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Staatsgalerie Stuttgart: Tiepolo „Der beste Maler Venedigs“ – venezianische Rokokomalerei in Würzburg und Madrid

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 27. März 2019
Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, Detail, 1749/50, Öl/Lw, 317 x 163 cm (Szepmuveszeti Muzeum / Museum of Fine Arts, Budapest)

Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, Detail, 1749/50, Öl/Lw, 317 x 163 cm (Szepmuveszeti Muzeum / Museum of Fine Arts, Budapest)

„Der beste Maler Venedigs“ – so wurde Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) von seinen Zeitgenossen gefeiert. In Venedig geboren, stieg er zu einem der bedeutendsten Künstler des 18. Jahrhunderts auf, der in Italien ebenso begehrt war wie in Würzburg und Madrid. Ausgehend von der Malerei Paolo Veroneses, vor allem dessen durch Komplementärfarben geschaffenes lichtes Kolorit sowie dessen farbige Schattengebung, erarbeitete sich Tiepolo immer prächtigere, lebendigere Kompositionen.

Tiepolo. Der beste Maler Venedigs

Deutschland | Stuttgart: Staatsgalerie Stuttgart
11.10.2019 – 2.2.2020

Giovanni Battista Tiepolo in Stuttgart

Anlässlich der 250. Wiederkehr des Todestags von Giovanni Battista Tiepolo widmet die Staatsgalerie Stuttgart dem Maler des Settecento eine große Ausstellung und präsentiert ihren hochrangigen Bestand im Kontext kostbarer internationaler Leihgaben aus Europa und Übersee.

 

Giovanni Battista Tiepolo, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, um 1762/70, Öl/Lw, 55,5 x 41,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart)
Giovanni Battista Tiepolo, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, um 1762/70, Öl/Lw, 55,5 x 41,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart)
Giovanni Battista Tiepolo, Rinaldo im Zauberbann Armidas, um 1752/53 (Residenz Würzburg, Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, © Bayerische Schlösserverwaltung)
Giovanni Battista Tiepolo, Rinaldo im Zauberbann Armidas, um 1752/53 (Residenz Würzburg, Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, © Bayerische Schlösserverwaltung)

 

Erstmals im deutschsprachigen Raum eröffnet die Schau den Blick auf die gesamte Schaffenszeit Tiepolos und macht die Vielfalt seines Œuvres anschaulich – von eleganten Gemälden zu Mythologie und Geschichte über dramatische religiöse Bilder bis zu Karikaturzeichnungen und Radierungen.

Einen Kommentar aus heutiger Perspektive präsentiert der Künstler Christoph Brech: Mit seinen multimedialen Arbeiten tritt er in der Ausstellung in Dialog mit den Werken Tiepolos.

Parallel findet im Graphik-Kabinett die Ausstellung „La Serenissima. Zeichenkunst in Venedig vom 16. bis 18. Jahrhundert“ statt.

 

Giovanni Battista Tiepolo, Rinaldo im Zauberbann Armidas, um 1752/53 (Residenz Würzburg, Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, © Bayerische Schlösserverwaltung)
Giovanni Battista Tiepolo, Rinaldo im Zauberbann Armidas, um 1752/53 (Residenz Würzburg, Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, © Bayerische Schlösserverwaltung)

Giovanni Battista Tiepolo, Kniender Mann mit Sonnenschirm, 1752, Rötel und weiße Kreide auf blauem Papier, 37,5 x 26,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)
Giovanni Battista Tiepolo, Kniender Mann mit Sonnenschirm, 1752, Rötel und weiße Kreide auf blauem Papier, 37,5 x 26,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

 

Staatsgalerie Stuttgart. Giovanni Battista Tiepolo: Bilder

  • Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, 1749/50, Öl/Lw, 317 x 163 cm (Szepmuveszeti Muzeum / Museum of Fine Arts, Budapest)
  • Giovanni Battista Tiepolo, Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, um 1762/70, Öl/Lw, 55,5 x 41,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart)
  • Giovanni Battista Tiepolo, Rinaldo im Zauberbann Armidas, um 1752/53 (Residenz Würzburg, Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, © Bayerische Schlösserverwaltung)
  • Giovanni Battista Tiepolo, Kniender Mann mit Sonnenschirm, 1752, Rötel und weiße Kreide auf blauem Papier, 37,5 x 26,5 cm (Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung)

Beiträge zur Giovanni Battista Tiepolo

30. Dezember 2018
Jean-Honoré Fragonard, Der Philosoph, Detail, um 1764, Öl/Lw, 59 x 72,2 cm (oval) (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 30. Dezember 2018

Hamburger Kunsthalle: Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei Radikale Rokokomalerei als Vor- und Wegbereiterin der Moderne

Mit „Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei“ widmet die Hamburger Kunsthalle dem 18. Jahrhundert als Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst eine Ausstellung. Francisco de Goya (1746–1828), Jean-Honoré Fragonard (1732–1806) und Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) werden als Vor- und Wegbereiter der Moderne präsentiert.
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24. Oktober 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 24. Oktober 2026

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Drei Freunde - Milton Avery, Adolph Gottlieb ud Mark Rothko - verbrachten den Sommer immer auf Cape Ann. Im Herbst 2026 erzählt die Philipps Collection die Geschichte wechselseitiger Inspiration.
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Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

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2026/27 vereint The Morgan & Museum zum ersten Mal eine Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Gemälden, um die oft übersehene, aber prägende Präsenz von Migrant:innen, Einwander:innen, Exilant:innen und Flüchtlingen in Rembrandts Welt und Werk hervorzuheben.
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23. Oktober 2026
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Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

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