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Baden-Baden | Museum Frieder Burda: Margaret und Christine Wertheim Wert und Wandel der Korallen | 2022

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 6. Dezember 2021

In ihren Arbeiten verbinden die Schwestern Margaret und Christine Wertheim (*1958 in Brisbane) die Methoden der traditionsreichen Handarbeitstechnik des Häkelns mit den Schönheiten maritimer Ökosysteme und ihren komplexen algorithmischen Strukturen. So entsteht ein partizipatives, kollektives Gesamtkunstwerk – das zugleich sensibilisiert für die bedrohten wie versteckten Schönheiten unserer Ozeane.

Wert und Wandel der Korallen.
Margaret und Christine Wertheim

Deutschland | Baden-Baden: Museum Frieder Burda
29.1. – 26.6.2022

Basierend auf diesem zentralen Projekt „The Hyperbolic Crochet Coral Reef“ wird nun erstmals in Deutschland ihr Gesamtwerk im Rahmen einer umfassenden Ausstellung gewürdigt. Vor Ort in Baden-Baden wird zudem ein neues „Satellite Reef“ entstehen.

 

 

Wer sind Margaret und Christine Wertheim?

Korallenriffe mit ihren leuchtenden Farben, den in sich verwobenen und verwickelten Formen und sich krümmenden und kräuselnden Oberflächen sind das zentrale Thema der australischen Schwestern Margaret und Christine Wertheim. Als Naturwissenschaftlerinnen und Künstlerinnen analysieren sie die Ästhetik mathematischer Theorien und biologischer Phänomene. Hierfür haben sie 2003 das „Institute For Figuring (IFF)“ in Los Angeles gegründet. Es dient dazu, das öffentliche Verständnis für die poetischen und ästhetischen Dimensionen von Wissenschaft, von Mathematik und Technik zu fördern – und dabei zugleich auf die Belange von Natur und Umwelt aufmerksam zu machen.

Quelle: Museum Frieder Burda, Baden-Baden

 

Wert und Wandel der Korallen: Ausstellungskatalog

Herausgegeben von Udo Kittelmann, Museum Frieder-Burda, Baden-Baden
mit Beiträgen von Heather Davis, Udo Kittelmann, Margaret Wertheim, Christine Wertheim, Kayleigh Perkov, Doug Harvey, Amita Deshpande reCharkha, Cord Riechelmann
196 Seiten, 125 Illustrationen
28.5 x 23 cm, Hardcover
ISBN 978-3-86832-676-5
Wienand Verlag

 

 

Margaret und Christine Wertheim sowie das Institut For Figuring Coral Forest: Bilder

  • Margaret und Christine Wertheim sowie das Institute For Figuring, Coral Forest, Installationsaufnahme in den Lehigh University Arts Galleries (PA), 2019, © Foto LUAG, by Stephanie Veto
  • Margaret und Christine Wertheim sowie das Institute For Figuring, Pod World – Plastic Fantastic, Installationsansicht von der Biennale von Venedig, 2019, © Foto: Francesco Galli. 58th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, May You Live In Interesting Times
  • Margaret und Christine Wertheim sowie das Institute For Figuring Pod World – Hyperbolic, Installationsansicht von der Biennale von Venedig, 2019, © Foto: Francesco Galli. 58th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, May You Live In Interesting Times
  • Margaret und Christine Wertheim sowie das Institute For Figuring Bleached Reef, Detail, Installationsansicht von der Biennale von Venedig, 2019, © Foto: Italo Rondinella. 58th International Art Exhibition – La Biennale di Venezia, May You Live In Interesting Times
  • Margaret und Christine Wertheim sowe das Institute For Figuring, Entwurf für das Baden-Baden Satellite Reef (1–3)

Kunst von Frauen

23. Oktober 2026
Élisabeth Louise Vigée-Le Brun, Selbstporträt und Angelika Kauffmann, Selbstporträt als Muse der Malerei, Detail (c) ARTinWORDS
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Neapel | Gallerie d’Italia: Angelika Kauffmann und Elisabeth Vigée-Le Brun Die beiden berühmtesten Malerinnen des Klassizismus | 2026/27

Die Gallerie d'Italia in Neapel stellen erstmals das Leben, das Werk und die außergewöhnlichen Karrieren von Angelika Kauffmann (1741–1807) und Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755–1842) in einen Dialog. Die zwei Malerinnen zählen aufgrund der Qualität ihres Schaffens aber auch wegen ihrer historischen Bedeutung als erfolgreiche Frauen im internationalen Kunstmarkt von 1800 zu den größten Malerinnen aller Zeiten.
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23. Oktober 2026
Natalja Gontscharowa, Badende, Detail, um 1910, Öl auf Leinwand, 94,5 x 114,5 cm (Museum Wiesbaden, erworben mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, Verein zur Förderung der bildenden Kunst in Wiesbaden e.V. sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Wiesbaden | Wiesbaden Museum: Die Blauen Reiterinnen

Erstmals zeigt das Museum Wiesbaden die Künstlerinnen des "Blauen Reiter"! Mit Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Erma Bossi, Maria Marc, Elisabeth Erdmann-Macke, Sonia Delaunay-Terk, Emmi Dresler, Elisabeth Epstein, Natalja Gontscharowa, Else Lasker-Schüler und die fast unbekannten Olga Meerson sowie Carla Pohle.
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22. Oktober 2026
Leonor Fini, Dans la tour [Im Turm (Selbstporträt mit Constantin Jelenski)], Detail, 1952, 91 x 64,3 cm (Palazzo Reale, Mailand)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 22. Oktober 2026

Frankfurt | Schirn: Leonor Fini

Im Winter 2026/2027 zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt die erste große Ausstellung zu Leonor Fini in Deutschland. Rund 150 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte, geben einen umfassenden Einblick in das faszinierende Œuvre der Künstlerin.
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Aktuelle Ausstellungen

24. Oktober 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 24. Oktober 2026

Washington | The Philipps Collection: Avery, Gottlieb, Rothko: Am Meer

Drei Freunde - Milton Avery, Adolph Gottlieb ud Mark Rothko - verbrachten den Sommer immer auf Cape Ann. Im Herbst 2026 erzählt die Philipps Collection die Geschichte wechselseitiger Inspiration.
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23. Oktober 2026
Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden

2026/27 vereint The Morgan & Museum zum ersten Mal eine Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Gemälden, um die oft übersehene, aber prägende Präsenz von Migrant:innen, Einwander:innen, Exilant:innen und Flüchtlingen in Rembrandts Welt und Werk hervorzuheben.
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23. Oktober 2026
Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe

Oskar Kokoschka gesataltete den Hintergrund seiner Gemälde zunehmend komplexer. Erstmals widmet das Museum der Moderne in Salzburg diesem Thema eine eigene Ausstellung (2026/2027).
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