Paris | Grand Palais: Henri Matisse 1941–1954 Malerei ohne Grenzen | 2026
![Henri Matisse, La Tristesse du roi [Die Traurigkeit des Königs], 1952, Gouache papers, cut and pasted on paper mounted on canvas 292 × 386 cm (Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris © Succession H. Matisse Photo © Centre Pompidou, Mnam-Cci/Philippe Migeat/Dist. Rmn-Gp)](https://artinwords.de/wp-content/uploads/Henri-Matisse-La-Tristesse-du-roi-Die-Traurigkeit-des-Koenigs-1952-747x480.jpg)
Henri Matisse, La Tristesse du roi [Die Traurigkeit des Königs], 1952, Gouache papers, cut and pasted on paper mounted on canvas 292 × 386 cm (Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris © Succession H. Matisse Photo © Centre Pompidou, Mnam-Cci/Philippe Migeat/Dist. Rmn-Gp)
Henri Matisse (1869–1954) zählt zu den bedeutendsten Malern Frankreichs – und des Centre Pompidou. Bereits 1905 etablierte er sich als Anführer der fauves (→ Fauvismus), deren Buntfarbigkeit er bis zu seinem Spätwerk beibehielt. Während des 2. Weltkriegs hielt sich der Künstler in Südfrankreich auf, obwohl er ein Visum nach Brasilien hatte. Ab 1943 bewohnte er ein kleines, unprätentiöses Haus, die Villa Le Rêve in Vence. Seit Anfang der 1940er Jahre körperlich schwer angeschlagen, malte und zeichnete Matisse viel im Bett. Der Künstler heftete ganze Werkzyklen friesartig an die Wand und sprach diesbezüglich vom „Kino seiner Inspiration.“
In seinen letzten dreizehn Lebensjahren schuf Matisse mehr Werke als in manchem ganzen Jahrzehnt zuvor. Dabei erfand er sich und seine Kunst neu. Die Ausstellung „Matisse. 1941–1954" im Grand Palais, eine Koproduktion von Centre Pompidou und GrandPalaisRmn unter Mitwirkung des Musée Matisse Nice und kuratiert von Claudine Grammont, ist die umfangreichste Matisse-Präsentation in Frankreich seit der Centenaire-Ausstellung am Grand Palais 1970. Über 300 Werke – Gemälde, Zeichnungen, Gouaches découpées, illustrierte Bücher, Textilien und Glasfenster – machen eine Schaffensperiode sichtbar, die hartnäckig missverstanden wird: Matisses Spätwerk ist nicht als Abgesang zu verstehen, sondern als Aufbruch!
Henri Matisse, la peinture sans limites 1941–1954
Frankreich | Paris: Grand Palais
24.3. – 26.7.2026
- Henri Matisse, Nu bleu, la grenouille, 1952, mit Gouache bemalte und ausgeschnittene Papiere auf Papier auf Leinwand, 141 × 134,5 cm, Fondation Beyeler, Riehen / Basel, Sammlung Beyeler, © Succession Henri Matisse / 2023, ProLitteris, Zurich, Foto: Robert Bayer
Matisse 1941–1954
Die Pariser Schau versammelt über 300 Werke — Gemälde, Zeichnungen, Gouache-Scherenschnitte, illustrierte Bücher, Textilien und Glasfenster — aus der Sammlung des Centre Pompidou sowie aus Privatsammlungen und bedeutenden nationalen wie internationalen Institutionen.1 Darunter befinden sich Ensembles, die erstmals gemeinsam gezeigt werden — und Werke, deren Fragilität diese Ausstellung zu einem besonders ephemeren Ereignis macht: Gouaches découpées, die Scherenschnitte, sind lichtempfindlich und werden nur selten verliehen.
