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Rembrandt: Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp

Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 10. Mai 2026
Rembrandt, Die Anatomiestunde von Dr. Nicolaes Tulp, 1632 (Mauritshuis, Den Haag)

Rembrandt, Die Anatomiestunde von Dr. Nicolaes Tulp, 1632 (Mauritshuis, Den Haag)

Was ist Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp?

Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp von 1632 ist das erste Gruppenporträt von Rembrandt van Rijn und mit 169 × 217 cm Größe sein bis dahin monumentalstes Werk. Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp gilt als ein Hauptwerk der niederländischen Barockmalerei. Das Gemälde hängt heute im Mauritshuis in Den Haag und trägt die Inventarnummer. 146. Das Bildnis steht für den Moment, in dem aus einem aufstrebenden jungen Maler eine Marke wird, wie die Ausstellung Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke in Schloss Wilhelmshöhe Kassel herausarbeitet.

Beschreibung

Das Gemälde Die Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp zeigt den titelgebenden Chirurgen Dr. Nicolaes Tulp (1593–1674) als zentrale Figur. Dr. Tulp hatte von 1628 bis 1650 das Amt des Praelectors inne und hielt in diesem Zeitraum neun öffentliche Vorlesungen ab.1 Rembrandt positionierte den Leichnam diagonal über die Bildebene — mit einem geöffneten Anatomiebuch zu seinen Füßen (rechte untere Ecke) — und ordnete die Figuren pyramidal an, statt sie in der üblichen statischen Reihung aufzustellen. An der Spitze der Pyramide ist Frans van Loenen zu erkennen; die weiteren Hörer dürften Jacob Jansz Colevelt, Adrian Cornilsz Slabberaen, Mathys Evertsz Calkoen, Jacob Jans de Witt und Jacob Dielofse Block sein.
Der Chirurg zeigt gerade die Funktionsweise der Hand, indem er die linken Armmuskel anhebt, umgeben von den Hörern, die sich interessiert über den Toten beugen. Als Leichnam konnte Aris Kindt identifiziert werden, doch veränderte Rembrandt dessen Körper, um ihn neutraler zu gestalten.

Decorum, Muskel und Vesalius

Dr. Tulp demonstriert in Rembrandts Bild die Funktionsweise der Hand: Mit einer Arterienklemme hebt er Muskeln und Sehnen an, die den Unterarm mit den Beugern und Streckern der Finger verbinden. Es sind keine Schneidwerkzeuge zu sehen, was die Trennung von  Dies entsprach allerdings nicht der zeitgenössischen anatomischen Praxis. Üblicherweise begann man mit der Bauchhöhle, um die am schnellsten verderblichen Organe zuerst zu entfernen.2 Außerdem müsste der angehobene Muskel, der Musculus flexor digitorum superficialis, laut anatomischer Nomenklatur auf der Innenseite des Ellenbogens seinen Ursprung haben, er setzt im Bild hingegen nicht dort an.

Im Gemälde sollte offenkundig alles ausgeblendet werden, was die Aufmerksamkeit hätte ablenken können. Tulp wollte offenbar seinem berühmten Vorgänger Andreas Vesalius (1514–1564) nacheifern, dessen Standardwerk zur menschlichen Anatomie einen sezierten Arm prominent im Frontispiz zeigt; denn Vesalius selbst beschreibt den Arm als das wichtigste Instrument des Arztes.

Der Leichnam des Aris Kindt — ein verborgenes Detail

Röntgenaufnahmen zeigen, dass Rembrandt an Kindts rechter Hand ursprünglich einen Armstumpf malte. Kindt muss die Hand bereits vor seiner Hinrichtung als Strafe für ein früheres Vergehen verloren haben. Dieser Stumpf wurde jedoch übermalt, da er vermutlich schlichtweg zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog.3 Durch die zunehmende Transparenz der oberen Malschichten ist die betreffende Partie heute farblich leicht vom übrigen Arm zu unterscheiden und das Pentimento mit bloßem Auge erkennbar. Die Tatsache, dass Rembrandt zunächst den Armstumpf darstellte, legt nahe, dass er entweder persönlich der Vorlesung Dr. Tulps beiwohnte oder den Leichnam Kindts kurz nach dessen Tod am 31. Januar 1632 gesehen hatte.

