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Österreichische Kunstpreise 2018 gehen an … Arno Geiger, Siegfried A. Fruhauf, transparadiso, G.R.A.M.

Österreichische Kunstpreise 2018

Österreichische Kunstpreise 2018

Die Österreichischen Kunstpreise werden in sieben Kategorien jährlich und in der Kategorie Kinder- und Kugendbuch biennal verliehen, dazu noch der Hans-Hollein-Kunstpreis für Architektur. Sie werden etablierten Künstlerinnen und Künstlern für ihr umfangreiches, international anerkanntes Gesamtwerk zuerkannt. Die Österreichischen Kunstpreise 2018 sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert und werden Ende Februar 2019 im Bundeskanzleramt überreicht.

 

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Österreichischen Kunstpreises 2018 sowie des Hans-Hollein-Kunstpreises 2018 sind:

  • Literatur: Arno Geiger
  • Film: Siegfried A. Fruhauf
  • Bildende Kunst: transparadiso, bestehend aus Barbara Holub und Paul Rajakovics
  • Künstlerische Fotografie: G.R.A.M., bestehend aus Martin Behr und Günther Holler-Schuster
  • Medienkunst: Sylvia Eckermann
  • Hans-Hollein-Kunstpreis für Architektur: StudioVlayStreeruwitz, bestehend aus Bernd Vlay und Lina Streeruwitz
  • Musik: Elisabeth Schimana
  • Kinder- und Jugendliteratur: Heinz Janisch
  • Kulturinitiativen: waschaecht (Kulturverein)

Gernot Blümel, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien, hebt in einer Aussendung die „exzellenten Leistungen“ der Künstlerinnen und Künstler hervor. Mit Hilfe des Kunstpreises möchte er, so weiter, „auf die Vielfalt, Vielschichtigkeit und Qualität unseres heimischen Kulturschaffens aufmerksam machen“.

Aktuelle Ausstellungen

24. Mai 2019
Richard Anuszkiewicz, Untitled, 1961

mumok: Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520–1970 Die Welt als Labyrinth von Manierismus bis Neoavantgarde

Unter den bahnbrechenden Kunstströmungen der 1960er Jahre wurden der Op Art und der kinetischen Kunst bislang die geringste Aufmerksamkeit zuteil. Häufig wurden sie als zu spektakulär und daher oberflächlich deklassiert. Zu Unrecht, denn Op Art und kinetische Kunst schärfen das Bewusstsein für die Ambivalenz der Wirklichkeit. Sie führen buchstäblich vor Augen, dass die Wahrnehmung nicht objektiv, sondern von volatilen Parametern wie Kontext und Betrachter_in abhängig ist – mit allen erkenntnistheoretischen Konsequenzen.
20. Mai 2019
Edmund Kalb, Selbstbildnis, Detail, 1930 (© Privatbesitz Foto: Archiv Sagmeister, © Rudolf Sagmeister/Kunsthaus Bregenz)

Wien | Leopold Museum: Edmund Kalb Selbstporträts sind Gedankenbilder

Edmund Kalb (1900–1952) studierte an der Kunstakademie München, kehrte dann nach Dornbirn (Vorarlberg) zurück und schuf über 1.000 Selbstporträts!
16. Mai 2019
Hermann Nitsch, Schüttbild, Detail, 2011, Acryl auf Jute © Hermann Nitsch

Hermann Nitsch in der Albertina Ausstellung „Räume aus Farbe“ zeigt Nitschs Schüttbilder von den 1960ern bis heute

Hermann Nitsch (* 1938) zählt zu den umstrittensten Künstlern Österreichs und den wichtigen Wiener Aktionisten. Die Albertina zeigt erstmals einen Überblick über Nitsch's Schüttbilder seit den 60ern.
8. Mai 2019
Gerhard Richter, Seestück (oliv bewölkt), Detail, 1969, Öl/Lw, 80 cm x 100 cm (Privatsammlung, Italien © Gerhard Richter, WVZ 237-3)

Guggenheim Bilbao: Gerhard Richter: Seestücke Konstruierte Landschaften als Diskurs über Wahrnehmung und Romantik

Gerhard Richter (* 1932) schuf mit „Vogelfluglinie“ 1967 ein erstes Gemälde, in dem er auf Basis einer Fotografie und mit der Technik des Verwischens ein Schiff, das Meer und den Himmel thematisierte. Im folgenden Jahr begann er mit „Seestück“ (WVZ 194-23) eine Serie, die ihn bis ins Jahr 1998 begeisterte.
7. Mai 2019
Ai Weiwei, Illumination, 2009, Handyfoto (c) Ai Weiwei, Courtesy Ai Weiwei Studio

Düsseldorf K20 / K21: Ai Weiwei Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt größten Ausstellung in Europa

„Alles ist Kunst, alles ist Politik“ ist auch Leitmotiv seiner bisher größten Ausstellung in Europa, die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gleichzeitig im K20 und im K21 zeigt.
25. April 2019
Franz Marc, Schlafender blauer Hund auf roter Matte, 1912/13, Aquarell, Deckfarben, auf Papier, aus Skizzenbuch XXIV, S. 103 (Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, Inv.-Nr. HZ 6381)

Franz Marc: Skizzenbücher – Der Weg zum Blauen Reiter Stilentwicklung, Werkabfolge, Werkgenese

Das Germanische Nationalmuseum erwarb 1982 aus dem Nachlass des Künstlers 26 von ursprünglich 32 Skizzenbücher. Die Hefte datieren von 1904 bis 1913/1914 und enthalten 603 Zeichnungen auf 523 Blättern. Die Ausstellung zeigt Motivreichtum und die vielfältigen Werkbezüge der Skizzen und Zeichnungen zu den Gemälden von Franz Marc.
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.