Mit fast 80 Jahren hatte Henri Matisse, der Künstler war bereits 1869 geboren, seine Techniken und Medien noch nie so vielfältig gestaltet. Ausgangspunkt der Ausstellung sind die dreizehn Jahre zwischen 1941 und Matisses Tod im November 1954. Körperlich schwer angeschlagen, musste er sich mehreren Operationen unterziehen, war bettlägerig und konnte nicht mehr an der Staffelei arbeiten. Und doch entstanden in dieser Phase Werke von einer Frische und Lebendigkeit, die seine gesamte frühere Produktion noch einmal überbieten — oder zumindest auf eine neue, radikale Weise zusammenfassen.2
- Matisse, Jazz, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
Jazz: Mit der Schere direkt in die Farbe
Das Spätwerk von Matisse beginnt mit einem Künstlerbuch, das aus der Not eine neue Kunstform machte. Nach einem Luftangriff 1943 begann Matisse mit Jazz — dem berühmtesten Künstlerbuch seines Lebens und der ersten Arbeit, in der er die Technik des direkten Einschneidens mit der Schere in die Farbe systematisch und ausschließlich anwandte (→ Henri Matisse: Jazz). Drei Jahre später vollendete Matisse das Modell für das Buch Jazz (1946, Musée national d'art moderne), bestehend aus 20 Farbtafeln, die er zwischen Ende Juni 1943 und 1944 in Scherenschnitt-Gouachen angefertigt hatte, sowie einigen Textseiten. Das Buch wurde 1947 vom Verleger Tériade veröffentlicht. Im Grand Palais kann man das Album gemeinsam mit seiner Originalmaquette vergleichen. Was löste die stark negative Kritik des Künstlers angesichts des gedruckten Buches aus?
Die Schere war für Matisse kein Notbehelf, sondern die Lösung eines Problems, an dem er sein ganzes Leben gearbeitet hatte: die Synthese von Linie und Farbe in einem einzigen Akt. „Mit der Schere zeichnen“ nannte er diese Technik und meinte damit keine Vereinfachung, sondern Präzision. Der Schnitt ist schärfer als der gezeichnete Strich; er hat einen anderen, direkteren Charakter, ist unumkehrbar. Was Matisse „mit der Schere zeichnen“ nannte, war in Wirklichkeit das, wovon er als Maler immer geträumt hatte: direkt in die Farbe einzugreifen, ohne den Umweg über Linie oder Pinsel.
Dass das Ergebnis ihn selbst nicht restlos überzeugte, mag überraschen. „Es ist ein absoluter Reinfall. Diese Dinge müssen so bleiben, wie sie sind, Originale — einfach Gouachen“, schrieb Matisse an seinen Freund André Rouveyre über Jazz.3 Matisses Skepsis galt den Reproduktionstafeln des Albums, die ihm den farblichen Glanz der Originalgouachen nicht vollständig wiederzugeben schienen. Jene Bilder, die Kritiker und Publikum begeisterten und an „Kristallisationen von Erinnerungen an den Zirkus, Volkssagen und Reisen“ erinnerten, hielt ihr Schöpfer für unzulänglich: Die Originale, die Gouachen in ihrer Körperlichkeit, waren das eigentliche Werk; das Buch erschien ihm platt wie eine Reproduktion. Dennoch bildete diese erste Serie aus Gouache-Schnitten die Grundlage von Matisses gesamten Spätwerks bis zu seinem Tod 1954.
- Matisse, Jazz 2, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
- Matisse, Scherenschnitte, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
Das Atelier als Kino: Thèmes et variations und die Intérieurs de Vence
Seit Anfang der 1940er Jahre körperlich schwer angeschlagen, malte und zeichnete Matisse viel im Bett. Aus dieser erzwungenen Horizontale entwickelte er eine eigentümliche Arbeitsweise: Er heftete ganze Werkzyklen friesartig an die Wand und sprach dabei vom „Kino seiner Inspiration“.4 Diese Metapher beschreibt nicht nur eine Arbeitsweise, sondern eine Grundhaltung: Das Werk ist nie fertig, sondern immer in Bewegung; es konnte beständig neu arrangiert, umgehängt, neu kontextualisiert werden. Die Szenografie von Julie Boidin greift diesen Gedanken auf und inszeniert die Ausstellungsräume als permanente Metamorphose.