Rembrandt, Die Anatomiestunde von Dr. Nicolaes Tulp, Tulp mit Arm, 1632 (Mauritshuis, Den Haag)
Rembrandt, Die Anatomiestunde von Dr. Nicolaes Tulp, Tulp mit Arm, 1632 (Mauritshuis, Den Haag)

Rembrandts künstlerischer Durchbruch

Rembrandts Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp war das erste Gruppenporträt des damals 25-jährigen Malers und der bedeutendste Auftrag seiner bisherigen Laufbahn.4 Bemerkenswert ist, dass Rembrandt bis dahin nie ein formelles Porträt gemalt hatte. Sein kometenhafter Aufstieg an die Spitze des boomenden Amsterdamer Porträtmarktes begann erst 1631, als er dem Kunsthändler Hendrick Uylenburgh (um 1587–1661) 1.000 Gulden lieh und begann, in dessen Werkstatt wochenweise Porträtaufträge auszuführen.5 Durch den Anschluss an Uylenburgh erhielt Rembrandt sofort Zugang zu Atelierräumen und einem weitverzweigten Netzwerk von Auftraggebern.

In Leiden hatte Rembrandt vor allem kleinfigurige Historienbilder, Tronies und Selbstporträts gemalt. Nun, in Amsterdam, verwandelte er — obwohl er sich zuvor noch nie an einem Historienbild mit lebensgroßen Figuren versucht hatte — das Gruppenporträt in eine dramatisch ausgeleuchtete Szene mit der Spannung und Unmittelbarkeit eines Historiengemäldes.6 Das im Hauptsitz der Amsterdamer Chirurgengilde ausgestellte Gruppenporträt war, mit den Worten des Städel-Katalogs, „eine unübersehbare Werbung für Rembrandts Kunstfertigkeit und seinen Ehrgeiz.“7

Kühn signierte Rembrandt das vollendete Werk ausschließlich mit seinem Vornamen — vergleichbar mit den großen Meistern Raffael, Michelangelo und Tizian, die als einzige für sich beanspruchen konnten, allein unter ihrem Vornamen bekannt zu sein. In den Niederlanden war das beispiellos (→ Berühmte Künstler des Barock).8 Diese neue Signatur war Markenbildung avant la lettre: Rembrandt schuf eine unverwechselbare künstlerische Identität und gewann zugleich das Vertrauen potenzieller Auftraggeber durch die Zurschaustellung einer Technik, die selbst erfahrene Maler beschämt hätte. Die Anatomie wurde sein „künftiges Aushängeschild“, auf dem er „den Wechsel von der Leidener Signatur ›RHL‹ zu seinem Vornamen ›Rembrant‹ vollzog.“9

Rembrandt, Die Auferweckung des Lazarus, um 1630–1632, Öl/Holz, 96,4 x 81,3 cm (Los Angeles, County Museum of Art, Gift of H. F. Ahmanson and Company, in memory of Howard F. Ahmanson, M.72.67.2)
Rembrandt, Die Auferweckung des Lazarus, um 1630–1632, Öl/Holz, 96,4 x 81,3 cm (Los Angeles, County Museum of Art, Gift of H. F. Ahmanson and Company, in memory of Howard F. Ahmanson, M.72.67.2)
Rembrandt van Rijn, Maurits Huygens, Sekretär des Staatsrats in Den Haag, 1632, Öl auf Eichenholz, 31,1 x 24,5 cm (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford)
Rembrandt van Rijn, Maurits Huygens, Sekretär des Staatsrats in Den Haag, 1632, Öl auf Eichenholz, 31,1 x 24,5 cm (© Hamburger Kunsthalle / bpk, Foto: Elke Walford)

Anatomie als Gattung — ein spezifisch niederländisches Phänomen

Anatomiestücke sind ein spezifisches Phänomen der nördlichen Niederlande. Bereits 1555 begann die Amsterdamer Chirurgenzunft mit der Organisation öffentlicher Sektionsvorlesungen: Der Praelector Anatomiae sezierte den Körper eines hingerichteten Straftäters und erläuterte den Befund vor einem Publikum aus Fachkollegen sowie zahlenden Bürgern. Die Lehrveranstaltungen wurden im Winter abgehalten, um den Verwesungsprozess zu verlangsamen.10 Anlässlich der Ernennung eines neuen Praelectors oder der Aufnahme neuer Zunftmitglieder gab man üblicherweise ein Anatomiestück in Auftrag.

