehefrau während der zweiten Schwangerschaft (Geschwür der Gebärmutter vielleicht eine Folge eines missglückten Schwangerschaftsabbruchs). Alice bringt Jean-Pierre auf die Welt, möglicherweise ein Sohn von Monet.
1878 Geburt des zweiten Sohnes Michel am 17. März. In der Broschüre „Les peintres impressionistes“ bezeichnete Théodore Duret Monet als den Impressionisten „par excellence“. Übersiedlung im September nach Vétheuil zur Familie von Ernest und Alice Hoschedé, die sich in der Zwischenzeit wegen finanzieller Schwierigkeiten von ihrer Sammlung trennen musste.
1879 Camille starb am 5. September und wurde von Monet noch einmal am Totenbett gemalt. Im Winter 1879/80 fror die Seine zu, Monet begann die Werke vor dem Motiv und vollendete sie in seinem Atelier. Er begann auch Stillleben zu malen, da er für die Behandlung seiner Frau Geld benötigte und sich diese am leichtesten veräußern ließen.
1880 Aus finanziellen Überlegungen heraus nahm Monet erstmals nach zwölf Jahren wieder am Salon teil. Erste Einzelausstellung von Monet in der Galerie der Zeitschrift „La Vie moderne“ in Paris. Die Schau wurde positiv aufgenommen und einige der 18 Werke auch verkauft. Das „Reisejahrzehnt“: In den Sommern der Jahre 1880 bis 1886 malte er an der Steilküste der Normandie. In Fresselines am Tal der Creus erkrankte Monet wegen des Malens im Freien an Rheumatismus in der rechten Hand.
1881 Im Dezember Übersiedlung nach Poissy, wo sein Zusammenleben mit der verheirateten Alice zum gesellschaftlichen Problem wurde.
1882 Begann in Serien – zwei oder vier Bilder desselben Motivs zu verschiedenen Tageszeiten oder Lichtstimmungen – zu arbeiten.
1883 Zuerst Miete dann Erwerb (1890) eines großen Bauernhauses mit Garten in Giverny in der Nähe von Vernon. In den kommenden Jahren gestaltete Monet den Garten und ließ drei Atelierhäuser nach seinen Bedürfnissen errichten. Tod Manets, dem Monet die letzte Ehre erwies. Reise nach Bordighera mit Renoir (Mittelmeer), gefolgt von 1884 und 1888.
1885 Reise nach Étretat an der Atlantikküste.
1886 Erste Impressionistenausstellung von Durand-Ruel in New York, die hymnisch gefeiert wurde.
1886 Mehrmonatiger Aufenthalt auf der Insel Belle-Île (ab 12. September).
1887 Erste Gemälde vom Garten in Giverny.
1889 Einzelausstellung bei Boussod, Valadon & Cie., organisiert von Theo van Gogh, und in London wurde zum riesen Erfolg. Georges Petit präsentierte während der Weltausstellung Monet neben Rodin.
1890 Reisen nach Italien und Südfrankreich. Erste Bilder der Getreidehaufen und der Pappeln entstanden, die 1891 (Getreidehaufen) und 1892 (Pappeln) bei Durand-Ruel erstmals gezeigt wurden.
1892 Aufenthalt in Rouen. Heirat mit der inzwischen verwitweten Alice Hoschedé. Begann sich mit der Kathedrale von Rouen zu beschäftigen, die Serie ist 1894 datiert.
1895 Reise nach Norwegen. Erste Gemälde der japanischen Brücke und des Seerosenteichs.
1899 Während seines Aufenthalts in London verzweifelte er über dem Wetter. Erst ein Jahr später,
1900 erkannte er die Bedeutung der Serie und kehrte zurück. Monet malte ab 1900 bevorzugt im Atelier und aus dem Gedächtnis.
1896 In der Dreyfus-Affäre unterstützte Monet Zola bei der Verteidigung des jüdischen Hauptmanns.
1902 erste Einzelausstellung in den USA, organisiert von Durand-Ruel.
1908 Monets Sehkraft begann zu schwinden.
1911 Tod der zweiten Ehefrau Alice.
1912 Der Augenarzt Dr. Vallude attestierte einen Grauen Star.
1914 Tod seines ersten Sohnes Jean. Michel musste als Soldat in den Ersten Weltkrieg einrücken. Arbeitete erstmals an großen Wanddekorationen mit der Darstellung des Seerosenteichs.
1915 Bau einer Oberlichthalle in der Größe von 23 x 12 Metern und einer maximalen Höhe von 15 Metern.
1918 Nach dem Waffenstillstand schenkte Monet die „Grandes Décorations“ dem Staat. Da er die Kompositionen bis zu seinem Tod ständig überarbeitete, konnte die heutige Aufstellung in der Orangerie in den Tuileries erst am 17. Mai 1927 realisiert werden.
1922 Monet verlor sein Augenlicht und hörte zu arbeiten auf.
1923 Nach langem Zögern unterzog sich Monet drei Operationen am rechten Auge und erlangte seine Sehkraft wieder zurück. Der Maler reagierte schlecht auf die Lokalanästhesie und konnte sich kaum an die neuen Brillen gewöhnen, da er alles mit einem Gelbstich sah.
1925 Mit neuen Brillen erlangte Monet seine Sehkraft und seine Schaffenskraft wieder zurück.
Am 5. Dezember 1926 starb Claude Monet an den Folgen eines Lungentumors. Er wurde am Dorffriedhof von Giverny bestattet.

