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Salzburg | Salzburg Museum: Fischer von Erlach Baumeister des Barock | 2023

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 6. April 2023
Fischer von Erlach, Schloss Klesheim

Fischer von Erlach, Schloss Klesheim

Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656–1723) zählt zu den bedeutendsten Baumeistern des europäischen Barock. Mit Bauten wie der Kollegienkirche in Salzburg, der Hofbibliothek und der Karlskirche in Wien schuf er Ikonen der Architekturgeschichte. Ausgebildet in Rom, verband Fischer in seinem Werk die genaue Kenntnis der antiken Monumente und der aktuellsten Bauten Italiens sowie Frankreichs mit einer besonderen Fähigkeit zum räumlich-skulpturalen und zugleich bildhaften Gestalten (→ Johann Bernhard Fischer von Erlach: Biografie).

Fischer von Erlach – Baumeister des Barock

Österreich | Salzburg: Salzburg Museum
6.4. – 8.10.2023

Fischers räumlicher und zeitlicher Horizont reichte weit über die Grenzen seines engeren Wirkungskreises – vor allem Wien und Salzburg – hinaus: Als visionärer Autor der ersten illustrierten Weltgeschichte der Architektur, die schon zu Lebzeiten seinen Ruhm in Buchform in ganz Europa verbreitete, wurde er zu einem Weltarchitekten des Barock.

 

Fischer von Erlach im Salzburg Museum 2023

Das Salzburg Museum nimmt in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum die 300. Wiederkehr von Fischers Todestag zum Anlass, das faszinierend vielfältige Werk des Architekten, sein künstlerisches Umfeld und seine Strahlkraft in einer großangelegten Schau zu präsentieren. Die Exponate stammen aus den reichhaltigen Beständen der beiden Partnermuseen, ergänzt um zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus österreichischen und internationalen Sammlungen.

Der österreichische Künstler Werner Feiersinger inszeniert diese Schau und zeigt Fischers Architektur aus dem Blickwinkel eines Bildhauers. Zeichnungen, Stiche, Gemälde, Modelle und Fotografien, die Feiersinger selbst angefertigt hat, machen Fischers wichtigste Bauten und Projekte anschaulich und vermitteln die Aktualität seines künstlerischen Denkens zwischen Körper, Raum und Bild. Ein natürlicher Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Salzburger Bauten, mit denen er das Gesicht der Stadt wie kein zweiter Architekt prägte.

In der zeitgenössischen Gestaltung, im Arrangement der Objekte und mit innovativen Vermittlungsformen bezieht sich die Ausstellung bewusst auf die große Fischer von Erlach-Retrospektive des Jahres 1956 und reflektiert damit die Geschichte des Ausstellens ebenso wie die historische Konstruktion des „Mythos Fischer von Erlach“.

Kuratiert von Andreas Nierhaus (Wien Museum) und Peter Husty.

Weitere Beiträge zu Johann Bernhard Fischer von Erlach

11. Januar 2023
Österreichische Nationalbibliothek, Prunksaal, Josefsplatz 1, 1010 Wien © Österreichische Nationalbibliothek, Hloch
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 11. Januar 2023

Wien | ÖNB: Fischer von Erlach und der Prunksaal des Kaisers 300 Jahre barocke Pracht | 2023

In der Sonderschau wird im Prunksaal anhand von Original-Handschriften, monumentalen Stichwerken, Plänen und Skizzen aus der Erbauungszeit das inhaltliche Konzept als Büchersaal und als Ruhmeshalle der Habsburger sowie das weitere Schicksal dieses Prachtbaus erlebbar.
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19. Juli 2021
Johann Bernhard Fischer von Erlach, Detail
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 19. Juli 2021

Johann Bernhard Fischer von Erlach: Biografie Lebenslauf des österreichischen Barock-Architekten

Johann Bernhard Fischer von Erlach (Graz 20.7.1656–5.4.1723 Wien): Kindheit, Ausbildung, wichtigste Bauten in Wien und Salzburg, genauer Lebenslauf
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21. November 2013
Karlskirche von Johann Bernhard Fischer von Erlach, 1716-1737, Foto: Alexandra Matzner.
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 21. November 2013

Der Karlsplatz in Wien

Der Wiener Karlsplatz wird maßgeblich durch die 6-spurige „Stadtautobahn“, die historische Architektur und die Parkanlage der 1970er Jahre geprägt. Er war ein Experimentierfeld für die Ringstraßenarchitektur mit den ersten Gebäuden ab 1860 – der Verabschiedung vom Klassizismus (noch am TU Hauptgebäude) bis hin zum großbürgerlichen Ringstraßenstil. Die hier entwickelte Architektursprache wird ab 1870 für die gesamte Ringstraße prägend werden: Beispiele dafür sind die Evangelische Schule von Theophil Hansen (1813-1891) und die Handelsakademie im sog. „Arsenalstil“ von Ferdinand Fellner dem Älteren. Es handelt sich hierbei um erste Kulturbauten auf Bürgerinitiative.
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Aktuelle Ausstellungen

11. Juni 2026
Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 11. Juni 2026

London | The Courtauld: Hepworth in Farbe

Barbara Hepworths Einsatz von Farbe ist das Thema im Sommer 2026 im Courtauld. Fühe Farbskulpturen & Zeichnungen der 1940er treffen auf Werke der folgenden Jahrzehnte.
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10. Juni 2026
Georg Baselitz, Sigmund fliegt mit Sex im Koffer, 2024, Öl und Plastik auf Leinwand (courtesy White Cube Bermondsey, London)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

London | White Cube Bermondsey: Georg Baselitz. Back Again

White Cube Bermondsey plant ab Juni 2026 neue, großformatige Gemälde und Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz (1938–2026) zu zeigen. Neben bereits Bekanntem wie den expressiven und schonungslosen Selbstporträts, den Bildnissen seiner Ehefrau Elke widmete sich der Künstler zum Schluss noch goldenen Gottheiten Indiens. Man darf gespannt sein!
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10. Juni 2026
Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Juni 2026

Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK

Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
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