ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler:innen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕
No results See all results

Linz | Francisco Carolinum: Ewa Partum

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 27. Februar 2026
Ewa Partum, 1972

Ewa Partum, 1972

Ewa Partum (*1945) ist eine polnische Künstlerin, deren wichtigstes Ausdrucksmittel die Sprache ist. Sie verknüpft seit Mitte der 1960er Jahre in Polen bewusst feministische Intentionen mit konzeptuellen und ästhetischen Strategien. Parallel zu ihren Arbeiten mit Buchstaben, die häufig im öffentlichen Raum inszeniert wurden und ihren Mail-Art Aussendungen, setzte sie ihren eigenen nackten Körper als künstlerisches Werkzeug ein.

Ewa Partum. conceptual exercises

Österreich | Linz: Francisco Carolinum
27.2. – 28.6.2026

Ewa Partum in Linz (2026)

„conceptual exercises“ ist Ewa Partums erste umfassende Ausstellung in Österreich.  1972 gründete sie in Łódź die Galeria Adres – zunächst in den Räumen der staatlichen Berufsorganisation des Verbands der Polnischen Bildenden Künstler, später in ihrer eigenen Wohnung. Diese Galerie wurde zu einem Ort des Experimentierens und des internationalen Austauschs, auch über Mail- Art, und verschaffte der Künstlerin Autonomie und Unabhängigkeit gegenüber den männlich dominierten Avantgardekreisen. Ihre Arbeit Eiffel Tower, die sie 1972 in der Galeria Adres präsentierte, ist in der Ausstellung in Linz zu sehen.

Darüber hinaus eroberte die Künstlerin den öffentlichen Raum. Die Ausstellung zeigt etwa ihre Intervention „The Legality of Space“. 1971 stellte Partum auf dem Freiheitsplatz in Łódź Verkehrs- sowie selbst gestaltete Gebots- und Verbotsschilder auf und machte damit auf die Absurdität totaler staatlicher Kontrolle des öffentlichen Raums aufmerksam. Für „Change“ ließ sie 1974 eine Hälfte ihres Gesichts wie das einer gealterten Frau schminken; rund 600 Poster dieser Transformation wurden 1978 in der Stadt plakatiert. In der Arbeit „Self-Identification“ von 1980 collagierte sie ihren nackten Körper in Straßenszenen und betrat zur Ausstellungseröffnung nackt den Gehsteig vor der Galerie – just in dem Moment, als sich dort eine Hochzeitsgesellschaft vor einem Standesamt aufhielt. „My touch is the touch of a woman“ – dieser Satz steht unter dem lippenstiftroten Kussmund auf einem ihrer Mail-Art-Blätter von 1971, versehen mit der Bemerkung „poem by ewa“.

Ewa Patrums „conceptual exercises“ sind ungewöhnlich, intellektuell präzise, klar, gesellschaftlich virulent – und zugleich sanft und liebevoll.

Weitere Beiträge zu Künstlerinnen

23. Oktober 2026
Élisabeth Louise Vigée-Le Brun, Selbstporträt und Angelika Kauffmann, Selbstporträt als Muse der Malerei, Detail (c) ARTinWORDS
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Neapel | Gallerie d’Italia: Angelika Kauffmann und Elisabeth Vigée-Le Brun Die beiden berühmtesten Malerinnen des Klassizismus | 2026/27

Die Gallerie d'Italia in Neapel stellen erstmals das Leben, das Werk und die außergewöhnlichen Karrieren von Angelika Kauffmann (1741–1807) und Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755–1842) in einen Dialog. Die zwei Malerinnen zählen aufgrund der Qualität ihres Schaffens aber auch wegen ihrer historischen Bedeutung als erfolgreiche Frauen im internationalen Kunstmarkt von 1800 zu den größten Malerinnen aller Zeiten.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
23. Oktober 2026
Natalja Gontscharowa, Badende, Detail, um 1910, Öl auf Leinwand, 94,5 x 114,5 cm (Museum Wiesbaden, erworben mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, Verein zur Förderung der bildenden Kunst in Wiesbaden e.V. sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Wiesbaden | Wiesbaden Museum: Die Blauen Reiterinnen

Erstmals zeigt das Museum Wiesbaden die Künstlerinnen des "Blauen Reiter"! Mit Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Erma Bossi, Maria Marc, Elisabeth Erdmann-Macke, Sonia Delaunay-Terk, Emmi Dresler, Elisabeth Epstein, Natalja Gontscharowa, Else Lasker-Schüler und die fast unbekannten Olga Meerson sowie Carla Pohle.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
22. Oktober 2026
Leonor Fini, Dans la tour [Im Turm (Selbstporträt mit Constantin Jelenski)], Detail, 1952, 91 x 64,3 cm (Palazzo Reale, Mailand)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 22. Oktober 2026

Frankfurt | Schirn: Leonor Fini

Im Winter 2026/2027 zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt die erste große Ausstellung zu Leonor Fini in Deutschland. Rund 150 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte, geben einen umfassenden Einblick in das faszinierende Œuvre der Künstlerin.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
21. Oktober 2026
Artemisia Gentileschi, Judith enthauptet Holofernes, Detail, um 1612–1613, Öl/Lw, 158.8 × 125.5 cm (Neapol, Museo e Real Bosco di Capodimonte (Q378) © ph. Luciano Romano / Museo e Real Bosco di Capodimonte 2016)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 21. Oktober 2026