 

Claude Monet: Bilder

  • Claude Monet, Jagdtrophäe, 1862 (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Ein Boot einholen, Honfleur, 1864, Öl auf Leinwand, 55,2 x 82,1 cm (Memorial Art Gallery of the University of Rochester)
  • Claude Monet, La Pointe de la Hève, Sainte-Adresse, 1864, Öl auf Leinwand, 41 × 73 cm (The National Gallery, London)
  • Claude Monet, Portrait von Bazille auf dem Bauernhof Saint-Siméon, 1864, Öl auf Holz, 40,5 x 31,5 cm (Musée Fabre, Montpellier Méditerranée Métropole, don Famille Bazille, 1945 Montpellier, Musée Fabre, Montpellier Méditerranée Métropole © Cliché Frédéric Jaulmes)
  • Claude Monet, Strand von Honfleur, 1864, Öl auf Leinwand, 59,7 x 81,3 cm (Los Angeles County Museum of Art)
  • Claude Monet, Karren auf einer schneebedeckten Straße beim Saint-Simeon Hof, um 1865, Öl auf Leinwand, 65 x 93 cm (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Die Straße von Chailly durch den Wald von Fontainebleau, 1865, Öl auf Leinwand, 97 x 130,5 cm (Ordrupgaard, Kopenhagen)
  • Claude Monet, Der Pointe de la Hève bei Ebbe, 1865 (Salon von 1865), Öl auf Leinwand, 90 x 150 cm (The Kimbell Art Museum, Fort Worth)
  • Claude Monet, Die Spaziergänger / Bazille und Camille (Studie für Das Frühstück im Grünen), 1865, 93,5 x 69,5 cm (Washington, National Gallery of Art)
  • Claude Monet, Frühstück im Grünen, 1865, 130 x 181 cm (Pushkin Museum of Fine Arts)
  • Claude Monet, Déjeuner sur l’herbe [Frühstück im Grünen], rechtes Fragment, 1865, Öl auf Leinwand,  (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Déjeuner sur l’herbe [Frühstück im Grünen], linkes Fragment, 1865, Öl auf Leinwand, 418 x 150 cm (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Madame Louis Joachim Gaudibert, 1868, Öl auf Leinwand, 217 x 139 cm (Musée d’Orsay)
  • Claude Monet, Pfirsichglas, ca. 1866, Öl auf Leinwand, 55,5 x 46 cm (© Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden)
  • Claude Monet, Pfirsichglas, Detail, ca. 1866, Öl auf Leinwand, 55,5 x 46 cm (© Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden)
  • Claude Monet, Camille, 1866, Öl auf Leinwand, 231 x 151 cm (Kunsthalle Bremen, Der Kunstverein in Bremen)
  • Claude Monet, Frauen im Garten, 1866, Öl auf Leinwand, 255 x 205 cm (Paris, Musée d’Orsay © Photo RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay) / Hervé Lewandowski)
  • Claude Monet, Garten der Prinzessin, 1867, Öl auf Leinwand, 91 x 62 cm (Allen Memorial Art Museum, Oberlin, OH)
  • Claude Monet, Das Mittagessen, 1868, Öl auf Leinwand, 231,5 x 151 cm (© Städel Museum, Frankfurt am Main)
  • Claude Monet, Blumen und Früchte, 1869 (J. Paul Getty Museum, Los Angeles)
  • Claude Monet, La Grenouillère, 1869, huile sur toile, 74,6 x 99,7 cm (The Metropolitan Museum of Art, New York)
  • Claude Monet, Badende bei La Grenouillere, 1869, Öl auf Leinwand, 73 x 92 cm (London, National Gallery)
  • Claude Monet, Die Krähe, 1869 (Musée d’Orsay)
  • Claude Monet, Hôtel des Roches Noires, Trouville, 1870 (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Strand in Trouville, 1870, Öl auf Leinwand, 38 x 46 cm (London, The Natinal Gallery)
  • Claude Monet, Am Strand von Trouville, 1870/71, Öl auf Leinwand, 38 x 46 cm (Musée Marmottan Monet, Paris)
  • Claude Monet, Green Park, London, 1870/71, Öl auf Leinwand, 34,3 x 72,5 cm (Philadelphia Museum of Art)
