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Wien | Architektur.Film.Sommer 2020 Gebaute Gerechtigkeit?

Veröffentlicht von Mag. Marlene Rutzendorfer von 10. August 2020
Filmstill aus "There goes our Neighbourhood" © Tom Wholohan

Filmstill aus "There goes our Neighbourhood" © Tom Wholohan

Unter freiem Himmel veranstalten das Architekturzentrum Wien und movies in wonderland in Kooperation mit dem MuseumsQuartier alljährlich das internationale Filmfestival Architektur.Film.Sommer. Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr „Gebaute Gerechtigkeit.“ Aber gibt es diese tatsächlich, oder existiert sie lediglich als abstraktes Ideal?

Architektur.Film.Sommer 2020

Österreich | MQ: Hof des Az W
Termine: 11.8. | 12.8. | 19.8. | 26.8.2020
jeweils 20:30 Uhr
Registrierung unter anmeldung@azw.at.

Von #BlackLivesMatter bis #MeToo werden seit Jahren soziale Strukturen infrage gestellt und auch räumlich zementierte Ungerechtigkeiten aufgezeigt. Dahinter steht die dringende Forderung nach einer grundlegenden Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrags.

Die COVID-19 Pandemie hat Ungleichheiten in der Arbeitswelt und im Umgang mit Ressourcen, Wohnraum, und öffentlichem Raum noch stärker offengelegt. Zugleich war es aber während des Lock-Downs nicht nur in Wien plötzlich denkbar, mehrere Verkehrsadern der Stadt Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zu überlassen und so jenen mehr Raum und Sichtbarkeit zu geben, die sich ressourcenschonend durch die Stadt bewegen. Braucht es wirklich das Social Distancing während einer Pandemie, um einen Schritt in Richtung räumlicher Gerechtigkeit zu gehen? Und hat sich dieses Zeitfenster für mögliche Verbesserungen mit dem Ende des Lock-Downs wieder geschlossen?

Der Architektur.Film.Sommer geht diesen und anderen Fragen nach und stellt sowohl zukunftsweisende Projekte wie auch kritische Perspektiven auf historische und gegenwärtige Entwicklungen im öffentlichen Raum zur Diskussion. An einem Dienstag und drei Mittwoch-Abenden im August widmen sich Dokumentationen, Kurz- und Animationsfilme unterschiedlichen Schwerpunkten innerhalb der Gebauten (Un-)Gerechtigkeit, die sich in Städten und ländlichen Gebieten gleichermaßen manifestiert.

 

Phyllis Lambert, in: "City Dreamers" © Ron Milewski 1971, courtesy CCA - Phylis Lambert Fonds
Phyllis Lambert, in: „City Dreamers“ © Ron Milewski 1971, courtesy CCA – Phylis Lambert Fonds

 

Architektur.Film.Sommer 2020: Programm

Aufbrüche und Durchbrüche (11.8.2020)

Der Eröffnungsabend steht unter dem Motto „Aufbrüche und Durchbrüche“ und zeigt Strategien der Aneignung von öffentlichem Raum, das Erleben der Metropole aus der Perspektive von Kindern, sowie dem Durchbrechen der Gläsernen Decke in der Architektur des 20. Jahrhunderts. Wir begeben uns mit „City Dreamers“ auf die Spuren von vier Architektinnen, die seit über 70 Jahren die Zukunft von Städten und den Architekturdiskurs maßgeblich prägen: Phyllis Lambert (Konstukteurin des Seagram Building in New York), Blanche Lemco van Ginkel (beschützte das alte Montreal vor der Zerstörung), Cornelia Hahn Oberlander (Landschaftsplanerin, die für begrünte Dächer kömpfte) und Denise Scott Brown (prägte unser Denken über kulturelles Erbe in den Städten – gemeinsam mit ihrem Ehemann Robert Venturi).

  • Ciudad Grande (Big City), MEX 2017, 31:24 min, OmeU, R: Ana Álvarez, Tuline Gülgönen
  • Wildbad – Weltbad, AT 2019, 06:00 min, ohne Dialog, R: Susanne Mariacher
  • City Dreamers, US/CDN 2018, 81:00 min, OmU, R: Joseph Hillel (Österreichpremiere!)

