Bonn | Bundeskunsthalle: Julius von Bismarck. Feuer mit Feuer | AiW
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Bonn | Bundeskunsthalle: Julius von Bismarck. Feuer mit Feuer

Julius von Bismarck, Fire with Fire, 2020, Courtesy the artist; alexander levy, Berlin; Sies+Höke, Düsseldorf and Marlborough Gallery, London/New York © the artist / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Julius von Bismarck, Fire with Fire, 2020, Courtesy the artist; alexander levy, Berlin; Sies+Höke, Düsseldorf and Marlborough Gallery, London/New York © the artist / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Immer auf der Suche nach anderen Formen der Wahrnehmung, erforscht Julius von Bismarck mit künstlerischen Mitteln Mensch, Natur und Technologie. „Ich ziehe meine Inspiration aus der Wissenschaft und arbeite künstlerisch“, sagt der Künstler selbst über seine Werkstrategie.

In seiner Ausstellung in der Kunsthalle Bonn wird sein künstlerisches Erforschen von Waldbränden in einer multimedialen Installation, Sound und Skulpturen visualisiert. Bilder unseres Unterbewusstseins werden damit hervorgerufen und die von ihm so benannte „Psychoanalyse des Feuers“ dargestellt. In anderen Arbeiten setzte sich von Bismarck auf einer rasant rotierenden Scheibe, seinem „Egocentric System“, den Fliehkräften aus, um auf diese Weise die eigene und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen und zu manipulieren. Für seine Arbeit „Punishment“ peitschte der 36-jährige Künstler in Rio de Janeiro das Meer, in New York die Freiheitsstatue sowie die Berge in den Alpen. In den USA ging er auf Hurrikan-Jagd oder fing in Venezuela Blitze ein, um die Ästhetik der Naturgewalten zu untersuchen. So verheerend und gewaltig Naturkräfte auch sind, nehmen Betrachterin seinen Werken auch eine grenzenlose Schönheit in der Katastrophe wahr.

Julius von Bismarck in Bonn: ausgestellte Werke

  • Julius von Bismarck, Fire with Fire, 2020
  • Julius von Bismarck, Hirz Fire, California 2018
  • Julius von Bismarck, Talking to Thunder, 2017
  • Julius von Bismarck, Landscape Painting (Jungle), 2015
  • Julius von Bismarck, Egocentric System, 2015, Installation view Art Basel Unlimited
  • Julius von Bismarck, Punishment #6, 2011
  • Julius von Bismarck bei Recherche und Produktion für die Ausstellung Feuer mit Feuer © Studio Julius von Bismarck
  • Julius von Bismarck und Julian Charrière, I'm afraid I must ask you to leave, 2018, Behind the scenes
  • Julius von Bismarck und Julian Charrière, In the Real World, It Doesn't Happen That Perfectly (detail view), 2018

Zeitgenössische Kunst

15. Juli 2024
Monster Chetwynd, A CAT IS NOT A DOG, Installationsansicht Schirn Kunsthalle, Frankfurt 2023 © Monster Chetwynd. Courtesy the Artist and Sadie Coles HQ, London. Foto: Norbert Miguletz / Schirn Kunsthalle, Frankfurt

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Seit über 50 Jahren überrascht und fasziniert Marina Abramović mit ihrer radikalen Performance-Kunst. Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigt die 1946 in Belgrad geborene Künstlerin 2025 in einer großen Überblicksausstellung.

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Die Schau zeigt Werke aus den wichtigsten Schaffensphasen Schawinskys: von ersten Arbeiten zum Bühnenraum und zum Verhältnis des Menschen zur Maschine, über grafische Arbeiten (1933–1936) bis hin zu seinen Experimenten im Bereich des Theaters nach seiner Ankunft in den USA 1936. Zusätzlich bekommen Schawinskys bildnerischen Arbeiten Raum, mit denen er sich nach und nach der prozesshaften Kunst wie auch der Performance öffnen sollte.
12. Juli 2024
Mohamed Melehi, Ohne Titel, 1983, Zellulosefarbe auf Holz, 150 x 200 cm, © Mohamed Melehi Estate / VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Frankfurt | Schirn: Casablanca Art School Eine postkoloniale Avantgarde 1962–1987 | 2024

Nur wenige Jahre nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 entwickelt sich in Casablanca ein pulsierendes Zentrum kultureller Erneuerung. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert das einzigartige und einflussreiche Wirken der Casablanca Art School in einer ersten großen, längst überfälligen Ausstellung.
12. Juli 2024
Frans Hals, Malle Babbe, Detail, um 1640, Öl/Lw, 75 x 64 cm (Gemäldegalerie Berlin, SMB, Foto: Jörg P. Anders)

Berlin | Gemäldegalerie: Frans Hals Revolutionäre Porträts aus dem Goldenen Zeitalter | 2024

Die Gemäldegalerie organisiert eine umfassende monografische Ausstellung mit rund 70 Arbeiten, davon zehn aus eigenem Bestand wie die „Malle Babbe“, das „Porträt der Catharina Hooft mit ihrer Amme“ oder der „Singende Knabe mit Flöte“.