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London | Queen’s Gallery: George IV. Britischer König als Kunstsammler

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 13. August 2019
Thomas Lawrence, George IV., Detail, 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

Thomas Lawrence, George IV., Detail, 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

George IV. (1762–1830) war wohl der prächtigste der britischen Monarchen und formte eine konkurrenzlose Kunstsammlung, von der ein Großteil in der Royal Collection erhalten blieb. Als Prinz von Wales und ab 1820 als König kaufte er Gemälde, Metallarbeiten, Textilien, Möbel, Aquarelle, Bücher und Keramiken in großer Zahl, viele davon von den besten Künstlern seiner Zeit.

George IV: Art & Spectacle

Großbritannien / London: The Queen's Gallery
Buckingham Palace
15.11.2019 – 4.5.2020
verlängert bis 1.11.2020

Die Ausstellung vereint niederländische und flämische Meisterwerke des 17. Jahrhunderts, großartige Porträts von Thomas Lawrence und Joshua Reynolds, feines französisches Porzellan, kunstvolle Goldschmiedearbeiten sowie Bücher und Zeichnungen. „George IV. Kunst und Spektakel“ zeigt, wie der Monarch mit seiner Kunstliebe seine Welt bereicherte. Unter den niederländischen Gemälden des Goldenen Zeitalters ragt besonders das Doppelporträt von Rembrandt van Rijn heraus, gefolgt von einem Interieur von Jan Steen und einem Marinebild von Aelbert Cuyp.

 

Jan Steen, Frau bei der Toilette, 1663 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Jan Steen, Frau bei der Toilette, 1663 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Thomas Lawrence, George IV., 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Thomas Lawrence, George IV., 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

 

Schild des Achilles

Das „Schild des Achilles“ (1821) des britischen Goldschmieds Philip Rundell (1746–1827) basiert auf Zeichnungen von John Flaxman. Flaxman war ein enthusiastischer Liebhaber der griechischen Welt und erhielt 1810 erste Zahlungen für die „Rekonstruktion“ des Schildes. Der Zeichner beließ es jedoch nicht nur bei den Entwürfen für die Szenen auf dem Schild, sondern modellierte es sogar selbst in Gips. In Silber gegossen und vergoldet zierte das „Schild des Achilles“ das Krönungsbankett von George IV. 1820.

 

Sévres, Speiseteller des Louis XVI Service, 1783–1792 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Sévres, Speiseteller des Louis XVI Service, 1783–1792 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Philip Rundell, Schild des Achilles, 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Philip Rundell, Schild des Achilles, 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

Sévres, Speiseteller des Louis XVI Service, 1783–1792 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Sévres, Speiseteller des Louis XVI Service, 1783–1792 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Philip Rundell, Schild des Achilles, 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Philip Rundell, Schild des Achilles, 1821 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

George Stubbs, George IV (1762-1830), Prinz von Wales, 1791 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
George Stubbs, George IV (1762-1830), Prinz von Wales, 1791 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

Thomas Gainsborough, Die drei ältesten Prinzessinnen Charlotte, Princess Royal, Augusta und Elizabeth, 1783–84 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Thomas Gainsborough, Die drei ältesten Prinzessinnen Charlotte, Princess Royal, Augusta und Elizabeth, 1783–84 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

Rembrandt van Rijn, Der Schiffsbauer und seine Frau: Jan Rijcksen und Griet Jans, 1633 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)
Rembrandt van Rijn, Der Schiffsbauer und seine Frau: Jan Rijcksen und Griet Jans, 1633 (Royal Collection Trust / (c) Her Majesty Queen Elizabeth II 2019)

 