Bis 1632 besaß das Zunfthaus bereits drei solcher Gruppenporträts — von Aert Pietersz. (1603), Nicolaes Pickenoy (1619) und wiederum Pickenoy (1625/26).11 Verglichen mit diesen vergleichsweise steif arrangierten Bildnissen erwies sich Rembrandts Lösung als außergewöhnlich dynamisch und innovativ.

Nicolaes Eliasz. Pickenoy, Die Osteologie-Lektion von Dr. Sebastiaen Egbertsz, 1619, Öl auf Leinwand, 135 x 186 cm (Amsterdam Historisches Museum, Amsterdam)
Nicolaes Eliasz. Pickenoy, Die Osteologie-Lektion von Dr. Sebastiaen Egbertsz, 1619, Öl auf Leinwand, 135 x 186 cm (Amsterdam Historisches Museum, Amsterdam)

Dr. Nicolaes Tulp, Uylenburgh und ein günstiger Moment

Die zentrale Figur im Gemälde ist Nicolaes Tulp (1593–1674), der von 1628 bis 1650 das Amt des Praelectors innehatte und in diesem Zeitraum neun öffentliche Vorlesungen abhielt.12 Dass gerade Rembrandt den Auftrag erhielt, hatte einen handfesten Grund: Sowohl Pickenoy, der die vorangegangene Anatomie gemalt hatte, als auch Thomas de Keyser waren zu Beginn der 1630er Jahre mit der Ausführung von Schützenstücken vollauf ausgelastet — der Auftragsstau beider Marktführer öffnete das Fenster für junge Talente von außerhalb.13 Tulp war 1628 zum Praelector ernannt worden und verspürte zunehmendes Bedürfnis nach einem Gruppenporträt in Aktion — seine zweite dokumentierte Anatomie im Winter 1632 bot die Gelegenheit. Es ist wahrscheinlich, dass Uylenburgh, der Rembrandt aus Leiden nach Amsterdam gelockt hatte, die Verbindung zu Tulp herstellte. Möglicherweise hatte er den Auftrag sogar schon vor Rembrandts Umzug in Aussicht gestellt.14

Der für die Demonstration verwendete Leichnam konnte als der des Adriaen Adriaensz. identifiziert werden, auch bekannt als Aris Kindt — ein mehrfach vorbestrafter Straftäter, der am 31. Januar 1632 in Amsterdam hingerichtet worden war. Dass der Leichnam des Diebes anschließend öffentlich seziert wurde, war sowohl als medizinische Lehrstunde als auch als moralische Warnung an die Zuschauer gedacht.15

Die anatomische Demonstration fand Ende Januar bis Anfang Februar 1632 statt. Rembrandt begann wahrscheinlich nicht unmittelbar danach mit der Arbeit an dem Gemälde: Die von ihm angebrachte Signatur und das Datum deuten auf eine Fertigstellung gegen Ende des Jahres hin.16

Rembrandt, Die Anatomiestunde von Dr. Nicolaes Tulp, Zuschauer, 1632 (Mauritshuis, Den Haag)
Rembrandt, Die Anatomiestunde von Dr. Nicolaes Tulp, Zuschauer, 1632 (Mauritshuis, Den Haag)

Eine revolutionäre Komposition

Rembrandt übertrug auf diesen Auftrag dieselben kompositorischen Prinzipien, die er in Leiden bei kleinfigurigen Historiengemälden erprobt hatte: die Wahl des entscheidenden Moments, eine überzeugende Raumgestaltung und eine dem Sujet angemessene Darstellungsweise. Erstmals wurde ein Praelector bei der tatsächlichen Durchführung einer Sektion gezeigt. Rembrandt positionierte den Leichnam diagonal über die Bildebene — mit einem geöffneten Anatomiebuch zu seinen Füßen — und ordnete die Figuren pyramidal an, statt sie in der üblichen statischen Reihung aufzustellen.17

