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Düsseldorf | Kunstpalast: Heinz Mack

Heinz Mack mit Silberfahne im Grand Erg Oriental, Algerien, 1976 (Fotografie: Thomas Höpker, Courtesy Archiv Atelier Mack © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2020/2021)

Heinz Mack mit Silberfahne im Grand Erg Oriental, Algerien, 1976 (Fotografie: Thomas Höpker, Courtesy Archiv Atelier Mack © Heinz Mack/VG Bild-Kunst, Bonn 2020/2021)

Der Kunstpalast widmet Heinz Mack (* 1931) zu seinem 90. Geburtstag eine Ausstellung, die schwerpunktmäßig sein Frühwerk aus den 1950er bis 1970er Jahren in den Blick nimmt. Die Schau zeigt die innovativen Neuerungen und den revolutionären Geist, mit denen Mack jenseits akademischer Vorgaben neue Denk- und Arbeitsräume erschloss. Die Werkauswahl von etwa 100 teils raumgreifenden Arbeiten fokussiert zentrale Stationen in Macks Werdegang wie das Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie, die ZERO-Zeit, zeigt lichtkünstlerische Environments sowie die Eroberung des Landschaftsraums durch Großprojekte in freier Natur.

Mit berühmten wie auch selten gezeigten Arbeiten – institutionellen und privaten Leihgaben aus Belgien, Großbritannien, Liechtenstein und Deutschland sowie aus dem Besitz des Künstlers – bietet die Ausstellung den Besucher*innen einen chronologischen Rundgang. Neben Gemälden, Skulpturen und lichtkinetischen Installationen umfasst die Schau Fotografie, Film, Bühnenbild sowie Architekturvorhaben von Heinz Mack. Legendäre Land-Art-Projekte führen die Besucher*innen in die nordafrikanische Wüste und in das Eis des arktischen Polarmeers. Sein künstlerisches Schaffen mit immateriellen Werkstoffen wie Licht, Zeit und Bewegung übt bis heute einen wichtigen Einfluss auf viele Künstler*innen aus.

Kuratiert von Heike van den Valentyn.

Heinz Mack: Bilder

  • Heinz Mack, Kleiner Urwald, 1966 (Sammlung Kunstpalast, Fotografie: Stefan Arendt, LVR-ZM)
  • Heinz Mack mit Silberfahne im Grand Erg Oriental, Algerien, 1976 (Fotografie: Thomas Höpker, Courtesy Archiv Atelier Mack)
  • Heinz Mack, Licht-Architektur (Modell für eine schwimmende Forschungsstation in der Arktis), 1976 (Fotografie: Thomas Höpker, Courtesy Archiv Atelier Mack)

Beiträge zur Kunst der Abstraktion

10. Januar 2021
Marcelle Cahn, Spacial Mobile, Detail, 1967–1969, bemaltes Holz, 68,6 x 42,5 x 15,7 cm (Courtesy Galerie Lahumière)

Stuttgart | Kunstmuseum: Konkrete Künstlerinnen

Konkreter Künstlerinnen von den 1920er bis zu den 1970er Jahren: Ausbildungs- und Präsentationsbedingungen für Frauen zu dieser Zeit sowie die Netzwerke, innerhalb derer die Künstlerinnen agieren konnten.
12. Dezember 2020
Düsseldorf, Kunstpalast, Barock Modern

Düsseldorf | Kunstpalast: BAROCK MODERN Gegenüberstellung barocker Werke und abstrakten Arbeiten der Nachkriegszeit

In einer rund 120 Gemälde, Skulpturen, Papierarbeiten und Glasobjekte umfassenden Ausstellung untersucht der Kunstpalast die bislang kaum beleuchteten Spuren des Barocks in der Kunst nach 1950.
8. Dezember 2020
Ellswoth Kelly, White Ring, Detail, 1963, bemaltes Aluminium (© Ellsworth Kelly Foundation, Spencertown)

Amsterdam | Rijksmuseum Gardens: Ellsworth Kelly Neun Skulpturen des abstrakten Künstlers

Neun monumentale Skulpturen des amerikanischen Künstlers Ellsworth Kelly (1923–2015) werden den Sommer 2021 in den Rijksmuseum Gardens ausgestellt.

Aktuelle Ausstellungen

7. Dezember 2020
William Kentridge, Shadow Procession, 1999, Video (VHS-Kassette) (ALBERTINA, Wien)

Wien | Albertina: Schwarz Weiß & Grau Großformatige Kohle- und Bleistiftzeichnungen aus der Sammlung

In der Propter Homines Halle zeigt die Albertina in beeindruckenden Künstlerräumen großformatige Werke aus der eigenen Sammlung.
29. November 2020
Franz von Defregger, Das Letzte Aufgebot, Detail, 1874, Öl auf Leinwand, 139 x 191 cm (Wien, Belvedere © Belvedere, Wien, Foto: Johannes Stoll)

Innsbruck | Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Defregger „Mythos - Missbrauch – Moderne“: Tiroler „Bauernmaler“ zwischen Tradition und Avantgarde

Das Tiroler Landesmuseum FCerdinandeum wagt einen neuen Blick auf den als „Bauernmaler“ verschrienen Künstler. Neben bekannten Hauptwerken sind erstmals Arbeiten des „unbekannten Defregger“ ausgestellt: Aktdarstellungen, Porträts von Menschen aus fremden Kulturen und impressionistisch anmutende Landschaften.
6. November 2020
William Kentridge, Espagne Ancienne (Porter with Dividers), 2005, Tapestry © William Kentridge

Hamburg | Deichtorhallen: William Kentridge Why Should I Hesitate: Putting Drawings To Work

Die Ausstellung „Why Should I Hesitate: Putting Drawings To Work“ bietet einen umfassenden Überblick über das Werk Kentridges. Gezeigt werden Werke aus über 40 Jahren künstlerischer Produktion.