ARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, kleinARTinWORDS Logo, klein
  • Ausstellungen
    • Aktuelle Ausstellungen
      • Ausstellungen 2026
      • Ausstellungen in Deutschland
      • Ausstellungen in Österreich
      • Ausstellungen in der Schweiz
      • Ausstellungen in Frankreich
      • Ausstellungen in Großbritannien
      • Ausstellungen in Niederlande
      • Ausstellungen in Spanien
      • Ausstellungen in Italien
      • Ausstellungen in USA und Kanada
    • Ausstellungen Vorschau
      • Ausstellungen 2027
      • Ausstellungen in Deutschland: Vorschau
      • Ausstellungen in Österreich: Vorschau
      • Ausstellungen in der Schweiz: Vorschau
      • Frankreich
      • Großbritannien
      • Italien
      • Niederlande
      • Spanien
      • Dänemark
      • USA und Kanada
    • Ausstellungen Archiv
      • Ausstellungen 2025
      • Ausstellungen 2024
      • Ausstellungen 2023
      • Ausstellungen 2022
      • Ausstellungen 2021
      • Ausstellungen 2020
  • Künstler:innen
    • Berühmte Künstlerinnen
    • Alte Meister und Meisterinnen
    • Berühmte Künstler der Renaissance
    • Berühmte Künstler des Barock
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen: Romantik bis Jugendstil
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
    • Berühmte Künstler und Künstlerinnen von heute: die Megastars der Gegenwartskunst
  • Kunstgeschichte
    • Kunstgattungen
      • Malerei
      • Zeichnung & Druckgrafik
      • Druckgrafik
      • Fotografie & Medienkunst
      • Skulptur & Installation
      • Architektur
      • Design & Kunsthandwerk
    • Kunstbegriffe
  • Themen
    • Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Kunstwelt
    • ARTinLIFE
    • Hotels
  • Newsletter
✕
No results See all results

Wien | Albertina: Künstlerinnen der ALBERTINA HER STORY | 2026/27

Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 27. September 2026
Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)

Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", Detail, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)

Die ALBERTINA in Wien nimmt ihr 250-jähriges Jubiläum zum Anlass für eine tiefgreifende Revision der eigenen Bestände. Erstmals widmet das Museum der Sammlungsgeschichte eine umfassende Ausstellung, die sich ausschließlich den Künstlerinnen widmet und damit einen neuen, feministischen Blick auf die europäische und internationale Kunstgeschichte wirft.

HER STORY: Künstlerinnen der ALBERTINA

Österreich | Wien: Albertina
30.10.2026 – 14.2.2027

Elisabeth Vigée-Lebrun, Eine junge Frau zeichnet das Porträt eines kleinen Mädchens, 36,9 x 26,6 cm, Schwarze und weiße Kreide, auf blauem Papier (ALBERTINA, Wien)
Elisabeth Vigée-Lebrun, Eine junge Frau zeichnet das Porträt eines kleinen Mädchens, 36,9 x 26,6 cm, Schwarze und weiße Kreide, auf blauem Papier (ALBERTINA, Wien)
Joan Mitchell, Ohne Titel, 435 x 304 mm, Pastell, Papier mit Spirallochung oben; Beschriftung: Bleistift (ALBERTINA, Wien)
Joan Mitchell, Ohne Titel, 435 x 304 mm, Pastell, Papier mit Spirallochung oben; Beschriftung: Bleistift (ALBERTINA, Wien)

Künstlerinnen der ALBERTINA

Schon im Besitz von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine befanden sich zahlreiche Werke von Zeichnerinnen und Druckgrafikerinnen. Epochenübergreifend werden Werke von Zeichnungen und Druckgrafiken früher Kupferstecherinnen und Verlegerinnen, die bereits Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine von Habsburg-Lothringen sammelten, über Künstlerinnen der Moderne bis zu frühen feministischen Positionen der 1970er Jahre, die verdeutlichen, dass Kunstgeschichte stets auch von Frauen geschrieben wurde. Bei Sammlungserweiterungen der letzten Jahre wurde gerade im zeitgenössischen Bereich vermehrt auf weibliche Positionen in der Kunst reflektiert und Künstlerinnen berücksichtigt.

Dies lässt aber zugleich nach den historischen Beständen der ALBERTINA fragen, die unter gänzlich anderen gesellschaftlichen und politischen (Macht-) Verhältnissen gesammelt wurden. Die Ausstellung fußt auf einem vom ALBERTINA-Direktor Ralph Gleis angestoßenem Forschungsprojekt zu den Künstlerinnen in allen Sammlungsbereichen. Das Ergebnis: eine erstaunliche Vielfalt und beachtliche Anzahl von herausragenden Werken, die bislang wenig oder gar nicht gezeigt wurden.

Wie Generaldirektor Ralph Gleis betont, zeigt die Schau vom 15. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre, dass Frauen die Entwicklung der Kunst über die Jahrhunderte hinweg entscheidend mitprägten. Ihre Beiträge blieben jedoch in der traditionellen Geschichtsschreibung allzu lange unsichtbar oder wurden aktiv vergessen (auch von der Wiener Schule der Kunstgeschichte!). Die kommende Sammlungspräsentation bricht diese patriarchalen Narrative radikal auf, indem die Werke weiblicher Kunstschaffender in den Fokus rücken.