Ein weiteres originelles Element: Rembrandt vermied es, alle Figuren direkt aus dem Bild herausschauen zu lassen. Stattdessen verteilte er die Blickrichtungen gezielt auf unterschiedliche Bezugspunkte — den sezierten Arm, das Anatomiebuch, den dozierenden Dr. Tulp, den Betrachter selbst. Das Ergebnis ist ein weit lebendigeres Bild als alle vorangegangenen Anatomiestücke. Das glühende Licht verleiht dem ausgestreckten Leichnam ein sakrales Pathos — eine Wirkung, die sich in der Blendung Simsons von 1636 voll entfalten sollte (Städel Museum, Frankfurt).18 Zusätzlich belebt ein gezielter Lichtstrahl die Figurengruppe, und der Mann unmittelbar hinter dem Toten, der den Hals nach vorne streckt, bringt eine körperliche Dynamik in die Komposition, die in der Gattung ohne Vorbild ist. 19

Vorbilder für Rembrandt: Rubens und Backer

Der Städel-Katalog weist zudem auf eine kompositorische Vorgeschichte hin: Rembrandt lehnte sich an Peter Paul Rubens' Zinsgroschen (1612, Fine Arts Museums of San Francisco) an, den er vermutlich durch Reproduktionsstiche kannte.

Auch Jacob Backers gleichnamiges Gemälde, das Uylenburgh zeitgleich in Amsterdam zum Verkauf anbot, dürfte ihm bekannt gewesen sein. Immerhin hatte Backer in Leeuwarden unter dem Mennoniten Lambert Jacobsz. gearbeitet, der enge Verbindungen zu Uylenburgh unterhielt.20 Die Verbindung von Sprechen und aufmerksamem Zuhören, die die Anatomie so lebendig erscheinen lässt, findet sich in Backers Zinsgroschen vorweggenommen.

Peter Paul Rubens, Der Zinsgroschen, um 1610–1615, Öl auf Holz, 144.1 x 189.9 cm (Museum of Fine Art, San Francisco)
Peter Paul Rubens, Der Zinsgroschen, um 1610–1615, Öl auf Holz, 144.1 x 189.9 cm (Museum of Fine Art, San Francisco)

Adriaen Backer, Die Anatomie des Dr Frederik Ruysch, 1670, 168 x 244 cm (Amsterdam Museum)
Adriaen Backer, Die Anatomie des Dr Frederik Ruysch, 1670, 168 x 244 cm (Amsterdam Museum)

Maltechnik und Tiefenwirkung

Der 25-jährige Rembrandt spielte bereits wie ein erfahrener Maler mit der Dicke und Transparenz der Farben: im Hintergrund dünn aufgetragen, im Vordergrund pastoser und dicker.21 Die Glanzlichter auf der pastosen Oberfläche lassen die vorderen Partien optisch nach vorne treten und verstärken die Illusion räumlicher Tiefe. Die Kleidung der hinteren Figuren ist in weniger gesättigten Tönen gehalten. Dieser handwerkliche Kunstgriff begeistert auch heute noch.

Dr. Tulps prominente Stellung wird durch eine kleine, muschelförmige Nische hinter ihm unterstrichen; er ist zudem der Einzige mit Hut. Der Chirurg an der Spitze der Pyramide, Frans van Loenen, war ursprünglich ebenfalls mit Hut dargestellt, doch Rembrandt übermalte ihn vor Fertigstellung, möglicherweise auf Wunsch Dr. Tulps. Ein diffuser Schatten um Van Loenens Kopf bezeugt dieses Pentimento bis heute.22 Die Identität der acht Chirurgen ist durch Inschriften bekannt, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf dem Zettel in den Händen eines der Männer ergänzt wurden. Bei einer Restaurierung 1951 stark überarbeitet, wurden diese Retuschen 1997/98 wieder abgenommen. Seither ist die Schrift kaum lesbar, aber das ursprüngliche Blatt erkennbar. Rembrandt selbst hatte darauf zwei Armstudien gemalt.