  • Claude Monet, Themse bei Westminster, 1871, Öl auf Leinwand, 47 x 73 cm (London, The National Gallery)
  • Claude Monet, Regatta in Argenteuil, 1872, Öl auf Leinwand, 48 x 75 cm (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Sonnenaufgang, Impression, 1872/73 (Musée Marmottan Monet, Paris)
  • Claude Monet, Sonnenaufgang (Marine), März oder April 1873, Öl auf Leinwand, 50.2 × 61 cm (The J. Paul Getty Museum, Los Angeles)
  • Claude Monet, Boulevard des Capucines, 1873, Öl auf Leinwand, 80,3 x 60,3 cm (Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City)
  • Claude Monet, Frühling (Blühende Obstbäume), 1873, Öl auf Leinwand, 62.2 x 100.6 cm (New York, Metropolitan Museum of Art)
  • Claude Monet, Sommer, Detail, 1874, Öl auf Leinwand, 57 x 80 cm (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie)
  • Claude Monet, Eisenbahnbrücke in Argenteuil, 1874 (Philadelphia Museum of Art)
  • Claude Monet, Das Atelier-Boot, 1874, Öl auf Leinwand, 50 x 64 cm (Otterlo, Kröller-Müller Museum)
  • Claude Monet, Spaziergang, Frau mit Schirm, 1875, Öl auf Leinwand, 100 x 81 cm (National Gallery of Art, Washington)
  • Claude Monet, L’étang à Montgeron [Teich in Montgeron], 1876, Öl auf Leinwand, 174 x 194 cm (© State Hermitage Museum, St Petersburg)
  • Camille Monet im japanischen Kostüm, 1876, Öl auf Leinwand, 231 x 142 cm (Museum of Fine Arts Boston)
  • Claude Monet, La gare Saint-Lazare à l’extérieur (le signal) [Der Bahnhof Saint-Lazare von außen (das Signal)], 1877 (Niedersächsisches Landesmuseum, Hannover)
  • Claude Monet, Die Rue Montorgeuil am 30. Juni 1878, 1878, Öl auf Leinwand (Musée d‘ Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Die Rue Saint-Denis am 30. Juni 1878 (Musée des Beaux-Arts de Rouen)
  • Claude Monet, Champ de coquelicots près de Vétheuil [Mohnblumenfeld bei Vétheuil], um 1879, Öl auf Leinwand, 73 x 92 cm (Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich)
  • Claude Monet, Camille Monet auf ihrem Totenbett, 1879, Öl auf Leinwand, 90 x 68 cm (Musée d’Orsay)
  • Claude Monet, Weg im Nebel, 1879, Öl auf Leinwand, 60 x 73 cm (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Ufer der Seine, Vétheuil, 1880 (The National Gallery of Art, Chester Dale Collection, Washington)
  • Claude Monet, Sonnenuntergang, 1880, Öl auf Leinwand (Privatsammlung, C/O Galerie de la B éraudieré, Genf)
  • Claude Monet, Treibendes Eis, 1880 (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Sonnenuntergang an der Seine bei Lavacourt, Wintereffekt, 1880, Öl auf Leinwand, 100 × 150 cm (Petit Palais, Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris, Paris)
  • Claude Monet, Die Seine bei Lavacourt, 1880, Öl auf Leinwand, 100 x 150 cm (Dallas Museum of Art)
  • Claude Monet, Das Meer bei Fécamp, 1881, Öl auf Leinwand, 65,5 cm x 82 cm (Staatsgalerie Stuttgart)
  • Claude Monet, Kirche von Varengaville, gegen Sonnenuntergang, 1882 (Barber Institute of Fine Arts, University of Birmingham)
  • Claude Monet, Kirche von Varengaville, graues Wetter, 1882 (Speed Art Museum, Louisville)
  • Claude Monet, Spaziergang auf den Klippen, Pourville, 1882, Öl auf Leinwand, 67 x 82 cm (Art Institute of Chicago)
  • Claude Monet, Boote am Strand von Etretat (Bateaux à Etretat), 1883, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm (Fondation Bemberg, Toulouse, Frankreich)