Queen’s Gallery: George IV.: Bilder

  • Thomas Lawrence, George IV., 1821 (Royal Collection Trust)
  • Thomas Gainsborough, Die drei ältesten Prinzessinnen Charlotte, Princess Royal, Augusta und Elizabeth, 1783–84 (Royal Collection Trust)
  • Thomas Gainsborough, Diana und Actaeon, um 1785–1788 (Royal Collection Trust)
  • George Stubbs, George IV (1762-1830), Prinz von Wales, 1791 (Royal Collection Trust)
  • Thomas Lawrence, Papst Pius VII (1742–1823), 1819 (aus dem Waterloo Chamber, Windsor Castle, Royal Collection Trust)
  • Philip Rundell, Schild des Achilles, 1821 (Royal Collection Trust)
  • Rembrandt van Rijn, Der Schiffsbauer und seine Frau: Jan Rijcksen und Griet Jans, 1633 (Royal Collection Trust)
  • Jan Steen, Frau bei der Toilette, 1663 (Royal Collection Trust)
  • Aelbert Cuyp, Die Fähre, um 1650 (Royal Collection Trust)
  • Thomas Rowlandson, Who Kills First for a Crown, 1790 (Royal Collection Trust)
  • Roter und gelber Federumhang ('ahu'ula), 1824 (Royal Collection Trust)
  • Säbel, persisch (Royal Collection Trust)
  • Sévres, Speiseteller des Louis XVI Service, 1783–1792 (Royal Collection Trust)
  • Jane Austen, Emma: ein Roman in drei Bänden, 1816 (Royal Collection Trust)

Aktuelle Ausstellungen in Großbritannien

3. Oktober 2026
Pierre-Auguste Renoir, Tanz im Moulin de la Galette, Detail, 1876, Öl auf Leinwand, 131,5 x 176,5 cm (Musée d'Orsay, Gustave Caillebotte Bequest, 1896 © Musée d'Orsay, Dist. RMN-Grand Palais / Patrice Schmidt)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 3. Oktober 2026

London | National Gallery: Renoir und die Liebe

Mit über 50 Werken ist „Renoir und die Liebe“ die bedeutendste Ausstellung zum Werk des französischen Impressionismus in Großbritannien seit zwanzig Jahren.
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9. Juli 2026
Ana Mendieta, Imágen de Yágul, Mexico 1973 (© The Estate of Ana Mendieta Collection, LLC. Licensed by DACS)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 9. Juli 2026

London | Tate Modern: Ana Mendieta

Ana Mendieta (1948–1985) ist vor allem für ihre „Silueta“-Serie (ab 1973) bekannt, in der sie die An- und Abwesenheit des menschlichen Körpers mit Materialien wie Feuer, Wasser und Blumen untersuchte. Diese ephemeren Arbeiten hielt sie fotografisch und filmisch fest. Die Retrospektive in der Tate Modern zeigt viele von Ana Mendietas ikonischen Werke neben neu überarbeiteten Filmen, frühen Gemälden und späten Skulpturen, von denen viele noch nie in Großbritannien zu sehen waren.
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22. Juni 2026
Friada Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, Detail, 1940 (Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin) Foto: © Nickolas Muray Collection, Harry Ransom Humanities Research Center, The University of Texas at Austin, Werk: © Banco de México, Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust, México, D.F.
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 22. Juni 2026

London | Tate Modern: Frida Kahlo 2026

Wie wurde Frida Kahlo zu einer der einflussreichsten Künstlerinnen aller Zeiten? Zu einem kulturellen Phänomen und zu einer international anerkannten kommerziellen Ikone? Die Tate Modern lädt im Sommer und Herbst 2026 ein, diese außergewöhnliche Geschichte kennenzulernen.
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11. Juli 2025
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 11. Juli 2025

London | Tate Modern: Ausstellungen 2026

Einzelausstellungen zu Tracey Emin sowie Frida Kahlo, weitere Projekte sind Julio Le Parc, Ana Mendieta und dem Piktorialismus gewidmet.
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13. April 2025
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 13. April 2025

London | Tate: Ausstellungen 2026

Die Tate kündigt ihre Ausstellungen für 2026 an! In der Tate Modern, der Tate Britain und der Tate St Ives sind insgesamt 14 Ausstellungen zu sehen, unter denen die Personalen zu Frida Kahlo, Tracey Emin und James McNeill Whistler herausragen.
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