ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler & Künstlerinnen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕

Salzburg | Rupertinum: Charlotte Salomon. Leben? Oder Theater?

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 11. Juli 2015
Charlotte Salomon, Rupertinum 2015, Installationsansicht

Charlotte Salomon, Rupertinum 2015, Installationsansicht

Das Museum der Moderne Salzburg zeigt mit 278 Blättern eine repräsentative Auswahl des Bilderzyklus „Leben? oder Theater?“ von Charlotte Salomon (geboren 1917 Berlin, DE, verstorben 1943 Auschwitz, PL), der ein einzigartiges Dokument eines deutsch-jüdischen Lebens im Berlin der 1920er und 1930er Jahre darstellt.

Charlotte Salomon. Leben? Oder Theater?

Österreich | Salzburg: Rupertinum
11.7. – 18.10.2015

Die insgesamt 1325 Gouachen des Zyklus sind zwischen 1940 und 1942 im französischen Exil entstanden, wenige Jahre bevor die 26-jährige Salomon deportiert und ermordet wurde. Leben? oder Theater? von Charlotte Salomon besticht nicht nur durch seine besondere Geschichte, sondern auch wegen der Verflechtung von Bild, Text und Musik sowie der leuchtenden Farbigkeit der Gouachen. Salomon selber nannte dieses Werk ein „Singespiel“, weil das Stück immer wieder Hinweise auf bekannte Musikstücke enthält. In der Ausstellung wird dem Rechnung getragen, indem viele dieser Musikstücke in Zusammenhang mit den jeweiligen Gouachen zu hören sein werden. 2012 war ein Teil des Bilderzyklus auf der documenta (13) zu sehen; 2014 wurde das Werk im Auftrag der Salzburger Festspiele von Marc-André Dalbavie als Oper vertont und 2015 als Ballett mit Musik von Michelle DiBucci im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen aufgeführt. An die Aufführung bei den Festspielen 2014 wird mittels Fotografien und Kostümen der Oper erinnert.

In ihrem Lebenswerk „Leben? oder Theater?“ verarbeitete Salomon ihre Familiengeschichte und ihre Erfahrungen als jüdisches Mädchen in Berlin. Es besteht aus drei Teilen: einem Vorwort, in dem es um ihre Jugend in Berlin geht, einem Hauptteil, der von ihrer Liebe zum Gesangspädagogen Alfred Wolfsohn erzählt, sowie einem Nachwort, das ihre Exilzeit in Südfrankreich zwischen 1939 und 1942 zusammenfasst. Die Gouachen sind in einem freien, farbenfrohen Stil geschaffen, der von Einflüssen zeitgenössischer Kunst zeugt. Personen werden mit wenigen Linien charakterisiert. Sind die Szenen am Anfang noch recht detailgenau ausgearbeitet, so wird der Malstil zunehmend nervöser, als wusste Salomon, dass ihr nicht viel Zeit bleiben würde. Die Darstellungsweise erinnert teilweise an ein Storyboard für einen Film – mit verschiedenen Szenen in einer Darstellung, Ansichten von oben und plötzlichen Nahaufnahmen.

Im Juni 1943 heiratete Charlotte Salomon den österreichischen Emigranten Alexander Nagler. Einige Monate später wurden beide deportiert; die schwangere Salomon wurde bei der Ankunft in Auschwitz ermordet. Nach dem Krieg gelangte ihr Bilderzyklus in die Hände ihres Vaters und der Stiefmutter, die in den Niederlanden überlebt hatten; sie stifteten das Werk dem Jüdischen Historischen Museum in Amsterdam, wo es sich bis heute befindet.

Kuratiert von Beatrice von Bormann, Leiterin Sammlung; mit Barbara Herzog, Kuratorische Assistentin, Museum der Moderne Salzburg.
Quelle: Pressetext

Beiträge zu Künstlerinnen

24. Januar 2026
Louise Nevelson, An American Tribute to the British People, 1960–1965 (Tate Modern, London)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 24. Januar 2026

Metz | Centre Pompidou Metz: Louise Nevelson. Mrs. N’s Palace

2026 zeigt das Centre Pompidou Metz eine umfassende Ausstellung zu Louise Nevelson, eine der berühmtesten Bildhauerinnen des 20. Jahrhunderts. In Assemblagen, Reliefs und Installationen reflektierte sie die Stadt New York, die Vielfalt in der Einheit und den Wert der Dinge.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
19. Januar 2026
Josef Hoffmann. Fortschritt durch Schönheit, Rekonstruktion des Boudoir d’une grande vedette [Boudoir für einen großen Star] Weltausstellung, Paris, 1937, MAK Ausstellungsansicht, 2021, Ausführung: Manfred Trummer, Johannes Ranacher, Glaserei Scharl, Johannes Falkeis, Marina Paric, Irina Huller, Tischlerei des MAK, Wien, 2014, MAK Ausstellungshalle © MAK/Georg Mayer
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 19. Januar 2026

Wien | MAK: Wien 1900 Highlights der Sammlung und hochkarätige Leihgaben | ab 2025

Markus Schinwald entwickelt rund um bekannte Highlightobjekte der Sammlung Wien 1900 filmsetartige Szenarien und Archivsituationen. Kunst und Kulturgeschichte aus dem Zeitraum zwischen der ersten Secessionsausstellung 1898 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird nicht wie bisher linear und chronologisch erzählt, sondern sich vielmehr der Ideen und Entwurfsgeschichte dieser prägenden Epoche gewidmet.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
14. Januar 2026
Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 14. Januar 2026

Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA

Schon im Besitz von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine befanden sich zahlreiche Werke von Zeichnerinnen und Druckgrafikerinnen. 2026 zeigt die ALBERTINA Werke ihrer Künstlerinnen - epochenübergreifend und thematisch spannend aufgearbeitet.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

Aktuelle Ausstellungen

30. Januar 2026
Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982, Pastell und Ölstift auf Papier, 74,9 x 55,9 cm (Privatsammlung © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York; Foto: Courtesy of Colour Themes © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 30. Januar 2026

Humlebæk | Louisiana: Basquiat – Headstrong

Erstmals sind 2026 Zeichnungen von Jean-Michael Basquiat zu sehen, in denen der Künstler 1982/83 den Kopf als Schwelle zwischen dem sichtbaren Selbst und der inneren Erfahrung.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
30. Januar 2026
Willem van Haecht, Die Kunstkammer von Cornelis van der Geest, Detail, 1628, Öl auf Holz (Antwerpen © City of Antwerp Collection, Rubenshuis, Foto: CC BY-SA KIK-IRPA, Brüssel)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 30. Januar 2026

Wien | Gartenpalais Liechtenstein: Geschichte des europäischen Kunstmarkts

Anfang 2026 steht im Gartenpalais Liechtenstein, Wien, die Geschichte des Kunstmarkt im Zentrum. Von der Antike bis zu Wien 1900, von Skulpturen bis Malerei, von Auftragsarbeiten bis zur freien Kunstproduktion für den Massenmarkt (Niederlande), von Sammlern, ihren Agenten und deren Netzwerke wird zu erzählen sein.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
29. Januar 2026
Robert Mapplethorpe, Thomas, 1987 © Robert Mapplethorpe Foundation
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 29. Januar 2026

Mailand | Palazzo Reale: Robert Mapplethorpe

Robert Mapplethorpe in Mailand nimmt die Besucher:innen mit auf eine Reise durch die ästhetischen Erkundungen des Fotografen, darunter seine sinnlichen Akte, die sich durch formale Perfektion auszeichnen.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
    Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.