Die Serien der Thèmes et variations (1941/42) und die Tuschezeichnungen gehören zu den eindrucksvollsten Dokumenten dieser Arbeitsweise: Matisse variierte ein einziges Motiv in immer neuen Fassungen, als könnte die Zeichnung selbst denken, wenn man ihr nur genug Raum gäbe.
Den malerischen Höhepunkt dieser Phase bilden die Intérieurs de Vence von 1947/48 — die letzte große Gemäldeserie, die Matisse vollendete, bevor er die Leinwand zugunsten der Schere weitgehend aufgab. Claudine Grammont nimmt in der Frage, ob Matisse die Malerei nicht zugunsten der Scherenschnitte aufgegeben habe, eine klare Position ein: „Die Malerei [stand] nach wie vor im Mittelpunkt seines Schaffens und [wurde] immer raumgreifender und farbenreicher.“5 Die Kuratorin denkt demzufolge Malerei und Scherenschnitt nicht als gegensätzliche Techniken, sondern den Scherenschnitt als Erweiterung des Malerischen. Matisses späte Malerei wurde nur immer raumgreifender, farbintensiver, kühner.
- Matisse, Rosenkranzkapelle, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
Die Chapelle du Rosaire in Vence — Matisses Gesamtkunstwerk
Die programmatisch bedeutendste Arbeit dieser dreizehn Jahre war kein Gemälde und kein Scherenschnitt, sondern ein Gebäude: die Rosenkranzkapelle der Dominikanerinnen in Vence. Matisse entwarf ihre Dekoration, stattete sie mit Glasfenstern und einem Altar aus und begleitete den Prozess bis zur Einweihung 1951 persönlich. Die Matisse-Ausstellung zeigt die wichtigsten Elemente dieses Programms: Entwürfe für die Glasfenster (Der Baum des Lebens, 1949), Keramikentwürfe und Studien, die den Weg von der Idee zur Ausführung dokumentieren.
Die Verbindung zur Kapelle entstand durch Schwester Jacques-Marie, eine frühere Krankenschwester und Assistentin von Matisse, die 1946 in das Dominikanerinnenkloster in Vence eingetreten war. Sie bat ihn um Rat für den Bau einer Klosterkapelle. Im Dezember 1949 wurde der Grundstein gelegt; am 25. Juni 1951 erfolgte die Einweihung durch den Bischof von Nizza. Matisse selbst hielt die Kapelle für sein Meisterwerk.
Der Baum des Lebens (512 × 252 cm, 1949; Musei Vaticani) steht exemplarisch für Matisses Fähigkeit, die Gouache-Technik auf monumental-architektonische Zwecke zu übertragen: Farbiges, transparentes und mattiertes Glas, in Blei gefasst, folgen derselben Logik der reinen, direkt geschnittenen Form wie bei den intimsten Scherenschnitten. Glasfenster und Scherenschnitt teilen dieselbe Grundidee: Farbe, die durch Licht leuchtet und nicht durch Pigment.
- Matisse, Der blaue Akt, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
Die Blauen Akte und die großen Dekorationstafeln
Am Anfang der 1950er Jahre vollzog sich nochmals ein Sprung. Die Gouache découpée emanzipierte sich endgültig als autonomes Medium. Matisse nutzte sie nicht mehr als Hilfsmittel oder Vorstudie, sondern schuf Hauptwerke in dieser Technik. Der Künstler komponierte die meisten dieser Arbeiten an den Wänden seiner Wohnung im Hôtel Régina in Nizza. Dabei ließ er die Blätter einfach an die Wände pinnen und nach Inspiration neu arrangiert. Diese Arbeitsweise — Werke auf Nadeln an die Wand heften, täglich umhängen, neu kombinieren — ist eine der zentralen Erkenntnisse der Ausstellung. Sie macht deutlich, dass Matisses Atelier nicht ein Ort der Fertigstellung, sondern der permanenten Metamorphose war.