 

Filmstill aus "Ciudad Grande" © Adam Wiseman
Filmstill aus „Ciudad Grande“ © Adam Wiseman

 

Counter-Geografien (12.8.2020)

Der Abend „Counter-Geografien“ de-konstruiert den American Dream auf vielschichtige Weise: Oliver Hardt setzt in „The Black Museum“ das National Museum of African American History and Culture in Washington DC, unweit des Weißen Hauses ins Zentrum seiner Dokumentation. Selbst in einer Luxus-Wohnanlage nördlich von Peking wird die Idylle des „amerikanischen Traums“ rasch von der Realität eingeholt – in Adam James Smiths „Americaville“.

  • The Black Museum, D/US 2018, 52:00 min, OmeU, R: Oliver Hardt (Österreichpremiere!)
  • Counter Mapping, US/MEX 2018, 09:32 min, eOV, R: Adam Loften & Emmanuel Vaughan-Lee (Österreichpremiere!)
  • Americaville, CHN/US 2020, 80:00 min, OmeU, R: Adam James Smith (Österreichpremiere!)

 

Eingesperrt – Ausgesperrt (19.8.2020)

Am 19. August steht das Überwinden von Räumen und Grenzen im Mittelpunkt.

  • Kaputt – Broken, DE 2016, 7:00 min, OmeU, R: Alexander Lahl, Volker Schlecht
  • „Era o Hotel Cambridge“ (The Cambridge Squatter), BRA 2016, 99:00 min, OmeU, R: Eliane Caffè

 

Zusammen Zuhause (26.8.2020)

Der Abschlussabend, „Zusammen Zuhause“ wartet u.a. mit einem Film zur VinziRast mittendrin in Wien auf, sowie mit der Weltpremiere von Clare Lewis „There Goes Our Neighbourhood” über die Initiative einer Gruppe von Bewohner*innen zur Rettung ihres sozialen Wohnbaus in Sydney mithilfe einer Kunst-Installation.
Auch der Film “Songs Next Door” portraitiert ein Wohnprojekt, und zwar La Maladrerie nahe Paris aus einer ungewohnten Perspektive: die Bewohner*innen singen und tanzen inmitten des architektonisch eindrucksvollen Wohnbaus und liefern dabei ein höchst poetisches Bild ihres Zusammenlebens.

  • What It Takes to Make a Home, CDN 2019, 29:00 min, OmeU, R: Daniel Schwartz(Österreichpremiere!)
  • Songs Next Door, FR 2017, 26:00 min, OmeU, R: Flavie Pinatel(Österreichpremiere!)
  • Kaleidoskop Südpark, D 2019, 24:00 min, OmeU, R: Vincent Dino Zimmer(Österreichpremiere!)
  • There Goes Our Neighbourhood, AU 2018, 57:00 min, OmeU, R: Clare Lewis (Weltpremiere!)

Das Programm des Az W Sommer Filmfestivals findet ihr unter wonderland.cx sowie auf azw.at.
Kuratiert von Lene Benz (Az W) und Marlene Rutzendorfer (movies in wonderland)

 

"Black Museum", National Museum of African American History in Washington D.C. © Alan Karchmer
„Black Museum“, National Museum of African American History in Washington D.C. © Alan Karchmer
Filmstill aus “There Goes Our Neighbourhood” © Nic Walker
Filmstill aus “There Goes Our Neighbourhood” © Nic Walker

 

Architektur.Film.Sommer 2020: Bilder

  • "Black Museum", National Museum of African American History in Washington D.C. © Alan Karchmer
  • Filmstill aus "Ciudad Grande" © Adam Wiseman
  • Phyllis Lambert, in: "City Dreamers" © Ron Milewski 1971, courtesy CCA - Phylis Lambert Fonds
  • Filmstill aus “There Goes Our Neighbourhood” © Nic Walker
  • Filmstill aus "There goes our Neighbourhood" © Tom Wholohan
  • Filmstill aus "Era o Hotel Cambridge" © Eliane Caffè