Von der Renaissance bis zur Avantgarde: Die weibliche Sammlungsgeschichte

Der zeitliche Bogen der Ausstellung ist bemerkenswert weit gespannt. Er reicht von vergessenen Meisterinnen der Frühen Neuzeit über Ikonen der klassischen Moderne bis hin zu den wegweisenden Protagonistinnen der Nachkriegsavantgarde. Die ALBERTINA holt dabei sowohl Raritäten als auch neu zu entdeckende Hauptwerke aus den Depots.

Diese Auswahl verdeutlicht, dass die Schau keine bloße Ergänzung des Kanons anstrebt, sondern eine fundamentale Neujustierung dessen, was man als kunsthistorische Entwicklung begreift. Für das Publikum der Albertina verspricht diese Ausstellung das nachzuholen, was in den letzten Jahren versäumt wurde: Künstlerinnen vor den Vorhang zu holen und die weibliche Kreativität zu feiern! Denn trotz viele gesellschaftlicher und institutioneller Widerstände gelang es einer beachtlichen Anzahl von Künstlerinnen ihren Traum vom Zeichnen, Malen und Gestalten zu verwirklichen.

Zu den angekündigten Positionen gehören unter anderem:

Pionierinnen der Frühen Neuzeit & Aufklärung: Maria Sibylla Merian, Gesina Ter Borch, Geertruydt Roghman, Diana Scultori sowie die gefeierte Porträtistin Angelika Kauffmann und Elisabeth Vigée-Lebrun.

Die historische Gründungsfigur der ALBETINA-Sanmlung: Erzherzogin Marie-Christine, deren Rolle in der Sammlungsgenese in der Sommerausstellung zum 250-Jahr-Jubiläum neu beleuchtet wird, wird hier erstmals als dilettierende Adelige eine Bühne geboten.

Klassische Moderne & Radikaler Aufbruch: Alexandra Exter, Suzanne Valadon, Käthe Kollwitz und die Landschaftsmalerin Emilie Mediz-Pelikan.

Bauhaus, Surrealismus & Textilkunst: Anni Albers und Meret Oppenheim.

Nachkriegsmoderne, Abstraktion & Gegenwart: Joan Mitchell, Eva Hesse, die Art-Brut-Künstlerin Madge Gill sowie die österreichische Pop Art-Ikone Kiki Kogelnik.

Emilie Mediz-Pelikan, Weiblicher Kentaur, 1895, 29 x 54,6 cm, Farbkreide, graugrünes Papier (ALBERTINA, Wien)
Emilie Mediz-Pelikan, Weiblicher Kentaur, 1895, 29 x 54,6 cm, Farbkreide, graugrünes Papier (ALBERTINA, Wien)

Künstlerinnen der Albertina: Ausstellungskatalog

Ralph Gleis, Elisabeth Dutz, Katharina Hövelmann, Elsy Lahner, Eva Michel (Hg.)
mit Beiträgen von G. Bauer, E. Dutz, N. Eisterer, R. Gleis, A. Gnann, K. Hövelmann, G. Kirpicsenko, E. Lahner, L. Luzianovich, C. Malissa, Ch. Metzger, E. Michel, E. Pokorny, L. Ritter, A. Stief, S. Wratzfeld, J. Zaunbauer
400 S., 260 Abb., 23,5 × 28 cm, Hardcover, Heißfolienprägung, Lesebändchen
ISBN: 978-3-7774- 4843-5 (dt.)
ISBN: 978-3-7774- 4844-2 (engl.)
HIRMER Verlag

Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück “Salome”, 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
Suzanne Valadon, Studie des nackten stehenden Paares für das Gemälde "Adam und Eva" (auch "Jeux" genannt), 1910, 34,7 x 22,5 cm, Schwarze Kreide, Übertragungsraster, ALBERTINA, Wien)
Suzanne Valadon, Studie des nackten stehenden Paares für das Gemälde “Adam und Eva” (auch “Jeux” genannt), 1910, 34,7 x 22,5 cm, Schwarze Kreide, Übertragungsraster, ALBERTINA, Wien)

Bilder

  • Alexandra Exter, Skizze für das Theaterstück "Salome", 1917, 52 × 35 cm, Gouache auf Papier (ALBERTINA, Wien – Privatsammlung)
  • Meret Oppenheim, Parapapillonneries; La psyché, amie des hommes, attend le mâle au mur de la cuisine. ..., 1976, Farblithographie (ALBERTINA, Wien)
  • Joan Mitchell, Ohne Titel, 435 x 304 mm, Pastell, Papier mit Spirallochung oben; Beschriftung: Bleistift (ALBERTINA, Wien)
  • Elisabeth Vigée-Lebrun, Eine junge Frau zeichnet das Porträt eines kleinen Mädchens, 36,9 x 26,6 cm, Schwarze und weiße Kreide, auf blauem Papier (ALBERTINA, Wien)
  • Emilie Mediz-Pelikan, Weiblicher Kentaur, 1895, 29 x 54,6 cm, Farbkreide, graugrünes Papier (ALBERTINA, Wien)
  • Suzanne Valadon, Studie des nackten stehenden Paares für das Gemälde "Adam und Eva" (auch "Jeux" genannt), 1910, 34,7 x 22,5 cm, Schwarze Kreide, Übertragungsraster, ALBERTINA, Wien)
  • Anni Albers, GR I, 1970, 73,6 x 61 cm, Farbsiebdruck (ALBERTINA, Wien)