Die fragilen vier Nus bleus (1952) gehören zu den Schlüsselwerken dieser Phase. Jeder der vier sitzenden Blauen Akte entstand an einem einzigen Tag, in einem einzigen Schnitt. Matisses Assistentin Lydia Delectorskaya erinnerte sich:
„Sie wurden nicht mit Leichtigkeit, sondern im Gegenteil mit Meisterschaft geschnitten. Jeder an einem anderen Tag, mit einem einzigen Schnitt, mit der Schere in höchstens zehn oder fünfzehn Minuten.“6
Aus dieser extremen Konzentration entstanden Figuren, die gleichzeitig skulptural und tänzerisch wirken. Formal auf das Äußerste reduziert, konzipierte Matisse die Frauenakte emotional und mit höchster Intensität.
Den monumentalen Abschluss dieses Kapitels bilden vier Dekorationstafeln aus dem Jahr 1953, die in der Ausstellung erstmals seit 1961 wieder gemeinsam in Frankreich zu sehen sind: La Gerbe (Hammer Museum, Los Angeles), Les Acanthes (Fondation Beyeler, Riehen), L'Escargot (Tate, London) aus von Hand zerrissenen, nicht geschnittenen Papieren komponiert und Mémoire d'Océanie (MoMA, New York). Die Fragilität dieser Werke — sie sind lichtempfindlich, groß und schwer zu transportieren — macht ihre Verleihung außergewöhnlich selten.7
La Tristesse du roi — der König am Ende seines Lebens
„Der trauernde König, eine bezaubernde Tänzerin und eine Figur, die eine Art Gitarre zupft, aus der ein Schwarm goldener fliegender Untertassen emporsteigt, den oberen Teil der Komposition umkreist und sich schließlich um die tanzende Person versammelt“
So beschrieb Matisse selbst sein Hauptwerk La Tristesse du roi (1952, Centre Pompidou). Das Scherenschnitt-Gemälde entstand Anfang 1952 und ist nach einer biblischen Vorlage konzipiert, zeigt es doch König David und die tanzende Salome vor Herodes. Matisse verwandelte diese alttestamentarische Geschichte in eine persönliche Allegorie auf Alter, Kreativität und Verlust.
Das Thema des Bildes ist biblisch aber sein Kern ist autobiografisch. Der schwarze, fast aufgelöste König am linken Bildrand ist Matisse selbst: der alte Künstler, der der Tänzerin zuschaut und die Gitarre nicht mehr spielen kann. Die Integration der Figur in das nach dekorativen Prinzipien konzipierte Ganze war eine der zentralen Fragen, an denen Matisse in diesen letzten Jahren arbeitete. Er löste sie durch Arabesken und auf das Äußerste vereinfachte Formen. Hier, in diesem 292 × 386 cm großen Gouache-Scherenschnitt, fand er eine Antwort, die kaum überbietbar scheint.
- Matisse, Der Tod des Königs, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
Matisse 1941–1954: Was die Ausstellung leistet
Was diese Schau von anderen Matisse-Retrospektiven unterscheidet, ist ihre Entschiedenheit: Sie zeigt weder das Frühwerk noch die mittlere Phase, sondern ausschließlich die letzten dreizehn Jahre des Künstlers. Indem die Kuratorin die vielbesprochene These, Matisse habe mit den Scherenschnitten die Malerei aufgegeben, 2026 explizit widerlegt, ist die Schau auch eine Anregung für die Wissenschaft. Gemälde und Gouaches découpées stehen gleichwertig nebeneinander; was sie verbindet, ist nicht die Technik, sondern die Intensität. Matisse bediente sich einer immer raumgreifenderen, großzügigeren, in jeder Hinsicht expansiveren Kunst, die sich dem Künstler genau in dem Moment eröffnete, als dessen Körper zu versagen begann.
