ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler & Künstlerinnen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕

Berlin | Gemäldegalerie: Gerard ter Borchs „Galante Konversation“ Ein Meisterwerk und seine virtuosen Varianten

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 18. August 2019
Gerard ter Borch, Galante Konversation, Detail (© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt)

Gerard ter Borch, Galante Konversation, Detail (© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt)

Gerard ter Borch d. J. (1617–1681) schuf mindestens zwei nahezu identische Versionen von „Galanter Konversation“, auch bekannt als „Väterliche Ermahnung“. Eines der erhaltenen Gemälde befindet sich in der Berliner Gemäldegalerie und das andere im Amsterdamer Rijksmuseum. Eine Sonderpräsentation in der Gemäldegalerie wird die beiden Bilder nach über 350 Jahren erstmals wieder zusammenführen und im direkten Vergleich nebeneinander zeigen.

Gerard ter Borchs „Galante Konversation“
Ein Meisterwerk und seine virtuosen Varianten

Deutschland | Berlin: Gemäldegalerie
17.10.2019 – 29.2.2020

„Satinstückchen“

Ter Borch spezialisierte sich ab etwa 1648 auch auf Genredarstellungen. Wie kaum ein anderer holländischer Maler seiner Zeit wusste er dabei die silbrig glänzenden Satinkleider seiner Protagonistinnen so täuschend echt und überzeugend darzustellen, dass man seinen Interieurszenen den Namen „satijntjes“, also „Satinstückchen“, gab. Seine bedeutendste Darstellung in dieser Reihe ist die „Galante Konversation“, in der das silbrige Kleid, mit dem kunstvoll in Falten gelegten, glänzenden Stoff den Mittelpunkt des Gemäldes bildet und in seiner optisch-haptischen Faszination ein besonders reizvolles Zusammenspiel mit der rätselhaften Figur in Rückenansicht eingeht.

 

Ein erfolgreiches Motiv

Von der außerordentlichen Beliebtheit der Darstellung, insbesondere der Rückenfigur im weißen Atlaskleid, zeugen nicht weniger als 24 Wiederholungen, Teilkopien und Nachahmungen. Ter Borch selbst schuf von der „Galanten Konversation“ mindestens zwei fast identische Versionen, die nun zum ersten Mal gemeinsam ausgestellt werden. Sie werden ergänzt um eine Leihgabe aus Dresden sowie zwei Leihgaben aus Privatbesitz, die ebenfalls von Ter Borch bzw. aus der Werkstatt Ter Borchs stammen und die Rückenfigur der jungen Frau in einer abgewandelten, vereinfachten Komposition wiederholen. Die aufschlussreiche Begegnung der fünf Werke erlaubt nicht nur das Studium von Ter Borchs verfeinerter und zugleich so effizienter Maltechnik im direkten Vergleich; die Präsentation wirft auch ein Schlaglicht auf die überaus geschickte Vermarktung seiner erstaunlich wandelbaren Motiverfindungen und Bilder.

 

Gerard ter Borch, Galante Konversation, auch genannt „Die väterliche Ermahnung“, um 1654, Öl/Lw, 71 × 73 cm (Rijksmuseum, Amsterdam)
Gerard ter Borch, Galante Konversation, auch genannt „Die väterliche Ermahnung“, um 1654, Öl/Lw, 71 × 73 cm (Rijksmuseum, Amsterdam)

 

Verschiedene Lesarten

Schillernd gibt sich auch das Thema der dargestellten Szene. Entgegen der früheren Lesart spricht einiges dafür, dass es sich um die Darstellung einer amourösen Verführung handelt – ein Aspekt, der auch in weiteren „Konversationsstücken“ der Gemäldegalerie seinen Niederschlag findet. Doch in der Tat liegt eine der charakteristischsten Fähigkeiten Ter Borchs in der subtilen Behandlung seiner Sujets und der bewusst gewählten Uneindeutigkeit des Moments. So erklärt sich, wie die Verführungsszene im 18. Jahrhundert den Titel „Väterliche Ermahnung“ erhalten konnte, was in der Sonderpräsentation J. G. Willes Reproduktionsstich von 1765 illustriert, der nicht zuletzt auch die Vorlage für Johann Wolfgang von Goethes berühmter Beschreibung der „herrliche(n) Gestalt im faltenreichen, weißen Atlaskleid“ in den „Wahlverwandtschaften“ bildete.

