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New York | Guggenheim Museum: Rashid Johnson A Poem for Deep Thinkers | 2025

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 19. April 2025
Rashid Johnson, The Broken Five, 2019, Keramik, Spiegelglas, Sprühfarbe, Holz, Messing, Ölstift, schwarze Seife und Wachs, 247 × 397.5 × 5.4 cm (MET, New York)

Rashid Johnson, The Broken Five, 2019, Keramik, Spiegelglas, Sprühfarbe, Holz, Messing, Ölstift, schwarze Seife und Wachs, 247 × 397.5 × 5.4 cm (MET, New York)

Rashid Johnson, ein Hauptvertreter der „Post-Black Art“, erhält seine erste große Einzelausstellung im Guggenheim Museum New York. Die Schau im Herbst 2025 umfasst ca. 90 Werke und wird in einer dynamischen Inszenierung in der Rotunde des Museums zu sehen sein. In fast 30 Jahre schuf der Künstler Rashid Johnson (*1977, Chicago) ein vielfältiges Werk, das auf eine Reihe von Disziplinen wie Geschichte, Philosophie, Literatur und Musik zurückgreift. Diese große Einzelausstellung unterstreicht Johnsons Rolle als Gelehrter der Kunstgeschichte, als Vermittler der afroamerikanischen Popkultur und als kreative Kraft in der zeitgenössischen Kunst.

Rashid Johnson:
A Poem for Deep Thinkers

USA | New York:
Guggenheim Museum
18.4.2025 – 18.1.2026

Rashid Johnson 2025 im Guggenheim Museum New York

Fast 90 Werke – von Gemälden mit schwarzer Seife und mit Sprühfarbe bemalten Textarbeiten bis hin zu großformatigen Skulpturen, Filmen und Videos – füllen die Rotunde des Museums. „Sanguine“, ein monumentales ortsspezifisches Werk auf der obersten Rampe des Gebäudes mit einem eingebauten Klavier, steht bereit für musikalische Darbietungen. Darüber hinaus wird in Zusammenarbeit mit Community-Partnern in ganz New York City ein Veranstaltungsprogramm entwickelt, das eine Skulpturenbühne auf dem Boden der Rotunde aktiviert.

Bereits vor dem Museum begrüßt Johnsons Außenskulptur „Black Steel in the Hour of Chaos“ (2008), einer großen Stahlskulptur mit grafisch inspirierten Ornamentlinien und Verweisen auf Zielfernrohre (vgl. die Zielscheibenarbeiten von Jasper Johns). Das Werk ist direkt vom Hip-Hop-Pionier Public Enemy beeinflusst und fordert die Betrachter:innen auf, sich zu fragen, wer die Kontrolle hat. Im Inneren des Museums ist auf dem Boden der Rotunda „Untitled“ (2025) zu sehen, eine neue Mosaikarbeit, die eigens für die Guggenheim-Ausstellung geschaffen wurde, sowie die „Rotunda Stage“ (2025), ein interaktiver Raum für Performances. Wenn die Besucher:innen die erste Rampe hinaufsteigen, treffen sie auf Johnsons Fotografie „Self-Portrait Laying on Jack Johnson’s Grave“ (2006). Das frühe Werk untersucht die kulturelle Abstammung und den Nachnamen des Künstlers und seine Wurzeln in Chicago (wo sich das Familiengrab befindet) mit dem ersten schwarzen Schwergewichtsboxer verbindet, dessen Sieg über einen weißen Boxer im Jahr 1910 Rassenunruhen auslöste.

Die Ausstellung wird von Naomi Beckwith, stellvertretende Direktorin des Guggenheim und Chefkuratorin von Jennifer und David Stockman, und Andrea Karnes, Chefkuratorin des Modern Art Museum of Fort Worth, Fort Worth, Texas, organisiert, mit zusätzlicher Unterstützung von Faith Hunter, kuratorische Assistentin des Guggenheim.
Quelle: Guggenheim Museum New York

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