Die Szenografie von Julie Boidin trägt zur Nachempfindung bei: Raum für Raum weitet sich die Ausstellung und folgt in ihren formale Entscheidungen der inneren Logik von Matisses letzten Jahren. Was klein und als Hilfsmittel begann (die Schere zur Korrektur einer Komposition), wurde am Ende monumental: wandfüllende Tafeln, das Programm für eine Kapellen, Dekorationen für imaginäre Paläste. Der Rundgang führt von der Enge des Krankenzimmers bis zur Weite des Mittelmeers, ein Garten, so der Katalog, in dem der Besucher spazierengehen kann.
Kuratiert von Claudine Grammont (Cabinet d'art graphique, Musée national d'art moderne – Centre Pompidou), mit einer Szenografie von Julie Boidin.
- Matisse, Akrobaten, Ausstellungsansicht Matisse 1941-1954, Grand Palais x Centre Pompidou, Foto © Luc Castel, 2026
Literatur zum Spätwerk von Matisse (Auswahl)
Katalog
Matisse 1941–1954, hg. von Claudine Grammont (Ausst.-Kat. Grand Palais / Centre Pompidou, Paris), Paris 2026.
Mit Beiträgen von Claudine Grammont, Antoine Compagnon, Alix Agret, Anne Théry, Yuval Etgar, Popy Venzal, Fanny Drugeon, Catherine de Smet
Monographien und Gesamtdarstellungen
- Claudine Grammont und Ellen McBreen, Matisse, Paris 2025.
- Pierre Schneider, Matisse, Paris 2020 (Erstausgabe 1984).
- Claudine Grammont (Hg.), Tout Matisse, Paris 2018.
- Louis Aragon, Henri Matisse, roman, Paris 2013 (Erstausgabe 1971).
- Hilary Spurling, Matisse, le maître (1909–1954), Paris 2009, Bd. 2.
- Rémi Labrusse, Matisse, la condition de l'image, Paris 1999.
- Alfred H. Barr, Matisse: His Art and His Public, New York 1951.
Zur Gouache découpée
- Anne Coron, Claudine Grammont et al., Fleurs et fruits. Une restauration majeure, Nice / Paris 2024.
- Anne Coron, La gouache découpée dans l'œuvre d'Henri Matisse: pratique, esthétique, réception, Diss. Université de Picardie-Jules-Verne, 2005.
- Anne Coron, Les Nus bleus, Paris: Bernard Chauveau Édition, 2 Bde., 2004–2005.
- Jean Guichard-Meili, Matisse. Les gouaches découpées, Paris 1983.
- John Elderfield, The Cut-Outs of Henri Matisse, New York 1978.
Zur Chapelle de Vence
- Sœur Jacques-Marie et Henri Matisse, La Chapelle de Vence, Paris 2014.
- Marie-Thérèse Pulvenis de Séligny, Matisse, Vence, la chapelle du Rosaire, Paris 2013.
- Marie-Alain Couturier und Louis-Bertrand Rayssiguier, La Chapelle de Vence. Journal d'une création, Paris 1993.
- Xavier Girard, La Chapelle du Rosaire, Nice: Musée Matisse / Paris 1992.
Zu Jazz
- Anne Théry, Matisse. Répertoire 6, Paris 2026.
- Anne Coron et Henri Matisse, Matisse-Tériade, correspondance 1930–1954, Paris 2025.
- Didier Semin, Saxophones de l'Apocalypse. Jazz de Matisse, Paris 2011.
Korrespondenzen
- Matisse-Rouault, correspondance 1906–1953, hg. von Jacqueline Munck, Lausanne 2013.
- Matisse-Marquet, correspondance 1898–1947, hg. von Claudine Grammont, Lausanne 2008.
- Matisse-Rouveyre, correspondance, hg. von Hanne Finsen, Paris 2001.
- Matisse-Bonnard, correspondance, hg. von Jean Clair, Paris 1991.
Schriften von Matisse
- Henri Matisse, Écrits et propos sur l'art (EPA), hg. von Dominique Fourcade, Paris 2021 (Erstausgabe 1972).
- Pierre Courthion, Henri Matisse. Bavardages, hg. von Serge Guilbaut, Paris 2017.