Von Amsterdam ins Mauritshuis

Das im Hauptsitz der Chirurgengilde ausgestellte Gemälde steigerte unmittelbar Rembrandts Ansehen in der Stadt. Zwischen 1632 und 1635 schuf er 44 Auftragsporträts von insgesamt 97 Gemälden. Damit beruhte fast die Hälfte seines gesamten Werks in dieser Phase auf Bildnisse. Fünf davon zeigen mehrere Personen, beginnend mit der Anatomie.23

Im Jahr 1656 schuf Rembrandt für dieselbe Zunft ein zweites Anatomiestück mit einem stark verkürzten Körper, die Anatomie des Dr. Jan Deijman, ein noch kühneres Experiment als die Anatomie des Dr. Tulp darstellt. Ein Brand vernichtete dieses monumentale Gemälde bis auf ein Fragment, womit die erste Anatomie in der Folge einen nahezu legendären Status erlangte.24 Sie zählt zu Rembrandts fünf großen öffentlichen Aufträgen; die anderen sind die Nachtwache (1642), die Verschwörung des Claudius Civilis (um 1661/62) und die Vorsteher der Amsterdamer Tuchmacherzunft (1662).25

Das Gemälde verblieb bis 1828 in Amsterdam, ehe es vom niederländischen Staat erworben und auf Anordnung von König Willem I. in die Königliche Gemäldegalerie im Mauritshuis nach Den Haag überführt wurde.26 Heute hängt es dort in unmittelbarer Nachbarschaft von Jan Vermeers Mädchen mit dem Perlenohrring und Ansicht von Delft und belegt, wie aus einem hochbegabten jungen Maler eine Marke werden konnte.

Rembrandt, Anatomie des Dr. Deyman (Framgent), 1656, Öl auf Leinwand, 100 x 134 cm, Amsterdam Museum).
Rembrandt, Anatomie des Dr. Deyman (Framgent), 1656, Öl auf Leinwand, 100 x 134 cm, Amsterdam Museum).

Literatur zur Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp von Rembrandt

  • Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke, hg. von Justus Lange und Timo Trümper (Ausst.-Kat. Schloss Wilhelmshöhe Kassel, 8.5.–9.8.2026; Herzogliches Museum Gotha, 5.9.–6.12.2026), Petersberg 2026.
    • Quentin Buvelot, Rembrandts Anatomie des Dr. Nicolaes Tulp (1632), S. 116–123.
    • Norbert E. Middelkoop, Rembrandt und die Porträtmalerei in Amsterdam, 1625–1635, S. 87–115.
  • IMPULS REMBRANDT – Lehrer, Stratege, Bestseller, hg. von Jan Nicolaisen und Stefan Weppelmann (Ausst.-Kat. Museum der bildenden Künste Leipzig, 3.10.2024–26.1.2025), Leipzig 2024.
  • Jasper Hillegers, Rembrandts Porträtaufträge außerhalb Amsterdams, in: Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam (Ausst.-Kat. National Gallery of Canada, Ottawa, 14.5.2021–6.9.2021; Städel Museum, Frankfurt am Main, 6.10.2021–30.1.2022), Frankfurt am Main / Edinburgh 2021.
  • Stephanie S. Porras und Gary Schwartz, Rembrandt. Biography of a Rebel, London 2019.
  • P. Noble und J. Wadum, The Restoration and Examination of The Anatomy Lesson, in: Rembrandt's Anatomy of Dr. Nicolaes Tulp, Den Haag 1998.

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  • Body. Aspekte des Körperlichen. Werke aus der Stiftung Spengler im Germanischen Nationalmuseum 2026-2027
    Nürnburg | Germanisches Nationalmuseum: Body. Aspekte des Körperlichen
    8. Dezember 2025
Alexandra Matzner
Gründerin von ARTinWORDS * 1974 in Linz, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Romanistik in Wien und Rom. Seit 1999 Kunstvermittlerin in Wien, seit 2004 Autorin für verschiedene Kunstzeitschriften. Jüngste Publiktionen entstanden für das Kunsthaus Zürich, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Albertina und Belvedere in Wien.
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