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Bremen | Kunsthalle Bremen: Picasso Picassos Bremer Galerist und die Druckgrafik-Sammlung der Kunsthalle Bremen

Pablo Picasso, Bacchanal mit Stier, 1959 (Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2019)

Pablo Picasso, Bacchanal mit Stier, 1959 (Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2019)

In der Kunsthalle Bremen befindet sich eine der bedeutendsten Sammlungen druckgrafischer Arbeiten Pablo Picassos. Wie kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich Picasso die Vielfalt der grafischen Techniken zu Eigen gemacht und durch sein Spiel mit der künstlerischen Abwandlung erweitert. Die Ausstellung widmet sich erstmals der einzigartigen Geschichte der Bremer Sammlung.

Picasso in Bremen

Die Kunsthalle Bremen erwarb als eines der ersten deutschen Museen nach 1945 Werke des Künstlers. Die Ankäufe kamen durch den Bremer Galeristen Michael Hertz zustande, der Picassos Grafik exklusiv in Deutschland vertrat – visionär in einer Zeit, in der Picassos Schaffen auch auf Kritik stieß. Mit feinem Gespür platzierte Hertz die Werke auf dem Markt, die auch durch sein Engagement bald unter Museen und Sammlern begehrt waren. Die Kunsthalle baute ihren Bestand der Picasso-Grafik zum damals umfangreichsten in Deutschland aus. Der Sammlung verlieh sie damit konsequent ein modernes Gesicht, das bis heute fortwirkt: Picassos großformatige und farbige Lithografien und Linolschnitte haben zahlreiche Künstler inspiriert und diese Medien neu belebt.

Quelle: Kunsthalle Bremen

Picasso in Bremen: Bilder

  • Pablo Picasso, Bacchanal mit Stier, 1959 (Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2019)

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13. Juli 2020
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Die Kunsthalle Bremen erwarb als eines der ersten deutschen Museen nach 1945 Werke des Künstlers. Die Ankäufe kamen durch den Bremer Galeristen Michael Hertz zustande, der Picassos Grafik exklusiv in Deutschland vertrat. Heute besitzt Bremen eine der bedeutendsten Sammlungen druckgrafischer Arbeiten Pablo Picassos.
17. Juni 2020
Auguste Rodin, Der Kuss, Detail, 1886 (Musée Rodin, Paris)

Paris | Musée Rodin: Picasso Rodin

Die Gegenüberstellung der beiden berühmten Künstler Auguste Rodin (1840–1917) und Pablo Picasso (1881–1973) inszeniert bereits bekannte Berührungspunkte, stellt aber auch neue Beobachtungen vor.
29. Februar 2020
Pablo Picasso, Stillleben mit Stierschädel, Detail, 1942 (Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn, 2019, Foto: Walter Klein, Düsseldorf)

Düsseldorf | K20: Picasso 1939–1945 Werke und Leben Pablo Picassos während des Zweiten Weltkriegs

Die Ausstellung „Picasso 1939–1945“ im K20 erzählt mit Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Zeitdokumenten aus den Jahren 1939 bis 1945 von dem Menschen Pablo Picasso während des Zweiten Weltkriegs und den Widersprüchen des Alltags in diesen Zeiten.

Aktuelle Ausstellungen

1. Juli 2020
Larry Poons, Nixe's Mate, 1961, Acryl auf Leinwand, 178x 285 x 4 cm (Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung seit 1996, Photo: mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien © Bildrecht, Wien2020)

Wien | mumok: Misfitting Together. Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art Andy Warhols serielles Denken kontextualisiert

Pop Art, Minimal und Conceptual Art aus der Sammlung von Peter und Irene Ludwig unter dem Aspekt des Seriellen erweitert den Blick auf Andy Warhols Werk. Modulare und serielle Ideen nach Mel Bochner in deutscher und amerikanischer Kunst der 1960er und 1970er Jahre.
23. Juni 2020
Angelika Kauffmann, Selbstporträt der Künstlerin am Scheideweg zwischen Musik und Malerei, Detail, Rom 1794, Öl/Lw, 147,3 x 215,9 cm (Nostell Priory, West Yorshire © National Trust Images/John Hammond)

Düsseldorf | Museum Kunstpalast: Angelika Kauffmann Bedeutendste Künstlerin Europas um 1800

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und weltgewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre repräsentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizismus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit.
22. Juni 2020
Henri Cartier-Bresson, Simiane-la-Rotonde, 1969, Silbergelatineduck von 1973 (© Fondation Cartier-Bresson / Magnum Photos)

Venedig | Palazzo Grassi: Henri Cartier-Bresson Fünf Interpreten für die „Master Collection”

Fünf Kuratoren zeigen Henri Cartier-Bresson (1908–2004). Anfang der 1970er Jahre lud das Sammlerpaar Jean und Dominique de Menil Cartier-Bresson ein, seine bedeutendsten Bilder auszuwählen: Der Pariser Fotograf stellte selbst aus 385 Fotografien seine „Master Collection“ zusammen.