Zeitgenössische Zeugnisse
- John Russell, Matisse, père & fils, Paris 1999.
- Lydia Delectorskaya, Henri Matisse. Contre vents et marées, Paris 1996.
- Lydia Delectorskaya, Henri Matisse. L'apparente facilité…, Paris 1986.
- André Verdet, Prestiges de Matisse, Paris 1952.
Bilder
- Henri Matisse, La Chute d'Icare, 1943, Gouache-bemaltes Papier, zugeschnitten und geheftet, 36 x 26,5 cm (Centre Pompidou, Paris)
- Henri Matisse, Gelbe und blaue Innenausstattung [Intérieur jaune et bleu], [1946], Öl auf Leinwand, 116 x 81 x 2,5 cm (Centre Pompidou, Paris, vom Staat erworben, 1947, zugeschrieben, 1970, Inventar-Nr. AM 4507 P)
- Henri Matisse, Der Albtraum des weißen Elefanten [Le cauchemar de l'éléphant blanc], 1947, aus der Serie Jazz, Schablone auf Arches-Pergament, Blatt: 42,3 x 65,2 cm (Centre Pompidou, Paris, Geschenk von Anonym, 1964, Inventar-Nr. AM 10894 GR (4))
- Henri Matisse, Rotes Interieur, Stillleben auf blauem Tisch [Intérieur rouge, nature morte sur table bleue], 1947, Öl auf Leinwand, 116 x 89 cm (Centre Pompidou, Paris)
- Henri Matisse, Zwei kleine Mädchen, gelber und roter Hintergrund [Deux fillettes, fond jaune et rouge], 1947, Öl auf Leinwand, 61 x 49,8 cm (Centre Pompidou, Paris, Inventar-Nr. BF2075, BF2075)
- Henri Matisse, Glasmalereistudie für „Der Baum des Lebens“ [Vitrail étude pour « L’Arbre de vie »], 1949, Hergestellt in der Werkstatt Bony, farbiges, transparentes und mattiertes Glas, in Blei gefasst, 78,5 x 91,2 x 2 cm (Centre Pompidou, Paris, Inventar-Nr. 63.2.116)
- Henri Matisse, Katia im gelben Hemd [Katia à la chemise jaune], 1951, Öl auf Leinwand, 82,5 x 61 cm (Centre Pompidou, Paris, Inventar-Nr. 2020.8.1)
- Henri Matisse, Blauer Akt, der Frosch [Nu bleu, la grenouille], 1952, Gouache-bemalte Papiere, zugeschnitten und auf Papier geklebt, das auf Leinwand montiert ist, 141 x 134,5 cm (Sammlung, Inventar-Nr. Inv.79.2)
- Henri Matisse, Die Traurigkeit des Königs [La Tristesse du roi], 1952, Gouache-Papier, ausgeschnitten und auf Papier geklebt, das auf Leinwand montiert, 292 × 386 cm (Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris)
- Henri Matisse, Gesicht [Visage], 1952, Tusche auf Papier, 65 x 50 cm (Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris)
- Henri Matisse, die Garbe [La Gerbe], 1953, mit Gouache bemalte Papiere, ausgeschnitten und auf Papier geklebt, das auf Leinwand montiert ist, 311 x 350 cm(Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris)
- Henri Matisse, Erinnerung an Ozeanien [Mémoire d'Océanie], 1953, mit Gouache bemalte Papiere, zugeschnitten und auf Papier geklebt, das auf Leinwand montiert ist, 284,4 x 286,4 cm (Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris)










![Claude Monet, Aiguille d’Étretat, marée basse [Felsnadel von Étretat bei Ebbe], Detail, 1883, Öl auf Leinwand, 60 x 81 cm (Privatsammlung, Foto: Alexandra Matzner, ARTinWORDS)](https://artinwords.de/wp-content/uploads/Claude-Monet-Felsnadel-von-Etretat-bei-Ebbe-Detail-778x500.jpg)