Weitere Beiträge zu Künstlerinnen

23. Oktober 2026
Élisabeth Louise Vigée-Le Brun, Selbstporträt und Angelika Kauffmann, Selbstporträt als Muse der Malerei, Detail (c) ARTinWORDS
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Neapel | Gallerie d’Italia: Angelika Kauffmann und Elisabeth Vigée-Le Brun Die beiden berühmtesten Malerinnen des Klassizismus | 2026/27

Die Gallerie d'Italia in Neapel stellen erstmals das Leben, das Werk und die außergewöhnlichen Karrieren von Angelika Kauffmann (1741–1807) und Élisabeth Louise Vigée Le Brun (1755–1842) in einen Dialog. Die zwei Malerinnen zählen aufgrund der Qualität ihres Schaffens aber auch wegen ihrer historischen Bedeutung als erfolgreiche Frauen im internationalen Kunstmarkt von 1800 zu den größten Malerinnen aller Zeiten.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
23. Oktober 2026
Natalja Gontscharowa, Badende, Detail, um 1910, Öl auf Leinwand, 94,5 x 114,5 cm (Museum Wiesbaden, erworben mit Unterstützung der Hessischen Kulturstiftung, Verein zur Förderung der bildenden Kunst in Wiesbaden e.V. sowie der Landeshauptstadt Wiesbaden)
Veröffentlicht von Alexandra Matzner von 23. Oktober 2026

Wiesbaden | Wiesbaden Museum: Die Blauen Reiterinnen

Erstmals zeigt das Museum Wiesbaden die Künstlerinnen des "Blauen Reiter"! Mit Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Erma Bossi, Maria Marc, Elisabeth Erdmann-Macke, Sonia Delaunay-Terk, Emmi Dresler, Elisabeth Epstein, Natalja Gontscharowa, Else Lasker-Schüler und die fast unbekannten Olga Meerson sowie Carla Pohle.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
22. Oktober 2026
Leonor Fini, Dans la tour [Im Turm (Selbstporträt mit Constantin Jelenski)], Detail, 1952, 91 x 64,3 cm (Palazzo Reale, Mailand)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 22. Oktober 2026

Frankfurt | Schirn: Leonor Fini

Im Winter 2026/2027 zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt die erste große Ausstellung zu Leonor Fini in Deutschland. Rund 150 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte, geben einen umfassenden Einblick in das faszinierende Œuvre der Künstlerin.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

Aktuelle Ausstellungen

24. Oktober 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 24. Oktober 2026

Washington | The Philipps Collection: Avery, Gottlieb, Rothko: Am Meer

Drei Freunde - Milton Avery, Adolph Gottlieb ud Mark Rothko - verbrachten den Sommer immer auf Cape Ann. Im Herbst 2026 erzählt die Philipps Collection die Geschichte wechselseitiger Inspiration.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
23. Oktober 2026
Rembrandt van Rijn, Hl. Hieronymus lesend in einer italienischen Landschaft, Detail, um 1653, Kupferstich und Kaltnadel, auf Japanpapier, 25,9 x 21 cm (erworben von der J. Pierpont Morgan 1905, The Morgan Library & Museum (RvR 165)
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

New York | The Morgan: Rembrandts Löwen. Kunst und Exil in den Niederlanden

2026/27 vereint The Morgan & Museum zum ersten Mal eine Sammlung von Zeichnungen, Radierungen und Gemälden, um die oft übersehene, aber prägende Präsenz von Migrant:innen, Einwander:innen, Exilant:innen und Flüchtlingen in Rembrandts Welt und Werk hervorzuheben.
Gefällt es Dir?
Weiter lesen
23. Oktober 2026
Oskar Kokoschka, Olda Palkovskà, Detail, 1937, Öl auf Leinwand, 90 × 67 cm (Fondation Oskar Kokoschka, Vevey, Inv.-Nr. 70) © Fondation Oskar Kokoschka / Bildrecht, Wien 2026
Veröffentlicht von ARTinWORDS.de Redaktion von 23. Oktober 2026

Salzburg | Museum der Moderne Altstadt (Rupertinum): Kokoschkas Hintergründe

Oskar Kokoschka gesataltete den Hintergrund seiner Gemälde zunehmend komplexer. Erstmals widmet das Museum der Moderne in Salzburg diesem Thema eine eigene Ausstellung (2026/2027).
Gefällt es Dir?
Weiter lesen

ARTinWORDS.de Redaktion

Copyright by ARTinWORDS
  • Publikationen
  • Biografie
  • Kontakt
  • Impressum
  • Cookie-Richtlinie (EU)