Quelle: Pressetext

 

Gerard ter Borchs „Galante Konversation“: Bilder

  • Gerard ter Borch, Galante Konversation, Detail (© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt)
  • Gerard ter Borch, Galante Konversation, auch genannt „Die väterliche Ermahnung“, um 1654, Öl/Lw, 71 × 73 cm (Rijksmuseum, Amsterdam)

Aktuelle Ausstellungen

30. Januar 2026
Jean-Michel Basquiat, Untitled, 1982, Pastell und Ölstift auf Papier, 74,9 x 55,9 cm (Privatsammlung © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York; Foto: Courtesy of Colour Themes © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 30. Januar 2026

Humlebæk | Louisiana: Basquiat – Headstrong

Erstmals sind 2026 Zeichnungen von Jean-Michael Basquiat zu sehen, in denen der Künstler 1982/83 den Kopf als Schwelle zwischen dem sichtbaren Selbst und der inneren Erfahrung.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
30. Januar 2026
Willem van Haecht, Die Kunstkammer von Cornelis van der Geest, Detail, 1628, Öl auf Holz (Antwerpen © City of Antwerp Collection, Rubenshuis, Foto: CC BY-SA KIK-IRPA, Brüssel)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 30. Januar 2026

Wien | Gartenpalais Liechtenstein: Geschichte des europäischen Kunstmarkts

Anfang 2026 steht im Gartenpalais Liechtenstein, Wien, die Geschichte des Kunstmarkt im Zentrum. Von der Antike bis zu Wien 1900, von Skulpturen bis Malerei, von Auftragsarbeiten bis zur freien Kunstproduktion für den Massenmarkt (Niederlande), von Sammlern, ihren Agenten und deren Netzwerke wird zu erzählen sein.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
29. Januar 2026
Robert Mapplethorpe, Thomas, 1987 © Robert Mapplethorpe Foundation
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 29. Januar 2026

Mailand | Palazzo Reale: Robert Mapplethorpe

Robert Mapplethorpe in Mailand nimmt die Besucher:innen mit auf eine Reise durch die ästhetischen Erkundungen des Fotografen, darunter seine sinnlichen Akte, die sich durch formale Perfektion auszeichnen.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
27. Januar 2026
Carlo Carra, Mutter und Sohn, Detail, 1917, Öl auf Leinwand, 99 x 59 cm (Pinacoteca di Brera, Mailand)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 27. Januar 2026

Mailand | Palazzo Reale: Metafisica / Metafisiche

Im Frühjahr 2026 widmet Mailand der Pittura Metafisica und ihren Nachfolger:innen eine große Ausstellung mit über 300 Werken.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
24. Januar 2026
Paul Cézanne, Steinzeugkrug [Pichet de grès], 1893–1894, Öl auf Leinwand, 38.2 x 46 cm (Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 24. Januar 2026

Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Cézanne

Ab 25.1.2026 zeigt die Fondation Beyeler eine Ausstellung zum späten Cézanne. 50 Werke - Stillleben, Porträts, Landschaften & Badende - vermitlen seine revolutionäre Malerei.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
12. Dezember 2025
Albrecht Dürer, Jakob Fugger, Detail, um 1520, Tüchlein Leinwandgewebe in Leinwandbindung, 69,4 x 53 cm(Bayerische Staatsgemaeldesammlungen, München)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 12. Dezember 2025

Augsburg | Schaezlerpalais: Jakob Fugger und sein Erbe. Reichtum der Kunst

Anlässlich der 500. Wiederkehr von Jakob Fuggers Todestag widmet Augsburg des Geschäftsmann und Kunstsammler einer große Ausstellung - mit Werken aus den Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen!
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
ARTinWORDS.de Redaktion
Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
    Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.