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Bonn | Kunstmuseum: Maria Lassnig. Wach bleiben

Maria Lassnig, Du oder Ich (You or me), Detail, 2005, Öl auf Leinwand (Privatsammlung, Courtesy Hauser & Wirth Collection Services, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021)

Maria Lassnig, Du oder Ich (You or me), Detail, 2005, Öl auf Leinwand (Privatsammlung, Courtesy Hauser & Wirth Collection Services, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021)

Wie eine emotionale und künstlerische Zerreißprobe spannt die Ausstellung „Maria Lassnig – Wach bleiben“ einen Bogen von den frühesten Werken der Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) bis hin zum letzten großformatigen Bild ihres Œuvres.

Die im Titel angedeuteten Konnotationen von „nicht müde werden, sich nicht auszuruhen“ und zugleich von geistig „aufmerksam, neugierig bleiben“ charakterisieren nicht nur Lassnigs Werk, sondern auch ihre durchaus markante Persönlichkeit. In über 40 Arbeiten zeigt das Kunstmuseum Bonn eine signifikante Auswahl ihrer Werke, deren motivischer Leitfaden die Auseinandersetzung mit sich selbst, ihrer (Körper-)Wahrnehmung sowie der Wahrnehmung des „Anderen“ bildet. Die kreative Zerrissenheit ihres Denkens spiegelt sich in den einzelnen thematisch gefassten Ausstellungsräumen wider – z.B. in Sprache vs. Sprachlosigkeit oder Fotografie vs. Malerei. Dabei konzentriert sich Lassnigs Wahrnehmung nicht allein auf das Auge. Vielmehr avanciert ihr gesamter Körper zur Grundlage ihrer künstlerischen Auseinandersetzung, die für die Betrachtenden, besonders in Zeiten der Pandemie und der Erfahrung von Isolation und Selbstbeobachtung eine mehr als aktuelle Relevanz gewinnt.

Quelle: Kunstmuseum Bonn

Maria Lassnig im Kunstmuseum Bonn: Bilder

  • Maria Lassnig, Du oder Ich (You or me), 2005, Öl auf Leinwand (Privatsammlung, Courtesy Hauser & Wirth Collection Services)

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Die Ausstellung präsentiert eine hochkarätige Auswahl gegenwärtiger und historischer Positionen in ein produktives Wechselverhältnis. Verschiedene Erzählstränge vermitteln Zugänge zur Kunst von den 1930er Jahren bis heute und zeigen wesentliche Strömungen und Tendenzen auf.
10. September 2021
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Wien | Albertina modern: Egon Schiele und die Folgen Expressive Selbstporträts

Egon Schieles Neuinterpretation des Selbstbildnisses ist der Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Es ist dieses breite Spektrum der Selbstbefragung, das auf Künstler und Künstlerinnen der Gegenwart intensiv wirkte. Mit Georg Baselitz, Günter Brus, Jim Dine, VALIE EXPORT, Elke Silvia Krystufek, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Cindy Sherman und Erwin Wurm.
22. Dezember 2019
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Bremen | Paula Modersohn-Becker Museum: Maria Lassnig „Körper.Gefühl – Maria Lassnig aus der Sammlung Klewan“ trifft auf Paula

Der Münchner Galerist und Sammler Helmut Klewan kannte und schätzte die Künstlerin schon lange vor ihrem Ruhm. Die Museen Böttcherstraße präsentieren 2020 seine umfassende Maria Lassnig-Sammlung in einer Ausstellung.

Aktuelle Ausstellungen

8. November 2021
Pieter Bruegel d. Ä., Die Versuchung des hl. Antonius, Detail, Verleger Hieronymus Cock, zg. Pieter van der Heyden, 1556, Kupferstich, 26.6 x 35.4 cm (Blatt), 24.8 x 32.5 cm (Platte) (Inv. X.2327, Photo Credit: Kunstmuseum Basel Martin P. Bühler)

Basel | Kunstmuseum: Pieter Bruegel d. Ä. Kupferstiche und Radierungen

Kupferstiche und Radierungen von Pieter Bruegel d. Ä., geschaffen vom Verleger Hieronymus Cock nach den Zeichnungen des niederländischen Renaissancekünstlers: Landschaften und humorvolle Gesellschaftsanalyse machten den Maler international berühmt.
3. November 2021
Plakat für die Internationale Ausstellung für Musik und Theaterwesen, 1892; Entwurf Ernst und Gustav Klimt (© MAK, Tibor Rauch)

Wien | MAK: Klimts Lehrer an der Kunstgewerbeschule

Ausstellung über den prägende Einfluss von Gustav Klimts Studienzeit an der Wiener Kunstgewerbeschule: Ferdinand Laufberger, Ludwig Minnigerode, Friedrich Sturm und Michael Rieser bis zu Anselm Feuerbach.
2. November 2021
William Hogarth, A Scene from ‘The Beggar’s Opera’ VI, 1731 (Tate, London)

London | Tate Britain: Hogarth und Europa

Zum ersten Mal wird diese Ausstellung Hogarths wichtigste Werke mit denen seiner Kollegen auf dem gesamten Kontinent zusammenbringen – darunter Francesco Guardi in Venedig, Chardin in Paris und Cornelis Troost in Amsterdam –, um die grenzüberschreitenden Strömungen, Parallelen und Sympathien aufzuzeigen.