Florenz | Museo degli Innocenti: Artemisia Gentileschi in Florenz

Das Museo degli Innocenti widmet Artemisia Gentileschi ihren prägenden Florentiner Jahren (1612/13–1620): Hier wurde sie 1616 als erste Frau in die Accademia del Disegno aufgenommen und knüpfte Kontakte zum Medici-Hof.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
18. Oktober 2026
Porträt der japanisch-amerikanischen Künstlerin Ruth Asawa, wie sie inmitten mehrerer ihrer aus Drahtschlingen gefertigten Skulpturen auf dem Boden kniet, November 1954, Detail, Foto: Nat Farbman/The LIFE Picture Collection/Shutterstock, Artwork © 2025 Ruth Asawa Lanier, Inc., Courtesy David Zwirner
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 18. Oktober 2026

Riehen b. Basel | Fondation Beyeler: Ruth Asawa

Im Herbst 2026 widmet die Fondation Beyeler Ruth Asawa (1926–2013) eine erste Retrospektive in Europa. Die US-amerikanische Künstlerin mit japanischen Wurzeln verwandelte einfachste Materialien in faszinierende Objekte und hob dabei die Grenzen zwischen Abstraktion und Figuration, Kunst und Kunsthandwerk, Aktion und Kontemplation auf. Das vielseitige Werk Asawas umfasst Draht- und Bronzeskulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Gemälde sowie Arbeiten im öffentlichen Raum.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
16. Oktober 2026
Sofonisba Anguissola, Bianca Ponzoni Anguissola, 1557 (Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie /Jörg P. Anders) & Eugen Spiro, Die Gattin des Künstlers, 1929 (Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie © VG Bild-Kunst, Bonn, 2021)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 16. Oktober 2026

Berlin | Gemäldegalerie: Porträts! Überraschende Begegnungen von Botticelli bis Lempicka

Mit der großen Sonderausstellung „Porträts! Überraschende Begegnungen von Botticelli bis Lempicka“ lädt die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin im Herbst/Winter 2026/2027 zu einer faszinierenden Reise durch die Geschichte des Bildnisses ein. Ungewöhnliche Gegenüberstellungen von Werken aus fünf Jahrhunderten offenbaren verblüffende Gemeinsamkeiten, lassen die Werke auf neue Weise lebendig werden und bieten die Möglichkeit, über Fremd- und Selbstdarstellung, Inszenierung, Rolle und Charakter nachzudenken.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

Linz | Francisco Carolinum: Ewa Partum

Ewa Partum. conceptual exercises

Österreich | Linz: Francisco Carolinum
27.2. – 28.6.2026

Ewa Partum (*1945) ist eine polnische Künstlerin, deren wichtigstes Ausdrucksmittel die Sprache ist. Sie verknüpft seit Mitte der 1960er Jahre in Polen bewusst feministische Intentionen mit konzeptuellen und ästhetischen Strategien. Parallel zu ihren Arbeiten mit Buchstaben, die häufig im öffentlichen Raum inszeniert wurden und ihren Mail-Art Aussendungen, setzte sie ihren eigenen nackten Körper als künstlerisches Werkzeug ein.

Ewa Partum in Linz (2026)

„conceptual exercises“ ist Ewa Partums erste umfassende Ausstellung in Österreich.  1972 gründete sie in Łódź die Galeria Adres – zunächst in den Räumen der staatlichen Berufsorganisation des Verbands der Polnischen Bildenden Künstler, später in ihrer eigenen Wohnung. Diese Galerie wurde zu einem Ort des Experimentierens und des internationalen Austauschs, auch über Mail- Art, und verschaffte der Künstlerin Autonomie und Unabhängigkeit gegenüber den männlich dominierten Avantgardekreisen. Ihre Arbeit Eiffel Tower, die sie 1972 in der Galeria Adres präsentierte, ist in der Ausstellung in Linz zu sehen.

Darüber hinaus eroberte die Künstlerin den öffentlichen Raum. Die Ausstellung zeigt etwa ihre Intervention „The Legality of Space“. 1971 stellte Partum auf dem Freiheitsplatz in Łódź Verkehrs- sowie selbst gestaltete Gebots- und Verbotsschilder auf und machte damit auf die Absurdität totaler staatlicher Kontrolle des öffentlichen Raums aufmerksam. Für „Change“ ließ sie 1974 eine Hälfte ihres Gesichts wie das einer gealterten Frau schminken; rund 600 Poster dieser Transformation wurden 1978 in der Stadt plakatiert. In der Arbeit „Self-Identification“ von 1980 collagierte sie ihren nackten Körper in Straßenszenen und betrat zur Ausstellungseröffnung nackt den Gehsteig vor der Galerie – just in dem Moment, als sich dort eine Hochzeitsgesellschaft vor einem Standesamt aufhielt. „My touch is the touch of a woman“ – dieser Satz steht unter dem lippenstiftroten Kussmund auf einem ihrer Mail-Art-Blätter von 1971, versehen mit der Bemerkung „poem by ewa“.

Ewa Patrums „conceptual exercises“ sind ungewöhnlich, intellektuell präzise, klar, gesellschaftlich virulent – und zugleich sanft und liebevoll.

Alexandra Matzner

Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
  • Cookie-Richtlinie (EU)