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Paris | Petit Palais: Joaquin Sorolla Der Maler und das Meer | 2026

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Mai 2026
Joaquín Sorolla, Schnappschuss, Biarritz, Detail, 1906, Öl/Lw, 62 × 93.5 cm (Museo Sorolla, Madrid © Museo Sorolla, Madrid)

Joaquín Sorolla, Schnappschuss, Biarritz, Detail, 1906, Öl/Lw, 62 × 93.5 cm (Museo Sorolla, Madrid © Museo Sorolla, Madrid)

Joaquín Sorolla y Bastida (1863–1923) gilt als unerschrockener Chronist des mediterranen Lichts, der Freude und der Vergänglichkeit des Augenblicks. In seiner Heimat als wichtigster Vertreter des Impressionismus in Spanien verehrt, erwarb er sich im anglophonen und frankophonen Raum ebenfalls zu Lebzeiten Weltruhm. 2027/28 kehrt Sorolla nach Paris zurück – in jene Stadt, die seinen Ruhm einst begründete.

Sorolla war kein Vertreter des Impressionismus im engeren Sinne. In seiner Malerei betrachtete er die Naturphänomene als eine Abfolge wechselnder Augenblickseindrücke. Das Licht selbst wird zum eigentlichen Motiv seiner Bilder, ihr strahlendes Kolorit und die eindrucksvollen Kompositionen überzeugen auch heute noch ein internationales Publikum. Sorollas Freund Blasco Ibáñez fasste diese Haltung in einem Satz: Sorolla sage, die Natur schaffe momentauftreffende Farbeffekte – und es sei die Fähigkeit des Malers, diese flüchtige Vision wiederzugeben, die allein zähle.1

Joaquín Sorolla (1863–1923)
Der Maler und das Meer

Frankreich | Paris: Petit Palais
7.9.2027 – 30.1.2028 (tbd)

Sorolla in Paris (2026/27)

Bislang ist noch nichts über diese Ausstellung bekannt. ARTinWORDS wird a.s.a.p. erste Informationen dazu veröffentlichen.

Die Berichte zu den vergangenen Ausstellungen beinhalten Bilder von Sorollas Werken, die häufig zu sehen sind. Dort kann man sich schon einmal ein Bild von Sorollas malerischer Finesse und koloristischer Meisterschaft machen.

Weitere Beiträge zu Sorolla

13. Mai 2024
Joaquín Sorolla, Lindaraja Patio, Granada, 1909, Öl/Lw, 106 × 81.5 cm (Museo Sorolla, Madrid © Museo Sorolla, Madrid)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 13. Mai 2024

Madrid | Museo Sorolla: Sorolla in 100 Objekten Leben und Werk durch Dinge erzählt | 2024

Blanca, Pons-Sorolla, Sorolla und Paris, in: Joaquín Sorolla. Spaniens Meister des Lichts, hg. von Roger Diederen, María Fernández López und Blanca Pons-Sorolla (Ausst.-Kat. Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, […]
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17. März 2019
Joaquín Sorolla, Die Rückkehr der Fischer, 1894, Öl/Lw, 265 × 403.5 cm (Paris, musée d'Orsay © Musée d'Orsay, Dist. RMN-Grand Palais / Patrice Schmidt)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 17. März 2019

Joaquín Sorolla: Werke voller Licht Spaniens bekanntester Impressionist verzaubert mit Sonne am Meer

Joaquín Sorolla y Bastida (1863–1923) ist der berühmteste Impressionist Spaniens: Er begeistern mit sonnendurchfluteten Bildern vom Meer, Strandleben, Garten, Genreszenen, repräsentativen Porträts - und vergisst nicht auf das spanische Arbeits- und Volksleben.
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3. Februar 2016
Joaquin Sorolla, Louis Comfort Tiffany, 1911, Öl auf Leinwand, 150 x 225.5 cm, On loan from the Hispanic Society of America, New York, NY, Photo © Courtesy of The Hispanic Society of America, New York.
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 3. Februar 2016

Der moderne Garten in der Malerei von Monet bis Matisse Impressionsmus und Natur

Eigentlich müsste die Ausstellung „Der moderne Garten in der Malerei von Monet bis Monet“ heißen, auch wenn die Überbetonung dieses einen Künstlers den Leistungen der anderen Maler_innen nicht gerecht werden würde. „Gärtnern war etwas, das ich in meiner Jugend lernte, als ich unglücklich war. Ich verdanke es vielleicht den Blumen, dass ich Maler geworden bin“, resümierte Claude Monet am Ende seines Lebens. Die kontrastierende Farbenpracht frisch gezüchteter Pflanzen, exotische Importe und der Reichtum an Blüten in verschiedensten Formen kennzeichnen die Gartenkunst des 19. Jahrhunderts und inspirierten die Impressionist_innen und ihre Nachfolger_innen, die an neuen Farb- und Raumkonzepten arbeiteten. Wenn auch nicht so signifikante Erfindungen wie der barocke Garten oder der englische Landschaftsgarten mit diesem Jahrhundert verbunden werden können, so waren es doch die Veränderungen der Großstädte mit ihren weitläufigen Parkanlagen, die besseren Transportmöglichkeiten und die internationalen Pflanzenschauen, die Gärtner zu prächtigen Pflanzungen führten. Monet am Anfang und Matisse am Ende zu setzen, meint nicht nur zwei Meister der Moderne anzuführen, sondern auch die Avantgarde von Amerika bis Spanien und Schweden und ihre Begeisterung für die kontrollierte Natur zu erforschen.
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Alexandra Matzner

Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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