  • Claude Monet, Das Kliff und die Porte d’Aval, raue See, 1883 (Museu de Montserrat. Donación Xavier Busquets)
  • Claude Monet, Nadelfelsen von Etretat, Ebbe, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Fischerboote am Strand von Étretat, 1883/84 (Wallraf-Richartz-Museum, Köln)
  • Claude Monet, Bordighera, 1884 (Art Institute of Chicago)
  • Claude Monet, Garten in Bordighera, Morgen Effekt, 1884 (Eremitage, St. Petersburg)
  • Claude Monet, Getreideschober in Giverny, bedeckter Himmel, 1884 (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Getreideschober in Giverny, 1885, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Belle-Île, Regeneffekt, 1886, Öl auf Leinwand (© Bridgestone Museum of Art, Ishibashi Foundation, Tokyo)
  • Claude Monet, Pyramiden von Port Coton, Belle-Île-en-Mer, 1886, Öl auf Leinwand, 60 x 73 cm (Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen)
  • Claude Monet, Das blaue Ruderboot, 1887, Öl auf Leinwand, 109 x 129 cm (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Antibes, 1888, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Cap d’Antibes, Mistral, 1888, Öl auf Leinwand, 66 x 81,3 cm (Museum of Fine Arts Boston)
  • Claude Monet, Drei Pappeln im Frühling, 1891 (Privatsammlung)
  • Claude Monet, Vier Pappeln an der Epte, 1891 (Metropolitan Museum of Art, New York)
  • Claude Monet, Getreidehaufen, Schnee Effekt, 1891 (Scottish National Gallery, Edinburgh)
  • Claude Monet, Pappeln auf dem Ufer der Epte bei Sonnenaufgang, 1891 (Museum of Fine Arts Boston)
  • Claude Monet, La Cathédrale de Rouen. Le portail et la tour Saint-Romain, plein soleil; harmonie bleue et or [Die Kathedrale von Rouen], 1892/93, Öl auf Leinwand, 107 × 73 cm (Musée d’Orsay, Paris)
  • Claude Monet, Kathedrale von Rouen, Westfassade, 1894 (The National Gallery, Chester Dale Collection, Washington)
  • Claude Monet, Seerosen, 1906, Öl auf Leinwand, 88 x 93 cm (Art Institute of Chicago)
  • Claude Monet, Palazzo da Mula, Venedig, 1908, Öl auf Leinwand (The National Gallery of Art, Washington, Chester Dale Collection)
  • Claude Monet, San Giorgio Maggiore im Sonnenaufgang, 1908 (Amgueddfa Cymru, Cardiff, Wales)
  • Claude Monet, Afrikanische Schmucklile, 1914–1917 (Musée Marmottan Monet, Paris)
  • Claude Monet, Coin du Bassin aux nympheas [Teich mit Seerosen], 1918/19 (Genf)
  • Claude Monet, Japanische Brücke, 1918–1924 (Philadelphia Museum of Art)

 

Literatur

Monet (Ausst.-Kat. Musée d’Orsay, Paris 2010), 2010 Paris.
Bilder einer Metropole. Die Impressionisten in Paris (Ausst.-Kat. Museum Folkwang 2010/11), Göttingen 2010.
Andrea Dippel, Impressionismus, Köln 2002.
Richard R. Brettell, Impression. Painting Quickly in France, 1860-1890 (Ausst.-Kat., The National Gallery, London; Van Gogh Museum, Amsterdam; Stering and Francis Clark Art Institute, Williamstown (Mass.)), Yale Univ. Press 2000.
Wege des Impressionismus: Normandie – Paris (Ausst.-Kat., Landesmuseum Joanneum, Graz), Graz 1998.

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1. Die Biografie wurde unter Zuhilfenahme folgender Bücher und Kataloge zusammengestellt: Stephan Koja: Claude Monet, in: Agnes Husslein-Arco, Stephan Koja (Hrsg.): Im Lichte Monets. Österreichische Künstler und das Werk des großen Impressionisten (Ausst.-Kat. Belvedere 2014-2015), Wien 2014, S. 169–175.