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Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026
Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026

Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026

Oskar Kokoschka (1886–1981) gilt als einer der bedeutendsten Maler des Expressionismus im deutschsprachigen Raum. Mit Salzburg war der Künstler auf mannigfaltige Weise verbunden. Das Museum der Moderne widmet dem geborenen Österreicher im Herbst/Winter 2026/2027 eine kompakte Ausstellung in der Altstadt (Rupertinum), wo erstmals die variantenreichen Hintergründe von Kokoschkas Bildern analysiert werden.

Kokoschkas Hintergründe

Österreich | Salzburg: Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum)
23.10.2026 — 30.05.2027

Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026

Kokoschkas Hintergründe in Salzburg (2026/2027)

In Oskar Kokoschkas frühen Porträts steht die Erfassung des inneren Zustandes der Dargestellten im Mittelpunkt seines Interesses. Mit seinem „Röntgenblick“ suchte er hinter die Fassade des äußeren Erscheinungsbildes zu blicken. Die Bildhintergründe gestaltete Kokoschka jedoch wenig abwechslungsreich. Gerne verwendete er eine malerische, meist in dunklen Tönen gehaltene Farbfolie. Im Laufe seiner künstlerischen Entwicklung gewinnen die Hintergründe jedoch zunehmend an Bedeutung. Kokoschka greift nicht nur zu einer helleren Farbpalette, vielmehr fügt der Maler verschiedene Attribute und erzählerisches Beiwerk hinzu, wodurch die Bildhintergründe zu wichtigen Inhaltsträgern werden.

Die Ausstellung möchte diese Entwicklung aufzeigen indem sie eine kleine Auswahl früher Gemälden Bildkompositionen ab den späten 1930er Jahren gegenüberstellt. Ergänzt um druckgrafische Blätter aus dem umfangreichen Sammlungsbestand zielt sie darauf ab, Kokoschkas barock anmutende Kompositionen zu erhellen.

Kuratiert von Barbara Herzog und Aglaja Kempf.

 

Bilder

  • Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70)

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