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Linz | Nordico: Künstlerinnen in Linz 1851–1950 Auftritt der Frauen | 2022

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 20. Mai 2022
Agathe Schwabenau, Selbsporträt mit Farbpalette, 1905 (Privatsammlung Tübingen)

Agathe Schwabenau, Selbsporträt mit Farbpalette, 1905 (Privatsammlung Tübingen)

Die Voraussetzungen für Frauen, die Mitte des 19. Jahrhunderts Künstlerinnen werden wollten, waren aufgrund von Benachteiligung in der Ausbildung sowie des eingeschränkten Zugangs zu Künstlervereinigungen auch in Oberösterreich schlecht. Dennoch gelang es einigen Linzer Künstlerinnen jenseits des Dilettantismus erfolgreich eine Karriere aufzubauen. Maßgeblichen Anteil daran hatte die 1857 geborene Malerin Agathe Schwabenau (1857–1950), die sich im Oberösterreichischen Kunstverein engagierte und eine Malschule gründete. Ihre zahlreichen biografischen Notizen und Erinnerungen geben einen lebhaften Einblick in die Herausforderungen, die ein Frauen- und Künstlerinnenleben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bereithielt.

Auftritt der Frauen
Künstlerinnen in Linz 1851–1950

Österreich | Linz: Nordico
20.5. – 16.10.2022

Der Blick auf rund 100 Jahre Kunstschaffen mutiger, emanzipierter Frauen korrigiert die lokale Kunstgeschichtsschreibung und macht deutlich, dass Künstlerinnen nicht nur seit 1851 in der lokalen Kunstszene präsent waren, sondern auch, dass ein reger Austausch zwischen der weiblichen Kunstszene in Linz mit der in Wien, Salzburg, Düsseldorf, München und Berlin bestand.

 

Vilma Eckl, Ohne Titel, 1918
Vilma Eckl, Ohne Titel, 1918
Emilie Mediz-Pelikan, Blick auf Lacroma, 1902 (Privatsammlung, Wien)
Emilie Mediz-Pelikan, Blick auf Lacroma, 1902 (Privatsammlung, Wien)

 

Künstlerinnen in Linz 1851–1950: Bilder

  • Agathe Schwabenau, Selbsporträt mit Farbpalette, 1905 (Privatsammlung Tübingen)
  • Unbekannt, Agathe Schwabenau malend im Freien in Maloja, undatiert (Nachlass Hofmann, Repro Thomas Hackl)
  • Unbekannt, Agathe Schwabenau malend im Freien in Maloja, undatiert (Nachlass Hofmann, Repro Thomas Hackl)
  • Emilie Mediz-Pelikan, Blick auf Lacroma, 1902 (Privatsammlung, Wien)
  • Vilma Eckl, Ohne Titel, 1918
  • Olga Jaeger, Afrikanerin, um 1920 (Nordico Stadtmuseum Linz)
  • Paula May-Pillesmüller, Stillleben mit Zitronen, 1920 (Lentos Kunstmuseum Linz)
  • Gudrun Baudisch, Doppelkopf, 1929, Ausführung Wiener Werkstätte (bel etage, Wolfgang Bauer, Wien)
  • Vilma Eckl, Halbakt mit Zigarette, undatiert (Privatsammlung, Tirol)
  • Sophie Koko, Himmel, 1934 (Nordico Stadtmuseum Linz)

 

Paula May-Pillesmüller, Stillleben mit Zitronen, 1920 (Lentos Kunstmuseum Linz)
Paula May-Pillesmüller, Stillleben mit Zitronen, 1920 (Lentos Kunstmuseum Linz)
Vilma Eckl, Halbakt mit Zigarette, undatiert (Privatsammlung, Tirol)
Vilma Eckl, Halbakt mit Zigarette, undatiert (Privatsammlung, Tirol)

Aktuelle Beiträge zu Künstlerinnen

23. Oktober 2026
Élisabeth Louise Vigée-Le Brun, Selbstporträt und Angelika Kauffmann, Selbstporträt als Muse der Malerei, Detail (c) ARTinWORDS
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Neapel | Gallerie d’Italia: Angelika Kauffmann und Elisabeth Vigée-Le Brun Die beiden berühmtesten Malerinnen des Klassizismus | 2026/27

Die Gallerie d'Italia in Neapel stellen erstmals das Leben, das Werk und die außergewöhnlichen Karrieren von Angelika Kauffmann (1741–1807) und Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755–1842) in einen Dialog. Die zwei Malerinnen zählen aufgrund der Qualität ihres Schaffens aber auch wegen ihrer historischen Bedeutung als erfolgreiche Frauen im internationalen Kunstmarkt von 1800 zu den größten Malerinnen aller Zeiten.
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23. Oktober 2026
Natalja Gontscharowa, Badende, Detail, um 1910, Öl auf Leinwand, 94,5 x 114,5 cm (Museum Wiesbaden, erworben mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, Verein zur Förderung der bildenden Kunst in Wiesbaden e.V. sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Wiesbaden | Wiesbaden Museum: Die Blauen Reiterinnen

Erstmals zeigt das Museum Wiesbaden die Künstlerinnen des "Blauen Reiter"! Mit Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Erma Bossi, Maria Marc, Elisabeth Erdmann-Macke, Sonia Delaunay-Terk, Emmi Dresler, Elisabeth Epstein, Natalja Gontscharowa, Else Lasker-Schüler und die fast unbekannten Olga Meerson sowie Carla Pohle.
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22. Oktober 2026
Leonor Fini, Dans la tour [Im Turm (Selbstporträt mit Constantin Jelenski)], Detail, 1952, 91 x 64,3 cm (Palazzo Reale, Mailand)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 22. Oktober 2026

Frankfurt | Schirn: Leonor Fini

Im Winter 2026/2027 zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt die erste große Ausstellung zu Leonor Fini in Deutschland. Rund 150 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte, geben einen umfassenden Einblick in das faszinierende Œuvre der Künstlerin.
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Aktuelle Ausstellungen

24. Oktober 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 24. Oktober 2026

Washington | The Philipps Collection: Avery, Gottlieb, Rothko: Am Meer

Drei Freunde - Milton Avery, Adolph Gottlieb ud Mark Rothko - verbrachten den Sommer immer auf Cape Ann. Im Herbst 2026 erzählt die Philipps Collection die Geschichte wechselseitiger Inspiration.
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23. Oktober 2026
Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden

2026/27 vereint The Morgan & Museum zum ersten Mal eine Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Gemälden, um die oft übersehene, aber prägende Präsenz von Migrant:innen, Einwander:innen, Exilant:innen und Flüchtlingen in Rembrandts Welt und Werk hervorzuheben.
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23. Oktober 2026
Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe

Oskar Kokoschka gesataltete den Hintergrund seiner Gemälde zunehmend komplexer. Erstmals widmet das Museum der Moderne in Salzburg diesem Thema eine eigene Ausstellung (2026/2027).
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