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Münster | Picasso Museum: Barbara Hepworth

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 22. November 2025
Barbara Hepworth, Oval with Two Forms, 1972, polierte Bronze, 33 x 39.4 x 30.4 cm (Privatsammlung, in Dauerleihgabe in The Hepworth Wakefield)

Barbara Hepworth, Oval with Two Forms, 1972, polierte Bronze, 33 x 39.4 x 30.4 cm (Privatsammlung, in Dauerleihgabe in The Hepworth Wakefield)

Barbara Hepworth (1903–1975) ist eine der einflussreichsten britischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie stand an der Speerspitze der internationalen Avantgarde und arbeitete sowohl abstrakt als auch figurativ. Diese Ausstellung in Münster beleuchtet Hepworths weitreichende Interessen und wie diese ihre künstlerische Praxis beeinflussten. Die Bildhauerin war zutiefst spirituell und engagierte sich leidenschaftlich für politische, soziale und technologische Debatten des 20. Jahrhunderts. Sie war besessen davon, wie die physische Begegnung mit Skulpturen den Betrachter beeinflussen und seine Wahrnehmung der Welt verändern kann.

Barbara Hepworth. Art & Life

Deutschland | Münster: Picasso Museum
22.11.2025 – 8.3.2026

Barbara Hepworth in Münster

In „Barbara Hepworth. Art & Life“ sind rund 90 Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken aus sechs Jahrzehnten Schaffenszeit zu sehen. Geboren in Wakefield, Yorkshire, zog Barbara Hepworth 1939 nach St. Ives in Cornwall, wo sie bis zu ihrem Lebendsende lebte und arbeitete. Ihre Werke offenbaren eine einzigartige Vision von Kunst und Leben, in der sie ihre Interessen an Musik, Tanz, Wissenschaft, Raumfahrt, Politik und Religion mit persönlichen Ereignissen und Erfahrungen verbindet.

Die Ausstellung lädt das Publikum zu einer Reise ein – von den modernistischen Schnitzereien, die Hepworths Karriere in den 1920er und 1930er Jahren begründeten, über die ikonischen Skulpturen mit Saiten der 1940er und 1950er Jahre bis hin zu ihren späteren großformatigen Auftragsarbeiten.

Ausgehend von ihren Wurzeln in Yorkshire bietet die Hepworth-Ausstellung in Münster einen detaillierten Blick auf ihre Kindheit in Yorkshire. Anhand von Archivmaterial und Fotografien wird zu zeigen sein, wie sie begann, sich in einigen ihrer frühesten bekannten Gemälde, Schnitzereien und Zeichnungen mit Bewegung und der menschlichen Form zu beschäftigen. Als Verfechterin der direkten Schnitzerei verband Hepworth eine ausgeprägte Sensibilität für die organischen Materialien Holz und Stein mit der Entwicklung einer radikal neuen abstrakten Formensprache. Ausgestellt wird „Carving 1932“, die früheste heute noch existierende „durchbrochene Form“ von Hepworth. Die wurde bisher selten öffentlich ausgestellt und ist eine Leihgabe einer Privatsammlung.

Die Ausstellung wird organisiert vom The Hepworth Wakefield und ist im Sommer 2025 in der Fondation Maeght in Saint-Paul de Vence zu sehen (kuratiert von Eleanor Clayton).

Werke

  • Barbara Hepworth, Oval with Two Forms, 1972, polierte Bronze, 33 x  39.4 x 30.4 cm (Privatsammlung, in Dauerleihgabe in The Hepworth Wakefield)

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