Aktuelle Ausstellungen in Wien

27. Februar 2026
Ferdinand Georg Waldmüller, Reisigsammler im Wienerwald, 1855, Öl auf Holz, 60 × 76,5 cm, Bez. u. M.: Waldmüller 1855 (Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 2106)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 27. Februar 2026

Wien | Belvedere: Waldmüller. Nach der Natur gemalt

Im Frühjahr 2026 zeigt das Belvedere eine Ausstellung zu Ferdiand Georg Waldmüllers Landschaftsmalerei, inspiriert von Corot, Rousseau, Constable.
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25. Februar 2026
Josef Hoffmann. Fortschritt durch Schönheit, Rekonstruktion des Boudoir d’une grande vedette [Boudoir für einen großen Star] Weltausstellung, Paris, 1937, MAK Ausstellungsansicht, 2021, Ausführung: Manfred Trummer, Johannes Ranacher, Glaserei Scharl, Johannes Falkeis, Marina Paric, Irina Huller, Tischlerei des MAK, Wien, 2014, MAK Ausstellungshalle © MAK/Georg Mayer
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 25. Februar 2026

Wien | MAK: Wien 1900 Highlights der Sammlung und hochkarätige Leihgaben | ab 2025

Markus Schinwald entwickelt rund um bekannte Highlightobjekte der Sammlung Wien 1900 filmsetartige Szenarien und Archivsituationen. Kunst und Kulturgeschichte aus dem Zeitraum zwischen der ersten Secessionsausstellung 1898 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird nicht wie bisher linear und chronologisch erzählt, sondern sich vielmehr der Ideen und Entwurfsgeschichte dieser prägenden Epoche gewidmet.
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17. Februar 2026
Gustave Courbet, Der Mann mit der Pfeife, Detail, um 1849 (© Musée Fabre, Montpellier Méditerranée Métropole | Foto: Musée Fabre de Montpellier Méditerranée Métropole/Frédéric Jaulmes)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 17. Februar 2026

Wien | Leopold Museum: Gustave Courbet

Im Frühjahr 2026 würdigt das Leopold Museum den französischen Maler des Realismus Gustave Courbet (1819–1877).
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13. Februar 2026
Honoré Daumier, Nadar élevant la photographie à la hauteur de l'art [Nadar erhebt die Fotografie auf die Höhe der Kunst], 1862, Kreidelithografie, sehr wenig geschabt, sur chine, 445 × 310 mm (© Privatsammlung)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 13. Februar 2026

Wien | Albertina: Honoré Daumier

Im Frühjahr 2026 wird Honoré Daumier erstmals in Wien zu sehen sein. Die Albertina zeigt Werke aus ihrer Sammlung, ergänzt um ca. 80 Werke aus dem Städel.
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30. Januar 2026
Willem van Haecht, Die Kunstkammer von Cornelis van der Geest, Detail, 1628, Öl auf Holz (Antwerpen © City of Antwerp Collection, Rubenshuis, Foto: CC BY-SA KIK-IRPA, Brüssel)
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Wien | Gartenpalais Liechtenstein: Geschichte des europäischen Kunstmarkts

Anfang 2026 steht im Gartenpalais Liechtenstein, Wien, die Geschichte des Kunstmarkt im Zentrum. Von der Antike bis zu Wien 1900, von Skulpturen bis Malerei, von Auftragsarbeiten bis zur freien Kunstproduktion für den Massenmarkt (Niederlande), von Sammlern, ihren Agenten und deren Netzwerke wird zu erzählen sein.
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14. November 2025
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Wien | Albertina: Leiko Ikemura Motherscapes | 2025/26

Leiko Ikemura (*1951 in Tsu, Japan) ist eingeladen, im Herbst/Winter 2025/26 in der ALBERTINA einen Querschnitt ihres Werks zu zeigen.
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Mag. Marlene Rutzendorfer
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