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Venedig | Biennale 2022: Il latte dei sogni Gruppenausstellung unter dem Titel The Milk of Dreams | Die Milch der Träume

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. April 2022
Cecilia Alemani

Cecilia Alemani

Die kuratierte Ausstellung der 59. Biennale von Venedig trägt den Titel „Il latte die sogni | The Milk of Dreams“. Verantwortet wird die Gruppenausstellung von der in New York lebenden Italienerin Cecilia Alemani, die seit das öffentliche Kunstprojekt der High Line Art verantwortet und 2017 den italienischen Pavillon kuratierte. Cecilia Alemani erklärt, warum sie die Biennale 2022 nach einem Buch von Leonora Carrington (1917–2011) benannte:

Biennale Arte 2022:
Il latte dei sogni | The Milk of Dreams

Italien | Venedig:
Giardini, Arsenale und weitere Orte in der Stadt
23.4. – 27.11.2022

„[In dem] die surrealistische Künstlerin eine magische Welt beschreibt, in der das Leben ständig durch das Prisma der Phantasie neu erfunden wird und in der es erlaubt ist, sich selbst zu verändern, sich zu verwandeln, jemand anderer zu werden. Die Ausstellung bietet eine imaginäre Reise durch die Metamorphosen der Körper und Definitionen des Menschen.“

 

Das Ende des Anthropozentrismus

In ihrem Statement bezieht sich die Kuratorin auf ihre Beobachtung, dass viele zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler einen postmenschlichen Zustand imaginieren. Die moderne, westliche Sicht des Menschen – insbesondere die vermeintliche universelle Vorstellung eines weißen und männlichen Subjekts, des „Mannes der Vernunft“ – als Zentrum des Universums und als Maß für alles stellen sie in Frage. An dessen Stelle treten Welten, die aus neuen Bündnissen zwischen verschiedenen Arten bestehen und von durchlässigen, hybriden und vielfältigen Wesen bewohnt werden, wie die fantastischen Kreaturen, die Carrington erfunden hat.

Die Covid-19-Pandemie verschärfte, so Cecilia Alemani, den Gegensatz zwischen den beiden Lagern der Technologiegläubigen und den -skeptikern. Man darf hier aus aktuellem Anlass auch gerne noch die Klimakrise ergänzen. Die Fragilität menschlichen Daseins und menschlicher Körper wird wie in einem Brennglas beleuchtet. Bieten invasive Technologien, welche die Grenzen zwischen Körpern und Objekten neu bestimmen, eine Lösung? Wie wirkt sich die entkörperlichte Kommunikation der letzten Monate aus?

Der Blick von „Il latte degli sogni“ ist optimistisch in die Zukunft gerichtet. Utopien des friedlichen Miteinanders von Mensch, Natur, Erde und Dingwelt bieten eine Lösung, sobald die Erkenntnis eintritt, dass der Mensch Teil eines Systems symbiotischer Abhängigkeiten ist. Die feministische Philosophin und Aktivistin Silvia Federici entwirft in „Re-enchanting the World“ (2018) eine Mischung aus indigenem Wissen und individuellen Mythologien. Daneben gibt es Künstler*innen, die lokale Wissensformen und neue Identitätspolitiken wiederentdecken. Von all den alternative Kosmologien und neuen Lebensbedingungen wird die Biennale Art 2022 handeln. Oder mit den Worten Cecilia Alemanis gefragt: Wer oder was wollen wir sein?

Dass eines der bereits bekannten Side-Events sich mit dem Surrealismus und der Magie beschäftigt, dürfte kein Zufall sein: Venedig | Peggy Guggenheim Collection: Surrealismus und Magie

Weitere Beiträge zur Biennale 2022

Biennale di Venezia

Künstler:innen der Biennale 2022


230 Künstler:innen aus 58 Ländern, 180 davon nehmen zum ersten Mal an der Internationalen Großausstellung teil. Und die Biennale 2022 ist so weiblich wie noch nie. Cecilia Alemani holt 120 Jahre weibliches Kunstschaffen nach Venedig!

Aktuelle Ausstellungen

11. Juni 2026
Barbara Hepworth, Eidos, 1947 (National Gallery of Victoria, Melbourne. Purchased with the assistance of the Samuel E. Wills Bequest to commemorate the retirement of Dr E. Westbrook, Director of Arts for Victoria, 1981 © Bowness. Foto: Predrag Cancar / NGV. Image courtesy National Gallery of Victoria, Melbourne)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 11. Juni 2026

London | The Courtauld: Hepworth in Farbe

Barbara Hepworths Einsatz von Farbe ist das Thema im Sommer 2026 im Courtauld. Fühe Farbskulpturen & Zeichnungen der 1940er treffen auf Werke der folgenden Jahrzehnte.
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10. Juni 2026
Georg Baselitz, Sigmund fliegt mit Sex im Koffer, 2024, Öl und Plastik auf Leinwand (courtesy White Cube Bermondsey, London)
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London | White Cube Bermondsey: Georg Baselitz. Back Again

White Cube Bermondsey plant ab Juni 2026 neue, großformatige Gemälde und Arbeiten auf Papier von Georg Baselitz (1938–2026) zu zeigen. Neben bereits Bekanntem wie den expressiven und schonungslosen Selbstporträts, den Bildnissen seiner Ehefrau Elke widmete sich der Künstler zum Schluss noch goldenen Gottheiten Indiens. Man darf gespannt sein!
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10. Juni 2026
Van Cleef & Arpels im MAK, 2026
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Van Cleef & Arpels im MAK Wien: glitzernde Juwelen x Meisterwerke des MAK

Ein funkelndes Gipfeltreffen der Moderne: Ab Juni 2026 konfrontiert das MAK Wien unter dem Titel „GLANZSTÜCKE“ die spektakuläre Patrimonial Collection der Pariser Maison Van Cleef & Arpels mit den visionären Entwürfen der Wiener Werkstätte. In einer labyrinthartigen Inszenierung treten rund 500 Exponate – von meisterhaftem High Jewelry über japanische Wandschirme bis hin zu Gustav Klimts Werkzeichnungen – in einen fesselnden ästhetischen Dialog. Erfahren Sie hier, wie Geometrie auf florale Poesie trifft und zwei Modemetropolen das frühe 20. Jahrhundert neu erfanden.
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Alexandra Matzner

Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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